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Special

Gunnar Berndorff - Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht

  • Teil 1
  • Teil 2

Level: Einsteiger 10:20
Öffnet externen Link in neuem FensterGunnar Berndorff, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht in Berlin und Autor des Öffnet externen Link in neuem FensterFachbuchs ” Musikrecht “, beantwortet Fragen zum Musikrecht .

Teil 1

 
Teil 2

   
00:00  
Was darf ich samplen und darf          00:00   Sample Clearing         
   ich für meinen Hit die Loop
   Gema für meine Songs

   Library meiner DAW nutzen?
   Einen Bandnamen schützen

07:20
Wie schütze ich meine Songs?

 







Downloads :

  Quicktime (640*360)        :  Öffnet externen Link in neuem FensterTeil 1

 

Links :

Gunnar Berndorrf hat in der Sendung aus dem Dezember 2006 bereits weitere Fragen beantwortet:

Öffnet externen Link in neuem FensterMusoTalk 45: Ausgefragt ! Interview - Gunnar Berndorff - Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht

 

22.09.2008 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #19 peter schrieb am 29.01.2012
    schade, dass hier vor lauter witz und smalltalk wichtige fragen nicht eindeutig verstanden/beantwortet wurden
  2. #18 Chris schrieb am 03.05.2010
    Hallo vielen Dank für die Interessante Sendung an euch!

    Was ich mich immer wieder Frage ist:“ Wenn jemand meinen Geburtsnamen als Bandnamen benutzt und ich mich selber später unter meinem Namen veröffentlichen möchte darf ich das dann oder darf ich das nicht?“ Wäre ja doch gemein dann seinen eigenen Namen nicht mehr benutzen zu dürfen oder?
    Vielen Dank schon mal im Voraus
    Chris
  3. #17 frank schrieb am 30.04.2010
    hallo,
    ich habe in einen song über die apollo mission samples von jf. kennedy und div. funksprüchen der raumfahrer benutzt. ist das legal oder muss ich die nasa oder den kennedy clan um erlaubnis bitten.
    danke für alle antworten
  4. #16 Roger schrieb am 28.04.2010
    Das ist eine sehr gute Zusammenfassung zum Thema. Erstaunlich ist es, wie viele Musiker ihre Rechte nicht wissen. Davon bin ich schon überzeugt.
  5. #15 kevin schrieb am 28.02.2010
    Guten Tag.

    Und zwar hab ich jetzt mal eine Frage zu Presets von Softwaresynthezizern und Samples. Angenommen ich benutze eine Snare von einem Preset oder einen Sample/Lied etc, und benutze ihn nur als Grundlage um meine eigene Snare zu machen, würde ich da rechtliche Probleme bekommen?
  6. #14 Kai schrieb am 04.02.2010
    Hallo
    Herrn Berndorff mag ja ein guter Anwalt sein, der Unsinn mit dem Sequenzer und Midi zeugt dafür, dass er offensichtlich keine Ahnung von elektronischer Musik hat. Natürlich generiert jemand die midi-signale, die urheberrechtlich relevant sind, sonst würde doch niemand midi dateien verkaufen. Sofern ein Arp oder etwas anderes eine zufällige sequenz erzeugt, dann ist es anders.

    rockmusiker halt
  7. #13 micha schrieb am 07.07.2009
    Wie ist das eigentlich wenn ich ein Klavierstück; von mir gespielt aber nicht geschrieben; aufnehme und ins internet stelle?
  8. #12 roland schrieb am 13.02.2009
    Ich finde, wenn du eine Basedrum von einer Schallplatte oder ausm Radio samplest und dann weiter machst und ein ganz neues Stück entsteht, sollte den Musikern diese Freiheit gegönnt werden und Sie auch als Urheber annerkannt werden, wenn es sich letztlich wie ein neues Stück anhört!
    Ich habe das Gefühl, die Juristen der Abteilung Musik begeben sich da aufs Glatteis...Die Freude an der Musik sollte nicht systematisch zerstört werden und viele junge Leute die samplen sollten nicht kriminalisiert und ebensowenig diskriminiert werden nur weil sie versuchen Musik zu machen.

    Peace

  9. #11 M. Fiedler schrieb am 04.10.2008
    Hallo allerseits, ich finde die Rechtsauffassung zum Thema GEMA recht ungeschickt präsentiert. Und da drücke ich mich mal sehr zurückhaltend aus, um nicht gleich anzuecken.

    Im Interview fällt der Satz: \"selbst wenn man selbst der Autor ist, muss man wohl unter Umständen \'GEMA\' bezahlen [für eine Veröffentlichung der eigenen Songs auf der eigenen Seite]\" und weiter \"Das kriege ich dann zwar wieder... [...]\".

    Was heißt hier \"unter Umständen\"?
    Solange ich GEMA-Mitglied bzw. angeschlossenes Mitglied bin und der GEMA einen Teil meiner Urheberrechte zur Verwertung abgetreten habe, muss ich selbstverständlich dafür bezahlen und bekomme im U-Musikbereicht davon ca. 25- 40% zurück (laut einer Diskussion in einem Internetforum, die Meinungen gingen dabei über die Vergütungshöhe weit auseinander). Es sei denn, ich handle etwas anderes bezüglich meiner Homepage mit der GEMA aus.

    Abgesehen davon muss ich selbstverständlich keinen Cent an die GEMA abführen, wenn ich eine eigens angefertigte Aufnahme des eigens komponierten Liedguts als alleiniger Musiker anfertige und veröffentliche, bzw. nur Musiker zu hören sind, die nicht über GEMA /GVL Vergütungen erhalten.

    Alle Urheberrechte liegen automatisch mit der Komposition bzw. Ersttonträgeranfertigung bei mir, den ausführenden Musikern und beim Tonstudio und N I C H T bei der GEMA.

    Die GEMA verlangt zwar vor allen Veröffentlichungen eine Registrierung egal ob GEMA-pflichtige Aufnahmen vorliegen oder nicht.

    Ich habe aber noch nie davon gehört, dass die GEMA jemals an Nicht-Mitglieder herangetreten ist, und Gebühren für Stücke verlangt hat, für die sie nicht die Rechte wahrnimmt.

    Bei nicht gemeldeten Vorführern wird eine Art Strafgebühr fällig. Diese wird meines Wissens jedoch nur von Nicht-Urhebern verlangt. Beispielsweise Firma XY, die auf der Messe einen GEMA-freien Soundtrack des Urhebers Z (Nicht GEMA-Mitglied) zu Gehör bringt, diesen aber nicht als solchen zuvor angemeldet hat.

    Jedoch ist mir nicht bekannt, dass die GEMA an Urheber herantritt und von denen für deren Material auf einer Homepage oder Tonträgern, die nicht der GEMA gemeldet wurden, Geld abknöpfen will. Gut, die Tonträger müssen bei professioneller Pressung zwangsregistriert werden, sonst bekämen die CD-Pressen arge Schwierigkeiten. Aber wer selbst brennt und vervielfältigt kann das ja bei kleineren Stückzahlen zu umgehen versuchen.

    Das wäre wohl auch für die GEMA ein Publicity-Gau, wenn herauskäme, dass sie gar Urhebern ungerechtfertigt Geld abnimmt.

    Ich jedenfalls veröffentliche fröhlich meine eigenen Stücke auf meiner eigenen Homepage ohne GEMA-Mitgliedschaft und sehe überhaupt keinen Grund denen was zu melden oder denen gar Geld zu bezahlen.

    Denn im Urheberrecht steht geschrieben:
    § 15
    (1) Der Urheber hat das ausschließliche Recht, sein Werk in körperlicher Form zu verwerten; das Recht umfaßt insbesondere

    1. das Vervielfältigungsrecht (§ 16),
    2. das Verbreitungsrecht (§ 17),
    3. das Ausstellungsrecht (§ 18).

    (2) Der Urheber hat ferner das ausschließliche Recht, sein Werk in unkörperlicher Form öffentlich wiederzugeben (Recht der öffentlichen Wiedergabe).
    Das Recht der öffentlichen Wiedergabe umfasst insbesondere
    1. das Vortrags-, Aufführungs- und Vorführungsrecht (§ 19),
    2. das Recht der öffentlichen Zugänglichmachung (§ 19a),
    3. das Senderecht (§ 20),
    4. das Recht der Wiedergabe durch Bild- oder Tonträger (§ 21),
    5. das Recht der Wiedergabe von Funksendungen und von öffentlicher Zugänglichmachung (§ 22).

    Von Meldepflicht steht da nichts!

    Und wie gesagt Urheber und Inhalter aller zugehörigen Rechte bin ICH!

    Viele Grüße!
  10. #10 Kieran Klaassen schrieb am 23.09.2008
    hot topic
    i sent the tip to Nick at sonicstate and now the sugababes are worldwide :-)
    nice report again. very interesting
  11. #9 Robert schrieb am 23.09.2008
    Non Eric, Deine Sendung wird stetig besser. Mittlerweile ist ein neues Level erreicht. Herzlichen Glückwunsch dazu.
  12. #8 Torben schrieb am 23.09.2008
    Anmerkung zur GEMA: Künstler können für Ihr eigenen Websites eine Freistellung für ihre dort präsentierten Stücke bei der Gema beantragen. das kostet dann nix.
  13. #7 Torben schrieb am 23.09.2008
    Anmerkung zur GEMA: Künstler können für Ihr eigenen Websites eine Freistellung für ihre dort präsentierten Stücke bei der Gema beantragen. das kostet dann nix.
  14. #6 Ernst Mosch schrieb am 23.09.2008
    Was wäre eigentlich besser:

    Ein nahezu undurchschaubares Rechts- und Steuersystem (für 80 Mio)?

    Oder 200.000 (130.000 + 70.000) arbeitslose Anwälte und Steuerberater?
  15. #5 migrae schrieb am 22.09.2008
    Es schleicht sich bei mir der Gedanke ein, ob man als Nobody nicht erst folgenden Weg gehen sollte : Erst mal die Sachen \"verwursten\" und schauen ob es überhaupt was bringt und dann im Nachhinein, falls überhaupt jemand meckert, sich der rechtlichen Sache annehmen?
    Wie stehen hier denn die Chancen auf das Überleben :-)
    Mal im Ernst. Ich als Nobody werde doch wohl nicht die Aufwände leisten können, die bei der Erteilung eines Nutzungsrechtes auf mich zukommen. Gibt es hier denn eine Strategie?

    Danke für die Antwort.
  16. #4 Frankie schrieb am 22.09.2008
    Hallo, erstmal tolles Interview. Die Aussage mit synthetisch erzeugten Samples, die nicht schützbar sind versteh ich nicht ganz. Was ist mit den Herstellern von SampleCDs oder innerhalb der elektronischen Musik mit Drumsamples. Wären die dann gar nicht schutzfähig. Und man könnte dann bei elektronischer Musik doch Kicks samplen? Hoffe ich bekomme eine Antwort, das finde ich sehr interessant.
  17. #3 Doobie schrieb am 22.09.2008
    Wenn man das alles so hört und sieht, was ihr hier besprochen habt, stellt sich echt die Frage, ob es noch irgendwie Sinn macht Musik überhaupt zu veröffentlichen. Es sind ja überall Organisationen unterwegs, die offensichtlich die Hand aufhalten. Ist das auch mit ein Grund, warum sich Non Eric irgendwann zurückgezogen hat?
  18. #2 Mike schrieb am 22.09.2008
    Danke für den Beitrag, sehr informativ. Ich hätte noch ein paar interessante Fragen, die man vielleicht in einem kommenden Beitrag stellen könnte:

    - Ist es \"legal\", wenn ein Künstler auf Youtube Aufnahmen / (Video-)Mitschnitte von sich rein stellt, bei denen kommerzielle Songs verwendet werden? (z.B. eine Coverband, die einen Bon Jovi Titel spielt) Und vor allem: Ist es dann auch rechtlich OK, wenn man dieses Youtube Video auf seiner eigenen Webseite einbindet?

    - Ist es möglich, dass ein GEMA-gemeldeter Künstler seine (bei der GEMA gemeldeten) Songs auf seiner eigenen Homepage als Download verschenkt?

    - Hat ein GEMA-gemeldeter Künstler neben der kostenlosen Selbstdarstellung irgendwelche Möglichkeiten, die (eigentlich unnötigen, denn er vermarktet sich ja selber) GEMA-Gebühren für Verkäufe zu umgehen? Z.B. wenn er auf seiner Homepage die Songs dann gleich zum Download anbietet.
  19. #1 bill schrieb am 22.09.2008
    das aktuell geltende recht, wie hier diskutiert ist out dated und nicht anwendbar im kollaborativen internet zeitalter. Es provoziert den gang in die \"illegalität\" und verhindert jeglichen kreativen prozess.

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