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Fostex 6301B aktive Monitore

Die 6301B sind mein Tipp für alle, die eine kleine laute Abhörbox fürs Studio oder aber auch für unterwegs suchen.

Meine persönliche Wertung auf dem MusoMeter: 5 von 5 Punkten

Die 6301B verfügen über einen sehr linearen Fequenzverlauf und mit etwas Erfahrung kann man damit tatsächlich auch ne Produktions professionell mixen.

Ich habe zwei meiner ersten Trance-Veröffentlichungen 1992, tatsächlich mit diesen Aktivmonitoren gemischt.

> Discdogs: Lobotomanicas und > Ruben Carrera - Sexuality

(die BMG/LOGIC Version wurde im Master Studio von Snap noch mal abgemischt) 

Die Fostex sind laut genug um sie als Monitorbox für Keyboards ect auch auf der Bühne einzusetzen. 

Das Produkt ist seit über 20 Jahre unverändert im Handel erhältlich.

> Fostex 6301B Analogue


Download: > HD  > medium >small

 

09.09.2013 - Hardware

Dein Kommentar

  1. #7 hans schrieb am 11.04.2015
    kann ich bestätigen die fostex sind klasse, nutze nur einen davon..
    das mit den überzogenen höhen dachte ich auch erst, aber wenn man sich hochwertige aufnahmen
    zb. rnb etc aus übersee anhört, die top liga sind die höhen völlig ok...
    bei dem ganzen edm gedudel was teils nur aus dem schlafzimmer kommt, sind die höhen bei den fostex schon extrem.....für mich sind die,fostex besser als die ganzen clone würfel & ihr geld wert...
  2. #6 georgyj schrieb am 17.11.2013
    Ich finde die Böxlein auch sehr gut. Allerdings mitlerweile im Vergleich schwer überteuert und alles andere als neutral. Der Höhenbereich ist voll überzogen.
  3. #5 Thilo schrieb am 16.09.2013
    Natürlich hat Peter ganz recht: der Übertragungsbereich der 6301B ist nicht "komplett". Auch wenn komplett kein exakter Terminus ist.
    Aber sicher ist diese Box andererseits ein unglaublich brauchbares Werkzeug wenn es darum geht, ein musikalisch relevantes Frequenzband ziemlich impulsgenau und mit einem wunderbar exakten Stereobild zu vermitteln. Nicht zufällig ist dieser Lautsprecher ein legendärer Ü-Wagen-Standard gewesen.
    Mancher meint vielleicht, dass gute Stück sei ein wenig outdated, aber ich habe sie bisher aus gutem Grund als alternative Abhöre am Arbeitsplatz behalten. Der wichtigste ist, dass die Fostex einen Frequenzbereich fokussieren, den der durchschnittliche Hörer musikalisch konsumiert. Dabei übersetzen sie alles, was sie von sich geben nachvollziehbar und in Verbindung mit dem sehr aufschlussreichen Stereobild ergibt sich eine seriöse Information. Es kommt also tatsächlich vor, dass ich eine Entscheidung nach der Kontrolle mit der 6301BX treffe. Die 6301BX sind zuverlässig (manche behaupten unzerstörbar) und es ist eine schöne Sache, wenn so eine kleine Box, auf die man sich einmal eingehört hat, für Dekaden unverändert ihren Dienst versieht.
    Ergo ist ein weiterer Grund, dessentwegen diese Fostex bisher nie ausgetauscht wurde die Verarbeitungsqualität. Die Lautsprecher sind klein, ungeheuer stabil, passen problemlos ins Handgepäck und so weiter und so fort…
    Es gibt also gute Gründe, die Begeisterung des Rezensenten zu teilen. Wenn ich die moderneren Alternativen anschaue, habe ich ausserdem große Schwierigkeiten einen Lautsprecher vergleichbaren Preises, mit ähnlich kompakten Maßen und einem entsprechend auf die Anforderungen professioneller Belastungen zu finden, den ich den 6301BX vorziehe. Keine schlechte Empfehlung.

    Herzliche Grüße
    T
  4. #4 Non Eric schrieb am 10.09.2013
    Hi,
    natürlich hat die Fostex 6301B keinen 100% neutral Frequenzverlauf, den hat keine Box, das ist relativ für die Größe und den Preis der Lautsprecher gemeint. Für diesen Preis kenne ich keine andere Box der ich in diesem Masse trauen würde...Es sind die idealen Boxen für Notfälle wenn die 10.000 Euro teure Monitoring Anlage mal nicht zur Verfügung steht.
    NON ERIC
  5. #3 Brain schrieb am 09.09.2013
    Tolle Doku für Musotalker und Synth Freunde.
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=LXm8O5cKrhI
  6. #2 Peter schrieb am 09.09.2013
    Hallo NonEric,

    schön und voller Euphorie vorgestellter Artikel, der sicherlich, betrieben an einem E-Piano das keine eigenen Lautsprecher besitzt, seine Berechtigung hat.

    Doch deine aussage bei 1:46,
    >“das komplette Frequenzspektrum wird wirklich komplett und neutral abgebildet übertragen, so dass man sich bei einer Mischung auf die dinge 100% verlassen kann“
    kann ich so nicht stehen lassen, sorry Non!


    Hier die tatsächlichen Fakten:

    Übertragungsbereich des Speakers beträgt 80Hz bis max. 13kHz
    Übertragungsbereich der verbauten Endstufe beträgt 20Hz bis max. 50kHz (0dB, -3dB)

    Also von komplett neutralem Frequenzspektrum ist dieser Monitor wirklich Lichtjahre entfernt.

    Als ich 1984 mit dem Aufbau meines eigenen kleinen studio-setups anfing, habe ich und auch viele andere Musiker ihre Produktionen mit dem JBL Control 1 (ONE) gemischt, die übrigens ein durchaus Neutraleres Klangbild als das Fostex abliefern.
    Heute würde ich im Studioalltag auch nicht mehr auf den JBL mischen wollen.

    Es ist schön, dass du deine LP mit den Fostex6301 gemischt hast, trotzdem halte ich die o.g. aussagen von dir als irreführend für junge Musiker die vielleicht jetzt auf der suche nach neutralen Monitoren sind und dies hier gelesen haben.
    Denn eines werden die Leute spätestens nach dem kauf der 6301 recht schnell merken, neutral ist alles andere, nur eben nicht dieser Fostex Monitor.

    Gruß nach Berlin,
    Peter
  7. #1 carsten schrieb am 09.09.2013
    Mini-Aktivboxen fürs Studio waren bei der Markteinführung echt selten, daher 100 Punkte für Innovation (Fostex war vor 20 Jahren ja auch noch der Preisbrecher). Ich persönlich habe die Dinger immer gehasst. Motto: wenn schon grottig, dann NS10!

    Aber heutzutage finde ich eine Kleinabhöre wichtiger denn je. Musik wird ja immer mehr auf Mobil-Geräten mit einem Breitbandlautsprecher gehört, und da sind diese Fostex sicherlich näher dran als jede Großabhöre.

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