Helge Vogt - Product Marketing Steinberg
Helge Vogt aus der Abteilung Product Marketing bei Steinberg steht uns Rede und Antwort.
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\"Es ist ein Verstoß gegen das Urheberrecht und was ich bei Musikern echt gar nicht verstehen kann: Die wollen doch ihre eigene Musik auch gerne verkaufen und haben keine Lust, das jeder Dödel weltweit sich das Zeug einfach illegal zieht.\"
Ohne den Rest zu kommentieren werfe ich jetzt einfach mal in den Raum, dass es auch, zum Glück, noch Musiker gibt, welche sich durch ihre Musik ausdrücken wollen und die Musik nicht nur des Geldes wegen machen. Habt ihr schon einmal daran gedacht?
Wenn ich mich selbst musikalisch ausleben will kaufe ich mir entweder eine E-Gitarre für 300 Euro oder wähle einen Softwareweg, wo ich auch erstmal 300 Euro für nen Sequenzer ausgebe. Wo ich, und jetz kommts, nicht einmal weiß, ob die Software, zB Cubase etwas bringt. ES GIBT JA KEINE TRIALVERSIONEN oder sonstiges.
Und wie probiert mal Cubase aus ohne es direkt kaufen zu müssen? Natürlich, man nutzt es illegal - aber dafür kann mans ausprobieren, bevor man es, wenn man ernsthaft Musik machen will, sich sowieso kauft.
Ich persönlich habe nun nur noch Originalsoftware, da mein Musikhobby so langsam Geld einbringt. Aber früher hätte ich mir kaum mal eben ein 500 Euro Programm zum Musikmachen kaufen können. Geschweige denn: ausprobieren.
Tja, bei Hardwaresynthis konnte man wenigstens sicher sein, dass nicht tausende die Geräte nutzen, ohne dafür bezahlt zu haben - dieses Exklusivitätsgefühl ist bei Software leider nicht mehr vorhanden, schade.
PS: Cubase 4 Essential ist toll, aber wo ist die kleine Trackübersicht geblieben?
So, genug gemeckert; interessantes Interview BTW
ich glaube diese diskussion führt zur belanglosigkeit! zudem möchte ich auf keinen fall persönlich werden und ziehe mich darum zurück.
gruß
Übermäßig geschützte Software ist auch so ein unsinniger Begriff, denn gegen die Dreistheit der Cracker und der Nutzer von Cracks kann man als Anbieter nur mäßig schützen. Als ehrlicher User habe ich sogar ein reges Interesse daran, dass die ganzen Trittbrettfahrer durch einen anständigen Kopierschutz ausgebremst und hoffentlich über\'s Internet von den zuständigen Behörden aufgespürt werden. Das sind alles Verbrecher, die ihren Nutzen auf Kosten der Anständigen ziehen, Kulturgüter letztlich zerstören und dann noch argumentieren: Der Ehrliche ist immer der Dumme. Oder: Hätten die keinen übermäßigen, umständlichen Kopierschutz, hätte ich mir die Software gekauft. Schon klar ...