PraxisTalk

Mikrofone, Mikrofone…

Mit dabei der Mikrofon- und Lautsprecher-Entwickler Attila Czirja'k, Kollege Andre Dupke und Filmtonmeister Oliver Stahn. Wir reden über

  • den Ginko Nahfeldmonitor, seine Wandlung vom passiven zwei-Draht zum aktiv rückgekoppelten vier-Draht System (Flow bzw. Unit)
  • Modifikationen von StudioProjects C4 und C1 Kapseln, den Oktava mk102 bis hin zu eigenen Entwicklungen von Attila: dem Blacky Prototyp, (Kugel / Niere / Acht) Browny und (Nieren) Greeny
  • den Vorzügen von Gross und Kleinmembran-Kapseln
  • machen einen Exkurs zum Thema "Sollte das einzige Mikrofon ein Röhrenmikrofon sein?" (Kurze Antwort: Nein)
  • den kompakten CCM Mikrofonen von Schoeps (wie auch anderen, möglichst Wind-unempfindlichen Kleinmembran-Kondensatoren) für den Filmton
  • ganz kurz etwas zum Thema Richtrohr
  • aus Anlass einer Frage im Forum außern wir uns zum Thema Chor-Aufnahme
  • und wandern dann vom Windkorb zu den Lavalier Miniaturkapseln
  • um ganz kurz das Thema Bändchen-Mikrofonen zu streifen.


Und das war es auch schon :-)

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21.02.2013 - PraxisTalk

Dein Kommentar

  1. #18 Michael schrieb am 31.03.2013
    Interessante Sendung,

    wo gibt es diese speziellen Mikrofonhalterungen für wenig Geld?
  2. #17 MariusE schrieb am 01.03.2013
    @Jochen:
    > Interessiert mich überhaupt nicht.
    Das ist schade. denn das hier:
    > Nichts is easyer als Mikrophonie. Man bekommt für wenig Geld gute Ware. Bitte über andere Theman sprechen.

    ...zeigt doch, dass du a) ein Genie bist, b) wenig aufnimmst oder c) dich doch mal dafür interessieren solltest.

    Ich für meinen Teil bin eindeutig für mehr Praxisthemen dieser Art. Während Non Eric sein Augenmerk meist doch eher auf elektronische Musik oder Gitarre legt (nein kein Vorwurf, ist für mich nur nicht relevant), wird hier eher übergreifend thematisiert. Gerade was Mikrofonie angeht sollte es mehr davon geben. Und dann vll auch noch mal spezifischer werden. So was wie: wie kann ich mit wenig Mikros eine Band/Ensemble aufnehmen? Wie Mikrofoniere ich große Ensembles/Orchester. Worauf ist beim Einsatz mehrerer Mikros zu achten etc pp.

    Danke für die tollen Sendungen!
  3. #16 Lukas schrieb am 28.02.2013
    Mich würden Praxistricks von Oliver sehr interessieren und sein Equipment für einen Film. Filmton ist ein sehr spannender Bereich.
  4. #15 Jochen schrieb am 23.02.2013
    Interessiert mich überhaupt nicht. Nichts is easyer als Mikrophonie. Man bekommt für wenig Geld gute Ware. Bitte über andere Theman sprechen.
  5. #14 Dirk schrieb am 23.02.2013
    Sehr informative Sendung.
    Klasse, dass Ihr jemanden wie Attila einbinden konntet.
    Der Mann bringt Infos leicht verständlich rüber.
    Freue mich schon auf die Sendung mit Bändchen.

    Viele Grüße
    Dirk
  6. #13 R.K. schrieb am 22.02.2013
    Inhaltlich sicher eine der ganz großen Sendungen bei Musotalk. Besonders, mit Attila jemanden in der Runde zu haben, der über die technische, physikalische Seite aufklären kann, vorbei an Ideologien, Voodoo und gefährlichem Halbwissen, verhalf der Sendung zu großer Klasse! Dazu die sehr hilfreichen praxisbezogenen Tipps von und mit Oliver, Andrew und Andre.
    Daumen hoch und an alle dementsprechenden Kommentatoren: Mancher hier verfasster Undank und Kritik ist echt eine Frechheit.
    Wenn es gute oder bessere Alternativen zu Musotalk geben sollte, wäre ich gerne bereit auch da öfter reinzuschauen, aber die bieten sich mir einfach nicht. Ich finde es einfach großartig, dass es diese Plattform gibt wie es sie gibt.

    @Andreas
    Ich bin zwar selbst kein Bastler, aber deinen Beitrag hier für Musotalker und Selbstbauinteressierte finde ich eine Honorierung wert!
  7. #12 Andreas schrieb am 22.02.2013
    Danke @Peter,

    Das du dieses Thema nochmals aufgreifst. Ich hatte während der Sendung die Frage gestellt ob es klangliche Unterschiede gibt zwischen transformatorlosen Mikrofonen und welchen mit Ausgangsübertragern gibt. Der Andre hatte die Frage leider falsch weitergeleitet. Auch bin ich der Meinung man sollte eine separate Sendung zum Thema "Mikro-Modding" machen. Das ist ein super spannendes Thema, da ich einige bastlerrische Erfahrung habe. Gerade Bändchen Mikrofone, ich habe mir 2 Stück komplett selbst gebaut ein MS-Stereo und ein normales mit Übertragern von Cinemag. Die speziellen Alu-Folien (inklusive Zahnrädchen da die Folien ja gewellt sein müssen) verkauft ein sehr netter Typ in Finnland.
    Diese Mikros sind mit etwas Geschick leicht selbst zu bauen! Es gibt aber auch tolle Anleitungen um gekaufte Mikros zB. von "T-Bone" mit Übertragern von Lundahl zu versehen, gerade das sehr beliebte RB-500 Ribbon Mikro bekommt dadurch einen sehr geilen Charakter und mehr Output Spannung!
    Wie gesagt ein tolles Thema und eine klasse Sendung Jungs!
    Wer Informationen zum Thema "Alufolien für Bändchenmikros" oder Bausätze für den "Ribbon-Motor" benötigt, der schreibt mich einfach mal an.

    andreasstenzel@online.de

    Beste Grüße
  8. #11 Peter schrieb am 22.02.2013
    schöner talk...

    da hier von übertragern (transformator) geredet wurde und attila hierzu auch sagte, dass übertrager relikte aus vergangenen mikrofon dekaden sind, die man heute in modernen diese nicht benötigte, kann ich diesem nicht ganz zustimmen.
    ich habe mittlerweile für diverse studios aber auch musik-kollegen mikros umgerüstet und modifiziert und ja, übertrager haben natürlich einige nachteile die man aber durchaus mit fachwissen in den griff bekommt.
    es wurde nämlich vergessen zu erwähnen, das hochwertige übertrager in mikros, ebenfalls klangfärbend sind/sein können.
    es muss eben nicht immer nur eine röhre sein, die uns das gefühl von angenehmer färbung und seidigkeit vermittelt.
    aus diesem grund führen fast alle bekannten mikrofonhersteller mindesten ein sehr hochwertiges mikrofon im programm, dass zwar nicht durch eine röhrenschaltung betrieben wird, dafür aber mit einem sehr hochwertigen ausgangsübertrager ausgestattet ist und auch entsprechend abgeglichen ist.
    jeder der ernsthaft etwas mehr geld in ein solides studiomikrofon investieren möchte, der sollte sich mal so ein mikrofon etwas näher anschauen und auch anhören.

    bezüglich der aufwärmzeiten von röhrenmikros kann ich attila nur zustimmen, vorheizen ist wichtig und ein festes ritual jedes tube-mics.
    jeder gute# herstellen gibt hier sogar eine eigene empfehlung in minuten angaben in seinem handbuch an.
    ich habe für mich und meine arbeit eine zeit zwischen 15 – 20 min. als eine sehr gute lösung gefunden.
    übrigens sehe ich auch nicht, dass tube-mics keine berechtigung gegenüber FET schaltungen hätten.
    die größten produktionen und welthits kommen nun mal aus dem land der unbegrenzten möglichkeiten, u.a. sehr viele aus chris lord-alge’s studio und dieser setzt vorwiegend auf den seidigen tube-sound, wohl nicht ohne triftigen grund.

    ps. noch was am rande für die redaktion von musotalk:
    habe von mehreren leuten erfahren, dass ihre kommentare in der letzten zeit hier nicht veröffentlicht wurden.
    find ich persönlich sehr schade, denn jeder der hier mühevoll schreibt, gibt musotalk seine eigene farbe.
    nur so kann musotalk auf dauer bunt, offen und für alle informativ bleiben!

    Peter
  9. #10 MariusE schrieb am 22.02.2013
    @Hendrik,
    vielen Dank für deine ausführliche Antwort!
    Ich verwende ein M-Audio Profire 2626 Interface. Bin damit auch zufrieden.

    Was mich am B3 extrem stört ist zum einen die Spinne, aus der man das Mikro nur mit Gewalt lösen kann und zum anderen das Polardiagram. Hier der Link dazu:
    http://www.studioprojects.com/pdf/b3_polar.pdf

    also entweder ist das Mikrofon als Kugel untauglich, oder aber der Hersteller des Mikros erkennt nicht, dass da ein Fehler vorliegen muss. Beides kein gutes Zeichen.

    Mit der Höhenanhebung habe ich soweit kein Problem, wenn die recht gleichmäßig erfolgt. Für mich ist eher der tiefe Bereich interessant. Hier sollte es nicht zu früh weg brechen.
    Grund dafür ist, dass ich von Zeit zu Zeit auch Orchester und Chor Aufnahmen für befreundete Musiker mache. Und hier dann zwei dieser Mikrofone als Hauptmikrofone einsetzen wollte.
    Daher auch die verschiedenen Charakteristika, für mehr Flexibilität. Ich experimentiere auch gerne mit verschiedenen Mikrofonierungstechniken.
    Das AKG und das Audio Technica AT2050 werde ich mir dann wohl mal genauer anschauen. Mit diesem Peak ist das Rode wohl doch nicht so gut geeignet.

    Ich möchte auch noch eine kurze Empfehlung los werden: Ich verwende als Kleinmembran die Beyerdynamic MCE530. Das sind Nieren die als Overheads gedacht sind. Für den Preis <200€ finde ich persönlich diese Mikrofone ziemlich genial!
  10. #9 Stefan schrieb am 22.02.2013
    << Und wie sieht das mit Aufschwingungen aus, neudeutsch "ringing">>>>

    Kannst ja mal die Kapazitive Wirkung von 3m Lautsprecher Kabel in Bezug auf die Ausgangsimpedanz rechnen - als genau Null.

    Ich hab hier beides von Attila, Wally und auch Ginko - die Ironie, wer nur diese "Aufgeblasenen" Bassreflex Systeme kennt, ist vom Ginko und auch Wally erstmal abgeschreckt - Auf einmal hörst Du wirklich was Du machst. Allerdings gibt es dann auch keine Fragen mehr!
  11. #8 Andrew Levine schrieb am 22.02.2013
    Hallo Olli,

    hier der Link zu Cinela:

    http://www.cinela.fr

    und zu Voice Technologies:

    http://www.vt-switzerland.com/de/vt-506

    Viele Grüße,

    Andrew
  12. #7 Johannes Eichholz schrieb am 22.02.2013
    Hochinteressante Sendung ! Bitte Folge 1-10 einplanen ! Es wäre allerdings noch glaubwürdiger, wenn jeder mal seinen Skype-Ton selbstkritisch optimieren würde. Ich finde eigentlich nur den Ton von Attila akzeptabel.
  13. #6 Hendrik schrieb am 22.02.2013
    Hallo Marius,
    also im Preisbereich bis 300,- Euro und mit 3 Charakteristiken ist das RODE NT2a schwer zu toppen - gerade auch was die Fertigungsqualitaet angeht.
    Welchen Vorverstaerker/Audiointerface benutzt Du denn ?
    Das AT2050 wird wahrscheinlich noch ein kleines bisschen mehr Hoehenbetont sein und zum Zischeln neigen als das RODE.
    Das Problem beim NT2a ist, das es ein 'designtes' Mikrofon ist, da es einen starken Peak bei 5kHz hat um sich bei Gesang besser durchsetzen zu koennen. Diese Anhebung hat auch das K2 von RODE, und fuer meine Stimme haben diese Mikrofone zwar fuer Sprache funktioniert, aber bei Gesang ueberhaupt nicht - es klang alles etwas gedrueckt und quaekig/schrill bei laut gesungenen Passagen.
    Ich habe auch versucht durch den Einsatz von EQ dieses abzuschwaechen, was aber immer zu Lasten des Gesamtklangs ging.
    Es gibt Leute, die schwoeren auf das NT2a und K2 (besonders als Guitar-Amp Mikrofon)- mein Favorit ist es nicht. Eine Empfehlung hier waere das NT1000, welches zwar wieder etwas mehr zur Hoehenanhebung neigt, aber vom Gesamtklang wirklich rund ist und sich schoen EQen oder DeEssen laesst.
    Als Geheimtip bis 200 Euro moechte ich auch noch die Mikrofon von ADK erwaehnen (S51,A51,A6). Die Selektion der Kapseln ist sehr gut und das Top-End wird durch den Uebertrager etwas softer als bei Deinem B3.(Der Kapselhersteller ist der gleiche: 797 Audio/China - wie bei meist allen LowBudged Mikrofonen - ausgenommen RODE und Audio-Technica und vielleicht AKG).
    Ich habe viele Low Budged Mikrofone bis 500 Euro in der Vergangenheit ausprobiert und kann RODE, Audio-Technica & AKG schon allein a.G. der eigenen Fertigung empfehlen, da hier keine Qualitaetsstreuung von einem Mikrofon zum anderen auftritt (was z.B. bei MXL meiner Erfahrung sehr stark der Fall ist).
    Das AKG Perception 420 ist auch nicht schlecht - hat drei Charakteristiken, klingt verdammt sauber im Hochtonbereich, aber auch extrem direkt, da die Anhebung schon recht frueh einsetzt - dies laesst sich aber sehr gut mit ein bisschen EQ korrigieren.
    Blue macht auch tolle Mikrofone in diesem Preisbereich.
    Eine Klasse hoeher, also im Bereich von 300-500 Euro, ist das Audio-Technica 4040 die Empfehlung.
    Gruesse, Hendrik
  14. #5 MariusE schrieb am 21.02.2013
    Hey,
    wenn ihr hier schon mal so ausführlich über Mikrofone sprecht, dann muss jetzt die unausweichliche Frage kommen:
    Welches Mikro könnt ihr empfehlen?
    Aber natürlich kann ich das noch etwas eingrenzen:
    ich habe hier zur Zeit ein Studio Projects B3 stehen. Nutze es für Sprache, Gesang und Instrumente. Allerdings bin ich damit nicht so sehr zufrieden damit und werde es wieder zurück schicken.
    Das Mikro hat umschaltbare Charakteristika Kugel, Niere, Acht und kostet ca. 200€.
    Jetzt suche ich eine Alternative dazu. Zusätzlich plane ich aber auch, diese Mikrofone als Hauptmikrofone einzusetzen. Deshalb die umschaltbare Charakteristik.
    Bisher habe ich im Auge das Audiotechnica AT2050 oder das Rode NT2-A.

    Bin sehr dankbar für Tipps!
  15. #4 olli schrieb am 21.02.2013
    Moin
    Anregung!?! Es wäre schön links zu den Produkten noch oben im Text mit einzubinden. Den Windkorb aus Frankreich oder Vt etc.

    best grüße
  16. #3 Oscar schrieb am 21.02.2013
    Sehr spanend wie jeder Sendung mit Andrew Levine . . . gäääähn . . .
  17. #2 carsten schrieb am 21.02.2013
    Gegenkopplung >>hinter!<< den Lautsprechern, das ist wirklich genial. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Idee! Das muss ich mir mal anhören.

    Gibt es da keine Probleme durch Phasenverschiebungen? Das ist ja ein recht langer Regelkreis...
    Und wie sieht das mit Aufschwingungen aus, neudeutsch "ringing"?
  18. #1 Markus Eskar schrieb am 21.02.2013
    Eine der besten und informativsten Sendungen seit lagem - wenn nicht schlechthin!

    Danke für das "aus dem Nähkästchen Plaudern" von Koryphäen wie Atilla!

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