Hausbesuch

Hausbesuch - Yamaha/Steinberg Nuage Tour 2014

Das High-End Controller System Nuage ist für den Post-Pro Markt konzipiert, läuft aber auch mit Cubase.

Ich hatte Gelegenheit mir vor der Workshop Veranstaltung in Berlin das Sytem von Sebastian Rodens ausführlich zeugen zu laßen.

Dieses System ist wirklich 100% an die Software angepasst, selbst die Breite der Kanalzüge läßt sich präzise auf die Größe der Hardwarekanäle ziehen.

Das System ist für den Post-Pro aber auch für den Live Betrieb konzipiert und erlaubt die Anbindung der Audio-Hardware über das Dante Protokoll. Damit lassen sich Audio-Stream über eine lange Standard Ethernet-Verbindung übertragen.

Auch wenn es sich wenige Cubase User leisten können, hier kann man sehen wie gut ein Controller der konsequent auf die Cubase/Nuendo Software angepasst ist funktionieren kann.

Die nochaustehenden > Termine der Tour.

Umfangreiches > Tutorial-Video zu Nuage.

Sebastain Rodens >Yamaha ist Product Manager Commerical Audio 

Download > HD >medium >small 

05.05.2014 - Hardware

Dein Kommentar

  1. #10 lars92 schrieb am 15.05.2014
    wieso ist das ein hausbesuch? man erfährt doch gar nichts über die location. bei tegeler oder im emil berliner studio wurde lang und breit erklärt, was dort passiert. non eric kann es einfach nicht imho.
  2. #9 Padruot Nogler schrieb am 06.05.2014
    Super System. Wenn man bedenkt, was da alles drin ist, dann ist der Preis mehr als gerechtfertigt. Für mich als Hobbymusiker dennoch kein Thema. Es werden aber sicher manche aufschreien, dass der Preis überzogen ist. Wohl nur wenige Tage, nachdem sie fast die Hälfte oder mehr für einen Mac Pro in Form eine Eimers hingeblättert haven ;-)
  3. #8 carsten schrieb am 06.05.2014
    @Christoph
    Wir werden die Herstellungskosten wohl nie erfahren, für 500 Euro Netto ist in China allerdings wirklich eine ganze Menge drin.
    Das wären dann 5 Prozent des VK.
  4. #7 Christoph schrieb am 06.05.2014
    @carsten
    Ich denke das man mit 100-200 Dollar, auch in China, leider nicht auskommen wird.
    Was ich bisher von Yamaha und Steinberg gehört und gelesen hatte, werden wohl in den Geräten sehr hochwertige Bauteile und Komponenten verbaut. Daher werden vermutlich die reinen Materialkosten wohl nicht unter 500 Dollar zu bekommen sein (auch nicht in China)!
    Die Entwicklungskosten sind nach aussagen von Yamaha wohl der grüßte Batzen gewesen und logischerweise müssen diese erst einmal aufgefangen werden.
    Trotzdem, 10.000 knöpfe ist schon ein sehr stolzer Preis!

    Das rechtfertigen auch keine Argumente einiger User hier wie, “der Icon Controller kostet sogar um die 32.000 Euro“, ein recht schwacher Trost und hat weder was mit der Sache selbst noch mit Yamaha zu tun.
    Obwohl ich mir meine Semmeln im Post Pro-Bereich verdiene, kann ich jetzt auch nicht einfach aufjubeln und mir gleich morgen für 10.000 € ein Nuage bestellen.
    Meine Kollegen aus dem Pro-Bereich sehen das übrigens auch alle sehr ähnlich.
    Es wird nämlich immer noch angenommen, dass Leute die ihren Lebensunterhalt mit der Studioarbeit bestreiten, auch immer gleich einen Sack mit Geld unter dem Schreibtisch liegen haben müssen.
    Schön wäre es aber schon… .

    Make more Music
  5. #6 carsten schrieb am 06.05.2014

    Ich mag das Design und das Konzept, aber mich würde mal der Herstellungspreis "in China ab Werk" für einen dieser Controller interessieren. Ich tippe auf 100-200 Dollar im Karton. VK: 10000 Euro?
    Im Drittelmix "Entwicklung-Herstellung-Vertrieb" sind das dann nur 1-2 Prozent(!) des Entpreises für die Herstellung. Das ist selbst für Digitalgeräte spektakulär niedrig. Rechnet Yamaha mit so geringen Verkaufszahlen (nur Filmschnitt)?

    Nett wäre doch eine kleine Version (zwei oder drei wichtige Features für den Filmschnitt mit Nuendo fehlen...) für die Audio-Produktion, die nur die Hälfte kostet. Genau wie bei Nuendo und Cubase.
    Mit 4999 Euro UVB für ein Modul kann ich mir das Nuage-System sehr gut im Audio-Bereich vorstellen.
    Nur so eine Idee...

    P.S. Der Name ist super, "NUAGE!!!" klingt fast wie eine deftige deutsche Beleidigung. Das kann man im Musikbetrieb immer gebrauchen.
  6. #5 Andi_187 schrieb am 05.05.2014
    Die Teile gefallen mir richtig gut. Finde 10.000€ pro Segment aber auch extrem teuer. Für ein Master- und ein Mixermodul im Bundle mit Nuendo würde ich (als ambitionierter Cubase-Hobbyist) 5000€ noch einsehen.
    Zwar richtet sich Yamaha mit Nuage offenbar nicht an mich, sondern an die Profis, aber gerade da stellt sich doch die Frage, welchen finanziellen Zusatzgewinn man sich von dieser 20.000€-Investition versprechen kann. Ist man damit soviel schneller, dass man in einer akzeptablen Anzahl von Jahren die Kosten wieder raus hat?! Wer es geschafft hat mit Tastatur und Maus profitabel zu sein, braucht das ja soo dringend nicht. Mir fallen da höchstens Leute ein, die sich durch jahrelanges Mausumherschieben die Hand ruiniert haben und ohne Controller von baldiger Berufsunfähigkeit bedroht sind oder vielleicht die, die kein beeindruckendes Analogpult rumstehen haben, um potentielle Kunden zu beeindrucken.

    Den Preis nicht deutlich zu senken, nachdem die Entwicklungskosten wieder drin sind, erscheint mir angesichts der weiten Verbreitung von Cubase als unlogisch. Was hat Yamaha davon, nur 50 solcher Dinger zu verkaufen?! Abwarten, das wird billiger werden.
  7. #4 Mike schrieb am 05.05.2014
    und ich dachte bei der ersten Begegnung mit einer Werbung für Steinberg neuestes Produkt immer, es wäre eine Anspielung auf New Age und würde deshab Nu Age ausgesprochen, aber du hast Recht. Bei Steinberg selbst sagen sie auch Nu Arsch
  8. #3 and-y schrieb am 05.05.2014
    Servus,
    also für mich ist das einfach die Antwort auf das S6 von Avid...allerdings wesentlich unübersichtlicher...Warum da jemand von Pro Tools zu Nuendo wechseln sollte erschließt sich mir nicht... aber vielleicht auch eine Geschmackssache bin auch kein Fan von den Steinbergdesigns im Allgemeinen (Soft- & Hardware)..

    @Andreas: Das der Preis deutlich nach untenkorrigiert wird glaube ich kaum, da die Konkurenzprodukte der modularen Controller in mindestens ähnlicher Höhe liegen...

    Ich persönlich finde die Preise für Controller generell viel zu teuer, dafür dass die Teile nur Bedienhilfe sind und einem kein Stück an Sound oder anderen Vorteilen bringen (im Vergleich zu analogen oder halb-analogen Pulten).

    Gruß and-y
  9. #2 Felix Naumann schrieb am 05.05.2014
    Wie ich hörte, kostet die jahrelange Entwicklung dieses perfekten Nuage-Systems mehrere hunderttausend Euro (!!), eben im hohen sechsstelligen Bereich.
    Der Preis ist auch völlig gerechtfertigt, zumal es ein ideales Konkurrenzprodukt zu Pro Tools+Icon ist (der Icon Controller kostet um die 32.000 Euro...) nur mal so.
    In diesem Vergleich ist dieses Nuage-System also nun wirklich keinesfalls zu "teuer" (!)
    Auch ist Nuendo sowieso als DAW in vielen Bereichen Pro Tools deutlich überlegen: man denke hierbei an den Post Pro-Bereich, Filmvertonung, Synchron, usw. - in Nuendo die ausschweifenden Midi-Features, das neue ADR-Taker-System, etliche Film/Soundformate und Decoder, und vor allem ist die Spurenanzahl nur durch Rechnerhardware begrenzt, uvam.
    Das sind alles Dinge, die Pro Tools nicht bietet.

    Nuage und Nuendo = absolutes Traumsystem.


    LG Felix


  10. #1 Andreas schrieb am 05.05.2014
    Danke NonEric!
    Die Idee und der Ansatz geht absolut in die richtige Richtung, aber der Preis von 10.000 euronen ist, trotz der guten Idee, einfach zu überzogen.
    Obwohl ich selbst für die Werbe- und Filmwirtschaft abliefere, liegen bei mir auch nicht einfach so die 10.000 Steine unter dem Tisch und ich bin ganz sicher keine Ausnahme… .
    Ich vermute aber, dass sich der jetzige Preis noch deutlich nach unten korrigieren wird, warten wir’s ab.

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