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Stammtisch

Mach noch nen Song

Der Stammtisch rund ums Musik machen. Diese Woche mit Andrew Levine (Öffnet externen Link in neuem Fenstermobile-blumlein.net) und seinen Gästen: Tom Ammermann (Öffnet externen Link in neuem Fenstermo-vision.de), Andre Dupke (Öffnet externen Link in neuem Fensterhamburg-audio.de), Kai Schwirzke und Gunnar Seitz (@ Öffnet externen Link in neuem FensterMySpace)

 

Themen:

• Song-Schreiben & Komponieren

• Komponieren, Produzieren, wer macht was und was braucht man?

• Schallplattenverträge

• Die Dynamic Range / Pleasurize Music Foundation

 

Download: Leitet Herunterladen der Datei einMusoTalk 438 - Stammtisch - Mach noch nen Song.mp3

27.08.2010 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #6 aLf schrieb am 30.08.2010
    Ein gut erzogener Teenager hat eher ein Poster mit Flemming Rasmussen oder Bob Rock an der Wand! :-)
  2. #5 Michael schrieb am 30.08.2010
    Leute, ich hab mich gefreut wie ein Schneekönig, als ich das Thema "Songwriting" im Titel gelesen habe. Am Ende wurde dann gerade mal drei Minuten lang über das Liedermachen gesprochen. Den Rest der Zeit ging es über das Verhältnis von Songwriter, Produzent und Performer. Große Enttäuscheung meinerseits! Scheinbar hatte sich nur Gunnar vorbereitet. Vielleicht kann man ja noch einmal in einer der nächsten Ausgaben von MusoTalk auf das Thema eingehen und dann auch über Techniken und Arbeitsweisen eingehen. Wie Gunnar richtig bemerkte, steckt im Songwriting nämlich eine ganze Menge Handwerk, über das es sich zu sprechen lohnt.
  3. #4 Svenson schrieb am 28.08.2010
    Movie-talk... watch more movies ?

    Fands interessant wie Tom zwischendrin über seine Arbeit und den Normen im Filmbereich gesprochen hat. Aber ansonsten ist mir persönlich in letzter Zeit zuviel gerede über Filme. Ich sag mal dreist: wenn ich was über Filme wissen will, höre ich mir kein Recordingpodcast an. Besonders Film-Tips, Meinungen und Besprechungen.

    Gunnar find ich echt eine Bereicherung. Verstärkung für die Musikerfraktion im Gegensatz zur Recordingfraktion. Könnte mir gut vorstellen, daß Gunnar in Zukunft auch ein Bereicherung ist obwohl er als Gitarrist nicht überall mitreden kann.

    Ich fand den Podcast gut. Auch wenn ich immer mal den Wind vermisse, den Noneric reinbringt.

    Zum Thema Plattenvertrag, bin ich der Meinung das es gar kein altbackenes Thema der Vergangenheit ist. Ich persönlich bin der Meinung, daß diese ganze selbstvermarktungs-Blase schon längst geplatzt ist. Vorallem bei den meisten die es ausprobiert haben. Die Leute werden mittlerweile von allen seiten zugemüllt bzw. zugespammt, das man überhaupt kein Gehör mehr bei den Konsumenten findet. Klar gibt es Ausnahmen - aber man muss das mal in Relation sehen. Richtig gute Musik findet immer seinen Weg meiner Meinung nach!

    Ich persönlich war bis jetzt mit allen Plattenverträgen zufrieden, weil ja im Endeffekt Künstler UND Label zufirieden sein müssen um längerfristig gut und produktiv zusammenzuarbeiten. Anders bringt es doch gar nichts. Auch will ich mich als Künstler auch voll auf die Musik konzentrieren und arbeite gerne für Plattenfirmen. Unötig Gebunden war ich noch nicht - bringt ja auch nem kleinem Label nichts wenn du dann keine Leistung mehr bringst!
    Allerdings meide ich auch Majors, weil ich vermute das dort ein ganz anderer Wind weht und es mir ein zu hartes Biz ist.
    Ein Nachteil ist auf jedenfall, daß Plattenfirmen sehr wählerisch mit Musik sind und nur ein Bruchteil von dem was man gerne hätte, auch wirklich rauskommt. Das Bremst, aber auf der anderen Seite hat das auch den Vorteil, das Konsumenten sich auf eine bestimmte Qualität verlassen können. Ist ja auch ein riesengroßes Problem beim Selbstvermarkten. ->Quantität statt Qualität.

    Aber wie gesagt im Major Bereich kann ich nicht mitreden - ich vermute mal da gelten wirklich andere Gesetze.

    Gruß Svenson
  4. #3 DerSchoene schrieb am 27.08.2010
    Mal wieder ein sehr schöner Podcast, danke dafür.

    Aber auch hier, wie bei vielen anderen Podcasts zuletzt, hört das wieder mittendrin auf, wahrscheinlich war es der letzte Satz aber das kann man als Hörer schlecht einschätzen. Wenn das irgendwie an dem Player liegt, könntet ihr ja vielleicht wieder einen Abspann einbauen oder zumindest eine Reserve am Ende lassen.
  5. #2 steffen schrieb am 27.08.2010
    zum thema dynamic range/pleasurize music foundation:

    das engagement ist zu begrüßen und hat eine gute intention, nur die praktische umsetzung ist nicht zu ende gedacht und ein wenig übereilig. kai hat es mit seinen kommentaren auf den punkt gebracht.

    das loudness-thema wird sich von selbst lösen.
    gute mediaplayer haben die möglichkeit, die wiedergabelautstärke für jeden titel individuell anzugleichen und somit eine nahezu gleich empfundene lautstärke für alle tracks/playlists ermöglichen.
    technisch ist das mit REPLAYGAIN gelöst, das ist ein errechneter lautstärke-tag, der in jedes mp3/flac geschrieben wird und dann vom player erkannt wird. itunes hat auch eine lautstärkefunktion, die ähnlich funktioniert.
    sobald es sich in der masse durchgesetzt hat, daß die player per default mit replaygain wiedergeben, hat sich das loudness-problem von selbst gelöst.
    es muss auch nicht großartig beworben werden, denn es ist ein feature, daß jeder musikhörer gern annimt, weil er dadurch nicht mehr ständig zum lautstärkeregler greifen muss zum rauf-/runterdrehn.
    er muss nur überhaupt darauf hingewiesen werden, daß es diese möglichkeit überhaupt gibt. bzw. dieses feature ist standardmäßig aktiviert.

    steffen
  6. #1 Sven schrieb am 27.08.2010
    Die Produzenten Legende,

    Es wurde hier bereits mehrfach angemerkt, dass sie Bezeichnung Produzent sehr schwammig ist und ich denke zurecht. Heutzutage hat man durch Interviews und Dokus die Möglichkeit diesen Menschen über die Schultern zu schauen und es zeigt sich, dass nicht jede Produzentenwahl für jeden Künstler die beste ist, auch wenn der Produzent erste Wahl ist. So zeigten sich Non Erics heißgeliebte Ac/Dc nicht sonderlich begeistert von eurem heißgeliebten Rick Rubin. Metallica hatten wohl Anfangs auch Probleme mit Rick Rubin und Rick sagt auch woran das liegt. Er ist nicht ständig im Studio und ist "Mädchen für Alles", wie es Tom sagt. Wie ich das verstanden habe, macht er Vorbesprechung und Endabnahme. Er hat eine gewisse Vorstellung über den Sound einer Band und der soll umgesetzt werden. Meißt wird er ja geholt, wenn ein Künstler oder Band jahrelang auf Modern gemacht hat und jetzt wieder Back to The Roots will..zum Sound des Anfangs oder der ersten Platten, der die Band zu Legenden gemacht hat. Ganz anders Trevor Horn der allem seinen unvergleichlichen Stempel aufdückt und bei dem alles immer sehr modern klingt und wo man es raushört, dass es Horn Production ist. Zwei Produzentenlegenden, die das zurecht sind, aber bei all dem darf man nicht vergessen, dass die auch Sachen gemacht haben, die nach hinten loßgegegangen sind.
    Mich wundert euere stringente Aufteilung in die 3 Heiligkeit Produzent, Komponist und Interpret ein wenig. Gerade heutzutage vermisschen sich auf Grund der modernen Produktionsmittel diese 3 Fraktionen total. Schon allein wegen dem stetigen Preißverfall der Produktionsmittel ist heutzutage jeder in der Lage ein halbwegs profesionelles Tonstudio zuhause rumstehen zu haben. Es mag sicher sein, das es Menschen gibt, die sich nicht dafür interessieren, was mir aber merkwürdig vorkommt, da man dann doch somit seine Ideen fokusieren kann und diese nicht irgendwie diffus im Kopf rumschwirren muss, weil ein Studiotag mehrere 100 oder 1000 Euro kostet, die erstmal finanziert werden müssen. Kost doch alles heute nichts mehr.
    Aber was anderes, wo die Vermischung der 3 Heiligkeit sowieso schon längst vollzogen ist, ist in der elektronischen Musik. Da geht es nicht nur um Synth, sondern das Studio und das Studio ist das Instrument, der Musiker ist Produzent und Komponist, alles vermischt sich, alles ist eins, weil es die Entstehung der Musik notwendig macht. Der Puming Kompressor Effekt z..b. will man gleich haben und da kann man dann schlecht sagen, dass machen wir dann später im Mix, weil der Effekt so maßgeblich (musikalisch) ist.

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