Get the Flash Player to see this player.
Stammtisch

Es geht auch ohne Lötkolben - Linux und Audio

Der Stammtisch rund ums Musik machen. Diese Woche mit Andrew Levine und seinen Gästen: Tom Ammermann (Öffnet externen Link in neuem Fenstermovision.de), Andre Dupke (Öffnet externen Link in neuem Fensterhamburg-audio), Jörn Nettingsmeyer (Öffnet externen Link in neuem Fensterstackingdwarves.net) und Kai Schwirzke.

Links


Download: Leitet Herunterladen der Datei einMusoTalk 507 - Stammtisch - Linux+Audio.mp3

18.02.2011 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #8 Michael schrieb am 21.02.2011
    Ist MacOSX denn nicht auch ein Unix?

    Habe lange versucht unter Linux Musik zu machen, mal mit mehr und mal mit weniger Erfolg.

    Wie im Beitrag schon angesprochen wurde, benötigt man dafür viele, von einander unabhängige, Softwareinstanzen (Jack).

    In meinen Augen nichts für schwache Nerven, da es häufig zu Komplikationen kam.

    Auch fand ich die Qualität der Audiotreiber nicht wirklich überzeugend.

    Mein Fazit : Ich will mich ausschließlich auf das Musik machen konzentrieren und bin zu OSX gewechselt.

    Um einmal in die Welt von DAW und Co. Zu schnuppern und vielleicht auch noch einwenig mehr über seinen Computer zu erfahren, ist der Linuxansatz sicherlich eine Alternative.
  2. #7 Marius schrieb am 20.02.2011
    Ich finde Audio unter Linux ist eine Sache, die es weiter zu verfolgen gilt. Der riesen Vorteil ist wirklich, dass man sich sein System auf einen Zweck hin optimieren kann. Das System kann vor allem so eingerichtet werden, dass es optimale Performance liefert. Unnötiger Schnickschnack wie eine wahnsinnig gut aussehende Oberfläche mit vielen visuellen Effekten, können einfach abgeschaltet bzw. gar nicht erst installiert werden. Dadurch kann mehr Leistung für die eigentliche Aufgabe aufgebracht werden. Ausserdem sind ja für Linux spezielle Kernel zu bekommen. Diese liefern noch ein mal einen Performance-Schub. Sei es Audio oder Video oder sonst eine Rechenintensive Aufgabe. Ich selbst habe auch schon meine Erfahrungen mit Linux machen dürfen, auch im Audio-Bereich. Das leidige Problem an dieser Plattform ist nach wie vor die Beschaffung von adäquater Software. Ausserdem kann es schon mal Probleme bereiten die entsprechende Software zu installieren.
  3. #6 Jörg schrieb am 20.02.2011
    Das waren noch Zeiten: Der Atari ST war der an seiner Leistung gemessen stabilste Musikcomputer (Vielleicht auch schon der C-64)...
    Ich habe in letzter Zeit mal meine alten Schätze wiederbelebt. Kommen wir je wieder zu so einer Performanz und Effizienz? :-)
    http://riewenherm.wordpress.com/
  4. #5 XXXXX schrieb am 19.02.2011
    so ein Unsinn,

    Coreaudio wurde einige Jahre vor dem Kauf von Emagic entwickelt, ...

    Gruss, ...
  5. #4 Stefan schrieb am 19.02.2011
    Hm ... also zusammengefaßt :
    Ein System das nicht einmal für Homerecording verläßlich funktioniert. - Großartig !!
    1. #0 Anjunabeats schrieb am 19.02.2011
      @Stefan Das war mit Windows auch nicht soviel besser bevor Steinberg sich mal hingesetzt hatte und Asio und VST erfunden ;)
      Windows ist für Echtzeitanwendungen nie konzipiert worden. Alleine ein Programm in einem Fenster laufen zu lassen ohne das es unterbrochen wird, wenn das Fenster gewechselt wird, ist bei Windows nicht vorgesehen ;) Steinberg hat das mit speziellen Tricks damals umschifft und die Audio Engine in einer 16Bit DLL laufen lassen (32To16Bit Thunking DLL) und nannte es dann MROS.

      Selbst bei Apple würde es nicht besser aussehen, hätten die nicht irgendwann den genialen Schachzug gemacht Emagic aufzukaufen. Angeblich wurde CoreAudio auch von ehemaligen Emagic Entwicklern programmiert...

      Lustigerweise funktioniert alles das unter Linux ganz hervorragend. Rein technisch betrachtet ist Linux eigentlich das optimale System für Musiker. Mit erreichbaren Latenzen wovon man unter Windows nur träumt. Schon vor vielen Jahren gab es Realtime Patches (von Ingo Molnar, einem Kernel Entwickler). Wenn jetzt jemand meint er möchte einen Highend Audio Realtime Kernel entwickeln bzw. eine bestehenden optimieren, kann er das auch machen (AFAIK werden das Korg usw. auch gemacht haben... In deren neueren Workstations werkelt ja zum Teil auch ein Linux). Versuche das mal unter MacOS oder Windows einen angepassten Kernel zu entwickeln der für einen Einsatzzweck optimiert ist....

      Wenn man nun 1:1 zusammenzählt, warum etwas unter Windows und MacOS heute so hervorragend funktioniert und unter Linux man eher noch im Anfangsstadium ist: kommerzielles Interesse ;)
      Gerade das was unter Linux jahrelang verpöhnt war. "Waaas? Geld für Software? Kommerz??? Igitt, Nur OpenSource und die GPL ist das Wahre" ist die treibende Kraft auchmal Dinge zu machen die unspassig sind.

      Kann sein das mit Harrison Mixbus und Ardour zumindest mehr Interesse geweckt wird und sich dann vielleicht noch mehr tut. Das System bietet zumindest extrem viel Potential! Wenn da mal wirklich jemand kommt mit kommerziellem Interesse (Hallo Steinberg ;) ) und mal etwas investiert.... Allerdings werden die Zeiten für solche Investitionen und für etwas Pioniergeist jedes Jahr irgendwie schlechter. Die Firmen haben schon alle zu kämpfen auf ihren aktuell bedienten Systemen nicht den Anschluss zu verpassen.
  6. #3 pete kcor schrieb am 18.02.2011
    neulich habe ich mir ardour für os x besorgt, musste aber vorher spenden, um an den download-link zu kommen. scheint ja bei open source-software für mac os x bzw. unix öfter der fall zu sein: bei neo office für mac hatte ich noch die freie wahl (hab aber auch da gespendet-ehrensache!), bei ardour hieß es aber "sorry, spende oder versuche es nächsten monat nochmal". begründet wurde es mit entwicklungskosten (die auch per diagram vorgerechnet wurden). früher bei ubuntu/ubuntustudio konnte man einfach alles umsonst und anonym bekommen. ob sich das bald ändern wird oder liegt es an den unix-patenten?
  7. #2 fstuedi schrieb am 18.02.2011
    Ich bekomme über iTunes nur eine "lite"-Version dieser Folge (11:04 min)...
  8. #1 Anjunabeat schrieb am 18.02.2011
    In Angesicht von Ardour und der zukünftigen Midi-Implementierung und Harrison Mixbus, scheint da ja mal wieder Interesse für Linux aufzuwachen ;)
    Abseits von Wine mit Reaper wird es halt wirklich interessant, nachdem es die letzten Jahre eher ruhig war.

    Aber... Wie auch gesagt das Problem mit den Plug-ins wird immer bestehen, solange es keine nativen Linux Plug-ins sind. Außerdem ist gerade professionelle Audiohardware schon ein Problem. Da laufen meines Wissen auch nicht alle bzw. die neuesten RME Sachen, genauso wie das Steinberg Interface nicht funktioniert.

Weitere Videos