PraxisTalk

Meine DAW klingt besser als deine.

Jeden Donnerstag mache ich mit meinen Gästen eine etwa einstündige Talk-Sendung mit allem was mit Music-Recording zu tuen hat. Heute unser Schwerpunkt:

Welche DAW klingt am besten?

Immer wieder ein heißes Thema in den einschlägigen Foren.

"Schon beim Mixen klingt Cubase besser als Logic oder ProTools" kann man so oder ähnlich des öfteren lesen.

Aber gibt es überhaupt Unterschiede und wenn ja wie relevant sind diese?

Arbeiten Programme mit 64 Bit Audio-Engine besser als Software die nur in 32 Bit mixt?

Im Video > DAW TüV Teil 3 "Bounce-Vergleich" haben wir das Thema bereits einmal beleuchtet.

Heute sprechen wir über die Erkenntnisse von Stefan Rauch aka FMN! und sein > Video mit " DAW Summierungstest "auf YouTube.

Andreas Balaskas > masterlab.de mastert in Berlin von Aggro bis Rosenberg.

Mark Ziebarth > Adventunes ist Fachautor, Musikproduzent und macht Musik für Werbespots.

Holger Steinbrink ist Gründer des Seminaranbieters > audio-workshop.de und zertifizierter Steinberg Trainer. Er arbeitet mit Cubase seit Version 1.0 auf dem ATARI.

Download >medium >small >audio only 

20.08.2015 - PraxisTalk

Dein Kommentar

  1. #13 Andy schrieb am 30.08.2015
    Vielleicht auch mal interessant zu "hören", dass nicht nur DAW Summierung ohne hörbaren unterschied sind, sondern auch analoge Summierer nicht gerade "welten" von der DAW weg sind.

    https://www.youtube.com/watch?v=OJHaBUhfg7E
  2. #12 Jennifer Blake schrieb am 23.08.2015
    Warum werden die RSS Feeds immer unregelmäßiger?
    Dieser Praxis Talk fehlt mal wieder komplett!

    Bitte wieder einführen damit Podcatcher diese finden!
    Auch vermisse ich seit langem schon den audio only Feed!

    Danke!
  3. #11 Max schrieb am 23.08.2015
    Natuerlich gibt es Unterschiede, aber dazu sollte man mal unterschiedliche konzepte vergleichen: ProTools, Cubase, Logic... kommen alle von Computer-Programmierern. Versucht mal Harrison Mixbus, das kommt von einem (sehr namhaften!) Konsolenhersteller. Audiosummierung ist nicht einfach Bit-Addition.

    MMM
  4. #10 Dubspace schrieb am 22.08.2015
    Fabfilter Pro-Q macht bei mir (LogicProX & Ableton Live/OSX) absolut korrekten Latenzausgleich in allen EQ Moden. Muss eigentlich sogar sagen, daß in meiner doch recht grossen Plugin Sammlung bis jetzt auch überhaupt kein Plugin dahingehend auffällig war, falsche Latenzwerte an die DAW auszugeben.
    Gruss...
  5. #9 Die langweile schrieb am 21.08.2015
    Das beim einfach nur Audio abdudeln alle gleich klingen war eh jedem klar?
    Allerdings macht so niemand Musik.
    Wer macht den ohne panning eq Hall Delay und was auch immer und Automation Musik?
  6. #8 Digi schrieb am 21.08.2015
    Der Geschwindigkeitsunterschied beim Importieren ist ganz einfach erklärt. Cubase ist die einzige DAW, welche die Dateien in den neuen Projektordner kopiert - alle anderen verwenden den Originalordner als Projektfolder - somit müssen diese auch nichts kopieren und müssen nur die Wellenform einlesen.

    Und der Test an sich ist zwar vl. interessant, aber kaum (eig. gar nicht) Aussagekräftig, da kaum jemand einen Track aus fertigen Spuren produziert.

    Der Klang wird durch die Summe aller verwendeten Elemente pro Spur erzeugt und damit wird die Einzelspur geformt. Welche dann auch miteinander (ver)mischt werden (Gerade bei mischen und EQs werden unterschiedliche Algorithmen eingesetzt!! - hat sogar Eric ja schon in einigen seiner Sendungen festgestellt). Diese Klangänderung ist der entscheidende Faktor und hier unterscheiden sich die DAWs.

    Das dass Summieren (ohne Mixing) der fertigen Einzelspuren im Prinzip überall gleich klingt ist eigentlich klar, da diese ja nur Summiert werden - wie schon unten erwähnt quasi 1+1 ist auf jeden Taschenrechner 2 - allerdings nur im dezimal Format.

    UND, dass aufgrund der am Schluss dargestellten extrem verstärkten Differenz 64-bit Engines besser klingen ist auch nicht gesagt…
  7. #7 Marq E schrieb am 21.08.2015
    @andreas balaskas: könntest Du mal näher erklären, welche Plugins die Latenzkompensation durcheinanderbringen und wie man das Problem behebt? Das jemand eine halbe Stunde einen Loop laufen lässt und nachher, wenn er stop und play drückt, alles anders klingt, ist auch nicht genauer erläutert worden. Da man ansonsten für Verunsicherung sorgt, auch hier mal gerne eine Erklärung.
    Ansonsten verdichten sich tatsächlich die Gerüchte, dass ein iPad Pro, vielleicht schon Oktober. Kommen soll. Aber auch hier die Frage: warum soll damit besser Musik gemacht werden, als mit den bisherigen Modellen und warum wurde zuvor über Jahre hier gepredigt, wie toll man damit Musik machen kann?
    Make more Music
  8. #6 Sogyra schrieb am 21.08.2015
    Grundsätzlich ist das Thema schon vor Jahren "abgearbeitet" worden. Das Fazit ist das selbe wie heute.
    Dennoch sind in diesem Video ein paar interessante Details angesprochen worden, wo ich gern auf einen Punkt näher eingehen möchte: Und zwar bei dem Thema "Echtzeit hören und exportieren" das ziemlich am Schluß des Videos angesprochen wurde.
    Ich habe mir nämlich angewöhnt, das ich nach dem fertigstellen eines Projektes nicht sofort exportiere, sondern erst den gesamten Mix in einer hinzugefügten Audiospur am Ende des Projektfensters mit allen Plugins die ich höre nochmals aufnehme, und diese Audiospur dann erst als .wav-Datei exportiere-aber ohne Plugins! Also nur die letzte Stereospur auf Solo, und alle anderen auf Mute geschalten.
    Somit klingt dann die .wav-Datei auch so, wie der bearbeitete Mix(oder auch Master), und man läuft gegebenenfalls nicht in die Falle, das beim Rendern durch irgendwelche Upsampling-Geschichten der Klang unvorhergesehen verändert wird.
  9. #5 Timo schrieb am 21.08.2015
    Das Summieren ist eine Rechenoperation, dass bei gleichen Nachkommastellen immer zum gleichen Ergebnis führt. 1+1 ist mit jedem Taschenrechner 2.
  10. #4 Makkati schrieb am 21.08.2015
    Habe ich doch schon immer gewusst, dass meine DAW, nämlich Cubase, am besten klingt. Bei der Summierung kommt man deutlich näher an die guten Analog-Mischpulte und Bandmaschinen der Vergangenheit ran, als das mit diesen sterilen 64 Bit float Monstern der Konkurrenz jemals möglich wäre. Und auch in Sachen Selbstkritik lässt einem Cubase noch genügend persönlichen Headroom. Denn wenn der Mix mal nicht so gut gelingt, muss man nicht traurig sein. Ein analog klingendes Schätzchen wie Cubase ist nun mal auch wesentlich, wesentlich schwerer beherrschbar, als diese modernen Auto-Kompos(i)t(ion)ierer mit eingebautem "Hit-Knopf". Dafür entsteht bei Cubase - und nur bei Cubase - dann halt mitunter auch echte Kunst von echten Künstlern. ;p
  11. #3 Michael schrieb am 21.08.2015
    Wir haben 2015 und Cubase kann immer noch nicht mit REX-Files richtig umgehen.
    Audio Knackser (falsch erzeugten Hit-Points?) sind das Resultat.
    P.S.: Bereits seit zig Jahren bekanntes Problem!
  12. #2 Steinmetz Luc schrieb am 20.08.2015
    upps, zuerst das Video anschauen und dann posten ;)
  13. #1 Steinmetz Luc schrieb am 20.08.2015
    Ist für dieses Thema bestimmt interessant :
    DAW Summierungstest
    https://www.youtube.com/watch?v=fa_Q19HSsi8

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