PraxisTalk

High-End PC für die Filmmusikkomposition

Eigentlich sind die meisten Musiker mit der Audio-Leistung ihres PCs immer unzufrieden. Obwohl aktuelle Rechner selbst aufwändige Produktionen locker bewältigen können.

Der erfolgreiche Filmmusikkomponist Karim Sebastian Elias arbeitete bis vor kurzem noch mit 17 PCs gleichzeitig. Jetzt aber hat er sich bei XI-Machines für Cubase 2 neue Monster-Rechner bauen lassen.

Auf der SAE Alumni Convention 2012 hatte ich Gelegenheit ihn über seine neuste Hardwareanschaffung auszufragen.

Karim Sebastian Elias wurde 2008 mit dem Deutschen Fernsehpreis für seine Musik zu „Bella Block: Weiße Nächte“ und „Die Schatzinsel“ ausgezeichnet, die er mit dem Brandenburgischen Staatsorchester eingespielt hat.

> XI-Machines

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08.11.2012 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #21 Kolja schrieb am 13.11.2012
    Hallo,

    ich bin auch Filmkomponist und arbeite mit einem ähnlichen Aufbau wie Karim.
    Habe in Cubase auch ein Setup von 1000-2000 Spuren. Das meiste davon läuft auf einem Server (Imac i7, 32 GB ram über Gigabit Ehternet via Vienna Ensemble Pro) und der Rest (viel davon East West) auf einem 2012 Mac Pro mit 96 GB ram und 5 SSDs.
    Inzwischen gibt es aber gute Raid Thunderbolt Lösungen, z.B. von Promise Pegasus Raid, die besser sind als SSDs, meiner Meinung nach. Da bekommt man 12 TB SSD Speed (800 MB/s) und die Lebensdauer der Festplatte ist denk ich höher als SSDs.

    Mich würde noch interessieren, wie Karim seine Tracks aus Cubase in Audio exportiert...
    Hat er für jede Spur einen Ausgang oder Gruppen wie z.B. strings long, strings short etc. ?

  2. #20 bernd schrieb am 11.11.2012
    Bitte unbedingt einen Hausbesuch!!!!!
  3. #19 Chris schrieb am 11.11.2012
    hätte der karim hier irgendeinen berechtigten grund um übertreiben zu müssen???
    ich glaube wohl nicht… .

    nun, sicherlich hört es sich für einen hobby-homi unglaubwürdig bzw. total übertrieben an, wenn ein user aus dem pro-bereich von 1000 oder gleich 2000 spuren spricht.
    im pro bereich ist es nicht unüblich mehrere hundert spuren zu fahren.
    für ein filmprojekt an dem ich grade arbeite, fahre ich allein für die orchestrale-drums sektion mit 129 audiospuren, die gleiche anzahl an spuren liegt übrigens auch noch mal in midi vor.
    wohlgemerkt, nur für die drums.
    bei filmprojekten zb. arbeite ich ungern mit drumsets oder drumgruppen.
    da ich mir meine drumsamples auch gerne selbst herstelle, lege ich mir jedes sample auf eine eigene spur, so das ich zur jeder zeit diese, falls gewünscht, individuell bearbeiten kann.
    bei pop/rock produktionen habe ich allein für die vocals selten weniger als 40-60 audiospuren.
    übrigens, meine älteste maschiene ist ein amd athlon AM2 mit 2x1800, 4gb, win-xp (bj.2007) und ja, er schafft auch heute noch seine 220 audiospuren knackfrei abzuspielen.
    er kommt zwar nur noch selten zum einsatz, aber er verrichtet seinen job immer noch ordentlich.
    wenn man aber im pro bereich arbeitet, muss man regelmäßig seine rechner aktualisieren, doch ich stelle immer wieder fest das ein umstieg auf eine neue maschiene immer mit diversen problemen behaftet ist.
    wenn ich aber endlich ein system habe das rund läuft und ich bei der täglichen arbeit mich auf das wesentliche konzentrieren kann, dann verbleibe ich diesem system treu und suche nicht unbedigt nach noch schnelleren prozessoren oder einem noch flinkeren ramspeicher.

    leider stelle ich immer wieder und auch immer öfters fest, dass leute mehr zeit damit verbringen, an ihren rechnern rumzuschrauben anstatt lieber das machen was ihnen am liebsten ist, nämlich musik… .
    mit musikalischen grüßen
    chris
  4. #18 R.K. schrieb am 11.11.2012
    @Eric:
    Haha! Lustig, dass da noch einer aufmerksam die Cubase Sondersausgabe der Keys gelesen hat und gleich daran gedacht hat, über das Interview hier zu berichten. Ich hatte nämlich auch gerade nachgesehen.
    :D
  5. #17 Eric schrieb am 11.11.2012
    Also ich denke nicht, dass Karim übertreibt mit den vielen Spuren. In einer Sonderausgabe der Keys zu Cubase, war mal ein Interview verschiedener Künstler die mit Cubase arbeiten. Da wurde er auch ausgefragt, und hat seine Arbeitsweise erklärt. Er hat in einer Vorlage Spuren angelegt, mit allen Sounds von allen Plugins die er auf den Rechnern hat. Im Gegensatz zur einer Pop-/Rockproduktion arrangiert er die Musik vom ganzen Film in einem Projekt. Die Übersicht hält er, in dem er viel mit Ordnerspuren arbeitet.

    Mich würde aber mal seine Stromrechnung interessieren ;-)
  6. #16 thegreathawk schrieb am 11.11.2012
    Hi Musotalk,

    mich hat es auch anfangs gewundert wegen den 1000 bis 2000 Spuren... denk mal das er da ein bissl übertreibt ;) Aber kenn das ja auch von mir selbst, nicht mit 1000 Spuren, sondern eher, man hat eine Idee. Man probiert rum mit verschiedenen Instrumenten und jedem gibt man natürlich eine Spur. Jetzt will man die Spuren ja erst mal behalten, vielleicht war ja der erste Einfall der Beste ;) Hatte schon öfters aus einem Song 2 gemacht irgendwie, weil man eben rum experimentiert. Klar ist ein starker Rechner da von Vorteil, weil man ja sonst mit krassen Latenzen rechnen muss. Der Workflow ist auf jeden Fall gegeben mit vielen Spuren. Jeder macht halt sein eigenes Ding. Auf jeden Fall hat man ja das alles selbst angelegt und findet sich somit zurecht. Fazit : Ich finde es intressant wie Künstler vorgehen, der eine sortiert, der andere macht es so wie es ihm grade einfällt. Hauptsache es kommt die Musik heraus, die man sich vorgestellt hat.

    In diesem Sinne,

    Mehr davon Musotalk :)
  7. #15 sunny schrieb am 09.11.2012
    maann...windows 8 ist ein ganz normales windows mit 7er kernel und zusätzlicher tabletfunktion!
  8. #14 R.K. schrieb am 09.11.2012
    @JochenG und Jens

    Ich könnte mir vorstellen, dass er Folder-Tracks für Instrumentengruppen erstellt und zudem auch für die verschiedenen Musikstücke im Verlauf des Films verschiedene Folder anlegt. Damit sollte zumindest die Grundstruktur überschaubar bleiben.
  9. #13 Daniel schrieb am 09.11.2012
    Super spannendes Video und Thema.
    Bitte mehr zum Thema Filmmusik, da der Anfang in die Filmmusik sehr schwer ist, also zu Libarys und Lernmöglickeiten und so

    Danke weiter so
  10. #12 Jens schrieb am 09.11.2012
    Ich brauche keine 2000 Spuren denn ich versuche schon mit möglichst wenigen, dafür guten Spuren ein großes Ergebnis liefern zu können, aber auch mich würde mal Interessieren wie jemand vor "meinem" Cubase Sitzt und 2000 Instrumente verwaltet!

    Ein Hausbesuch wie der von Balaskas hätte schon was.
  11. #11 Elias schrieb am 09.11.2012
    Also liebe Steinberger, überlasst das Programmieren von OSX-Software, denen, die etwas davon verstehen. Ein anderes Fazit kann ich aus dem Interview nicht erkennen.
  12. #10 einhard schrieb am 08.11.2012
    Wieder ein sehr interessantes und dynamisches Gespräch.
  13. #9 Ben schrieb am 08.11.2012
    Lustiger Typ der Karim.

    Non Eric, wenn Du durch stundenlanges Sitzen am Rechner Probleme mit den Augen bekommst, kann ich Dir so eine PC Brille empfehlen

    http://www.amazon.de/PRiSMA-bluelightprotect-Bildschirmbrille-CLASSiC-Blaulichtschutz/dp/B001O3PP84/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1352410486&sr=8-1


    Ich selbst sitz jeden Tag mehrere Stunden am Rechner und seitdem ich diese Brille benutze, habe ich KEINE Probleme mit den Augen mehr. Kein Lidflattern, keine Kopfschmerzen oder sonstiges. Und außerdem arbeitet man viel ermüdunsgfreier und kann sich länger konzentrieren. Ist wirklich phänomenal. Gibt es auch als Clip-on für normale Brillen.
  14. #8 JochenG schrieb am 08.11.2012
    Was ich jetzt noch mal interessant fände, wäre ein "Hausbesuch" bei dem netten Herrn Karim Sebastian Elias. Nicht unbedingt um seine Xi-Machine zu sehen, sondern eher, wie sein Workflow ist und wie man bei 2000 Spuren den Überblick nicht verliert. Also ich arbeite auch mit relativ "vielen" Spuren für Musik. 70-100 sind normal. Ich weiß, dass gerade im Film 150 Spuren und mehr normal sind. Aber 2000? Mein Samplitude kann "nur" 999. Ich persönlich würde auch den Überblick bei so vielen Spuren verlieren. Also allein sein Workflow würde mich interessieren. (Mehr noch als, sein Rechner)
  15. #7 gentler schrieb am 08.11.2012
    Stimme in allen Punkten zu!
  16. #6 R.K. schrieb am 08.11.2012
    Eine richtig runde Sendung! Karim ist ein super sympathischer Kerl, den ihr unbedingt bei nächster Gelegenheit wieder in die Frage-Runde nehmen solltet.
    Zur zeitlichen Synchronisierung der verschiedenen Rechner hätte ich gerne noch etwas gehört. Wenn ich mich richtig erinnere, hat er das vor drei Jahren ja noch per MTC gemacht...
  17. #5 Petros schrieb am 08.11.2012
    Die Performanceaussage zu Cubase kann ich nur unterstützen - sehr sehr potent. Arbeite selbst damit, aber am PC - nicht am MAC OS.

    Werde wohl aber erstmal nicht auf Win8 migrieren.
  18. #4 Sven schrieb am 08.11.2012
    Komisch, Komisch, Komisch,

    dass hier einige Themen angesprochen werden, die in der Ansicht vieler Zuschauer keine Rolle spielen ruz: Und schon wieder spielt das Betriebssystem eine Rolle, die Wahl des Rechners und das (oh mein Gott) Ipad......

    Komisch, Komisch, Komisch

    Weiter so Musotalk !

    Super Sendung !


  19. #3 DickerSchüler schrieb am 08.11.2012
    Also wenn Karim Win7 wegen seiner hohen Performance liebt, dann wird Win8 vergöttern. Win8 ist schlanker und einfach rasasnt.
  20. #2 Musikfreak schrieb am 08.11.2012
    Danke für diese Folge !

    Mfg
  21. #1 Eric schrieb am 08.11.2012
    Danke für diese tolle Sendung! Karim ist echt ein sympathischer Typ. Es war auch mal schön, von einem Profi zu hören, dass Windows 7 gut mit Audioanwendungen funktioniert, und sehr leistungsfähig sein kann. Mich hätte noch interessiert, was Karim für ein Audiointerface benutzt. Auch über die Verbindung der mehreren Rechner hätte ich gerne mehr erfahren.
    Hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht, euch zuzuhören!

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