Nichts zu sehen? Dann bitte den Ad-Blocker ausschalten.
Talks und Interviews, Produzenten, Stammtisch, Komponisten, Kategorie-Feature, PraxisTalk
Sendung vom 08.11.2012

High-End PC für die Filmmusikkomposition

Non Eric

Non Eric arbeitete bei Steinberg mit an Cubase 1.0 ST, war mit SNAP im Studio und ist Gründer des Trance Labels Lunatec.

Eigentlich sind die meisten Musiker mit der Audio-Leistung ihres PCs immer unzufrieden. Obwohl aktuelle Rechner selbst aufwändige Produktionen locker bewältigen können.

Der erfolgreiche Filmmusikkomponist Karim Sebastian Elias arbeitete bis vor kurzem noch mit 17 PCs gleichzeitig. Jetzt aber hat er sich bei XI-Machines für Cubase 2 neue Monster-Rechner bauen lassen.

Auf der SAE Alumni Convention 2012 hatte ich Gelegenheit ihn über seine neuste Hardwareanschaffung auszufragen.

Karim Sebastian Elias wurde 2008 mit dem Deutschen Fernsehpreis für seine Musik zu „Bella Block: Weiße Nächte“ und „Die Schatzinsel“ ausgezeichnet, die er mit dem Brandenburgischen Staatsorchester eingespielt hat.

> XI-Machines

Download > HD > medium > small (iPhone, iPad)> audio only

zum Abspielen > VLC oder > Quicktime Player kostenlos herunterladen.

Einen Kommentar abgeben

Kommentare zur Sendung werden umgehend von uns geprüft und freigegeben. Wir freuen uns über zusätzliche Informationen und Diskussionen zum Thema. Auch kritische Kommentare werden in der Regel unzensiert veröffentlicht, solange diese sachlich geschrieben wurden.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.

Kommentare

Seite 1 von 3     123      >>

#21 Kolja schrieb am 13.11.2012 13:21 answer homepage
Hallo,

ich bin auch Filmkomponist und arbeite mit einem ähnlichen Aufbau wie Karim.
Habe in Cubase auch ein Setup von 1000-2000 Spuren. Das meiste davon läuft auf einem Server (Imac i7, 32 GB ram über Gigabit Ehternet via Vienna Ensemble Pro) und der Rest (viel davon East West) auf einem 2012 Mac Pro mit 96 GB ram und 5 SSDs.
Inzwischen gibt es aber gute Raid Thunderbolt Lösungen, z.B. von Promise Pegasus Raid, die besser sind als SSDs, meiner Meinung nach. Da bekommt man 12 TB SSD Speed (800 MB/s) und die Lebensdauer der Festplatte ist denk ich höher als SSDs.

Mich würde noch interessieren, wie Karim seine Tracks aus Cubase in Audio exportiert...
Hat er für jede Spur einen Ausgang oder Gruppen wie z.B. strings long, strings short etc. ?
#20 bernd schrieb am 11.11.2012 23:04 answer
Bitte unbedingt einen Hausbesuch!!!!!
#19 Chris schrieb am 11.11.2012 16:29 answer
hätte der karim hier irgendeinen berechtigten grund um übertreiben zu müssen???
ich glaube wohl nicht… .

nun, sicherlich hört es sich für einen hobby-homi unglaubwürdig bzw. total übertrieben an, wenn ein user aus dem pro-bereich von 1000 oder gleich 2000 spuren spricht.
im pro bereich ist es nicht unüblich mehrere hundert spuren zu fahren.
für ein filmprojekt an dem ich grade arbeite, fahre ich allein für die orchestrale-drums sektion mit 129 audiospuren, die gleiche anzahl an spuren liegt übrigens auch noch mal in midi vor.
wohlgemerkt, nur für die drums.
bei filmprojekten zb. arbeite ich ungern mit drumsets oder drumgruppen.
da ich mir meine drumsamples auch gerne selbst herstelle, lege ich mir jedes sample auf eine eigene spur, so das ich zur jeder zeit diese, falls gewünscht, individuell bearbeiten kann.
bei pop/rock produktionen habe ich allein für die vocals selten weniger als 40-60 audiospuren.
übrigens, meine älteste maschiene ist ein amd athlon AM2 mit 2x1800, 4gb, win-xp (bj.2007) und ja, er schafft auch heute noch seine 220 audiospuren knackfrei abzuspielen.
er kommt zwar nur noch selten zum einsatz, aber er verrichtet seinen job immer noch ordentlich.
wenn man aber im pro bereich arbeitet, muss man regelmäßig seine rechner aktualisieren, doch ich stelle immer wieder fest das ein umstieg auf eine neue maschiene immer mit diversen problemen behaftet ist.
wenn ich aber endlich ein system habe das rund läuft und ich bei der täglichen arbeit mich auf das wesentliche konzentrieren kann, dann verbleibe ich diesem system treu und suche nicht unbedigt nach noch schnelleren prozessoren oder einem noch flinkeren ramspeicher.

leider stelle ich immer wieder und auch immer öfters fest, dass leute mehr zeit damit verbringen, an ihren rechnern rumzuschrauben anstatt lieber das machen was ihnen am liebsten ist, nämlich musik… .
mit musikalischen grüßen
chris
#18 R.K. schrieb am 11.11.2012 16:00 answer
@Eric:
Haha! Lustig, dass da noch einer aufmerksam die Cubase Sondersausgabe der Keys gelesen hat und gleich daran gedacht hat, über das Interview hier zu berichten. Ich hatte nämlich auch gerade nachgesehen.
:D
#17 Eric schrieb am 11.11.2012 13:24 answer
Also ich denke nicht, dass Karim übertreibt mit den vielen Spuren. In einer Sonderausgabe der Keys zu Cubase, war mal ein Interview verschiedener Künstler die mit Cubase arbeiten. Da wurde er auch ausgefragt, und hat seine Arbeitsweise erklärt. Er hat in einer Vorlage Spuren angelegt, mit allen Sounds von allen Plugins die er auf den Rechnern hat. Im Gegensatz zur einer Pop-/Rockproduktion arrangiert er die Musik vom ganzen Film in einem Projekt. Die Übersicht hält er, in dem er viel mit Ordnerspuren arbeitet.

Mich würde aber mal seine Stromrechnung interessieren ;-)
#16 thegreathawk schrieb am 11.11.2012 02:11 answer
Hi Musotalk,

mich hat es auch anfangs gewundert wegen den 1000 bis 2000 Spuren... denk mal das er da ein bissl übertreibt ;) Aber kenn das ja auch von mir selbst, nicht mit 1000 Spuren, sondern eher, man hat eine Idee. Man probiert rum mit verschiedenen Instrumenten und jedem gibt man natürlich eine Spur. Jetzt will man die Spuren ja erst mal behalten, vielleicht war ja der erste Einfall der Beste ;) Hatte schon öfters aus einem Song 2 gemacht irgendwie, weil man eben rum experimentiert. Klar ist ein starker Rechner da von Vorteil, weil man ja sonst mit krassen Latenzen rechnen muss. Der Workflow ist auf jeden Fall gegeben mit vielen Spuren. Jeder macht halt sein eigenes Ding. Auf jeden Fall hat man ja das alles selbst angelegt und findet sich somit zurecht. Fazit : Ich finde es intressant wie Künstler vorgehen, der eine sortiert, der andere macht es so wie es ihm grade einfällt. Hauptsache es kommt die Musik heraus, die man sich vorgestellt hat.

In diesem Sinne,

Mehr davon Musotalk :)
#15 sunny schrieb am 09.11.2012 23:37 answer
maann...windows 8 ist ein ganz normales windows mit 7er kernel und zusätzlicher tabletfunktion!