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Software, Virtuelle Instrumente
Sendung vom 19.09.2011

Imposcar 2 VSTi Plug In Synthesizer Test

Non Eric

Non Eric arbeitete bei Steinberg mit an Cubase 1.0 ST, war mit SNAP im Studio und ist Gründer des Trance Labels Lunatec.

Download: Teil 1, Teil 2 (m4v,Quicktime)

meine persönliche Wertung: *****5 von 5 Sternen unbedingt kaufen!

Der Imposcar basiert auf dem Synthesizer von OSC dem Oscar. Das Plug in von Gforce Software kann aber deutlich mehr als das Original.

Der Oscar war nur monofon und bei weitem nicht so flexibel einsetzbar wie jetzt die Plug in Version für die VST AU und RTAS Schnittstelle.

Ich bin schon lange ein großer Fan dieses Synthesizers und freue mich schon seit der Vorstellung vor 2 Jahren auf der NAMM auf die neue Version.

Was aber macht den Imposcar im Vergleich mit anderen Software Synthesizern so gut?

Gerade bei den Bässen und den Flächen glänzt dieser Synth. Das sind oft die Schwächen vergleichbarer Produkte.

Der Filter ist hervorrangend und wird bei hohen Resonanzwerten nicht dünner sondern sogar noch etwas fetter.

Und auch für den Unisono Mode hat man sich bei Gforce einiges einfallen lassen und bei Synthesizern wie dem Oberheim OBX Features abgeschaut.

Mit dem neuen Ringmodulator sind jetzt auch metalische Sounds möglich.

Genial ist auch die Möglichkeit das GUI in 3 Größen aufrufen zu können. Selbst eigene Welleformen kann in die Ozillatoren “rein malen”.

Auch auf das User Feedback haben die Imposcar Macher reagiert und eine FX Version als Insert Plug In an den Start gebracht. Damit kann man den hervorragenden Filter auch auf Audio Spuren legen und “abfahren”.

Der Kopierschutz kommt einem nicht in die Quere. Ein “Service-Center” wird nicht benötigt, mit der Seriennummer allein kann man die Software freischalten.

Den Installer kann man jederzeit von der Webseite runterladen, ohne viel Bürokratie.

Dieser Test hat mir richtig Spass gemacht.

Einen mächtigen Hardware Controller gibt es auch!

Links: Gforce Webseite, Hardware Controller, Videos vom Original

Weitere MusoTalk Sendungen zum Thema:

Namm Report 2010 Imposcar 2
Best of YouTube: Contoller von Mario Jurisch



 

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Kommentare

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#16 Bastian schrieb am 28.12.2013 11:11 answer
Habe mir das gute Stück mal als Demo runter geladen.
Gibt es auch einen Init Sound ?
#15 alexander schrieb am 19.04.2013 16:43 answer
imposcar 2 klingt aber schon echt toll. warm und fett und kräftig.
#12 Greg B. schrieb am 23.09.2011 00:53 answer
Leider ist zu lesen, dass der impOSCar 2 als Insert-Effekt in Cubase nicht erkannt wird...hoffentlich wird das bald gefixed. Diese Filter will sich doch keiner entgehen lassen, auch nicht bei externem Audiomaterial...
#11 Synthman schrieb am 22.09.2011 12:22 answer
Hach ja!
Ich würde fast 6 von 5 Sternen vergeben... ;-)
Schon die Version 1 des ImpOscars fand ich klasse: tolelr Sound, gute Bedienung, schnelle Ergebnisse durch Übersichtlichkeit! Kein vergleich mit z.B. NI Massive oder UHe´s Zebra, klar diese können auch absolute Hammersounds (und mehr als ImpOscar2!), aber durch die ganzen Einstellmöglichkeiten und Knöpfe schreckt es bei denen oft eher ab, schnell was zu schrauben. gerade NativeInstruments ist da schlimm geworden. Da ist der ImOscar ganz anders drauf.
Es hat etwas lange gedauert bis zur Version 2, hatte schon gedacht, da passiert nichts mehr. Aber was lange währt, wird nun glücklicherweise endlich gut.
Das Update wird bei mir auf jeden Fall seinen Platz auf meiner HD finden. TOP-Synth!

Synthman
#14 Anjunabeat schrieb am 23.09.2011 16:41 answer
Zebra und Co hatten ja schon seit Jahren Unison, was der Imposcar2 erst jetzt hat. Wenn ich einen typischen Unison Sound nachbaue auf dem Virus, Sylenth, Dune, Zebra und den Imposcar2 muss ich den Imposcar2 leider hinten anstellen. Er hat einfach nicht den Druck wie die anderen. Was die Modulationsmöglichkeiten usw. anbelangt da steht der Imposcar2 sowieso eher hinten.

Der Imposcar ist halt wirklich "nur" eine Emulation eines älteren Hardwaresynth den man mit ein paar wenigen Features aufgewertet hat. Vergleichbar mit aktuellen Softsynth ist er eigentlich nicht, da fast alle flexibler sind. Zebra mit seinem Semi-Modularen Konzept ist da sowieso eher ein Sonderfall.

Man kann dem Imposcar2 wirklich gute Flächen entlocken und das neue Unison hilft da noch extra. Die Hüllkurven sind recht knackig und taugen auch gut für Pluck-Sounds. Der Arp... naja.. das wäre ein Punkt wo ich mir gewünscht hätte man hätte einen zeitgemässen Arpeggiator spendiert (also eher ein Stepsequencer). Die Effektsektion ist nicht gerade üppig, da hätte man auch durchaus noch was nachlegen können.
Für die 2 Jahre oder so die man an der Version2 rumgedoktert hat, isses eigentlich etwas wenig an Neuem.
#9 Sven schrieb am 19.09.2011 21:39 answer homepage
Oh Mann Non Eric,
man hört echt, dass du so eine unglaubliche Rutine hast, wenn es darum geht Techno Trance zu machen....sau geil jedenfalls ! Die Lunatecjahre sind in dir drinn...mach was draus !
#13 Andreas schrieb am 23.09.2011 16:01 answer
@Synthman:

Das ist zwar jetzt etwas weg vom Thema, aber die Kritik am Zebra2 verstehe ich nicht ganz, denn der ist, im Gegensatz zu fast allen anderen VSTi Synths, immer nur so kompliziert, wie der Sound, an dem man gerade herum schraubt. Denn Bestandteile, die man für einen Klang nicht braucht, sind einfach nicht da bzw. nicht sichtbar.
#7 Synthfactory schrieb am 19.09.2011 16:57 answer
Diese abtrenner waren ursprünglich aus plastik, nur die abtrenner waren über den lüftundsschlitzen, da das plastik aber angeschmolzen ist, haben viele user die abtrenner aus holz gebaut.
#8 noneric schrieb am 19.09.2011 18:03 answer
Hi Synth,
bei unserem waren sie defintiv aus Holz!
Grüße
#10 Synthfactory schrieb am 20.09.2011 18:37 answer
Ich weiss von Martin Hollinger, dass es vom Oskar auch spezialversionen gab, die wie seiner auch acrylglas-Seitenteile hatten, bei einem seiner, sind die abtrenner nachträglich aus holz geschnitzt worde, da man noch leicht geschmolzenes plastik findet.
#6 Wellenstrom schrieb am 19.09.2011 15:14 answer homepage
Das sehe ich als langjähriger Imposcar-User natürlich anders als Anjunabeat. In meinem VSTi-Ordner ist das Dingen noch nach wie vor eine Bereicherung.
Den Anspruch, eine eierlegende Wollmilchsau zu sein, erhebt der Imposcar gar nicht. Der Softsynth ist eine Charaktersau, und das ist gut so. Die Filter gehören mit zum besten, was ich bisher in "weichen" Synthesizern zu hören gekriegt habe. Außerdem hat dieser Bastard mit seinem Additiv/Subtraktiv Synthesemix auch noch einen speziellen Reiz, den andere so nicht bieten. Letztendlich nutze ich den seltener für FX Sounds als für Leads oder Pads oder simpel strukturierte Arpeggiosounds, die allerdings dann eben mit "CHARAKTER" und ordentlich Dreck drin. Für komplexe Patches gibt es da genügend andere, die das besser können und mit denen man schneller zum Ziel kommt..
Die Neuerungen in der aktuellen Version halte ich für angemessen. Nicht einfach nur ein 08/15 Aufgepimpere sondern durchaus bereichende klangformungselemente der sinnvollen Art.
Man sollte bei weiteren Wünschen für die Zukunft aber nicht außer Acht lassen, dass die GUI (naturgegeben) schon recht aufgeblasen ist. Wenn das Schrauben noch Spaß machen soll, dann muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die Benutzeroberfläche in Version 3 (wenn sie denn in gefühlten 10 jahren oder so kümmt ;-) ) nicht überfrachtet wird. In der aktuellen Version hat man jedenfalls die Neuerungen (noch) gut untergebracht.
Ach so, zur Durchsetzungsfähigkeit der Sounds nochmal was. ich weiß ja nicht, was andere User für Vorstellungen von der Durchsetzungsfähigkeit so haben, aber ich muss den Imposcar, auch ohne Unisono Funktion, immer noch regelrecht im Mix zügeln, damit er die anderen Instrumente im Arrangement nicht erdrückt, so fett ist der. Insofern könnte ich jetzt auf den Unisono Mode am ehesten verzichten beim Imposcar2.