Manley Massive Passive Plugin für Universal Audio UAD 2
Non Eric
Non Eric arbeitete bei Steinberg mit an Cubase 1.0 ST, war mit SNAP im Studio und ist Gründer des Trance Labels Lunatec.
Manley hat mit dem Massive Passive einen hohen Standard für Equalizer im Mastering etabliert. Ich konnte die UAD Plugin Emulation zusammen mit Andreas Balaskas im Berliner Masterlab im direkten Vergleich mit der Hardware anchecken.
Unsere persönliche Wertung: 4,5 von 5 Punkten
Wieweit ist die analoge Hardware noch von einer Software Emulation zu unterscheiden? Die Unterschiede sind mittlerweile so subtil, dass man eine hochwertige Abhöre benötigt, um überhaupt noch Unterschiede hören zu können.
Andreas hat die Einstellungen von der Hardware auf die Software soweit wie möglich übertragen. Leider hat der Manley keine gerasterten Regler und das Plugin zeigt auch keine Parameterwerte an. Trotzdem konnten wir beides einigermaßen gleich einstellen.
In einer der Beispiele konnte ich wirklich keinerlei Unterschied mehr wahrnehmen. Beim hinundher schalten konnte ich Original nicht mehr von der Kopie unterscheiden.
Allerdings gab es dann bei extremen Einstellungen deutliche Differenzen. Hier war die Hardware hörbar "toleranter".
Allerdings muß man die Wirtschaftlichkeit im Auge behalten. Für einen Manley bekommt man immerhin mehrere UAD Karten und noch einen Mac dazu , und kann dann sogar mehrere Mastering EQ gleichzeitig nutzen.
Andreas Balaskas > Masterlab betreibt in Berlin Kreuzberg ein renomiertes Masterstudio. Er mastert "Aggro" aber auch Marianne Rosenberg.
Download > HD (~460MB) > medium (~ 480MB) > small iPhone, iPad (~ 420MB)
zum Abspielen > VLC oder > Quicktime Player kostenlos herunterladen.









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http://rekkerd.org/ronald-passion/
denn für die braucht man kein geld und nicht mal eine UAD... ;)
Darüber hinaus würde ich gern wissen, wie Andreas es in Cubase schafft, mit einer Taste schnell zwischen Plug-in und Harware zu wechseln. Das hat mich ja schon fast begeistert. :-) Würde auch gern in Cubase so schnell zwischen Plug-ins wechseln können.
Beste Grüße
Christian
Du hast sicher Recht, aber bei Hardware / Plugin sind es ja definitiv zwei verschiedene Dinge :)
Das heisst aber auch, dass ein Plugin besser klingen kann als die Hardware :)
Bei DAWs sind es ja auch verschiedene.
Ich weiss nicht wie PT10 oder z.B. Cubase 6 intern rechnen, ich höre keinen unterschied, was aber nicht heisst dass es keinen gibt.
Objektiv geshen, wird es vielleicht keinen geben, aber subjectiv und das ist das wichtigere hat jeder seine vorlieben und erreicht evtl. ein besseres Ergebniss in seiner geliebten DAW.
Gruß
TonyR
(Beispiel: "http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=rdIWKytq_q4")
Wir sind nun mal gelernte Wald- und Steppenbewohner (Darwin), und exakte Vergleiche waren da wohl nicht wichtig. Das macht sowohl DAW zu DAW als auch Plugin zu Hardware-Vergleiche schwierig.
Das einzige was hilft ist da Blindvergleich mit Audiodateien, wie Musotalk in schonmal bei den Audio-Interfaces (<--blödes dinglisch, ich weiß)gemacht hat.
Ich bin der Meinung, dass es sehr wohl unterschiede im Klang einer DAW gibt. Doch bin ich auch der Meinung, dass eine einfache Audio Datei abgespielt sehr wahrscheinlich in jeder DAW gleich klingen wird.
Unterschiede enstehen durch verschiedene Dinge, z.B. können nicht genau berechnete PDC (Plugin Delay Compensation) evtl. Phasen Probleme auslösen etc. oder bei Ableton Live die Warp Einstellung.
Ich finde dass Plugins schon sehr weit gekommen sind (besitze selber die UAD2) aber auch einiges an Hardware und es gibt da doch noch "leider" Unterschiede.
Gruß
TonyR
Ich hab auch irgendwo mal einen Vortrag darüber gesehen, wie unsere Erwartungshaltung das beeinflusst, was wir hören.
Also wenn z.B. 2 Sachen in Wirklichkeit eigentlich gleich klingen, aber man erwartet, dass eine davon etwas wärmer klingt, dann wird man das auch genauso hören. Das Gehirn wird ausgetrickst sozusagen. Und Marketing zielt genau darauf ab.
Ich finde es lustig, dass manche Leute über solche subtile (wenn überhaupt) Unterschiede stundenlang diskutieren oder gar streiten können.
Im Blindtest würde niemand erkennen, ob ein Audiofile nun aus Cubase, Logic, Protools, Reaper, Sonar oder sonstwoher stammt. Klar will sich jeder gern einreden, dass "seine" DAW am besten klingt, aber das einzige, was zählen würde, wäre ein Blindtest.
Auf gearslutz.com habe ich schon öfter solche Blindtests gesehen. Da können sie Dir teilweise nicht mal raushören, was denn nun das kostenlose Plugin und was der teure Hardwarecompressor ist. Und jeder erklärt das, was er hört anders, was zeigt, dass Hören schon sehr subjektiv ist.