Ausgefragt

Jörg Hüttner - Komponist und Sound Designer

Jörg Hüttner ist Filmmusikkomponist und Sound Designer in Los Angeles. Er hat unter anderem bereits mit den "Größen" des Business, Hans Zimmer und Denny Elfman,  zusammengearbeitet.

Viele in Deutschland kennen ihn auch von seiner Arbeit für die Firmen Access Music , Celemony oder Waldorf Music.

Thomas Wendt hat ihm nach der NAMM Show einen weiteren Hausbesuch abgestattet und sich ein "Update"von Jörg geben lassen.

weitere Sendungen mit Jörg:

> Video: Jörg Hüttner macht Filmmusik in Hollywood

> Audio: Interview mit Jörg Hüttner

Download: > HD > medium >small

04.03.2013 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #33 R.K. schrieb am 13.03.2013
    Ähnlich wie hans-gert sehe ich es auch.
    Schon traurig, wie manche hier die Kommentarfunktion zum Abladen absoluten geistigen Dünn****s missbrauchen.
    Entweder sachlich und vernünftig etwas zum Thema beitragen, oder es ganz lassen!
  2. #32 der X-Faktor schrieb am 08.03.2013
    extrem fesselndes Gespräch!! Danke dafür =)
  3. #31 hans-gert schrieb am 07.03.2013
    @JimboXL
    ----------------------------------------
    >“Nö, das werde ich 100-pro nicht tun. Aus einem ganz einfachen Grund: Ich habe schlicht keine Lust, dass du von meiner guten Idee irgendwie profitierst. Schließlich handelt es sich um MEINE gute Idee. Warum sollte ich daran irgendjemanden partizipieren lassen? Wenn sich am Markt herausstellen sollte, dass meine Idee wirklich gut ist, habe ICH was davon -- nicht du oder Tom Wendt. So soll es sein. Ich will auch mit EUREM Kram nichts zu tun haben. Ein jeder ist für sein Zeug verantwortlich und gut is“
    >So wie Tom Wendt, Jörg Hüttner, Andreas Balaskas, André Dupke, Tom Ammermann usw... sorry, aber deine Aussage ist echt gaga zum Quadrat. Wenn Trevor Horn Robbie Williams produziert, ist er ein Dienstleister.
    ----------------------------------------


    junge…junge… das ist echt gaga… .
    mit diesem verhalten wirst du sicherlich niemals einen blumentopf gewinnen!
    ich finde es echt putzig von dir, durchs netz zu tingeln und überall praktische infos aufzusaugen, dann aber hier auftauchen und von “eigenen guten ideen“ zu sprechen, die aber auf keinen fall hier erzählt werden sollen.

    um erfolgreich oder zumindest von der musik leben zu können muss man nicht nur sein handwerkzeug gut bedienen können, man muss auch in netzwerken arbeiten können.
    mit deinem post hast du hier aber eindeutig bewiesen das du dazu absolut nicht in der lage bist.
    wer übrigens kollegen wie wendt, hüttner, balaskas, dupke, ammermann usw. hier ins lächerliche stellt, selbst aber nicht in der lage ist etwas vorzuweisen, der ist einfach nur bemitleidenswert, sorry…
    musotalk lebt zwar von meinungsfreiheit seiner user, doch für ignoranten und pöbler ist das hier definitiv der falsche spielplatz.
  4. #30 hans-gert schrieb am 07.03.2013
    @JimboXL
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    >“Nö, das werde ich 100-pro nicht tun. Aus einem ganz einfachen Grund: Ich habe schlicht keine Lust, dass du von meiner guten Idee irgendwie profitierst. Schließlich handelt es sich um MEINE gute Idee. Warum sollte ich daran irgendjemanden partizipieren lassen? Wenn sich am Markt herausstellen sollte, dass meine Idee wirklich gut ist, habe ICH was davon -- nicht du oder Tom Wendt. So soll es sein. Ich will auch mit EUREM Kram nichts zu tun haben. Ein jeder ist für sein Zeug verantwortlich und gut is“
    >So wie Tom Wendt, Jörg Hüttner, Andreas Balaskas, André Dupke, Tom Ammermann usw... sorry, aber deine Aussage ist echt gaga zum Quadrat. Wenn Trevor Horn Robbie Williams produziert, ist er ein Dienstleister.
    ------------------------------

    junge…junge… das ist echt gaga… .
    mit diesem verhalten wirst du sicherlich niemals einen blumentopf gewinnen!
    ich finde es echt putzig von dir, durchs netz zu tingeln und überall praktische infos aufzusaugen, dann aber hier auftauchen und von “eigenen guten ideen“ zu sprechen, die aber auf keinen fall hier erzählt werden sollen.
    da du dich hier als musiker gibst, solltest du auch wissen, das der TON DIE MUSIK MACHT!
    wenn das von dir wirklich ernst gemeint war, dann bist du ein mensch der immer nur nimmt…
    um erfolgreich oder zumindest von der musik leben zu können muss man nicht nur sein handwerkzeug gut bedienen können, man muss auch in netzwerken arbeiten können.
    mit deinem post hast du hier aber eindeutig bewiesen das du dazu absolut nicht in der lage bist.
    wer übrigens kollegen wie wendt, hüttner, balaskas, dupke, ammermann usw. hier ins lächerliche stellt, selbst aber nicht in der lage ist etwas vorzuweisen, der ist einfach nur bemitleidenswert, sorry…
    musotalk lebt zwar von meinungsfreiheit seiner user, doch für ignoranten und pöbler ist das hier definitiv der falsche spielplatz.
  5. #29 tom wendt schrieb am 07.03.2013
    @ernst mosch
    ja, das ionyx ist mit win7 64 bit am start.
    es gab stress mit der grafikkarte, der jedoch nach update der treiber von amd jetzt gefixt ist.
    ich find das teil nach wie vor recht komfortabel.

    aber das ist ja immer eine sehr persönliche sache.

    grüsse
    tom
  6. #28 ernstmosch schrieb am 07.03.2013
    @tom wendt:

    sag ich doch, die nosbusch hat sich jetzt in den zwirbelbart-zetsche äh.. verliebt. nur leider hat "nicht erich" meinen kommentar irgendwie nich durchgelassen..
    auf jeden fall, weiter so tom! und auch non eric. die musiker-interviews find ich immer noch am besten an musotalk!

    btw, tom: technische frage: benutzt du immer noch dein lexicon ionix-interface, welches du hier mal vorgestellt hattest? mich würde brennend interessieren, ob es im real life unter win 7 64 bit stabil läuft! man liest ja so einiges zwiespältiges dazu im netz über das teil, obwohl's verdammt sexy ausschaut..
  7. #27 Elias57 schrieb am 06.03.2013
    L...w....g :(
  8. #26 luckiluck@isarauen schrieb am 06.03.2013
    ich finde es echt irgendwo total uncool und unsouverän, dass tom hier nicht antwortet, so nach dem motto: "schönen dank fürs auch kritische feedback. werde mir es zu herzen nehmen und beim nächsten mal hoffenlich ein paar mehr musotalk-fans zufriedenstellen". das hätte stil gehabt. andre aus malaga klinkt sich hier doch hier auch hin und wieder ein, wenn er angesprochen wird. schwach.
  9. #25 JimboXL schrieb am 06.03.2013
    > Also Herr Wendt, sie dürfen sich gerne bei mir melden und auch
    > alle anderen, die eine gute Idee haben.
    Nö, das werde ich 100-pro nicht tun. Aus einem ganz einfachen Grund: Ich habe schlicht keine Lust, dass du von meiner guten Idee irgendwie profitierst. Schließlich handelt es sich um MEINE gute Idee. Warum sollte ich daran irgendjemanden partizipieren lassen? Wenn sich am Markt herausstellen sollte, dass meine Idee wirklich gut ist, habe ICH was davon -- nicht du oder Tom Wendt. So soll es sein. Ich will auch mit EUREM Kram nichts zu tun haben. Ein jeder ist für sein Zeug verantwortlich und gut is´.

    > Aus vielen Kommentaren hier spricht der Dienstleister und deswegen
    > werdet ihr immer Dienstleister bleiben
    So wie Tom Wendt, Jörg Hüttner, Andreas Balaskas, André Dupke, Tom Ammermann usw... sorry, aber deine Aussage ist echt gaga zum Quadrat. Wenn Trevor Horn Robbie Williams produziert, ist er ein Dienstleister. Was, bitte, ist daran auszusetzen? That´s the name of the game. DU scheinst nicht viel Ahnung zu haben vom Musikbusiness.

    > Wie Hütner sagt, Doldinger verdient Geld und das hat seinen Grund.
    Unsinn. Der Gute hat sich seine Villa im oberbayerischen Icking sauer verdient, allerdings mit Kohle, die er vor einer halben Ewigkeit als Paul Nero und für Bavaria-Spielfilme und längst vergessene TV-Serien ("Das Waldhaus", "Liebling Kreuzberg") einstrich. Heute ist er quasi Pensionär, der mit seinen Passport-Kumpels aus Spaß an der Freud´ Jazzrock mit Weltmusikeinschlag zu Gehör bringt.
  10. #24 Christoph schrieb am 06.03.2013
    @Anjunabeats
    >Man kann doch nicht erwarten das die Zuseher sich erstmal alle alten Interviews vorher ansehen
    >Was für Sounds das sind, welche Synth er aktuell benutzt

    Genau aus diesem Grund habe ich mit Absicht auf die beiden Videos aus 2010 & 2011 verwiesen.. .
    Die hätten deine oben zitierten fragen vielleicht beantwortet.
    Am ende des aktuellen Videos sagt nämlich der Jörg, dass er vorwiegend immer noch mit dem gestreiften Pferd (Zebra) arbeitet. In den älteren Videos holt er hierzu auch viel weiter aus und ja, er nutzte das Pferd auch schon 2011.

    Man sollte hier aber die Kirche im Dorf lassen, denn eines geht jedenfalls nicht: jemanden beim wiederholten Hausbesuch immer wieder das selbe zu fragen!
    Die meisten kennen den Jörg Hüttner hier von den älteren Musotalk Videos, von daher muss man nicht immer über das selbe sprechen.
    Wer ihn allerdings noch nicht kennen sollte, dem empfehle ich gerne die beiden Videos..

    Natürlich kann man jedes Interview anders gestalten.
    Und auch nicht jedes Interview wird auch jeden befriedigen können.
    Was aber hier immer wieder von manchen Leuten beanstandet wird, ist für mich eine typisch spießig-deutsche Diskussion und da muss ich dem Sven zustimmen…
    Immer nur: “warum nicht - hätte man nicht können - kopfschüttel - Auf gefilmten Smalltalk kann ich echt verzichten“ ist mir persönlich zu einfach.
    Jeder der nicht zufrieden ist, dem empfehle ich dringend selbst etwas zu verbessern und nicht immer über andere zu klagen!
    Letztendlich braucht hier aber niemand künstlich zu klagen, bei Musotalk kommt wohl jeder mal auf seine kosten (und das sogar ohne Geld).

    Ich jedenfalls freue ich mich, mal wieder etwas Neues von Jörg gesehen zu haben und freue mich gleichzeitig für ihn, dass es ihm gelungen ist seinen Traum zu verwirklichen.
    Allein das wohnen in einer Stadt wie LA ist schon aufregend genug, ich hatte schon mal das vergnügen auch nur wenn es 89 tage waren.
    leider muss man aber auch sagen das LA oder Santa Monica sehr teures Pflaster ist.
    Jörg arbeitet übrigens sehr hart für seine kariere und das sechs tage die Woche.
    Wie schon Sven sagte, Netzwerke sind die tragenden Säulen um voranzukommen und, nicht jeder ist bereit oder in der Lage, in solchen arbeiten zu können(oder wollen.
    Doch das ist eine andere Geschichte.

    Liebe Grüße,
    Christoph
  11. #23 R.K. schrieb am 06.03.2013
    Also ich kann die meisten negativen Kommentare hier wirklich nicht verstehen.
    Für das hundertste Tutorial à la "Wie starte ich Cubase", "Wie erstelle ich eine Instrumentenspur" oder "Wie benutze ich einen Kompressor" muss man Jörg nun wirklich nicht seine kostbare Zeit stehlen, da gibt es Videos in hundertfacher Ausführung im Netz.
    Was er selbst für Gear im Einsatz hat, muss auch nicht bei jedem Besuch erneut aufgekocht werden, da dies ja bereits in vergangenen Interviews abgearbeitet wurde. Da macht es nur Sinn, zu berichten, wenn ein neues bahnbrechendes Tool hinzugekommen sein sollte.

    Statt dem nächsten Einsteiger-Tutorial wird hier die Zeit - aus meiner Sicht zum Glück! - genutzt, um einen Eindruck von der professionell musikschaffenden Szene zu vermitteln und Einblicke zu geben, an die man sonst als Hobbyist, Semi-Pro oder auch Pro in Deutschland gar nicht oder nicht einfach herankommt.
    Dass nicht stumpf irgendwelche noch stumpferen Fragen abgearbeitet werden, sondern ein vernünftiger Gesprächsfluss entstehen kann und man als Zuschauer wirklich das Gefühl bekommt, als Jörgs bester Kumpel mit ihm im Studio "abzuhängen", finde ich sehr angenehm.
  12. #22 tom wendt schrieb am 06.03.2013
    Hallo Alle,

    hier ist ja mehr Energie am Start als im Drumsound von Skrillex.
    Dirk von Lotzow sagte letztens sogar: "Es ist doch nur ein Bahnhof!"

    Die falschen Fakten im Gespräch tun mir sehr leid, Desiree Nosbusch ist ja nun mit Herrn Zetsche zusammen und nicht mehr mit Herrn Kurtulus!

    ;-)
  13. #21 tester schrieb am 06.03.2013
    Hi,
    vielen Dank für das kurzweilige und informative Interview! thumbs up
    aus Dortmund
  14. #20 peter schrieb am 06.03.2013
    @JimboXL
    >M.E. klingt mittlerweile alles aus Hollywood wie der Einheitsbrei von Remote Control.

    trotzdem ist hollywood bzw. die gegend in und um LA federführend dafür was wirklich gute musik ausmacht.
    nicht ohne grund schaffen es die meisten us-songs nach europa, umgekehrt sieht es allerdings da schon ganz, ganz nüchtern und dürftig aus.
    ich stimme dir aber zu, musik ist nun mal auch geschmackssache!
    gezwungen wird aber niemand us-musik zu hören, alternativen wie silbermond, ich&ich, sportfreunde stiller, fettes brot oder juli gibt es doch genug, ich persönlich ziehe dann allerdings doch lieber einen gut gemachten song made in LA grundsätzlich vor.

    @Pleini90
    deine kritik am toms video ist schon ein bisschen ungerecht und auch unangemessen.
    wie schon der christoph hier schrieb, handelt es sich um einen (wiederholten) hausbesuch bei jörg in santa monica.
    bezüglich produktionstechniken von jörg hatte der christoph ebenfalls auf die zwei videos aus 2010 & 2011 hingewiesen.
    dort erzählt der jörg auch ziemlich detailliert wie er arbeitet und welche software, instrumente und plugins er für seine arbeit einsetzt.
    am anfang des aktuellen videos hatte der tom außerdem auch erwähnt das es diesmal keine fragekarten von ihm gibt, was ich auch persönlich viel besser finde, da dadurch die stimmung etwas unverkrampfter ist.

    bei deinem link hinweis zum sebastien leger video handelt es sich nicht um einen hausbesuch oder interview im üblichen sinne, sondern eher um ein tutorial.
    da du ja anmahnst, mehr davon zu sehen, gehe ich stark davon aus, dass du mehr solche tutorials sehen möchtest und auch selbst noch kein geld mit musik erwirtschaftest.
    ich empfehle dir hier die zahlreichen fachbücher incl. beispieltutorials.
    außerdem findest du zum thema (bezogen auf deinen link) hunderte kostenlose tutorials im netz, denn eines sollte man auch hier nicht vergessen, dass was sebastien leger da zeigt, ist nur eine bestimmte musikrichtung die nicht unbedingt auf andere übertragbar ist.
    trotzdem aber gut gemacht ist.

    beim aktuellen hausbesuch bei jörg wurde der focus eher auf die derzeitige marktsituation in LA gesetzt, um auch den hier schaffenden musik- und geräuschemachern fürs bewegte bild, einen eindruck zu vermitteln wie die jungs drüben arbeiten und wie der filmmarkt sich derzeit entwickelt.
    es wurden allerdings auch parallelen zum deutschen markt angerissen und dies kann ich so auch nur bestätigen, leider!
    ich hoffe doch sehr, dass der tom beim nächsten aufenthalt in LA den jörg wieder mal besucht und uns hier neues von ihm und aus der stadt des films und der musik berichtet.
  15. #19 Peter schrieb am 06.03.2013
    Wenn man schon zu so einem Profi geht sollte man auch ein Interview machen, das seinem Niveau entspricht!
    Vielleicht EINE Frage zu seiner Arbeitsweise, Technik.. usw ? Nein?
    Auf gefilmten Smalltalk kann ich echt verzichten!
  16. #18 Mark schrieb am 06.03.2013
    Vielleicht sollte man Herrn Hüttner lieber arbeiten lassen als ihm derart seine kostbare Zeit zu stehlen!

  17. #17 Anjunabeats schrieb am 06.03.2013
    @Christoph
    Man kann doch nicht erwarten das die Zuseher sich erstmal alle alten Interviews vorher ansehen ;) Das wäre ja so, als wenn Non Eric einfach die Hälfte in aktuellen Sendungen weglässt und auf Podcasts verweist, die er mal vor 3 Jahren gemacht hat.
    Wenn man aktuell darüber spricht das man Soundprogrammierung macht, hätte Tom gleich nachhaken müssen. Was für Sounds das sind, welche Synth er aktuell benutzt, vielleicht auch eine Empfehlung was momentan im Filmbereich angesagt ist an Sounds bzw. wie so eine Anforderung vom Filmstudio betreffend der Sounds aussieht usw. Immerhin sind viele von uns ja keine Filmmusik-Insider und wissen nicht wie das genau funktioniert.

    Wenn man solche Interviews macht, muss man immer im Hinterkopf haben: die Leute die das sehen machen selber Musik und ein Grossteil davon möchte in der Branche Fuss fassen. Da muss man halt bisschen Futter liefern. In dem Fall hätte Tom daran denken können "was könnte jemanden der selber Filmmusik oder Soundprogrammierung für Filme machen will oder sogar mit dem Gedanken spielt in die USA zu gehen interessieren und helfen". Wenn man schon Kontakt zu solchen Leuten hat, kann man das ja auch nutzen :P


  18. #16 Sven schrieb am 06.03.2013
    Nun,

    interressant einen Einblick hinter die Kulissen des Hollywoodgeschäft zu bekommen und interresant, dass Herr Hütner wohl in Amerika angekommen ist.Siehe die anderen Videos mit Hütner. Ja er ist stolz auf das was er erreicht hat und das kann er auch sein. Er sollte ein Vorbild sein.

    Typisch Deutsch dagegen sind hier mal wieder die Kommentare. Typisch Deutsch ist auch der Neid, der unterschwellig aus vielen Kommentaren spricht. Alle wissen es mal wieder besser, wie oder was Herr Wendt Herr Hütner hätte fragen sollen und wie das Video gemacht werden hätte sollen. Das ist lustig. Macht es halt besser, ihr Affen.

    Nun im Gegensatz zu anderen hier, denke ich schon, dass die Vernetzung sehr wichtig ist, weil niemand alle Berreiche so hochwertig abdecken kann wie man es möchte. Da muss man auch damit rechnen erstmal Kontent zu produzieren, bevor Einnahmen generiert werden. Wenn die Egos aber so aufgebläht sind, dass man denkt, dass die Werke der grossen Namen alle in Eigenleistung entstanden sind, der täuscht. Man lese mal die Booklets von CDs oder DVD's wieviel Namen und Thank Yous da drauf stehen.

    Typisch Deutsch ist aber auch das "MEINS MEINS MEINS" und die unfähigkeit sich aus ideelen Beweggründen auf etwas einzulasen. Sei es ein Band oder Filmprojekt. Aus vielen Kommentaren hier spricht der Dienstleister und deswegen werdet ihr immer Dienstleister bleiben, weil ihr nicht berreit seit risiken einzugehen und ein Namen zu bekommen. Wie Hütner sagt, Doldinger verdient Geld und das hat seinen Grund. Und wo kann man wirklich risikoarm agieren und gleichzeitig viel wagen? Nur in der Kunst.

    Deswegen bin ich auch bereit erstmal untentgeldlich was zu reisen und zu sehen wohin es läuft. So entstehen Netzwerke, so kann man dann auch Jobs zugeschustert bekommen, so ist man sozial, so bewegt man etwas. Nur so entstanden z.B. die ganz großen Namen und Bands. Kunst bedeutet nicht unbedingt, dass Geld verdient wird. Also Herr Wendt, sie dürfen sich gerne bei mir melden und auch alle anderen, die eine gute Idee haben.



  19. #15 Pleini90 schrieb am 06.03.2013
    Bin gerade über MusicRadar an einen "In the studio with..."-Clip von FuntureMusic gelangt. Sebastien Leger erklärt in seinem Amsterdamer Studio anschaulich, worauf es heute ankommt beim Cutting-edge producing. Bitte mal anschauen...
    http://www.musicradar.com/news/tech/sbastien-lger-in-the-studio-video-and-interview-571857
    Ich frage mich, warum man sowas nicht von Hans-Jörg und seinen Freunden zu sehen und vor allem ZU HÖREN bekommt. Mit Ausnahme der Teaser für die Tutorials vom Tsching wird hier überhaupt nicht mehr ANHAND VON SELBSTGEMACHTER MUSIK gear beurteilt! Ich frage mich, wie das gehen soll? Auch in obigem Clip wurde überhaupt kein einziger Ton gespielt -- obwohl alles Mögliche von Waldorf und die Patchbay da rumstand. Sorry, aber ich versteh´s nicht (kopfschüttel)...
  20. #14 JimboXL schrieb am 05.03.2013
    M.E. klingt mittlerweile alles aus Hollywood wie der Einheitsbrei von Remote Control. Einzige rühmliche Ausnahme ist Thomas Newman. Wobei ich seinen letzten Gig, "Skyfall", nicht so toll fand. Den besten Soundtrack hat er zweifellos zu "Road to Perdition" geliefert. Gleich dahinter "Shawshank Redemption". Klar, es gibt so Leute wie Reznor/Ross, die in puncto Synthlastiges führend sind, aber sowas wird normalerweise nicht nachgefragt. Mich hätten Hüttners Top-10 der Motion Picture Soundtracks interessiert und die Begründung. Insgesamt wurde zu wenig en detail gefragt bzw. nachgebohrt. Schlage vor, dass Tom Wendt im Vorfeld seines nächsten Besuchs hier eine Umfrage lanciert, Titel: Was soll ich Jörg Hüttner fragen? Da käme sicher einiges zusammen.
  21. #13 Hessenboy schrieb am 05.03.2013
    Ich verstehe, offen gesagt, nicht, warum sich Tom Wendt gegen Ende darüber beklagt, dass er keine Mitstreiter findet, die für sein Video-Projekt "erstmal unentgeldlich" arbeiten wollen. Er sollte doch wissen, dass immer mehr Angehörige der "Generation Praktikum" -- mich eingeschlossen -- es mittlerweile satt haben, für lau irgendwo an den Start zu gehen. Sicher, ich beute mich auch selbst aus. Die Betonung liegt aber auf "selbst". Will sagen: Ich brauche zur Selbstausbeutung kein Team; bin quasi mein eigener Herr; bestimme, wo´s kreativ langgeht udgl. Das ist doch ein himmelweiter Unterschied zur Arbeitsweise, die Wendt vorschwebt. Meine Erfahrung ist, dass viele Köche den Brei eher verderben als bloß einer, der zumindest das Rezept kennt -- und sei es vom Hörensagen. Greetz.
  22. #12 Christoph schrieb am 05.03.2013
    @Anjunabeats
    >Sicherlich wäre für uns auch interessant gewesen, was er genau für >Sounds programmiert und ob er spezielle Synth bevorzugt, also ein >wenig die technische Seite betrachtet.

    Genau hier empfehle ich dir Toms Hausbesuch bei Jörg in Santa Monica vom 30.05.2011 und auch das skype-Interview mit Jörg vom 24.12.2010. Beides kannst du hier auf Musotalk in der Suchleiste finden. Einfach nur “Jörg Hüttner“ eingeben.

    Sicherlich wirst auch du Verständnis dafür haben, dass Tom den Jörg nicht beim jeden Hausbesuch/Interview immer das selbe fragen wird.

    Das Business ist in und rund um LA in der tat schwieriger geworden, trotzdem überhaupt nicht vergleichbar mit dem enormen Schwierigkeiten und dem Preisdruck dem wir in der BRD schaffenden Film- und Musikkomponisten ausgesetzt sind.
    Ich erspare mir hierzu weitere Wiederholungen, da (weiter unten) der Andreas es schon sehr deutlich geschildert hatte, wie die derzeitige Jobvermittlung und die Verdienstmöglichkeiten der freischaffenden Komponisten und Sounddesignern hierzulande funktioniert.

    Und die Sache mit “ Immer mehr Produktionen werden auch in Europa gemacht“ ist nur die halbe Wahrheit.
    Der Jörg erwähnte ja, dass 2012 einiges in London gemacht wurde.
    Es sagte aber auch, dass es sich hierbei hauptsächlich um Orchesteraufnahmen gehandelt hat und das ist eigentlich kein neuer Trend und hat auch nichts mit dem Jahr 2012 gemeinsam.
    In den letzten 10 Jahren hat man immer wieder (und auch sehr oft) Orchesteraufnahmen ausgegliedert. Nicht nur London ist hier interessant sondern auch Prag, Warschau, Moskau. Es gibt producer die schwören z.B. auf die Sound-Akustik der BBC Studios o.a.
    Ist also nichts wirklich Neues.

    >Interessant wäre in dem Zusammenhang ob das typische arbeiten vor Ort >auch im Film noch >so wichtig ist wie früher?

    Absolut!
    Ist ja auch eine typisch deutsche Frage… .
    LA und Umgebung ist ja eigentlich wie eine große Familie.
    Bezogen auf unsere Branche werden jobs sehr, sehr oft beim Abendessen vergeben und auch während des kreativen Herstellungsprozesses findet der Austausch eher im Bistro oder Restaurant.
    Das ein Filmkomponist aus Deutschland einen Job aus LA bekommt ohne aber in oder um LA wohnhaft zu sein, dass würde ich mit 98% ausschließen.
    Dazu empfehle ich auch wieder die zwei o.g. Videos von Tom mit und über Jörg Hüttner

    Liebe Grüße,
    Christoph.
  23. #11 Anjunabeats schrieb am 05.03.2013
    Ich konnte ehrlich gesagt mit dem Interview nicht sehr viel anfangen. Es war mir etwas zu oberflächlich und Tom hat auch oft etwas zuviel geredet, wo man merkte das Jörg ansetzen wollte was zu sagen aber Tom erstmal weiter seinen Faden abgespult hat ;) Sich selber zurücknehmen und den anderen mehr "scheinen" zu lassen wäre hier besser gewesen.
    Sicherlich wäre für uns auch interessant gewesen, was er genau für Sounds programmiert und ob er spezielle Synth bevorzugt, also ein wenig die technische Seite betrachtet.

    Mir war Jörg Hüttner mir bis jetzt auch unbekannt. Es ist aber hängengeblieben das Hüttner ein Einzelkämpfer ist der mehr oder weniger Zuarbeiten für andere macht. Wenn ich das richtig verstanden haben, vor allem mit Soundprogrammierung.

    Das Business scheint aber allgemein recht schwierig zu sein ist. Die Zeiten wo jemand wie Hans Zimmer gross werden kann dürften wohl vorbei sein. Es gibt viele Einzelkämpfer die mehr oder weniger von Zuarbeiten leben. Immer mehr Produktionen werden auch in Europa gemacht, Jörg erwähnte ja das 2012 sehr viel in London gemacht wurde. Aber auch in Deutschland z.B. Potsdam-Babelsberg ist ja da immer mehr ein Begriff.

    Möglicherweise steht auch der Filmindustrie noch ein grosser Umbruch bevor, so ähnlich wie es die Musikindustrie hinter sich hat.
    Interessant wäre in dem Zusammenhang ob das typische arbeiten vor Ort auch im Film noch so wichtig ist wie früher? Man hätte Jörg mal fragen können ob es schon Ansätze gibt das Soundprogrammierung usw. auch übers Internet verlagert wird. Das z.B. jemand in Europa die Sounds programmiert und sie dann in den USA oder wo auch immer im Film benutzt werden.
  24. #10 Sebastian schrieb am 04.03.2013
    Cool gemacht, es wird immer besser bei euch. Das Intro kommt wie ne richtige Musikdoku.

    ... Cool gemacht. TOP
  25. #9 Klaus schrieb am 04.03.2013
    Man hätte schon ganz gerne gewusst, was Hüttner damit meint, wenn er sagt, er habe

    "irgendwelche Orchestersounds gebaut".

    Warum fragte Wendt in alter Journalisten-Manier nicht nach?? Z.B. "Wie gehst du da vor?", "worauf kommt es dabei an?" oder "worauf muss man achtgeben?" Stattdessen erzählt er dem desinteressierten Hüttner, dass Lana Del Rey die O2-Arena voll macht. Na toll. Super Info, gähn. Tom Wendt, wenn du das nächste Mal Hüttner einen Hausbesuch abstattest, bereite dich bitte vor. Überlege dir Fragen, die du einem FILMMUSIKschaffenden stellen könntest. Was soll der Gute auch sagen zu der Info, dass Lana Del Rey in Deutschland die O2-Arena voll macht? Mann-o-mann. Thema verfehlt.
  26. #8 Bernd schrieb am 04.03.2013
    Er spricht von "Innovativität" und meint "Innovation."
  27. #7 flushie schrieb am 04.03.2013
    "das war ganz lustig, irgendwie"

    p.s.: wendt redet über schauspieler, oh jee...
  28. #6 psl schrieb am 04.03.2013
    lets face it: hüttner würde gerne solche musik machen wie trent reznor und atticus ross. da die beiden aber mittlerweile oscar-preisträger sind (fürs zuckerberg-biopic), ist der markt für seltene, ambitionierte synthie-lastige soundtracks quasi dicht. pech für ihn.
  29. #5 chris schrieb am 04.03.2013
    einen herzlichen DANK an tom für deine bemühungen.
    wie man sieht, hat es tom spaß bereitet mit dem jörg ausgiebig zu philosophieren, so gehört sich das auch!

    @andreas
    was du da gesagt hast, bezüglich “zusammenhalt in deutschland von musikschaffenden um gemeinsam etwas zu unternehmen“, sehe ich dies ebenso als hoffnungslos, oder besser als aussichtslos.
    ich stimme dir voll zu, dass was du da genannt hast lässt sich scheinbar nur auf der anderen seite des großen teichs lösen, nicht aber bei uns in deutschland.
    ich beobachte mit besorgnis die entwicklung der medienwelt bei uns und den bereits existierenden ellenbogen-kampf unter den kollegen.
    der größte unterschied zwischen unseren tonschaffenden und den us-amerikanern ist, dass die amerikaner keine nieder sind.
    wenn us-musiker sich über ihre erfolge austauschen, hört man immer wieder worte wie “good for you“.
    in unserem land wiederum gönnen die jungs dem anderen nicht ihren erfolg.
    die eifersucht der kollegen ist dermaßen groß, dass keiner nur einen einzigen job dem anderen gönnt.
    daher ist es bei uns auch undenkbar, dass alle am gleichen strang ziehen werden, auch wen sie sich letztendlich selbst damit bestrafen.

    mit musikalischen grüßen,
    chris
  30. #4 R.K. schrieb am 04.03.2013
    Lässig. Cool. Interessant.

    Mehr muss eigentlich gar nicht gesagt werden.
    Kompliment an beide und danke auch für die sehr erfreuliche Länge des Videos!
  31. #3 Sebastian_Marburg schrieb am 04.03.2013
    Hm. So wie ich das sehe, ist Hüttner nicht zuletzt qua seiner beruflichen Vorgeschichte eher kein Komponist. Techniker trifft es besser.
  32. #2 Andreas schrieb am 04.03.2013
    Danke Tom für das wirklich nette “Update“!

    Der Jörg war und ist bis dato ein bodenständig gebliebener und ehrlicher Audio-Soundbastler.
    Ich bin ihm mal vor Jahren bei Celemony begegnet.

    Die aussage bezüglich was die Budget’s für TV- und Kinomusik in Deutschland betrifft, kann ich so nur leider bestätigen.
    In den letzten 5 Jahren haben besonders die Öffentlich-Rechtlichen versucht immer mehr druck auf die Musikschaffenden auszuüben um so den Filmmusikkomponisten ihre Gage nach unten zu begrenzen, ein Skandal!
    Auch das Wort “Bildungsauftrag“ ist nicht mehr als Makulatur.

    Wer sich aber über die Verdienstsätze im Filmton (nur BRD) informieren möchte, dem empfehle ich die seite der Berufsvereinigung für Filmton bvft unter: bvft.de zu besuchen.
    Bedauerlicherweise sind die vorgegebenen Verdienstsätze nur Empfehlungen und haben meist mit der Wirklichkeit nur sehr wenig gemeinsam.

    Das gesamte System hat mittlerweile in der BRD solche perverse formen angenommen, dass man als Filmkomponist Bewerbungsdemos mit Filmmusik einschicken muss und nach Möglichkeit auch gleich ein Angebot bezüglich seiner eigener Gage einreichen sollte… ähmmm… sorry nicht sollte, sondern es wird erwartet!
    Um aber überhaupt an Jobs im Filmton zu kommen, unterwerfen sich viele meiner Kollegen (besonders aber die jungen) diesem perversen Preisdruck der ÖR und unterbieten sich gegenseitig mit immer günstigeren Hungerpreisangeboten.
    Nicht das ich jetzt hier missverstanden werde…
    Nicht die Jungen Musiker sind schuld an der Situation, sondern die ÖR fordern dies von den Bewerbern um die Vergabe nur an den günstigsten zu erteilen. Die empfohlenen Verdienstsätze interessieren hier die ÖR nicht die Bohne, da filmkomposer i.d.R. nur Freiberufler also selbstständige und keine angestellten sind.
    Ich erinnere mich noch gerne und auch neidvoll an die Anfänge der 90er-Jahre, hier konnte man noch würdig Geld verdienen als Filmkomponist und Sounddesigner.

    Sehr oft frage ich mich, wie lange werden wir Tonschaffende diesen Irrsinn noch mittragen?
    Ich weiß von Kollegen aus LA, dass die auch mal eine Budgetkriese hatten, nur hier setzten sich fast alle wichtigen filmkomposer zusammen und sagten kurzerhand „wir machen nichts mehr“ und siehe da… alles wurde wieder gut!
    Doch einen solchen Zusammenhalt in Deutschland hinzubekommen sehe ich eher als aussichtslos, leider!

    Ich denke das der Jörg genau das richtige, zum richtigen Zeitpunkt, gemacht hat.
    Ich hoffe und wünsche dem Jörg das die Luft in Santa Monica und um LA für ihn niemals zu dünn wird und wir immer mal wieder was neues zu hören bekommen.

    Liebe Grüße,
    Andreas
  33. #1 foo schrieb am 04.03.2013
    interessant & kurzweilig