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Korg Volca Beats Analoge Rhythm Machine

Die Volca Serie und die analoge Rythmusmaschine liegen voll im Trend. Klangerzeugung und Programmierung ist an die TR808 angelehnt, erweitert das Konzept aber an mehreren Stellen.

Mein persönliche Wertung auf dem MusoMeter: 4 von 5 Punkten.

Die Tonerzeugung ist aber nicht nur analog, mehrere Sounds wie Claps und Crash sind PCM Sounds, also Samples. Aber auch die kann an "pitchen" auch wenn der Parameter mit PCM Speed etwas kryptisch benannt ist.

Der Sound ist nicht so fett und druckvoll wie eine Vintage 808, kommt eher dem Klang der Berliner MFB Drummachines nahe. Trotzdem haben die Sounds einen eigenen rauhen und durchsetzungsfähigen Sound.

Der Groove ist makelos und geht sofort in die Beine.

Die Programmierung ist sowohl im Realtime mode als auch im Lauflicht-Modus möglich. So kommt man schnell an den Start. Leider ist die Doppelbelegung der Taster gewöhnungsbedürftig.

Größtes Manko ist für mich die Beschränkung auf 16 Steps und 8 Pattern. Das ist mir zuwenig, da hätte ich gerne lieber noch was auf den Verkaufspreis zugegeben.

> Produktinfos Korg Volcas Beats.

Download: > HD > medium >small 

23.09.2013 - Hardware

Dein Kommentar

  1. #2 Philipp schrieb am 06.10.2013
    Hi Non Eric,

    wo hast Du Deine Volcas herbekommen? Ich habe meine schon vor Wochen bestellt und leider immer noch nicht erhalten. :-((

    Gruß

    Philipp
    .
  2. #1 Andy schrieb am 23.09.2013
    Danke NonEric für die mühe!

    Also die Drummachine schaut erst einmal verlockend aus und ja, ich bin bereits 44 Jahre ein Analog-Fan… .

    Im Studio habe ich sogar noch das original stehen, und trotzdem… um die Flexibilität zu erhalten, würde ich eher mit dem Arturia Spark arbeiten als mit dem Korg Volca Beats.
    Auch soundtechnisch ist der Spark über jeden Zweifel erhaben.
    Für mich persönlich stellt Volca Beats keinen Anreiz mehr um sofort eine Bestellung von diesem auszuführen. Vielleicht hat das aber auch etwas mit meinem alter zu tun, denn schließlich musste meine Generation in den 80ern und auch noch in den Anfängen der 90er mit solchen eingeschränkten maschinen arbeiten.
    Heute bin ich echt froh, dass der Musiker nicht mehr mit solchen Zigarrenschachteln arbeiten muss und das es Softwarelösungen für die DAW gibt die nicht nur total kontrollierbar sind sonder auch noch verdammt gut klingen können!
    Der einzige Vorteil solcher Hardware Maschinen ist wohl der, dass man keine Probleme mit den Betriebssystemen bekommt, egal ob win2000 / XP / Vista / 7 / 8, dass alles ist diesen Tischhupen völlig egal.
    Wer allerdings 2013 in die Analoge Tischausstellung greifen möchte und nicht viel Geld dafür ausgeben will, der könnte durchaus(erst einmal) mit dem Volca glücklich werden.

    Am Rande vielleicht noch eine kurze Info von Steinberg an alle Musiker:
    Steinberg Media Technologies GmbH hat in einer Presseerklärung angekündigt, dass das VST 2 Software Interface nicht mehr weiterentwickelt und gewartet wird.
    Das Entwicklungsteam wird sich ab sofort vollständig auf das Software Development Kit (SDK) für VST 3 konzentrieren. Alle Steinberg Host Applikationen bleiben aber VST 2 kompatibel.

    Grüße an alle Musotalker,
    Andy

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