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Angecheckt

Focusrite Scarlett 2i2 2 Kanal Audio Interface Test

meine persönliche Wertung 3 *** von 5 Sternen

Zur Klangqualität von Audio Interfaces in den verschiedenen Preisklassen haben wir bereits eine umfangreiche Sendung online:

> Video: Audio Interface Test Folge 1

Wir haben Interface von 200-5000 € einem Blindhörtest unterzogen. Dabei waren wir von der hohen Klangqualität bei allen Testkandiaten erstaunt. Das damals günstigste Interface, ein Focusrite Saphire 6 USB wurde von einem unsere Testhörer, sogar als das, mit dem besten Sound ausgewählt.

Auch das Scarlett 2i2 kann subjektiv soundmäßig gut mithalten. Wenn die Audioqualität durch die Bank gut ist, kommt es halt auf die weiteren Features an.

Im Karton findet man noch eine kleine Sammlung mit Focusrite native Plug-ins und eine Lizenz für ein kleines LIVE. Die Ableton Schnupperversion läßt sich auf das große LIVE upgraden.

Die Plug-ins sind ok, aber bestimmt kein Grund gerade das Focusrite Interface auszuwählen.

Für den sinnvollen Einsatz mit Ableton LIVE, fehlt mir an der Soundkarte ein separater Audioausgang um “Clips” vorhören zu können.

Das Gehäuse wirkt mit seinem gebürsteten weinroten Metallgehäuse wertig und robust. Alle Regler sind leichtgängig und präzise einsetzbar. An der Verarbeitungsqualität gibt es nichts zu bemängeln.

An meinem Testgerät war es aber möglich durch kräftiges Zerren am Kopfhörerregler Knacksen zu provozieren. Eventuell aber nur ein Fertigungsfehler an meinem Gerät.

Leider produziert das Scarlett auch einen hörbaren Knackser bei Hochfahren meines Mac Pros, außerdem ist das Grundrauschen bei hohen Lautstärken hörbar.

Genial finde ich die im Gainregler integrierte Peak-LED, damit kann man mit einem schnellen Blick den Aufnahmepegel kontrollieren.

Die beiden Ein-und Ausgänge sind symetrisch und die Eingänge sind XLR Kombibuchsen mit wahlweiser Instrumenten-Impedanz. So kann man Gitarre und Bass direkt anschliessen.

Natürlich kann auch eine 48 V Phantomspeisung zugeschaltet werden.

Ich habe durchweg mit 96 KHz Samplingfrequenz getestet und konnte, allerdings dann bei hoher CPU Auslastung, die Audio-Latenz im Treiber bis auf 64 Samples runterschrauben.

Herstellerinfos > Focusrite.com

19.12.2011 - Hardware

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