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Stammtisch

High End Gier

Der Stammtisch rund ums Musik machen. Diese Woche mit Non Eric, Andrew Levine (Öffnet externen Link in neuem Fenstermobile.blumlein.net), André Dupke (Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.hamburg-audio.de), Tom Ammermann (Öffnet externen Link in neuem Fenstermo-vision.de), und Kai Schwirzke.

Montag ab 6 Uhr online: Angecheckt! das EMU Shortboard Midi Performance Keyboard

02:00 Nuendo 5 angekündigt
10:00 machopsycho Welthits mit Reason
16:00 High-end-Gier viel hilft viel?
20:00 Spinnen und Mikrofone
43:00 Hörtests
45:00 Spiegel: Macht "online" wirklich Musiker arm?Öffnet externen Link in neuem Fenster>Link


Download: Leitet Herunterladen der Datei einMusoTalk 369 - Stammtisch - High End Gier.mp3

23.04.2010 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #14 olaf schrieb am 04.05.2010
    da fällt mir im nachhinein noch ein kleiner spruch ein:

    das equipment ist immer nur so gut wie der typ, der davor sitzt!

    jemand der weiß was er tut, bekommt auch mit "schlechtem" equipment einen guten sound hin, während jemand, der keine ahnung hat, auch mit geräten jenseits der 100.000 EUR-Marke nichts zustande bringt.

    tipps in der richtung "wie hole ich mehr aus meinem vorhandenen zeug" wären sicher schön, aber letztlich geht einfach nichts über die eigene erfahrung. die ist durch nichts zu ersetzen und da kommt dann auch wieder die eigene kreativität ins spiel... einfach mal was ausprobieren, auch wenn das so nicht im handbuch steht....
  2. #13 Dcat schrieb am 26.04.2010
    Zitat Beckstom "Redet im Stammtisch mal darüber, was der "Otto-Normal-Musiker" machen kann - ich denke, dass die meisten Anwender min. 50% mehr aus ihrem Gear rausholen können, wenn sie sich damit wirklich BESCHÄFTIGEN."

    Dem kann ich nur beipflichten und mich mit hintanstellen.
  3. #12 Carlos schrieb am 25.04.2010
    Unter http://www.vintageking.com/site/files/heargear.html kann man Soundbeispiele von Aufnahmen runterladen, die mit verschiedenen hochwertigen (API, Neve, Chandler, Tube-Tech etc.) PreAmps, EQ's und Kompressoren aufgenommen wurden.

    Ich habe mir die Audio Files in meinen Sequencer geladen und konnte so "on the fly" zwischen den einzelnen Geräten umschalten. Was mich sehr überrascht hat war, wie gross die Unterschiede zwischen den einzelnen PreAmp's doch ist, von "neutral", über "warm" bis hin zu "old school". Alles ist vertreten.

    Ich konnte nur keinen grossen Unterschied zwischen den einzelnen analogen Summierern hören. :-(

    Musotalk... coole Plattform!
  4. #11 beckstom schrieb am 24.04.2010
    Es stellt sich doch vielmehr die Frage, ob man wirklich "High-End-Gear" BRAUCHT, um GELD verdienen zu können?

    Denn letzteres wollen wir doch alle (mehr oder weniger), zumindest die Zielgruppe von musotalk... oder etwa nicht??

    Natürlich ist es bequemer, gleich in einen 7er BMW einzusteigen, da läuft alles wie geschmiert....das bestreitet doch keiner...aber bleiben wir mal in der Realität: Wer nicht(!) raubkopiert, und mit einem recht schmalen Budget zurechtkommen muss, der muss sich halt mit den Plugins und Instrumenten beschäftigen, die mit der Host-Software mitgeliefert werden. Und mann KANN hier wirklich TOP-Ergebnisse erzielen.

    Eine meiner Referenz-Scheiben ist das Album meines Bruders, vor X Jahren mit Logic 5 aufgenommen und gemischt (allerdings nie veröffentlicht), NUR mit den mitgelieferten onboard-plugins, weil das Geld für mehr nicht reichte... Die Scheibe klingt trotzdem *saugeil*, das bekomme ich heute noch nicht hin.

    shit in <-> shit out (...ein Teufelskreis... ,-)

    Ich sage es mal so: Wenn man das billigste Zeug nimmt, kann man auch nicht viel erwarten. Aber: das Teuerste MACHT mich aber auch nicht besser, es KLINGT halt gleich besser...man spart Zeit, die man mit Geld "aufwartet". Da aber Zeit = Geld ist, muss der "Normalo" die Schiene namens "Zeit" wählen, um irgendwie zu Potte zu kommen, das Geld kommt da nicht in Frage...

    Ein Beispiel:
    Ich persönlich habe als Bassist "Studio-Jobs" eingespielt, die weltweit Silber/Gold/Platin erhielten, in gut 30 Ländern. Ich habe die Bass-Tracks immer zu Hause aufgenommen, mit folgendem Equipment:

    -> Bass: Spector NS-5 (knapp 3.000 EUR)
    -> Kabel: Irgendein "relativ gutes" Kabel (Kein Monster oderso), einfach Neutrik-Stecker ersatzweise daran gelötet
    -> Audio-Interface: "Presonus Firestation", damals ca. 1200 EUR, mit stufenlos zuschaltbarer(!) Röhre für die 2 frontseitegen Mic-/Line-Inputs

    Das war's schon.

    Wer schreckt jetzt vor 4.200 Euro (Gesamtpreis ohne Rechner) zurück? Früher brauchte man ein VIELFACHES davon, um "amtlichen" Sound hinzubekommen. Alle Hersteller/Reseller winken nur so mit Finanzierungs-Angeboten.

    Ich hatte jedenfalls schon nach zwei Studio-Jobs den Preis für das ganze Zeugs wieder raus, seitdem verdiene ich nur noch daran, und hab mich total auf den Sound eingeschossen - und die Kunden lieben es :))

    Ergo: Das "super-billige Zeugs" taugt nix, man brauch aber keineswegs "High-End-Gear", um gut abliefern zu können. Deswegen mein Appell nochmals: Redet im Stammtisch mal darüber, was der "Otto-Normal-Musiker" machen kann - ich denke, dass die meisten Anwender min. 50% mehr aus ihrem Gear rausholen können, wenn sie sich damit wirklich BESCHÄFTIGEN.

    LG
    tom
    1. #0 Andre schrieb am 26.04.2010
      >Es stellt sich doch vielmehr die Frage, ob man
      >wirklich "High-End-Gear" BRAUCHT, um GELD
      >verdienen zu können?

      Die Frage ist, womit Du genau das Geld verdienst!

      Wenn Du von Zuhause aus Tracks produzierst und damit die Clubnacht rockst brauchst Du sicher kein besonderes Frontend.

      Wenn Du hingegen dafür abkassierst, dass Du im eigenen Studio das Klanggeschehen von Künstlern digital verewigst grenzt es meiner Meinung nach schon an Betrug dieses mit einem unprofessionellen Preamp anzugehen.
  5. #10 beckstom schrieb am 24.04.2010
    Es stellt sich doch auch immer die Frage, wieviel man aus seinen Equipment rausholt.

    z.B.:
    - Benutze ich auch symmetrische Kabel, wenn es mein Audio-Interface "kann"? Oder habe ich noch nie was davon gehört? Warum bei Mikros besser XLR als Klinke? Wie wird ein Signal eingepegelt?

    Ein Beispiel, was mich immer wieder fasziniert:

    Man nehme ein Shure SM58(beta). Das klingt für HomeStudio-Vocals irgendwie immer erstmal kacke..... Es sei denn, man schraubt den Korb ab...das benötigt natürlich dann noch zwingender einen Popkiller, hier kann man auch ein Paar Damenstrümpfe über nen Kleiderbügel ziehen. Selbst das klingt um Längen besser als das Mikro mit Korb dran - wie ich finde.

    Schon hat man für 2 Euro und eine Schraub-Bewegung einen viel geileren Sound geschaffen.

    Ich fände einen Stammtisch geil, in dem es genau um solche Themen geht: Wie hole ich das meiste aus meinem "Normalo-Gear" raus?

    So long, DANKE für jeden tollen Freitag Morgen.

    LG
    Tom
    1. #0 Michael schrieb am 24.04.2010
      Zitat:
      >> Ich fände einen Stammtisch geil, in dem es genau um solche Themen geht: Wie hole ich das meiste aus meinem "Normalo-Gear" raus? <<

      So lange die Stammtischler (oder zumindest ein Teil davon), überzeugt davon sind, dass mit sündhaft teuren Geräten einfach vieeeeeel mehr rauszuholen ist, wird man doch sowieso sagen "vergiss dein 'Normalo-Gear', mit dem wirst du eh nichts ordentliches hinbekommen".
      Über dieses Thema wird im nächsten Stammtisch auf jeden Fall noch mal zu reden sein, finde ich...
    2. #0 AndreD schrieb am 27.04.2010
      Naja,
      Focusrite baut ja auch gute Preamps, wie auch Earthworks, Chandler und co.
      Der SPL Frontliner hat mich neulich auch positiv überrascht, habe hier aber keinen Direktvergleich.

      Natürlich zählt das Ergebnis und nicht der Preis.
      (Nachts ist es Dunkel und am Tag hell, im Sommer ist es warm und im Winter kalt)

      Hat jemand gesagt, dass es gute Preamps erst ab einem bestimmten Preis gibt?!

      In dem Studio-Bereich findet definitiv eine krasse Abzocke statt!

      Meine Erfahrung nach kommen auf eine gute Studioaufnahme 50 die nur als schlechtes Demo herhalten können und ob einem ein schlechtes Demo überhaupt was bringt muss jeder selbst entscheiden.

      Der Gesang klingt wie aus dem Nebenraum, dafür ist das Master übel pumpend totkomprimiert und man kann das ganze Teil nicht mal laut hören weil die agressiven Mitten in den Ohre weh tun.

      Wer Geld für eine Aufnahme bezahl muss auch was erhalten, wenn es am Ende dann nicht mal Sendefähig ist sollte man das Geld zurückverlangen oder eine Anzeige wegen Betruges machen ;-)

      Das leute mit schlechten "Studio"aufnahmen übers Ohr gehauen werden erlebe ich leider fast läglich.

      Wie gesagt, dass leute mit dem richtigen Tools und eher wenig Plang vom Technischen gute Ergebnisse erzielen habe ich schon erlebt.
      Dass eine Schülerband unter verwendung von Billig-Preamps wie Silbermond klingt allerdings NOCH NIE!
  6. #9 beckstom schrieb am 24.04.2010
    Die Aussage "wir haben das alles mit Reason gemacht" ist weit "interpretierbar". Für diese Aussage bekommt man vielleicht sogar "Tantiemen"... obwohl man vor-/nachher alles mit teurem Outboard-Gear aufgenommen / nachbearbeitet hat, auf einer ganz anderen Software. Die Software hat halt nix mit der Hardware zu tun, deswegen lässt sich sowas leicht sagen.... Marketing rulez....

    Ich persönlich habe auch schlechte Erfahrungen mit "ausgebildeten Sängern". Was da gelehrt wird, hört sich großteils im Endeffekt furchtbar langweilig an, und versaut den Charakter des Sängers.. WENN er denn schon vorher einen hatte.

    Hier liegt m.E. ein Kernproblem: Es machen viel zu viele Leute Musik, nur um des "Machens willen"...
    Ich lerne in den letzten Jahren immer mehr Leute kennen, die in jungen Jahren gerne Sänger oder Instrumentalist werden wollen... aber weder singen (können), geschweige denn ein Instrument beherrschen - aber es ist halt cool - und wird von er Industrie als "sooo einfach" propagiert.

    Autodidakten haben doch z.B. den Vorteil, ganz ungezwungen und rein aus "Spaß an der Freude" zu arbeiten, anstatt sich in Formen pressen zu lassen. Ich persönlich empfinde einen begabten Autodidakten meist viel interessanter, als den x-mal ausgebildeten "Trällerer", der ohne strikte Vorgaben und "Käfige" gar nicht mehr arbeiten kann.

    LG
    tom
  7. #8 RedWalks schrieb am 23.04.2010
    zu Machopsycho : ..bei einer Reason Promo sagte der Bassist von den beiden, sie komponieren / arangieren in Reason und rewiren in PT, weil " Some of the magic gets lost when u render in reason" die Aussage war bzw. deren (US) Kundenstandard PT ist. Fragt Tom der war mit dabei in Köln....
    Cya , Red !
  8. #7 marius schrieb am 23.04.2010
    yo musotalker...das ist echt schon so eine sache mit musik verkaufen, ich glaube es ist heute ein problem das es viel mehr märkte gibt als damals vor dem internet..alleine wieviele sparten es bei der elektronischen musik gibt.ich denke früher haben die leute auch nicht mehr gekauft, da man nicht immer an alles ran gekommen ist!viele leute konsumieren musik und sind aber nicht bereit dafür geld auszugeben, kenn ich selber in meinem umfeld. ich finds schade,denn ich denke qualität setzt sich durch.und viele dj und artist machen genug demo tracks und podcast(siehe myspace)aber ich finde es auch wichtig das, wenn ein künstler seine musik verkauft auch mit orginaler software arbeitet...ich kann mich als künstler nicht über illegale downloads aufregen und habe zuhause nur geklaute software!also ich seh das aus der sicht des künstlers und für gute musik geb ich auch gerne geld aus, obwohl es soviele netlabels gibt die nicht mal geld haben wollen!
    und noch zum thema reason...ich bin immer wieder überrascht wie sehr doch in meinem umfeld das programm reason unterschätzt wird..und jetzt mit der zeit einfach einer der besten musikprogramme geworden ist!darum find ich es gut wenn es immer wieder mit top-und chartproduktionen in verbindung gebracht wird, da reason ein "reason" potential hat!!

    MfG marius
  9. #6 DerSchoene schrieb am 23.04.2010
    Ich bin ja nun auch schon eine Weile dabei und muss André mittlerweile zustimmen, was den Gesangsunterricht geht. Atemtechniken, Aufwärmübungen und ähnliches sind noch sehr wichtig und überaus sinnvoll aber sobald es an die Stimmbildung geht, ist bis jetzt jede talentierte Person, die ich kenne, völlig versaut worden. Durch die gewaltsame Normierung auf irgendwelche Standards wurde jede individuelle Note fundamental und endgültig vernichtet. Bei klassischen Instrumentalisten ist das ja durchaus erwünscht, denn Kreativität und Individualismus sind da fast ein Kapitalverbrechen, aber in der Pop- und Rockmusik gibt es nichts schlimmeres als zig tausende 08/15 Sänger/innen, die alle gleich klingen. Das ist durch Melodyne und Co schon öde und langweilig genug geworden. Diesen furchtbaren Trend muss man nicht auch noch durch Zwangsnormierung verstärken.
  10. #5 Michael schrieb am 23.04.2010
    Wenn ihr alle mal das Video, das unter dem letzten Podcast gepostet wurde, angesehen hättet, dann würdet ihr heute nicht über Neve- und Avalon-PreAmps diskutieren....
    Mit Avalon-PreAmps wird die Produktion auch nicht "geiler" als mit den PreAmps aus'm Fireface...mal im Ernst. Das sind Nuancen, aber es entscheidet nicht über "fette Produktion" oder "schlechte Produktion".

    Anderes Thema: Zum von André Dupke am Anfang erwähnten Studio-Umbau würde ich gerne noch etwas mehr erfahren...
    1. #0 AndreD schrieb am 23.04.2010
      Hätte das bis vor ein paar wenigen Jahren auch so unterschirben aber ich bin jetzt anderer Meinung.

      Habe einen bekannten der seit Jahren nicht wirklich voran kam weil er immer von einem metallischem Artefakt in seiner aufgenmmenen Stimme gestört wurde.
      Einige Songs wurden immer wieder eingesungen, die Akustik optimiert, das Materialan Pontius bis Pilatus mit mässigem erfolg zum Mischen und Mastern weggegeben und erst ein amtlicher Preamp hat das Problem gelöst.

      Es ist eben die Frage,
      ob es ganz ok sein soll oder ob man das "Gänsehautfeeling" einfagen will.
    2. #0 Hendrik schrieb am 24.04.2010
      ...danke Michael !!!! .... mir fehlen fuer weiteres einfach die Worte .... es ist wirklich schade, fuer die Leute, die von diesem Podcast heute Informationen bez. besserer oder professionellerer Musikproduktion erwartet haben ..... da der 'gute' Preamp ja auf jeden Fall mehr klanglichen Einfluss auf eine Mikrofonaufnahme zu haben scheint als das auf jeden Fall 'gute Mikrofon' ..... so der Konsens dieses Gespraechs.
      Leute, dann erzaehlt den Hoerern doch wenigstens wie's geht und auf was sie achten muessen, wenn sie einen Preamp oder ein Mikrofon kaufen ....(letzteres um 100% wichtiger als jeder Preamp und bei 75 % Schrott auf dem Markt immer noch sehr schwer zu finden fuer kleines Geld).
      Ich find's schrecklich, dass non Eric immer noch diese Producer-Geheimniskraemerei faehrt : 'Hey Du bist doch der Producer von Xavier Naidoo ...sag mal benutzt Du etwas auch mal hier und da z.B. Steinberg Pianoplugins, ect ....??!!'
      Ja natuerlich , das benutzen verdammt noch mal alle da draussen,wenn sie es nicht gerade selbst mikrofonieren.
      Alle benutzen Wave,UA, ect. Plugins - alle benutzen Reason und machen damit Produktionen .... mit was denn sonst ????
      Es gibt ja nicht's anderes !! - Ja, die Welt hat es geschafft - zumindest im Bereich Musikproduktion gilt seit geraumer Zeit: Hurra, Saint-Tropez fuer alle !!!!

      Die Produktionsmittel sind duch die digitaltechnik demokratisiert worden, verdammt noch mal !!
      Schlimm fuer die, die immer noch eine viertel Million Euro fuer ihre SSL-Konsole an die Bank zurueckzahlen muessen. Die halten natuerlich die Geheimniskraemerei schoen hoch.
      Natuerlich, klingt SSL anders - ja es klingt anders !! Das will ich hier nicht besteiten. Aber es klingt nicht sehr stark anders. Meist nur mit dem Kopfhoerer zu differenzieren (je nach Materialdichte).
      Aber welche Mischung nun besser klingt .....

      Der weitere Grund weshalb Leslie Mandoki, Swedien oder Fahrian immer noch Ihr Pult 'fahren' ist einfach auch die Gewohnheit - Musikproduktion und Mixing hat fuer diese Herren nichts mit Huellkurven auf Bildschirmen und Mauspfeilen zu tun ..... das war fuer diese Leute nie so und wird fuer sehr viele nicht mehr sein.
      Natuerlich klingt eine Produktion dieser Leute meist etwas besser als die Produktion mit einem Preamp aus einem Audiointerface oder Mittelklassepreamp - aber wie viel besser denn noch ? Und wer hoert das bei dem hohen Standard heute noch heraus?

      Das Endprodukt klingt wie es klingt und niemand von den Konsumenten weiss bei einem Stueck Musik am Ende ob es mit einem originalen SSL-Pult abgemischt wurde oder mit der Reason-Kopie in the Box.
      (ohne Vergleich weiss das niemand !).
      Es klingt wie es klingt. Das Gesamtprodukt ist stimmig - es ist z.B. ein Hit oder nicht.

      Hier einmal ein kleines Gleichnis:

      Neulich auf der Hochzeit eines Freundes, die fuer alle anwesenden ein Traum war - selbst die kritischen Gaeste waren begeistert - sagt ein Gast zum anderen als er das Hochzeitsfahrzeug (ein alter Mecedes Oldtimer aus den 30ger Jahren) begutachtet : 'Du die Rueckspiegel von dem Mercedes sind aber nicht die Originalen, die sind von einem billigen 1935ger NSU !' - antwortet der andere Gast: 'Du, ich glaube Du bist aber auch der Einzige hier der das hier weiss ...!' .

      Also - Gesamtprodukt Hochzeit ist stimmig - ein Traum !
      Vielleicht mit originalen Rueckspiegeln noch besser, aber wer will schon bei einer Hochzeit zureueck in die Vergangenheit schauen ? ;-) in diesem Sinne .....
      'Make' more Music !!
  11. #4 Kahlbert schrieb am 23.04.2010
    Ansonsten wieder eine sehr launige und kurzweilige Veranstaltung - vielen Dank! :-)
  12. #3 Tobias schrieb am 23.04.2010
    Zum Thema Mixen:

    Aufgrund der knapp bemessenen Produktionszeit, des geringen Budgets und der "Recall"-Möglichkeiten einer DAW mischen viele Studios ITB. Bestes Beispiel ist das "Principal Studio". Das SSL-Pult wird hauptsächlich als "Eye-Catcher" gebraucht, gemischt wird aber oft im Rechner. Das dabei sehr gute Produktionen zustande kommen, zeigt die Referenzliste.
  13. #2 Kahlbert schrieb am 23.04.2010
    Mann, Non-Eric, brüll doch nicht so!

    Hab Mitleid mit dem Kopfhörer-Publikum und schalte einen anständigen Komp/Lim auf Dein Mikro.

    ;-)
  14. #1 Kahlbert schrieb am 23.04.2010
    "WK Audio ID Controller" heißt das Ding.

    (http://www.steinberg.net/de/products/3rdpartyproducts/3rdpartyproducts_audiocontroller.html)

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