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Special

Hamburg Audio Nuklear Software Synthesizer

  • Teil 1
  • Teil 2

Gemeinsam mit Thomas Wilmering und Thomas Rehaag hat André Dupke den Nuklear Software Synthesizer realisiert. Die Entwicklung des auf Pulsar Synthese basierenden Synthesizer für Windows und Mac OS X nahm mehrere Jahre in Anspruch.

In Teil 1 führt André Dupke ein Interview mit Thomas Wilmering. Thomas erklärt die Pulsar Synthese von Nuklear und geht näher auf die Unterschiede zu klassischen Synthesizern ein.

Wie sich Nuklear bedienen lässt und wie der Software Synthesizer klingt, demonstriert André Dupke in Teil 2.

Nuklear wird ab dem 22.8.2011 für 169,- EUR in den Formaten VST2, VST3 (PC) und AU (Mac OSX Intel) erhältlich sein. Eine Demo Version von Nuklear wird gleichzeitig mit der Vollversion veröffentlicht.

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Download: Vorgestellt: Nuklear Software Synthesizer Leitet Herunterladen der Datei einTeil 1, Leitet Herunterladen der Datei einTeil 2

15.08.2011 - Software

Dein Kommentar

  1. #20 Andre schrieb am 16.11.2011
    Im aktuellen Computer Music hat NUKLEAR in dieser Ausgabe den "Innovation Award" gewonnen:
    http://www.musicradar.com/computermusic/computer-music-172-december-issue-trick-of-the-trade-on-sale-now-513068

    Hier ein neuer Demosong der meiner Meinung nach ganz gut zeigt, dass NUKLEAR ganz sicher nicht zu dünn klingt ;-)
    http://soundcloud.com/brazda-lui-novac/bln-soundset-nuklear-vst-synth

    Liebe Grüße,
    Andre
  2. #19 Andre schrieb am 13.11.2011
    Hi dynamique,
    eine neue Version mit verbessertem GUI ist in kürze online :)

    Liebe Grüße,
    Andre

  3. #18 dynamique schrieb am 31.10.2011
    Nettes Teil, und scheinbar für ein recht breites Klangspektrum geeignet - und gerade auch für Experimentelles.

    Schön wie man zwischen Grain/Pulsar und VA hin- und herdrehen kann!

    Feature- und Modulationsmäßig wird ja bereits gut was geboten (und auf zusätzliche interne Effekte und vergleichbare Presetschleuder-Kosmetika kann eigentlich jeder verzichten, seht ihr ja scheinbar auch so ^^).

    Was die GUI angeht: Wenn man das mit dem Umschalten mal kapiert hat eigentlich funktional - aber zu klein. Wäre schön, auf eine (deutlich) höher auflösende Version umschalten zu können. Sonst muss man sich (wie... nicht selten) mit der Bildschirmlupe behelfen.
  4. #17 Krypton schrieb am 12.10.2011
    Also ich sag mal:
    Schlecht isser nich...

    Aber er ist defintiv zu teuer: 99 € tun es auch!

    LG
    Krypton
  5. #16 Talos schrieb am 09.10.2011
    Ich finde den Synth gar nicht so schlecht. Die Oszillatoren klingen, wenn man sie richtig einstellt, schon sehr fett. Der Filter packt ordentlich zu, neigt aber bei aufgedrehter Resonanz zum schnellen verzerren. Das ist aber wohl ein prinzipielles Problem. Synth1 z.B. klingt bei aufgedrehter Resonanz immer noch ohne Artefakte, dafür wird der Sound aber dann auch dünner und leiser. Die Modulationsmöglichkeiten kann man wohl als mehr als ausreichend bezeichnen. Was jedoch mal überhaupt nicht geht, ist das GUI. Da muss insgesamt mehr Kontrast rein, da krieg ich echt Augenkrebs. Und auch verstehe ich nicht, wieso das GUI so derart winzig sein muss. Grade wenn man mit einem komplexen Synth arbeitet, der zudem etwas unkonventionell ist, muss man sich doch richtig in die Arbeit damit vertiefen. Das heisst, man konzentriert sich nur dieses Tool, und deswegen kann es dementsprechend auch viel Platz am Bildschirm einnehmen, damit die Bedienelemente "ergonomisch" untergebracht werden können. Da muss man doch nicht noch auf 1000 Sachen im Hintergrund achten. Das kann ich übrigens bei sehr sehr vielen Plugins bemängeln. Aus programmiertechnischer Sicht mag das vielleicht äusserst raffiniert sein, wenn man möglichst viel, auf möglichst wenig Raum unterbringen kann, aber damit dann tatsächlich produktiv zu arbeiten, macht alles andere als Spaß.
    Ich hab, bevor ich den Nuklear testete, auch mal den ImpOscar 2 getestet, und war total begeistert davon, wie schön es ist, wenn das GUI dort auf maximale Größe gestellt ist. Da klingt der Synth ja gleich noch mal so gut.... nein Scherz, aber das Arbeiten damit ist sehr viel entspannter.
    Die Kritik von devarni kann ich kaum nachvollziehen. Ich glaube du hast den Synth vorschnell verurteilt, was ich verstehen könnte, wenn du aufgrund des Bedienkonzeptes schon gar keine Lust hattest, dich etwas intensiver damit auseinander zu setzen.
    Der Nuklear kann was, und das sollte er auch schon beim Öffnen klar machen, und sich nicht hinter dieser fitzeligen GUI verstecken. Es müssen weisgott keine Holzseitenteile, animierte Lüfter, oder sonstiger photorealistischer Kram dran (mag ich ehrlich gesagt auch überhaupt nicht), aber etwas ansprechender geht es bestimmt.
  6. #15 devarni schrieb am 15.09.2011
    Auch nach mehrmaligem Testen muss ich leider sagen: es ist der schlecht klingendste Synth mit dem wenigsten Potential der letzen Zeit.
    Wenn es diese Synthese schon länger gibt (wie ja viele sagen) dann kann ich mir auch vorstellen warum keiner der bekannteren Programmierer das mal ausgegraben hat. Die Synthese hat einfach kein Potential!
    Ganz ehrlich, da klingt doch jeder Wavetable Synth um Meilen besser. Selbst ein uralter Z3ta zieht an dem Nuklear im Eilschritt vorbei. Von einem Largo oder Massive will ich erst gar nicht reden, da liegen ja Lichtjahre dazwischen.
    Die schlechten Presets tun sicherlich den Rest, das viele alleine beim einmaligen durchhören das Plug-in schnell wieder deinstallieren.

    Wenn der Grundsound schon so dünn klingt, dann muss man wenigstens mit Top-Filtern, Effekten und Layering nachhelfen. Aber gerade in diesen Punkten mangelt es dem Nuklear. Das war in dem Fall ein Designfehler, das man sich keine richtigen Gedanken darüber gemacht hat wie man mit dem Synth gegen die Konkurrenz mithalten will.

    Für den abgestrebten Preis, ist er ein Flop. Von dem was er kann und vom Klang spielt er eher im Freeware Bereich obwohl es selbst da einiges bedeutend besseres gibt.
    Sorry! Aber da muss noch extremst nachgelegt werden um viele der User umzustimmen.
    1. #0 Andre schrieb am 15.09.2011
      Hallo, devarni
      könntest Du Deine Eidrücke auch in irgend einer Weise benennen?
      Massive war, was die Standard Synthese angeht, ständiger Vergleichskandidat und in der Realease-Version ist auch im Blindtest keiner der beiden Synths identifizierbar.
      Die Filter sind "state of the art", verstehe Deine Kritik daher in kienster Weise, zumal die Betatester und Sound-Designer zum Teil sehr begeistert von der Qualität der gesamten Einheit sind.
      (Qulität der Filter und der Sinus Pitchmod z.B.)

      Zu behaupten irgendwas sei schlecht ist ja einfach, gibt es da auch irgendwelche inhaltlichen Pukte die das belegen könnnen?

      Liebe Grüße,
      Andre
  7. #14 Thomas schrieb am 15.09.2011
    Die Pulsar Synthese ist keine Synthese und schon gar keine neue.
    Sync-Pitching oder das Verändern der Wellendurchgangspausen bei statischer Wellenformfrequenz ist seit den 70ern bekannt.
    Hier wurde einfach einem alten Hut ein neuer toller Name verpasst.
    Und dann noch für diesen Preis.
    Diese "Synthese" habe ich schon vor Jahren in Reaktor zusammengeschraubt - das ist nix besonderes und schon gar nichts neues!
    Sorry, aber dazu muss ich sagen 6, setzen!
    1. #0 AuchThomas schrieb am 15.09.2011
      Niemand behauptet, dass Pulsarsynthese eine hyperkomplexe neue Technik der Signalverarbeitung ist. Unter dem Namen "Pulsarsynthese" wurde diese Technik von Curtis Roads im Journal of the Audio Engineering Society (49,3) vorgestellt. Warum sollte man das also nicht so nennen? In Reaktor kann man auch virtuelle Oszillatoren benutzen, nach der Argumentationsweise im obigen Posting würde das auch alle virtuell analogen Plugins überflüssig machen. Ein anderes Beispiel ist Vibrato: Gab's auch schon lange, bevor Chowning durch schnelle Frequenzmodulation zur FM-Synthese kam. In Nuklear gibt es die Möglichkeit der Pulsarüberlappung und eine Mischung aus Pulsarsynthese und 'normaler' Synthese, um eventuelle Limitierungen der Pulsarsynthese auszugleichen, so wie umfangreiche Modulationsmöglichkeiten.
  8. #13 Jürgen schrieb am 07.09.2011
    Sorry, aber das Teil kilngt dünner als ein Haar von Telly Savalas. Geht nicht, nicht für 169€ ...
    1. #0 Andre schrieb am 12.09.2011
      Sorry Jürgen aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Du die Demo getestet hast!
      Sprichst Du hier vom Video?!
      Das war eine Alphaversion, es gab noch keine Presets.

      Beste Grüße,
      Andre
  9. #12 Anjunabeat schrieb am 30.08.2011
    Ok, man kann ihn nun testen, seit Montag ist er released.

    Der pulsierende Noise-Burst alle Sekunde ist ein Designfehler. Das wird viele abschrecken. Demo Limitations sind in Ordnung aber wie man sowas heute macht, hätte man sich bei den Konkurrenten mal anschauen sollen. Ich dachte zuerst es wäre ein Bug und wollte schon einen Report schreiben dann kam mir die Idee das es vielleicht eine Demo Limitierung sein könnte.

    Die Oberfläche ist zu klein. Länger als 2h möchte ich da nicht raufgucken. Während alle Plug-in Entwickler in die Richtung mehr Grösse und bessere Lesbarkeit gehen, geht der Nuklear genau in die andere Richtung. Das ist ein Designfehler den man korrigieren sollte. Zumal es noch relativ wenig Elemente gibt, da ist noch viel Platz für Effekte und sonstigen Kram. Vielleicht hätte man auch eine zweite Seite implementieren können um mehrere Engines zu Layern ähnliche wie bei Albino oder Tone2 Electrax?

    Die Presets sind noch dürftig aber zumindest sind ein paar vorhanden. Der Sound ist durchschnittlich bis mässig. Das Potential was sich hinter der Synthese verstecken könnte, konnte ich nicht finden. Es gibt keinen einzigen Sound der einem zumindest ein Lächeln aufs Gesicht treibt. Hier muss noch extrem nachgelegt werden. Mehr oder weniger wird das mit entscheidend dafür sein ob sich das Plug-in überhaupt verkaufen lässt.

    Insgesamt finde ich das Plug-in eher mässig. Die Synthese vermag keine wirklich neuen oder sehr viel besser klingenden Sounds zu erzeugen. Ich vermute das Plug-in wird es sehr schwer haben zumal für 170€ bekommt man schon sehr viel mehr durchdachte Plug-ins mit mehr Features (Effekte, Presets, usw).
    1. #0 Andre schrieb am 31.08.2011
      Hallo Anjunabeat,
      der Demo Nosie ist in der heutigen Release raus,
      der noise ist erst kurz vor release eingeflossen, das hätte man besser testen müssen.

      Die Oberfläche wird sicher in naher Zukunft noch mal überarbetiet.
      Wir haben einen direkten Vergleich mit bekannten Plug Ins (z.B. Massive) gemacht, wirklich grösser ist die GUI nicht.

      "Es gibt keinen einzigen Sound der einem zumindest ein Lächeln aufs Gesicht treibt."

      Da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich die Geschmäcker sind, ich z.B. habe mir 10 Minuten das Preset Atomic Fusion von Thomas angehört und musste immer noch schmunzeln :)
  10. #11 svenni schrieb am 28.08.2011
    wo isser? :<

    news?
    1. #0 Nils schrieb am 28.08.2011
      Hallo Svenni, habe vorhin mit André telefoniert, Nuklear wird morgen früh (wahrscheinlich noch heute Nacht) veröffentlicht und als Voll- und Demoversion verfügbar sein.
  11. #10 Andre schrieb am 21.08.2011
    Hi,
    wie es bei Software so häufig der Fall ist müssen wir die Veröffentlichung um ein Paar Tage auf Freitag den 27.8 verschieben..

    Bis dahin, liebe Grüße,
    Andre
    1. #0 Marco schrieb am 23.08.2011
      Klugscheiss Modus:
      Freitag ist aber der 26.08.2011...;)
    2. #0 Bernd schrieb am 28.08.2011
      dass softwarefirmen immer wieder den gleichen fehler machen... was ankündigen und dann im letzten moment wieder verschieben. entweder public beta oder einfach kein datum angeben... firmen, die ihr erstes produkt schon nicht pünktlich auf den markt bringen wecken nicht gerade vertrauen in der käuferschaft!
      freu mich trotzdem auf nuklear
  12. #9 svenni schrieb am 17.08.2011
    kommt da eine demo? bin angenehm überrascht, vor allem die leicht an "massive" erinnernde modulations matrix bzw der sequencer zur modulation ist der hammer.

    MfG
  13. #8 Fridolin Superbob schrieb am 16.08.2011
    Finde ich gut, einen neuen Synthese Ansatz zu probieren.
  14. #7 Marco schrieb am 15.08.2011
    Ich bin wirklich gespannt auf diesen neuen (virtuellen) Synth. Was mich als Klangschrauber jetzt aber brennend interessiert: Kann ich mit den Pulsar Generatoren auch die anderen Pulsar Generatoren modullieren, sozusagen eine Pulsar FM? Und kann ich einen Pulsar Generator für die Modulation des Filters verwenden, als Pulsar Filter FM? Oder hab ich jetzt nur noch nicht ganz das Prinzip der Pulsar Synthese verstanden? Also wenn das klappt mit der Pulsar FM Modulation, dann kauf ich sofort...;)
  15. #6 James Katze schrieb am 15.08.2011
    Hi,

    mal wieder ein informativer aber etwas langwieriger Beitrag. Ich möchte mich aber mal zu den Beiträgen an sich äußern. Die Qualität hat über die Zeit zugenommen, sodass es nun annähernd einem Fernsehbeitrag gleicht. Was mir aber auffällt ist, dass das Bild häufig stark wackelt und es auch teilweise unsinnige Sequenzen, wie in diesem Beispiel der Schwenk hinter Andrés Stuhl (der natürlich auch extrem wackelt), oder die mehrmalige Aufnahme seines Lautsprechers gibt. Aber nichts für ungut ... ich habe den Glauben noch nicht aufgeben, dass sich auch dies in naher Zukunft ändern kann.

    Gruß,
    James
  16. #5 Stephan Merkt schrieb am 15.08.2011
    Hallo André

    Sieht sehr gut aus, und freu mich drauf.

    Lässt sich der Nuklear (Filter) auch als Effekt-Plugin nutzen?

    Grüsse aus der Schweiz
  17. #4 IAm5erious schrieb am 15.08.2011
    Grundsätzlich sieht der Synth schon mal sehr gut aus.

    Leider konnte man in den hier gezeigten Soundbeispielen noch nicht wirklich hören, in wie weit durch die neue Syntheseform wirklich neue Klänge möglich sind.

    Ich hätte auch gerne mal die Modulationsmatrix etwas genauer gesehen.
    Schön wäre natürlich gewesen, wenn diese etwas intuitiver gestaltet wäre als bei "normalen" Synths.

    NIs Massive hat hier meiner Meinung nach gezeigt wohin die Reise gehen sollte (Drag + Drop auf den zu modulierenden Parameter). Schade, dass sich bis jetzt keine anderen Hersteller hier was abgeschaut hat. (Zumindest soweit ich weiß)

    Wird es eine Demo geben? Die Leute kaufen ja ungern die "Katze im Sack"...

    Simon
    1. #0 Andre schrieb am 15.08.2011
      Hi IAm5erious,
      wir hätten gerne mehr zum Synth gezeigt, sicher mache ich noch mal ein ausführliches Tutorial-Video.
      In dieser kurzen Vorstellung sollte es nicht zu sehr in die Tiefe gehen, die Demo ist ab Montag online.

      Ich mag den Massive, was die Auswahl der Modulatoren angeht finde ich den Nuklear aber nicht unbedingt umständlicher.
      Wählt man eine Modulator, so werden automatisch die dazugehörigen Controls eingeblendet.
      Ist also im Prinzip auch nur ein Klick.

      Beste Grüße,
      Andre
  18. #3 Hendrik schrieb am 15.08.2011
    Hi André - hi Thomas,
    hm, verstehe ich das richtig, wenn man sagen wuerde, dass der click oder die clickrate eine 'Samplerate' ist, die in der Frequenz der gespielten Tonhoehe entspricht und eine beliebige Wellenform samplet ?
    Wenn ja, ist dann die Pulsbreite dieser click/Samplerate regelbar ?
    Und waere es moeglich dann die Grundwellenformen (welche dann vom click gesampelt werden) gegen bieliebige Wellenformen auszutauschen ?
    Wenn ja, koennte ich mir vorstellen, dass mit so etwas absolut brachiale Klaenge erzeugt werden koennten ....
    Gibt es zu Eurer Synthese ein Diagram/Schaubild um es verstaendlicher zu machen ?
    Viele Gruesse und nen grossen Daumen nach oben,
    Hendrik
    1. #0 Andre schrieb am 15.08.2011
      Hi Hendrik,
      im Prinzip wird eine Wellenform in der tonhöhenentsprechenden Frequenz wiedergegeben, ohne die Wellenform selber zu verändern.
      Ist die Frequenz höher als die Wellenform lang ist überlappen diese.
      Spätestens am kommenden Montag gibt es das Handbuch mit genauen Infos zur Pulsarsynthese.

      Liebe Grüße,
      Andre
  19. #2 Wellenstrom schrieb am 15.08.2011
    Optisch macht das Dingen schonmal Appetit. Das Auge isst/hört ja bekanntlich mit. ;-) Schön, dezente Farbgebung, übersichtlich gestaltete Oberfläche. In der Bedienung nicht kompliziert, anwenderfreundlich.
    Tja, zum Sound kann man jetzt nach dem Video noch nicht allzuviel sagen. Vielleicht etwas dünn, die Beispiele. Allzuviel Charakter war da jetzt noch nicht rauszuhören. Hab aber auch schon Üblerem gelauscht. Da hätte ich mir noch den einen oder anderen Basspatch oder 'nen richtig phatten Leadsound gewünscht.
    Aber jut, wenn nu mal noch keine Presets vorhanden sind... Vielleicht kommt ja noch mal was zum Synth.


    @ anjunabeat
    Wenn das denn stimmt, dann gehören die User/Tester in den einschlägigen Foren in den Hintern getreten. Ich würde jedem raten, selbst Hand anzulegen. Viele gute Synths haben schwache Presets. Schade, wenn so'n Kriterium wirklich kaufentscheidend wären.
    Wer 'nen Synthesizer als Presteschleuder nutzt, wäre m.E. besser mit 'nem Rompler bedient. Der braucht sich erst keinen Synth anzuschaffen.
    1. #0 Nils schrieb am 15.08.2011
      "Vielleicht kommt ja noch mal was zum Synth."

      Auf jeden Fall! Nuklear genießt zur Zeit Top-Priorität bei uns.
    2. #0 Andre schrieb am 15.08.2011
      @Wellenstrom

      Hi Wellenstrom, ich kann Dir da nur eingeschränkt rechtgeben :)
      Ein Synthesizer ist einem Rompler auch als Preset-Schleuder überlegen, da Parameter von LFOs und Sequenzer z.B. zu Host Tempo und Taktposition gelinkt sind.
      So passen sich die Presets automatisch dem Songtempo an und modulieren immer zur richtigen Position im Takt.
      Das ist mit einem Rompler so nicht möglich.
      Presets zu verwenden finde ich für das musikalische Schaffen nicht verwerflich.
      Hans Zimmer hat mal einen von Bastian Schumacher und mir entwickelten PlugIn Synthesizer im Soundtrack zu Black Halwk Down verwendet und sogar einen Song auf dem Soundtrack nach ihm benannt.
      War schon cool, seine eigenen Sounds und Sequenzen im Kino zu hören :)

      Liebe Grüße,
      Andre
  20. #1 Anjunabeat schrieb am 15.08.2011
    Den ersten Teil habe ich irgendwie nicht verstanden, mit den "Clicks" ;) Aber der zweite Teil ist dann schon interessanter.
    Die Oberfläche macht zumindest einen modernen und frischen Eindruck. Erinnert mich bisschen an Electrax von Tone2.
    Von den paar Sounds die man gehört hat.. ja.. hmm.... so die Besonderheit erschließt sich mir noch nicht so direkt. Das muss man anscheinend wirklich selber testen, zumal es wohl zu dem Zeitpunkt auch noch kaum Presets gab und auch keinen Demosong.

    Ich kann nur hoffen das man bis zum Release zum einen einen guten Demosong hat und zum anderen das man einige gute Preset-Designer ins Boot geholt hat, damit das Plug-in nicht total nackisch kommt. Weil die letzten Releases von Plug-ins haben gezeigt, das die Leute solche Synth erstmal nach Demosongs und beim durchzappen der Presets beurteilen. Wenn die Presets schlecht sind, wird das Plug-in nur schwer an den Mann/Frau zu bekommen sein, zumal wenn es dann vielleicht noch auf den bekannten Foren wie KvR zerrissen wird.
    1. #0 Andre schrieb am 15.08.2011
      Hi Anjunabeat,
      die Mac Version (VST+AU) ist erst letzte Woche fertig geworden und Presets sind aufgrund der sich ständig ändernden Datenstruktur erst seit ein Paar Tagen möglich..

      Neue Funktionen wie weitere Filtertypen sind bereits für kostenfreie Updates in Planung..

      Beste Grüße,
      Andre

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