Mastering im Masterlab. Die besten Tipps mit Andreas Balaskas
Non Eric
Non Eric arbeitete bei Steinberg mit an Cubase 1.0 ST, war mit SNAP im Studio und ist Gründer des Trance Labels Lunatec.
Mastering im Kreuzberger Masterlab. Chief Mastering Engineer Andreas Balaskas gewährt uns einen umfangreichen Einblick in seine Arbeit.
Andreas hat Tracks von so verschiedenen Künstlern wie Marianne Rosenberg oder Peaches gemastert. Seine Creditliste ist wirklich beeindruckend.
Bei unserem Hausbesuch verrät uns alles über seine Mastering-Kette. Er arbeitet sowohl digital, wie auch mit hochwertigen analogen Filtern und Kompressoren.
Wir durften einen Track von Mondero mit ins Studio bringen und Andreas hat uns an Hand dessen ein paar wichtige Tricks gezeigt.
Wie wichtig pegelneutrales Abhören, für das Beurteilen von Klangveränderungen ist, bestätigt uns Andreas auch noch einmal.
Er verfügt über eine Verschaltungsmatrix mit der er jederzeit die gesamte Mastering-Kette umrouten kann.
Natürlich ist die Regie im Masterlab akustisch optimiert und er verfügt über ein sehr präzise Abhöre.
Download > medium (~ 480MB) > small iPhone, iPad (~ 420MB)
zum Abspielen > VLC oder > Quicktime Player kostenlos herunterladen.










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Gruß, tWiKz
Viele der Fragen hier wurden ja schon im "Nachgefragt" beantwortet:http://www.musotalk.de/video/mastering-guru-andreas-balaskas-beantwortet-eure-fragen/
"Aber wo kommen die 6dB denn her????"
Nuja, das ist die Summe aus vielen kleinen Processing-Schritten.
Es fängt an mit dem "Aufräumen" in div. Frequenzbereichen, Anheben von Frequenzen die wir als "vordergründig" wahrnehmen, dezente Verdichtung hier und scharfes Anfahren geeigneter Wandler da.
Das sanfte "Smoothing" von Frequenzverlauf und Dynamik bringt den zusätzlichen Headroom, den man dann nutzen kann.
Mir ist dabei immer enorm wichtig, das der "Impact", der Punch nicht verloren geht. Auch die "Songdynamik" sollte erhalten bleiben.
Zugegeben, das Soundbeispiel war nicht optimal um ein Mastering im Detail zu erläutern, aber es sollte eigentlich auch nur ein kleiner Hausbesuch werden und nicht ein Mastering-Lehrvideo.... ;-)
Das da am Ende fast 90 Minuten draus werden hatte keiner erwartet!
Aber wir bleiben dran und Non Eric und ich werden euch weiter mit interessanten Videos bewerfen!
Schreibt uns was euch interessiert!
Allen ein schönes Wochenende!
Andreas Balaskas
www.masterlab.de
Viele der Fragen hier wurden ja schon im "Nachgefragt" beantwortet:http://www.musotalk.de/video/mastering-guru-andreas-balaskas-beantwortet-eure-fragen/
"Aber wo kommen die 6dB denn her????"
Nuja, das ist die Summe aus vielen kleinen Processing-Schritten.
Es fängt an mit dem "Aufräumen" in div. Frequenzbereichen, Anheben von Frequenzen die wir als "vordergründig" wahrnehmen, dezente Verdichtung hier und scharfes Anfahren geeigneter Wandler da.
Das sanfte "Smoothing" von Frequenzverlauf und Dynamik bringt den zusätzlichen Headroom, den man dann nutzen kann.
Mir ist dabei immer enorm wichtig, das der "Impact", der Punch nicht verloren geht. Auch die "Songdynamik" sollte erhalten bleiben.
Zugegeben, das Soundbeispiel war nicht optimal um ein Mastering im Detail zu erläutern, aber es sollte eigentlich auch nur ein kleiner Hausbesuch werden und nicht ein Mastering-Lehrvideo.... ;-)
Das da am Ende fast 90 Minuten draus werden hatte keiner erwartet!
Aber wir bleiben dran und Non Eric und ich werden euch weiter mit interessanten Videos bewerfen!
Schreibt uns was euch interessiert!
Allen ein schönes Wochenende!
Andreas Balaskas
www.masterlab.de
Leider wurde hier die meiner Meinung nach interessanteste Frage nicht beantwortet, und auch im nachfolgenden Video übergangen bzw. nicht behandelt.
Woher kommen die 6 db Anhebung in der Lautstärke?
Der ganz sanfte Einsatz des Kompressors und Limiters kann es nicht sein, und ich denke, auch von den EQs kann nicht so viel kommen.
Das erweckt den Eindruck, als wäre doch noch etwas mit dem Mix gemacht worden, das im Video nicht angesprochen wird.
Vielleicht liege ich ja auch ganz falsch, und es gibt eine einfache Erklärung dazu.
Wäre super, wenn Andreas dazu noch kurz etwas sagen könnte, auch wenn das Video nun schon etwas älter ist.
Besten Dank im Voraus, und schöne Grüße!
Keine Ahnung ob das nun schon als Frage sonst von jemandem gestellt worden ist - mich würde interessieren, wie Andreas den allgemeinen Trend zum STEM-MASTERING (also Mastering von "Subgruppen-Spuren" anstatt einem Stereo-Finalmix) kommentiert. Das Mixing verschiebt sich damit ja zu einem Teil zum Mastering-Engineer. Ist STEM Mastering aus der Sicht des Mastering-Engineers eher zu begrüssen (Stichwort: "Vocal-up/Vocal-down Version, mehr Flexibilität) oder sieht er diesen Trend eher kritisch? Sollte man ev. in Zukunft sogar generell als Musiker seine Files als STEMS ans Mastering-Studio schicken?
Vielen Dank
;) ;) ;)