Hofa IQ Eq Equalizer Plugin
Non Eric
Non Eric arbeitete bei Steinberg mit an Cubase 1.0 ST, war mit SNAP im Studio und ist Gründer des Trance Labels Lunatec.
Jochen Sachse, Geschäftsführer bei Hofa erlaubte uns einen exklusiven Einblick in das in Kürze erscheinende neue EQ. Das neue Plugin soll die Frequenzbearbeitung beim Mischen deutlich vereinfachen.Der IQ Eq überwacht dabei die eingestellten Frequenzen und stellt den Gain der Frquenzbänder selbstständig nach.
HOFA IQ-EG:
Hi- und Low-Cut mit wählbarer 6/12/24 dB Flankensteilheit
vier identischen Bändern von 20 Hz bis 20 kHz
frei wählbaren Shelving- und Peak-Filtertypen nach analogen Vorbildern
internem 64 Bit Processing
Unterstützung für 32 und 64 Bit DAWs
weitere Informationen:
Hofa-plugins.de









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Es lässt sich, wie der Hersteller sagt, sehr schön bedienen und man kommt im Zusammenhang von Q, Gain und Dyn doch recht schnell zu einem zufriedenstellenden Ergebnis. Ich bin dann das gleiche Problem mal mit dem Cubase Multiband Kompressor angegangen und musste doch schon wesentlich länger schrauben, bis der problematische Frequenzbereich im Griff war, wobei das Ergebnis dann nicht so befriedigend war wie mit dem IQ EQ. Ich nutze sonst ab und zu noch den Mutiband-Limiter in der Vienna Suite, jedoch ist der für solche Zwecke etwas zu hochgestochen und auch genau so "kompliziert" einzustellen wie der Cubase-Interne.
Weitere Plugins zum Vergleich hatte ich jetzt nicht parat, würde aber einfach mal denken: Wer in dieser Richtung nicht schon hinreichend ausgestattet ist, findet hier sicherlich ein dankbares Tool.
Trotzdem bleibe ich dabei, dass in der Videopräsentation - auch auf der HOFE Website - irgendwie nicht so das rüberkommt, was einen so vom Hocker reißen könnte. Der erste Kommentar hier von Jochen Sachse bringt die Geschichte irgendwie viel mehr auf den Punkt als die Videos. Vielleicht solltet ihr (HOFA) einfach weniger Understatement betreiben. Die Leute sind vielleicht mittlerweile so stark an das "hochsteriliserte" Marketing gewöhnt, dass solche nüchternen Präsentationen irgendwie an einem vorbei gehen.
Danke für dein Statement:-)
Du kannst die Güte numerisch in den Q-Feldern eintippen oder dort mit dem Mausrad einstellen.
Das Mausrad zur Güte-Einstellung funktioniert auch im blauen Grafikfeld. Einfach den kleinen quadratischen Punkt für das gewünschte Band kurz anklicken und dann mit dem Scrollrad justieren.
Gruß
Jochen
HOFA
mit welchem shortcut stellt man die Güte ein ?
hab ihr auf das vergessen?
gruß kupo
Analoge Vorbilder flossen z.B. in die Regelbereiche von Gain und Güte und das Regelverhalten der Güte ein. Ein digitaler Equalizer ist erst einmal solide lineare Signalverarbeitung. Ein guter EQ zeichnet sich aber auch durch eine gefällige Parametrisierung und Bedienbarkeit aus, und gerade hier haben wir viel aus dem analogen Bereich gelernt und auf den IQ-Eq übertragen.
Die Verzerrungen im Frequenzgang bei Annäherung an die Nyquist-Frequenz haben wir in der Tat aus Performancegründen in Kauf genommen. Die Abweichung ist zwar sichtbar, der hörbare Unterschied aber eher marginal - insbesondere wenn man von realistischen Einstellungen ausgeht.
Ob man den IQ-Eq mag, wird bei den meisten Anwendern über die DYN-Funktion entschieden, die Ergebnisse von Standard-Klangregler meist ziemlich blass aussehen lässt. Gerade die extrem unauffällig arbeitende „Automatisierung“ der Attack- und Releasezeiten wäre ohne das Analysieren analoger Vorbilder undenkbar gewesen.
Gruß
Jochen
HOFA