PraxisTalk

Mac oder PC? Audiorechner richtig konfigurien

Wie unterscheiden sich Mac und PCs wenn es um Audio geht? Was ist der bessere Musikrechner? Gibt es bezüglich der Betriebssysteme wichtige Unterschiede?

Apple´s OS X bietet mit Core Audio ein speziell auf kurze Latenzen optimiertes Subsystem. Selbst mit On-Board-Soundkarte  lassen sich Software Instrumente ohne Probleme spielen.

Natürlich ist es auch für Entwickler leichter Software und Hardware zu testen, da es deutlich weniger Hardwarekonfigurationen gibt.

Apple aber veröffentlicht immer mehr Rechner, die sich nicht mehr aufrüsten lassen. Ein PC System ist da deutlich flexibler. 

Ich habe mein Mac Book Pro schon zweimal aufgerüstet und mit größer Platte und mehr RAM ausgestattet. Das wäre mit den neuen Retina Powerbook so nicht mehr möglich.

Wer maximale Leistung zu einem günstigen Preis sucht wird beim PC landen. In den meisten Mac Rechnern, auch den iMacs und Mac Minis, sind die leistungsschwächernen mobilen Varianten der i5 und i7 CPUs verbaut.

Das konfigurien eines Windows-PCs für die Musikproduktion ist längst nicht mehr so aufwendig wie noch vor Jahren. Wichtig ist das Virenscanner und weitere Hintergrunddienste deaktiviert sind. Schon kann es dann los gehen.

Wolfgang Kundrus - > presonussoftware.com ist Entwickler von Studio One und hat bereits bei Steinberg maßgeblich an Nuendo und Cubase mitgearbeitet.

Thomas Wendt > tomwendt.de ist Singer/Songwriter und macht PR für die Propellerheads, Celemony und Kemper Digital.

Andre Dupke > hamburg-audio.de ist Musikproduzent und baut und verkauft Audio PCs.

Download > medium (~ 480MB) > small iPhone, iPad (~ 420MB) > audio only (~ 65MB)

zum Abspielen > VLC oder > Quicktime Player kostenlos herunterladen.

23.08.2012 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #36 Cox schrieb am 22.08.2015
    @NonEric Mac kann man schon sauber machen nur sollte man zwingend keine Tools dafür benutzen. Ich mir damit mein OSX 10.9.5 zerschossen und bekomme es aktuell nicht zum sauberen laufen. Macht man da einmal was falsch darf man das OS neu aufsetzen. Gesagt wird oft das OSX sich selber reinigt, aber genaueres weiß ich leider nicht. Viele Geeks nutzen ja dann eh das Terminal, aber nicht alle können das, muss man suchen. "OSX säubern ohne Tools"
  2. #35 Cox schrieb am 22.08.2015
    Für den Bit genauen Abgleich von Daten kann man eine MD5-Checksum benutzen.
  3. #34 Danny Who schrieb am 27.03.2013
    @ DaSa

    Du erinnerst mich an meine erste Woche mit dem Mac. Ich hab wie ein Rohrspatz geschimpft, weil der Mac anders als mein Windows war und ich nicht die Muße hatte, mich in Ruhe umzuschauen.

    Ich fasse deine Apple-Kritik also als Tastaturkritik zusammen.

    "Apple hat keine ENTFERNEN-Taste auf dem MacBook"

    Fn + Backspace.

    "Pfeil-Tasten sind auf dem IPad nicht vorhanden, genauso wenig, wie eine TAB-Taste um den Cursor ins nächszte Eingabefeld zu Springen."

    Du hast auf nem TOUCH-Device zehn gesunde Finger zur Bedienung.

    "Die @ Taste ist auf dem Mac beim Ö und auf dem PC (INTERNATIONAL STANDARD) beim Q - warum dieser Unterschied ???"

    Who cares? Sobald das einmal drin ist, ist das genauso normal wie sonst Q.

    "Was mich auf dem MacBook und dem IPad am meisten aufregt, ist die NICHT VORHANDENE Möglichkeit, in Abfrage-Requestern mit den Pfeiltasten zu navigieren:
    "Möchten sie die Datei wirklich löschen? JA - NEIN - ABBRUCH""

    Geh in die Systemeinstellungen -> Tastatur -> Alle Steuerungen aktivieren. Dann kannst du via Tab navigieren. Vorteil sogar: Du hast teils 2 Buttons des Dialogs auf 2 Tasten liegen. Der ausgefüllte fixe Button wird mit Return gewählt, der wandernde umrahmte mit Space.

    "Mac ein Fenster mit dem grünen Plus vergrößern passiert nie das, was man sich vorstellt. Sattdessen ist man immer überrascht, was das Fenster macht..."

    Darüber sind schon tausende Erklärungen abgeliefert worden. Hier die kurze: Es hat seltenst Sinn, plump zu maximieren, wenn dein Softwareinterface gar nicht den ganzen Bildschirmplatz nutzt. Apples Ansatz zieht das Interface soweit auf, wie es sinnvoll ist. Für Fullscreenfreunde gibts ab 10.7 Systemweites Fullscreen pro Anwendung.
  4. #33 Musiker schrieb am 27.10.2012
    Non Eric

    Wer maximale Leistung zu einem günstigen Preis sucht wird beim PC landen. In den meisten Mac Rechnern, auch den iMacs und Mac Minis, sind die leistungsschwächernen mobilen Varianten der i5 und i7 CPUs verbaut.

    Ich Lach mich kaputt .....imac i7 3,4 ghz (benchmark 11922 )ist genauso schnell wie Mac Pro 2010 ! Ich möchte gerne sehen welche PC Systeme genauso viel Leistung bringen wie Imac oder Mac Pro und was sie dann kosten !! Abgesehen von tollem Betriebsystem MAC OS , keinen Abstürzen, Treiberproblemen und natürlich Wiederverkaufswert ! Da gewinnt Apple 100% !!
  5. #32 Horselover Fat schrieb am 30.08.2012
    @ Andre: Aber nicht vergessen: Die Softwarehäuser sind da nicht auszunehmen. Klar stimmt was nciht mit Mac OS. Aber warum z.B. Reaper, Studio One und Nuendo unter Windows nahezu gleich stark "performen" und unter OS X dermaßen unterschiedlich schlecht laufen, wäre auch mal eine Reportage wert.
  6. #31 Pfau Thomas schrieb am 29.08.2012
    an Matthias M@: Da muß ich ihnen recht geben das mit den Treibern unter Windows ist finde ich ein reiner Müllhaufen,vorallem wenn man Hardware hat für die es unter Windows keine Treiber mehr gibt oder es kommt auch mal vor das der Treiber aus dem Speicher fliegt und dann hat man dann den schönen Bluescreen vor der Nase.
  7. #30 Matthias M schrieb am 29.08.2012
    Die Diskussion ist immer die gleiche und wird auch immer emotional geführt – seit Jahrzehnten ;-)
    Ich bin wohl einer der wenigen, die vor kurzem von Windows auf OSX geswitched sind.
    Wieso? Ich konnte bisher auch auf Win7 Musik machen – aber: Es ist doch immer irgendwie was, worum man sich kümmern muss. Das ärgerlichste überhaupt. Bei Treiberkonflikten (die mal da sind, manchmal aber über Wochen nichts davon spürt) macht es Wupp – und die Applikation ist ohne Vorwarnung abgeschmiert. Arbeit futsch, zumindest bis zum letzte Autosave ? Ich hatte irgendwann die Schnauze voll meine kostbare Zeit mit „Optimierung“ und Fehlersuche zu vergeuden, wenn ich doch nur Musik machen wollte. Für mich ist das keine Glaubensfrage, es geht darum, was bietet mit mehr Zuverlässigkeit. Die Top-Performance steht hier für mich an 2ter Stelle. Zuerst muss das Werkzeug funzen, dann erst brauch ich unerschöpfliche Power. Da ist m.E. der Mac noch die bessere Wahl, weil er einfach mehr Sicherheit bietet. Seit ich auf OSX fahre, klappt das wie erhofft wunderbar. Der Rechner (ein i7 iMac 27“) ist schnell gestartet und macht seine Arbeit. Geräuschdämmungsmassnahmen musste ich eh nicht vornehmen, weil der iMac schon super leise ist. Sogar meine alten Emagic 8x8 Midi-Interfaces konnte ich wieder nutzen – seit Vista gab es keine Treiber mehr. Sicher kann man unter Win7 auch toll musizieren und wenn man Glück hat, hat man sogar ein halbwegs stabiles System. Ich habe nie wirklich Glück gehabt, auch Rechner vom Spezialisten, hatten irgendwann nach nem Security Patch wieder ihre Macken. Das wollte ich mir nicht mehr geben.
    Kann auch sein, dass OSX immer iOS wird und damit weniger interessat für DAWs, aber mit Windows bin ich irgendwie gebrandtmarkt. Ich hoffe, dass bis dahin dann Linux oder ein neues für Musikanwendungen optimiertes OS den Markt beherrscht. Kreativität und Bluescreens sind nunmal ne doofe Kombi.
  8. #29 Andre schrieb am 29.08.2012
    @Horselover

    Danke für den Link!
    Bei diesem Benchmark kommt der Mac ja gar nicht gut weg!!
    Habe aber von einigen Performanceproblemen beim "aktuellen" Mac Pro gehört, die ich vom PC nicht kenne.
    Wolfgang, kannst du die Tabelle bestätigen?

    Liebe Grüße,
    Andre
  9. #28 Horselover Fat schrieb am 28.08.2012
    Ist mir ein Rätsel, wie man meinen kann, dass OS X für Echtzeit-Audio gemacht ist. Die Zahlen auf dawbench sprechen eine deutliche Sprache, z.B. http://dawbench.com/win7-v-osx-3.htm
    Steinberg sollte sich was schämen.

    Bin selbst Mac-User, aber das permanente Gefühl, dass ich ein OS mit angezogener Handbremse habe, werd ich nicht los.
  10. #27 DaSa schrieb am 28.08.2012
    Interessante Runde - aber sehr schwer zu folgen wegen dem ständigen Durcheinandergerede !!!!! NonEric - demnächst bitte etwas beherzter moderieren.

    Eigentlich erstaunlich, das wir nach 20 Jahren Audio-Rechnern immer noch die gleichen Probleme haben, und zwar auf beiden Plattformen.

    Z.B. die Frage nach Intel/AMD ist bis heuite nicht eindeutig geklärt.
    Aber was der Wolfgang sa sagte mit dem speziellem Intel-Code, der dann auf nem AMD nicht ausgeführt wird, leuchtet ein.
    Und das Apple ausgerechnet auf Intel gesetzt hat, hat sicherlich auch Performance-Gründe.

    Ich persönlich habe im "Homestudio" nen Intel Quadcore 4x 2,33 GHz auf Asus P5QL Board. Mit 4 GB Ram unter getuntem WinXP.
    Damit läuft Ableton und NI Maschine spitzenmäßig.

    Daneben habe ich auch ein MacBook Pro (1. Intel-Serie von 2006 mit 2,0 Core Duo). Das läuft unter Mac OSX 10.4
    Besser gesagt, es lief. Leider ist mir vor 3 Wochen das LogicBoard abgeraucht (nicht der NVidia-Bug, der kam erst bei den 2008´ Modellen).
    Nun habe ich es mit einem IPad ersetzt und mein Entschluss hat sich auch hier bestätigt - NIE WIEDER EIN APPLE PRODUKT !!!!!

    Es giebt einfach zu viele Ungereimtheiten in der täglichen Bedienung der Äpfel.

    Beispiele:

    Ich benutze unter Windows viel die Tastatur
    Apple hat keine ENTFERNEN-Taste auf dem MacBook und auf dem IPad.
    Das stört mich sehr z.B. bei Eingabe von URLs im Browser oder von Suchanfragen in Google (wenn man nur ein Wort in der Mitte ändern will)
    Am IPad ist das sogar noch slimmer, weil man nicht so präzise den Cursor vor/hinter ein Wort setzen kann.

    Pfeil-Tasten sind auf dem IPad nicht vorhanden, genauso wenig, wie eine TAB-Taste um den Cursor ins nächszte Eingabefeld zu Springen.

    Die @ Taste ist auf dem Mac beim Ö und auf dem PC (INTERNATIONAL STANDARD) beim Q - warum dieser Unterschied ???

    Was mich auf dem MacBook und dem IPad am meisten aufregt, ist die NICHT VORHANDENE Möglichkeit, in Abfrage-Requestern mit den Pfeiltasten zu navigieren:
    "Möchten sie die Datei wirklich löschen? JA - NEIN - ABBRUCH"

    Beim PC völlig easy mit den Pfeiltasten auswählen -> Enter und fertig
    Beim Mac nicht möglich - macht mich WAHNSINNIG.......

    Mac ein Fenster mit dem grünen Plus vergrößern passiert nie das, was man sich vorstellt. Sattdessen ist man immer überrascht, was das Fenster macht...
    Bei Windows MAXIMIEREN und fertig

    Man merkt bei der täglichen Arbeit irgendwie DEUTLICH, das der Mac nie ein richtiger BÜRO-Rechner war.
    Da geht bei Windows und den standartsierten Tastaturen und Softwarekommandos eben viele Dinge und kleine Handgriffe einfach schneller von der Hand.

    Das ist mir aber bedeutend mehr Wert, als stylisches Design und Coolness-Faktor.

    Meine Kritik richtet sich hauptsächlich an die Tastatur des MacBook Pro und des IPad. Ich weiß natürlich, daß es auch "komplette" Tatsturen von Apple gibt, die dann wahrscheinlich auch die "fehlenden" Tasten haben. Aber das MacBook hat sie eben NICHT und das hat mich schon oft verzweifeln lassen.
    Der SONY VAIO Laptop meiner Freundin hat ALLE Windows-Sondertasten bei gleicher Größe (15 Zoll).

    Das alles unterbricht mich derartig bei meinem täglichen "Workflow", daß ich mir nie wieder einen Apfel-Rechner als Hauprechner zulegen werde.
    Das IPad mit seiner Touchbedienung macht da schon vieles besser, aber besonders bei Texteingaben merkt man wieder das typische
    "Apple-alles möglichst einfach-und blos keine Sonderzeichen-der User soll nicht an ne Schreibmaschine denken...und es muß COOL aussehen"

    Ich bin mit Windows im Täglichen Umgang aufgewachsen und kenn mich darauf sehr gut aus (auch was optimierungen und Performance-Steigerung betrifft). Daran wird Apple mit seinen überteuerten Intel-PCs mit Lifestyle-Verarsche auch nichts mehr ändern ;-)

    Prost !

    DaSa
  11. #26 Tomtom schrieb am 27.08.2012
    Hier noch eine Meinung zu Win7 vom Chefentwickler vom Sonar (eine nicht Mac-Affine Meinung):
    http://blog.cakewalk.com/how-windows-7-will-effect-your-music-production/

    Und nicht zu vergessen, da ebenfalls aktuell, Meinung zu Windows 8 (dieses Thema wurde komplett vernachlässigt):
    http://blog.cakewalk.com/windows-8-a-benchmark-for-music-production-applications/
  12. #25 Pfau Thomas schrieb am 27.08.2012
    Standart PC oder Mac?
    Zur Zeit habe ich einen PC mit einem Amd Phenom X6 T1055 für Cubase,Sonar ,Samplitude usw. am laufen.
    Also man kann auch mit AMD CPU s Musik machen.
    Ich benutze z.B. Linux und Windows .
    Also Windows ist da für die Musik besser wegen ASIO etwas besser geeignet.
    Was ich zu Apple sage.
    Das besste daran ist das Mac OS X eine Unix variante bis dahin gibt es nicht auszusetzen.Aber inzwischen bei der Hardware.
    Es ist heute nähmlich pure etwas teurere Standart PC Hardware !!!!
    Was absolut schlecht ist wenn das System wachsen sollte.
    Ich finde dieses Bildschirmcomputer I Mac micht so berauschent.
    Es fehlen da zwischen Modelle zu z.B vom Mac mini bis zum Mac Pro oder Macs die man sich selber je nach Geldbeutel zusammenstellen kann !!!
    Das gab es aber bei Apple auch schon mal z.B. in dem Power PC Zeitalter Da konnte man sich den Mac zusammenstellen wie man es wollte.
    Also ich gebe da dem PC einfachhalber den vortritt
  13. #24 Genervt schrieb am 27.08.2012
    @Ralf: Weitgehend Amen dazu (erster Absatz). Ich stelle fest, dass es zunehmend anstrengend wird, sich durch die ganzen Sendungen durchzuquälen. Und das liegt nicht nur an dem unsäglichen Video-Live-nur-noch-drei-Gäste-auf-einmal-Format ...
  14. #23 Andre schrieb am 27.08.2012
    p.s.
    Der Autovergleich passt noch ganz gut!
    Dann, wenn sich mal wieder Dinge ändern wie z.B. die Feinstaubrichtlinie!
    Dann macht es schon Sinn, sein Auto mit einen Feinstaubfilter wirtschaftlich aufrüsten zu können.
    Ansonsten darf man mit seinem Auto und dem roten oder gelben Aufkleber in der Windschutzscheibe unter Umständen nicht mal mehr nach Hause fahren ;-)
    Ich hatte das Problem übrigens mit meinen gar nicht mal so alten Ford Focus.
    Da gibt´s keinen Filter, keinen grünen Aufkleber..
  15. #22 Andre schrieb am 27.08.2012
    Lieber Ralf,
    natürlich lässt sich ein PC NICHT mit einem Auto bezüglich der Aufrüstbarkeit vergleichen.
    Das Auto muss nicht jedes Jahr mit einer neuen Softwareversion des Host und immer rechenintensiveren PlugIns Klarkommen.
    Der Vergleich mit dem Telefon passt schon eher!
    Mein Iphone 3G ist mit dem aktuellen IOS maßlos überfordert, oft hängt das Teil für eine halbe Minute bis es wieder ansprechbar ist.
    Das wünsche ich mir für meinen PC natürlich nicht und bin froh hier Board, Ram und CPU Speicher nachrüsten zu können :-)

    Zu Deinen Äußerungen die uns persönlich betreffen fällt mir nur eines ein:
    Dumb people talk about people, average people talk about events, intelligent people talk about ideas :-)
  16. #21 musohead schrieb am 26.08.2012
    schöne sendung.
    aber sorry tom, so geht das nicht. so ein arrogantes verhalten nervt total. dabei war es früher viel besser. jetzt sagst du alle 2 minuten make more music und bist beleidigt wenn dir jemand ins wort fällt..
  17. #20 Krypton schrieb am 26.08.2012
    Ich arbeite nun schon seit 1995 mit Win rechner, und heute immer noch mit XP.
    Probleme gibt es nur wenn man das system nicht pflegt.

    Die Apple Rechner sind sicherlich gut oder vielleicht auch genial.

    Doch Preis/Leistung ist einfach nur grottenschlecht!!!

    Die Macs müssten um etwa 60% günstiger werden...dann wären sie Marktleader!
  18. #19 Ralf schrieb am 26.08.2012
    Tach zusammen,

    ich hoffe, TOM und Wolfgang Kundrus verging nach diesem Stammtisch nicht völlig die Lust auf eine erneute Teilnahme. Gerade TOM ist es, der die Dinge von der nüchternen Seite her betrachtet, ebenso wie der Icemeister und der andere Tom, und offensichtlich keine Lust hat, sich dauernd mit Halbwahrheiten und sinnlosem Kleinklein in den Mittelpunkt zu stellen. Dieses Dazwischengequake des Herrn N. und die klassensprechermäßige Rechthaberei von Andre waren diesmal kaum noch zu ertragen. Warum sollte TOM noch Lust verspüren, etwas zu sagen, wenn er nicht zu Wort kommt? Werdet erwachsen!

    Noch ein paar inhaltliche Hinweise:
    In den iMacs werden keine Mobilprozessoren eingebaut, in den Macbook Pro stecken die schnellsten, die es gibt. Retinabook: i7-3720QM. Und RAM kann man außer beim Retina und den Airs überall selbst tauschen, nach dem man ihn bei irgendeinem Händler gekauft hat. Bei den besonderes flachen Notebooks von Apple muss man eben beim Kauf wissen, was man will, da ist nun mal kein Platz für irgendwelche Steckplätze und Schächte. Wo ist das Problem? Beim Telefon kann ich auch nichts tauschen. Der Vergleich mit der WaMa war sehr zutreffend. Beim Auto kann ich auch keine Gänge, fünf Sitzplätze extra oder nen größeren Tank nachkaufen. Wir reden hier von einem Werkzeug und keiner Versuchsanordnung, an der ständig rumoperiert werden soll. Wer basteln will, kann dies tun, nur eben nicht an einem Mac. Wer immer das schnellste Gerät haben will, kann sowieso jeden Monat zum Händler rennen und neu kaufen um 3% mehr Leistung zu haben. Aber pflegt ruhig Eure Vourteile und bastelt, optimiert und gebt Euch recht, wie zutreffend doch all die Tipps und Tricks aus irgendwelchen Internetforen doch sind. Alle anderen sind dann eben arrogant, sei's drum. Ihr werdet zu nichts anderem mehr kommen… Aber die Industrie braucht Euch! Kaufen ist eine Bürgerpflicht!

    Viele Grüße an alle, die mit Ihren Werkzeugen das tun, was Ihnen vorschwebt und bleibt entspannt!
    Ralf

    PS: Ich freue mich übrigens riesig auf den H1-Test am Montag.
  19. #18 DickerSchüler schrieb am 26.08.2012
    Das nen ich Humor Noneric! "Mit dem MacPro hatte ich nie Knackser" Natürlich nicht. Wie wir beim Rockracktest gesehen haben ;)


    Bin gespannt was Du dir als Ersatz für deinen jetzigen MacPro zulegst.
  20. #17 MichaelP schrieb am 26.08.2012
    @Piet
    Vista war wirklich Schrott und hat mich praktisch zu Apple getrieben, obwohl ich jahrelang glücklich mit XP war. Und mit Jahrelang meine ich wirklich ab SX286 CPU!! Mein damaliger, letzter PC Rechner, ein Packard Bell iXTreme war zwar der Hammer und könnte trotz "nur" AMD dualcore CPU in Sachen Performance den wesentlich jüngeren iMac Alu locker ausstechen. Sein Manko war allerdings, dass bei 2 GB RAM schluss war. Also musste ein neuer her. Und die gab es damals fast nur mit Vista. Deswegen wechselte ich zu Apple und war anfangs auch total happy und glücklich... bis...

    Heute sehe ich Apple allerdings wieder in einem anderen Licht und werde wieder zur Windows Welt zurückkehren.
    Dafür gibt es mehrere, persönliche Gründe:

    Zum einen ist die Verarbeitungsqualität und das Design (nein, nicht das optische Design, sondern das im Inneren der Geräte) schlecht!
    -Die iMac Krankheit des fleckigen Displays, weil es an manchen Stellen zuviel Hitze abbekommt trat bei mir nach ca 1.5 Jahren schon auf. Sieht zum kotzen aus!
    -die Festplatten (nicht SSD), die bei mir schon nach 2 Jahren ihren Geist aufgegeben hat, obwohl alles wichtige und performance hungrige über FW800 Platten lief, (ist mir bei einem PC noch NIE passiert, und das bei wesentlich älteren und wesentlich mehr gestressten Platten!),
    -das Updaten des OS rein nur mehr über den Appstore, was einen Clean Install nach HD defekt extrem erschwert,
    -die Audio Anschlüsse hatten nach kurzer Zeit bereits Wackelkontakt. Den iMac versehentlich antippen = kein Ton mehr!
    -Und ja, nur um den iMac zu öffnen und die Platte zu tauschen muss man für einen vernünftigen Torx Satz rund 50-70 Euro rechnen. Eigentlich ein Wahnsinn.

    Mein iMac spinnt aktuell übrigens erneut. Keine Ahnung was er hat. Vermutlich wieder ein Hitze Problem, obwohl ich die Lüfter etc erst reinigen hab lassen.

    Also mein Apple Resümee nach gut 6 Jahren: sieht gut aus, zumindest eine Zeit lang, das OS ist ganz okay, die Hardware teils Mist. zumindest was die Consumer Computer angeht.
    Vermutlich packt man deshalb gerne alles in Unibody Kisten, damit man das billige Innere nicht so schnell zu Gesicht bekommt?
    Und da es, wie man so hört, bei den Macs nicht unbedingt besser wird, eher im Gegenteil, wird mein nächster Rechner ein PC vom Experten sein. Dafür zahle ich auch gerne etwas drauf. Ums OS, zumindest um Leopard, wird es mir allerdings schon leid tun. Snow Leopard, Lion hätte ich mir eigentlich sparen können/sollen. Naja. :-)
  21. #16 Anjunabeats schrieb am 26.08.2012
    Ich denke man muss da schon die Kirche im Dorf lassen. Gerade bei Latenzen da reden wir ja nicht über Unterschiede im Sekundenbereich. Von RME gibt es z.B. Auflistungen über Testsysteme PC und Mac wo aktuellste Macs mit 32 Samplepuffern und PCs mit 64 (teilweise auch 48) Samplepuffern liefen (Fireface UC). Wir reden hier also über 1-2ms Latenz bei 44,1Khz!

    Allerdings ist es halt schon wie es auch Andre sagte... Viele kaufen sich einen PC vom Discounter für wenig Geld und erwarten dann eine Performance wie ein High-End System. PCs mit Topleistung sind zwar günstiger als Macs aber wir reden hier trotzdem auch über einem preislichen Rahmen weit über 1000€! Wer das geld auf den Tisch legt hat ein Top System das jeden Mac von der Leistung in die Tasche steckt.


  22. #15 Wolfgang schrieb am 26.08.2012
    schade, dass eine gefühlte halbe stunde darüber gestritten wurde, ob man auch mit alter hard- und software gute musik machen darf, bzw. kann. Auch erschreckend, wie technoid ein Musiker mit dem Slogan 'Make more music' sein kann.
  23. #14 Andre schrieb am 25.08.2012
    Hi Jens,
    mit NVIDEA haben wir bisher einfach die besseren Erfahrungen gemacht,
    zumal einige unserer Kunden auch CUDA für CG oder sogar Audio angewiesen sind.
    Da uns identische Systeme wichtig sind ging die Wahl hier klar zu NVidea.
    Das Thermoproblem scheine sie auch in den Griff zu bekommen,
    es gab da eine recht anfällige Serie vor einigen Jahren.
    Es ist dann auch so gut wie immer der Speicher der sich verabschiedet, der kann im Gegensatz zur GPU echt nicht viel ab ;-)

    Liebe Grüße,
    Andre
  24. #13 Viker Turrit schrieb am 25.08.2012
    Hallo!
    Ein interessantes Thema und die zu erwartende chaotische Diskussion (PC vs Apple)war untehaltsam. Allerdings mußte ich bei diversen Standartfloskeln die Augen leicht verdrehen.

    Man könnte stellenweise meinen ein Win PC sei total unbrauchbar ,und ein Mac ein totales Muß für die Audioproduktion.

    Ich selber bin mit einem Xeon1230 cpu auf einem ASrock Mainboard unterwegs. Wichtig ist die Auswahl eines sehr guten Netzteils,das eine zuverlässige Stromversorgung bietet.
    Mit einer internen RME 9632 PCI Soundkarte erreiche ich niedrigste Latenzen wenn Bedarf und(viel wichtiger) alles läuft mit Win7 bombenstabil.

    Über Tom`s Erfahrungen mit seinem neuesten Rechenknecht bin ich auch gespannt!

    Grüße
  25. #12 Jens schrieb am 24.08.2012
    @Andre
    Bin selber Nvidia User und gebe dir natürlich Recht...
    Wobei zwei Nvidia Karten auch wenn sie Passiv gekühlt sind mehr Abwärme Produzieren als eine Passive ATI.
    Für ein DAU macht es die Sache mit der Kühlung vielleicht ein wenig einfacher.
  26. #11 Kant schrieb am 24.08.2012
    Ich gebe da Tom recht, 96khz braucht kein mensch! Klar "könnte" das evtl in manchen bereichen besser klingen, aber brauchen tut es keiner, und wissen erst recht nicht.
    Gib mir ne 4 Spur und und nen alten Athlon, reicht.
  27. #10 Alex schrieb am 24.08.2012
    Hallo,

    interessante Sendung wieder einmal. Es wurde ja viel über Latenz und so gesprochen doch ausser ein par tipps zur Einrichtung eines systems fand ich, kam da etwas wenig rüber um ein System möglichst Ressourcenschonend einzurichten. Was mich überrascht hatte war, das insgesammt Intel CPU´s so zu sagen empfohlen wurden. Klar das ist allgemein bekannt, das die besser für Audiorechner geeignet sind. Aber ich hab hier z.B. zwei Rechner mit jeweils AMD 8x 3,6 GHZ und 8x 4,2 GHZ im Turbomodus. Da drauf dann einen großen extrem leisen Noctua Lüfter und jeweils 32 GB Ram. Das ganze habe ich miteinander Vernetzt und verwende hier für die Software Vienna Ensemble Pro 5 in der ich meine Plugins lade und die dafür sorgt das meine Ressourcen optimal genutzt werden und somit, mein Ram Speicher als auch CPU Leistung, immer optimal laufen. Das ging auch schon vorher sehr gut mit meinem alten System, einem AMD Phenom mit 6x 3,2 GHZ und 16 GB Ram. Also als einen tip für einen der recht wenig Geld zur verfügung hat und denn noch gut mit wenig Latenzproblemen und guter Performance, kann ich aus persönlicher guter Erfahrung raten Vienna einmal unter die Lupe zu nehmen und mal ganz nebenbei bemerkt bekommr man als schmankerl noch eine VSL Library mit oben drauf. Zu diesem Punkt hätte mich einmal interessiert warum denn nicht Hersteller wie Presonus nicht auch an solche Lösungen denken.
  28. #9 Piet schrieb am 24.08.2012
    Ich war über 10 jahre PC user. Als Vista rauskam hatte ich einfach keine Lust und Zeit mehr mich mit nem System rumzuplagen und immer wieder alles zu optimieren. Brauchte auch immer 2 PCs; einer für Büro und Internet, der andere für Musik, Grafik und Auftritte.
    Heute arbeite ich auf einem MacBook Pro und 24" Apple Cinema Display. Die absoluten Anschaffungskosten waren höher. Aber das war es mir absolut wert, und wurde durch Zeit- und Nervenersparnis deutlich kompensiert. Alles auf einem Rechner. Ohne ständig wechseln zu müssen. Ohne Probleme. Es läuft und läuft und läuft...
    Mit nem Mac kann ich mich endlich wieder auf die Arbeit konzentrieren und nicht auf Treiber, Firewalls, Virenscanner, Registry und Sonstigem.
    Alle mir wichtigen Plugins und Programme sind auf der Mac Plattform erhältlich.
    Und was mir auch sehr wichtig war: sie sind leise...

    Make more music - Apple
    Make less music - PC
  29. #8 MichaelP schrieb am 24.08.2012
    Haha, tolle Sendung. :)

    Tom hat mir leid getan, aber Andrè war in seinem Element und fand ich sehr sympathisch wie er da einfach losgebrabbelt hat und nicht mehr aufhören konnte. hehe *gg*

    Aber @Tom, ich muss dich da etwas korrigieren. Denn ich kenne kaum jemanden, der sein(e) Instrument(e) noch nie upgegraded hätte!
    Meine Gitarren (4 Stück) haben alle bessere Tonabnehmer als damals beim Kauf, teilweise neue und stimmstabilere Brücken, verbesserter Sattel, Tremolos getauscht etc pp. Schalter, Potis und Elektronik ebenfalls optimiert.
    Meine Lieblings Gitarre, eine Aria Pro 2, hat die für mich perfekte Form und ist von der Bespielbarkeit unerreicht! Die habe ich jetzt knapp 20 Jahre! Ich hätte sie aber nicht mehr, wenn ich ihr nichtmal einen Satz vernünftiger Tonabnehmer hätte spendieren können. (Was sowieso bei jeder Gitarre mal ein Thema ist, spätestens dann, wenn die PUs mikrofonisch werden)

    Amps, ebenfalls fast alle optimiert. Andere Röhren zB. Manches auch vom Ampdoc an der Schaltung direkt upgraden lassen.
    Auch meine Hardware Synths und Sampler habe ich immer optimiert bzw upgegraded, sei es, dass ich einem Synth ein Midi Interface spendiert habe (weil er einfach noch keines hatte), oder einfach mehr RAM verbaut habe.
    Ja selbst meine Violine habe ich "upgegraded". Bessere Wirbel, Saitenhalter, Steg und Feinstimmer verbaut.
    Man kann immer etwas verbessern! Egal was man hat.

    Und NonEric hat absolut Recht, ein Rechner, den ich überhaupt nicht mehr upgraden kann, macht keinen Spaß.
    Das hat natürlich nichts damit zu tun, dass man automatisch bessere Musik damit machen kann (jetzt rein im musikalischen Sinne, da hast du absolut Recht, und darum ging es dir ja auch in deinem Statement). Es ist aber immer auch ein Kostenfaktor! Und gerade Apple, aber auch Firmen wie Dell lassen sich RAM besonders gut bezahlen. Ja fast schon "diebisch" gut, wenn man die Preise am Markt mit deren Angeboten vergleicht. Und wenn Apple da eine Richtung einschlägt, wie sie ihren Umsatz mit RAM verbessern können, indem sie ihn direkt auf das Mainboard löten, dann ist das eine besch... Entwicklung.

    Was das Otari (2) angeht, das war ein 24 Spur System und kostete damals knapp 20.000 PFUND! Geht auch heute noch nur knapp unter 4000$ Dollar auf ebay weg.
    Wenn ich jetzt ein Profistudio betreiben würde, dann wäre dieses Gerät bei mir vermutlich auch noch in Verwendung. Einfach weil es vermutlich noch immer ein Kostenfaktor ist. So ein System einfach eben so zu wechseln, ist sicher nicht billig, zumal, wenn man dann in Relation setzt, um wie viel man dafür besseres bekommen könnte/oder auch nicht, man dann doch lieber noch ein paar Jahre mit dem "alten Zeuchs" weiter arbeitet. Vielleicht hat es also einfach nur ganz praktische Gründe, warum dort noch immer so ein System steht?


    Und ja, man kann auch eine Waschmaschine upgraden: Kalkfilter beim Wasserzulauf einbauen lassen, oder den Stein auf der Trommel gegen feinstes,handgeklöppeltes italienisches Granit tauschen. zB. Hahaha. :D

    I Love u all!

    Freue mich schon auf die nächste Sendung.
  30. #7 Andre schrieb am 24.08.2012
    Hi Jens,
    im Prinzip stimme ich dir zu,
    ich rate aber in jedem Fall zu einer NVIDEA Grafik-Karte!
  31. #6 Andreas schrieb am 24.08.2012
    Echt unterhaltsame Sendung!

    Doch leider wurde meine Erwartung voll enttäuscht….
    denn ich habe gehofft das hier “AUCH“ über die Audio-Konfiguration von Software (Windows XP, Vista, 7) gesprochen wird oder sogar eine Konfigurationsliste per PDF z.B. von unseren Audio-PC-Spezieliesten Andre Dupke veröffentlicht würde, doch leider nichts des gleichen, wirklich schade!
    Des weiteren sollte an dieser Stelle auch nicht unerwähnt bleiben, dass Thomas Wendt heute sich extrem arrogant gezeigt hat.
    Sicherlich ist das nicht schön wenn der Andre ins Wort fällt, doch in einer gesitteten gesprächsrunde sollte man sein Ego schon etwas bändigen und sich nicht so abfällig geben.

    Übrigens, in einer runde ist es nicht unüblich, dass man durch seine Gesprächspartner im Wort unterbrochen wird, daher ist mir das verhalten von Thomas unerklärlich.
  32. #5 Carsten schrieb am 24.08.2012
    Nette Runde, dieses Mal wurde es manchmal leider etwas stressig durch gelegentliches Durcheinandergequatsche. Hans-Jörg :-), greif' mal durch!

    Zum Thema aufrüsten auf Mac kam das wohl etwas komisch rüber, Imacs lassen sich ja mit Ram und HD's aufrüsten. Ihr meintet wohl eher die Macbooks?

    Dem Thema Rechnerlautstärke wird meiner Meiner Meinung nach zuviel Aufmerksamkeit geschenkt. So wie Andre gesagt hat ist es doch recht einfach, einen angenehm leisen PC zu bauen. Schauen, dass die Frischuft von hinten in's Case reingezogen wird, mit einem grossen, leisen Lüfter, ansonsten so wenig Lüfter wie möglich. Aber einen echten Silent Pc bräuchte ich zum Mischen eigentlich nicht.

    Bin vor einiger Zeit zum Mac gewechselt, hatte vorher IMMER Probleme mit Midi unter Cubase. Nach dem Switch zu Studio One unter Mac und dem Kauf eines alten EMAGIC Amt läuft Midi sowas von zuverlässlich und ohne irgendeine Treiberinstallation, da die ein Teil von OSX sind. Das zeigt, dass man sich damals wirklich Mühe im Audiobereich gegeben hat.

    Dann bin ich mal gespannt auf Toms Ersteindrücke !
  33. #4 R.K. schrieb am 23.08.2012
    Sehr unterhaltsame, wenn auch dieses Mal etwas chaotische Sendung. Das Thema beschäftigt einen natürlich auch als Musiker ab und an.
    Als Nachtrag in Sachen Preis/Leistung würde ich noch gerne nachtragen, dass insbesondere der Imac sich eigentlich sehr gut schlägt, wenn man ihn vergleicht mit einer Kombination aus einem Windows-Pc mit gleichen Rahmendaten und einem ähnlich hoch aufgelösten Bildschirm wie beim Imac.

    Der Imac kommt ja schließlich mit einem "Mehr-als-Full-HD-Display" und diese kosten ja im Handel alleine schon knapp 900 Euro, so dass man dann mit einem ähnlich konfigurierten PC dann auch preislich schnell in der Nähe bzw. teurer als der Imac liegt!

    Also: Augen auf bei der Gerätewahl :)

    Wem nichts an der Premium-Auflösung liegt, der kann hingegen bestimmt sparen ;)
  34. #3 Jens schrieb am 23.08.2012
    Super Sendung sehr interessant!
    Was Wolfgang Sagt ist aber nicht immer richtig und einmal hat er, glaub ich zumindest, selber widersprochen...
    Mac Rechnet genauer aber bei gleicher Hardware gleicher DAW gleiche eingebauten Plugins kommt am Ende auf dem Bit genau das gleiche Ergebnis raus?
    Ja was denn nun?

    Und das Windows User kein Plan haben ist eine Verallgemeinerung was ja so schon nicht in Ordnung ist.
    Wer sein PC liebt versucht im Bios alles zu Optimieren... Deaktiviert alle möglichen Dienste und richtet das System so ein das es wirklich sehr schnell ist.
    Wir haben vor allem auch die Freiheit das System Optimieren zu können wie wir es gerne hätten, ich kenne mich mit OSX null aus kann dazu nichts sagen aber mann hört ja immer wieder das es nicht so Frei ist wie manch andere Software.
    Mag ja sein das viele Neueinsteiger in der heutigen Zeit sich kaum auskennen aber alle ü30 die noch zu Dos Zeiten ihren eigenen CD-Rom Treiber im Editor geschrieben haben und schon zu Win95 Zeiten ihr System mit config.sys, autoexec und Registrierung Optimiert haben sind nicht unwissend.

    Es gibt aber auch PC Systeme die wie Andre schon sagte absolut ungeeignet sind.
    Ich durfte mal Bekanntschaft mit einen Dell Komplett-System machen das selbst beim Austauschen eines CD-Rom Laufwerks nicht mehr hochgefahren hat...
    es gibt viele billig Systeme die schon beim Kauf so zugemüllt sind mit Fetten 300MB Treiber und 100 unnötige Dienste die im Endeffekt das System nur langsam machen, nicht zu vergessen viele billig Mainboards die auch nur Probleme machen "können".

    Wer von sowas kein Plan hat sollte aber in der heutigen Zeit keine Probleme mit sowas haben denn in fast jeden Kreis gibt es Leute wie Andre die da auch weiterhelfen können...

    Was Wolfgang über die Hintergrund Programme sagt ist völlig richtig.
    Speziell Virenscanner und Defender Geschichten sind nicht Optimal und wer seine sachen nur bei Chip.de oder so Downloadet braucht im Normalfall diese ganzen Security Tools auch nicht.
    Google, Update, Adobe Updater und vieles mehr hat bei einen guten System nichts zu suchen.
    Tip: gibt bei chip.de "autoruns" ein oder guckt unter
    http://www.chip.de/downloads/Autoruns_20358751.html
    Diese App Funktioniert im Prinzip wie die MSCONFIG und mit dessen Hilfe kann mann wirklich jedes Programm das sich Automatisch im hintergrund, ob sichtbar oder unsichtbar startet, deaktivieren...
    Oben unter Optionen vielleicht noch wer sich nicht so auskennt "Hide Microsoft and Windows Entries" aktivieren und das Programm beenden und neustarten.
    Unter logon kann mann im Prinzip ALLES deaktivieren...
    Aber auch unter "Sheduled Task, Services alles aus!
    Das Einzigste was drinne bleiben darf ist nen Nvideo oder ATI Treiber Software wobei selbst die ist bei mir Deaktiviert.
    Allte Reiter mal durchgucken, Adobe, Google, und der gleichen braucht mann halt nicht und sollte auch nur Starten wenn sie benötigt werden!

    Ich kann im übrigen auch nur empfehlen mindestens mit 3 Partitionen zu Arbeiten.
    Eine für Windows, eine für die DAW, VST, Sounds, und eine für die restlichen Daten.
    Und auch wenn das Marketing sagt NTFS Fragmentiert nicht, ich würde nach einer Welle von Installationen zumindest die System und die Produktions Platte Defragmentieren.
    Von Hand und kein Service der das alle tage wieder von alleine macht.

    Windows laufwerk Dateiindizierung darf auch deaktiviert werden und zwar für alle Laufwerke...
    Googlen...

    Disabling Prefetch
    http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ms940847(v=winembedded.5).aspx
    Ist zwar super für nicht Arbeit PC´s aber für eine Workstation braucht mann kein Automatisches Programme in denn Speicher Laden damit das öffnen eines Programms schneller geht.

    Dienste
    Ab Windows 7 hat eine Standard Installation gar nicht mehr so viele Dienste die im Hintergrund laufen, wer da aber optimieren will was aber kaum noch nötig ist bei einen schnellen PC kann das trotzdem gerne machen.
    Google und unnötige Dienste deaktivieren bringt genug Treffer mit erklärung welcher Dienst für was ist und ob er auch wirklich benötigt wird.

    Mit Windows 8 werden von haus aus noch weniger Dienste automatisch Aktiviert, bzw. starten wirklich nur noch bei Bedarf.

    PC
    Gehäuse mit Dämmung
    Günstig
    50€
    Teurer
    z.b Lian Li
    100-120€
    Netzteil
    Tagan sind sehr leise und halten ewig.
    60-100€
    CPU
    274,99 - Intel Core i7-2600K, 4x 3.40GHz, boxed, 95Watt
    Auf 0,98v untervolten für weniger Wärme Entwicklung
    Mainboard, sagen wir Asus.
    min. 100€
    Festplatte
    SanDisk Extreme 240GB SSD lesen 540MB/s, schreiben 460MB/s
    166,90
    CPU Kühler
    Günstig
    34€ - EKL Alpenföhn
    Teurer
    50€ - Noctua NH-U12P SE2, nur einen der beiden Lüfter nutzen und Drehzahl auf 500-900 runter... flüster leise.
    Denn anderen Lüfter Hinten ins Gehäuse.
    50€ ATI Grafikkarte mit 3 Display Anschlüsse, Passiv gekühlt...
    Audio Interface
    M-Audio Delta Audiophile 2496, PCI
    80€
    Arbeitsspeicher
    16GB Kingston 2x8gb
    70€

    Komplett Audio PC mit SSD, Audio Interface, Dämmung, guter Kühlung und Aktuelle PC Power für um die 900€
    Eine zweite SSD zum Spiegeln, vielleicht ohne Interface weil mann schon eine hat-
    1000€
    Ohne SSD und ohne Festplatte weil mann schon welche besitzt.
    660€
    Ohne Netzteil und ohne extra CPU Lüfter
    ca. 550€

    Aber immer noch gut gedämmt, mit aktueller I7 Power.
    Nen guten i5 anstelle des i7
    ca. 450€

    Kein Profi System aber für die meisten sicherlich Ausreichend und mit Sicherheit nicht lauter als ein MacPro.
    Lüfter Steuerung für um 30€ und die Lüfter schön runter regeln...
    Mehr Drehzahl bringt nicht so viel mehr.
  35. #2 DickerSchüler schrieb am 23.08.2012
    Wolfgang Kundrus ist ein klasse Gesprächstilnehmer, denn er muß nicht raten oder vermuten, sodern er weiß wovin er spricht!
  36. #1 Ronald schrieb am 23.08.2012
    Kenn Macs, und PC´s, speziell die man selbst Baut mit guten
    Boards von Gigabyte oder ASUS.Da ist Latenztechnisch
    für mich kein Unterschied zu merken. Im Gegenteil, da biste mit nem PC Qualitativ sogar auf der besseren Seite als mit nem Mac. (siehe Netzteil etc., ja zerlegt das Apple mal und vergleicht mit nem Enermax oder Seagate)

    Auch Multitasking funktioniert genau so gut. Windows konnte das sogar schon vor Apple.

    Aufrüsten ist fürn Arsch, dafür sorgen die Hersteller mit Standards bzw. neuen Sockeln. Und die Software Industrie tut ihr übriges. Beispiel. Während Apple zu RISC Zeiten noch schwer optimierten Code rausbrachte um fehlende Rechleistung wegzumachen, programmieren die heute genau so 0815 wie M$.

    Unterm Strich bezahlst du bei Apple Design mit horrenden Summen, was auf dem Agentur Tisch vielleicht Eindruck macht, aber unterm Tisch beim musizieren völlig egal.

    Unterm Strich währe ein wirklicher Gewinn mal ein Linux, vielleicht von den DAW- und Hardwareherstellern in einem Consortium etc., da würde man bestimmt was merken als mit Standard Betriebsystem wie OS X oder Windows ein ist. Geld würde dazu verdient!

    Ich würds kaufen.

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