Ein Tonstudio entsteht - Das Konzept
Non Eric
Non Eric arbeitete bei Steinberg mit an Cubase 1.0 ST, war mit SNAP im Studio und ist Gründer des Trance Labels Lunatec.
In unserer neuen mehrteiligen Serie "Hausbesuch" dokumentieren wir für euch detailiert den Umbau eines Kellers in Berlin in ein professionelles Tonstudio. Vom ersten Konzept bis zur ersten Session, wir sind immer hautnah dabei. Nils hat sich für dieses Projekt von den Studioprofis rund um Holger de Buhr (
Just Music) kompetent und umfangreich beraten lassen.
In der ersten Folge erläutert Nils sein offenes Konzept für den Betrieb seines Tonstudios. Während er das inzwischen fertiggestellte Tonstudio bisher nur "privat" nutzte, startet er jetzt das Projekt
mixingroom.de. Ab sofort ist der akustisch optimierte Regieraum günstig für das Mischen eigener Projekte zu mieten.
Nächsten Mittwoch ab 6 Uhr geht es weiter mit der nächsten Folge. Dann geht es um den richtigen Strom für den guten Ton.
Links:
mixingroom.de,
justmusic.de,
studioplan.de,
haake-akustikbau.de,
greenacoustics.de,
well-e.de,
mey-goes-music.com
Download:
Teil 1 (Quicktime)










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wir haben eine Folge nur über den Schallschutz und 2 weitere über den nötigen Trockenbau gedreht. Du wirst nicht enttäuscht sein:)
non eric
eine anleitung für güsntige akusik im selbstbau ist es in jedem fall NICHT! ;-)
Das liegt daran, das das effektiv nicht möglich ist. Schallschutz/Schallisolierung + Günstig = Unmöglich zu realisieren.
Du wirst dir eine andere Wohnung suchen müssen.
Habe bisher schon einige Studios akustisch optimiert,
das aber für einen Bruchteil des hier investierten Betrages..
Eric, super Seite. Bin hier seit 2 Jahren immer mal wieder und ich kann mir hier soviel Knowhow aneignen, dass ich mit dem umsetzen in meinem kleinen Homestudio gar nicht nachkomme! :)
Nils, ich bewunder deinen Mut und wünsch dir nur das beste! Ich kann mir durchaus vorstellen, dass da gute Sachen bei raus kommen! Viel Erfolg!
Beste Grüße
Viel Gück mit deinem neuen Studio.
Wie ich mitbekommen habe, musst du ja keine Miete zahlen.
Schau nur zu, dass du auch noch mal nach draußen kommst, wenn dein Studio jetzt direkt im gleichen Haus ist ;-)
Wie will man da ordentlich mischen? *g*
Ich wünsche dir in jedem Fall alles gute mit deinem Vorhaben. Möge dir der Spaß und das Geld nie ausgehen. :-)
Also ich finde den Ansatz zwar mutig, aber nicht von vorn herein als finanzieller Selbstmord abzustempeln, denn mit den Kunden kommen auch andere Aufträge, wie Beratung, Schulung, Unterstüzung in anderer Form und das ist ein ernst zu nehmender Zuverdienst. Ich glaube kaum, dass jemand einfach nur den Raum mietet und keine Fragen hat oder keine Beratung oder ein 2. Paar Ohren haben will und dann kommt Deine Chance, für zufriedene Kunden zu sorgen die immer wieder kommen, und nebenbei weitere Dienstleistungen verkaufen zu können.
In diesem Zusammenhang möchte ich auch erwähnen, dass einige Homerecorder wirklich auch bereit wären, den finalen Mix unter guten Bedingungen machen zu können und durchaus gewillt sind, dafür diese Summe zu zahlen. Denn zu Hause hat man einfach kaum die Möglichkeit, wirklich allgemeingültig zu mixen, ohne viel Erfahrung und viele Vergleiche auf verschiedenen Anlagen und "Fischen im Trüben" geht da gar nichts.
Ich wäre jedenfalls froh, eine solche Einrichtung in meiner Nähe zu haben. Berlin ist zu weit.
Von mir auch alles Glück auf dieser Welt - kannst du wirklich gut gebrauchen - angesichts der miserablen wirtschaftlichen Lage.
Hut ab vor deiner Ehrlichkeit!
ich benötige nicht viel Geld um zu leben. Und davon abgesehen dass meine Aufgaben bei MusoTalk nicht ehrenamtlich sind ;), habe ich für die Anfangsphase einen Teil meines Startkapitals zurückgehalten. Außerdem habe ich von der Arbeitsagentur Unterstützung erhalten, die mir in der Realisierungsphase sehr geholfen hat.
Um das aber im Gesamtkontext richtig einschätzen zu können: Das Studio ist so konzipiert, dass es keine laufenden Kosten verursacht. Hauptaufgabe meines Tonstudios ist das Aufnehmen von Singer/Songwritern, das würde ich am liebsten den ganzen Tag lang tun.
Jeden Tag habe ich aber etwa 3-5 Stunden lang Aufgaben an meinem Notebook zu erledigen. Aus Sicht meines Equipments ist das verschwendete Zeit und ich fänd es einfach schön, wenn der Mixing Room auch in dieser Zeit sinnvoll genutzt wird.
Und als bereits in der Bauphase einige befreundete Tontechniker an mich herantraten und den Wunsch äußerten, mein Studio für Ihre Aufträge nutzen zu dürfen, kam ich auf die Idee des Mixing Room.
Wenn sich keiner dafür interessieren sollte, wäre eine Website umsonst im Netz und ich gehe nach wie vor meiner gewohnten Tätigkeit nach, mit der ich für meinen Lebensunterhalt aufkomme.
Wenn sich aber doch jemand dafür interessiert (und ich habe bereits erste Anfragen, vielen Dank für die Bestätigung), dann haben doch alle Beteiligten nur Vorteile von meinem Zusatz-Angebot. Darum seh ich das alles ganz locker.
Vielen Dank auch für den Zuspruch für die Ehrlichkeit, ist nicht immer leicht das durchzuziehen.