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Special

Ein Tonstudio entsteht - Das Konzept

In unserer neuen mehrteiligen Serie "Hausbesuch" dokumentieren wir für euch detailiert den Umbau eines Kellers in Berlin in ein professionelles Tonstudio. Vom ersten Konzept bis zur ersten Session, wir sind immer hautnah dabei. Nils hat sich für dieses Projekt von den Studioprofis rund um Holger de Buhr (Öffnet externen Link in neuem FensterJust Music) kompetent und umfangreich beraten lassen.

In der ersten Folge erläutert Nils sein offenes Konzept für den Betrieb seines Tonstudios. Während er das inzwischen fertiggestellte Tonstudio bisher nur "privat" nutzte, startet er jetzt das Projekt Öffnet externen Link in neuem Fenstermixingroom.de. Ab sofort ist der akustisch optimierte Regieraum günstig für das Mischen eigener Projekte zu mieten.

Nächsten Mittwoch ab 6 Uhr geht es weiter mit der nächsten Folge. Dann geht es um den richtigen Strom für den guten Ton.


Links: Öffnet externen Link in neuem Fenstermixingroom.de, Öffnet externen Link in neuem Fensterjustmusic.de, Öffnet externen Link in neuem Fensterstudioplan.de, Öffnet externen Link in neuem Fensterhaake-akustikbau.de, Öffnet externen Link in neuem Fenstergreenacoustics.de, Öffnet externen Link in neuem Fensterwell-e.de, Öffnet externen Link in neuem Fenstermey-goes-music.com

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19.01.2011 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #12 pete kcor schrieb am 21.01.2011
    ein workshop der seines gleichen sucht...hoffe ich. mich würde vor allen dingen die dämmung interessieren und ob ich auch nen kleinen mietshaus-keller effizient ausbauen kann. mir geht es hauptsächlich darum ruhe und lärmdämmung zu haben, um ungestört musik machen zu können.
    1. #0 noneric schrieb am 21.01.2011
      Pete,
      wir haben eine Folge nur über den Schallschutz und 2 weitere über den nötigen Trockenbau gedreht. Du wirst nicht enttäuscht sein:)
      non eric
  2. #11 Joey schrieb am 20.01.2011
    Respekt für diesen großen Schritt.
    Viel Gück mit deinem neuen Studio.
  3. #10 Mick schrieb am 20.01.2011
    Und außerdem, wenn's doch finanziell eng wird: man bricht sich auch keinen Zacken aus der Krone, wenn man mal statt Musik zu machen ein Hörbuch, Werbung o.Ä. aufnimmt.
  4. #9 Tribwerk schrieb am 19.01.2011
    Ich bin mir sicher, dass das hinhaut.
    Wie ich mitbekommen habe, musst du ja keine Miete zahlen.

    Schau nur zu, dass du auch noch mal nach draußen kommst, wenn dein Studio jetzt direkt im gleichen Haus ist ;-)
    1. #0 Nils schrieb am 20.01.2011
      Du hast recht, das ist bereits jetzt ein kleines Problem: Zu wenig Bewegung. Ich hab anfangen müssen gelegentlich einen Spaziergang einzulegen um nicht einzurosten...
  5. #8 MichaelP schrieb am 19.01.2011
    Tja, leider ist das Studio nicht sehr professionell, da ein ganz wichtiger Teil fehlt: die Lavalampe! :-)
    Wie will man da ordentlich mischen? *g*

    Ich wünsche dir in jedem Fall alles gute mit deinem Vorhaben. Möge dir der Spaß und das Geld nie ausgehen. :-)

    1. #0 Nils schrieb am 20.01.2011
      Haha, du wirst lachen: Ich hab drüber nachgedacht, mich dann aber wegen dem Stromverbrauch dagegen entschieden. Das ganze Studio ist grün - ökölogische Akustikmaterialien, viel LED-Beleuchtung statt Halogen & Co, fast nur Holz statt Metall :)
  6. #7 reiner schrieb am 19.01.2011
    Super interessantes Thema !

    Also ich finde den Ansatz zwar mutig, aber nicht von vorn herein als finanzieller Selbstmord abzustempeln, denn mit den Kunden kommen auch andere Aufträge, wie Beratung, Schulung, Unterstüzung in anderer Form und das ist ein ernst zu nehmender Zuverdienst. Ich glaube kaum, dass jemand einfach nur den Raum mietet und keine Fragen hat oder keine Beratung oder ein 2. Paar Ohren haben will und dann kommt Deine Chance, für zufriedene Kunden zu sorgen die immer wieder kommen, und nebenbei weitere Dienstleistungen verkaufen zu können.

    In diesem Zusammenhang möchte ich auch erwähnen, dass einige Homerecorder wirklich auch bereit wären, den finalen Mix unter guten Bedingungen machen zu können und durchaus gewillt sind, dafür diese Summe zu zahlen. Denn zu Hause hat man einfach kaum die Möglichkeit, wirklich allgemeingültig zu mixen, ohne viel Erfahrung und viele Vergleiche auf verschiedenen Anlagen und "Fischen im Trüben" geht da gar nichts.

    Ich wäre jedenfalls froh, eine solche Einrichtung in meiner Nähe zu haben. Berlin ist zu weit.
  7. #6 aLf schrieb am 19.01.2011
    Wovon lebst du im Moment?

    Von mir auch alles Glück auf dieser Welt - kannst du wirklich gut gebrauchen - angesichts der miserablen wirtschaftlichen Lage.

    Hut ab vor deiner Ehrlichkeit!
    1. #0 Nils schrieb am 19.01.2011
      Hallo Alf,

      ich benötige nicht viel Geld um zu leben. Und davon abgesehen dass meine Aufgaben bei MusoTalk nicht ehrenamtlich sind ;), habe ich für die Anfangsphase einen Teil meines Startkapitals zurückgehalten. Außerdem habe ich von der Arbeitsagentur Unterstützung erhalten, die mir in der Realisierungsphase sehr geholfen hat.

      Um das aber im Gesamtkontext richtig einschätzen zu können: Das Studio ist so konzipiert, dass es keine laufenden Kosten verursacht. Hauptaufgabe meines Tonstudios ist das Aufnehmen von Singer/Songwritern, das würde ich am liebsten den ganzen Tag lang tun.

      Jeden Tag habe ich aber etwa 3-5 Stunden lang Aufgaben an meinem Notebook zu erledigen. Aus Sicht meines Equipments ist das verschwendete Zeit und ich fänd es einfach schön, wenn der Mixing Room auch in dieser Zeit sinnvoll genutzt wird.

      Und als bereits in der Bauphase einige befreundete Tontechniker an mich herantraten und den Wunsch äußerten, mein Studio für Ihre Aufträge nutzen zu dürfen, kam ich auf die Idee des Mixing Room.

      Wenn sich keiner dafür interessieren sollte, wäre eine Website umsonst im Netz und ich gehe nach wie vor meiner gewohnten Tätigkeit nach, mit der ich für meinen Lebensunterhalt aufkomme.

      Wenn sich aber doch jemand dafür interessiert (und ich habe bereits erste Anfragen, vielen Dank für die Bestätigung), dann haben doch alle Beteiligten nur Vorteile von meinem Zusatz-Angebot. Darum seh ich das alles ganz locker.

      Vielen Dank auch für den Zuspruch für die Ehrlichkeit, ist nicht immer leicht das durchzuziehen.
  8. #5 Stefan schrieb am 19.01.2011
    Keine Chance mein Junge ...
    1. #0 Nils schrieb am 19.01.2011
      Ein weiterer Glückwunsch wäre mir lieber :)
  9. #4 claus schrieb am 19.01.2011
    Hab`mir mal die homepage angeschaut...
    Stundenpreis unter 20.-€ netto...Bei den Investitionskosten von ca 80 000.-€ und den laufenden Kosten ist das betriebswirtschaftlich tot.
    Das läuft dann beim Finanzamt unter der Rubrik "Gewinnerzielungsabsicht",da das Studio gewerblich angemeldet ist.Der dicke Hammer kommt dann nach ein paar Jahren,wenn kein "Totalgewinn" erwirschaftet wurde.
    (Was bei den Preisen garnicht gehen kann).
    Hab`das selbst durchgemacht und mache das ganze locker als "hobby" weiter - ohne den ganze Verwaltungsmist....
    Trotzdem viel Glück !!
    Gruss Claus
    1. #0 Nils schrieb am 19.01.2011
      Hallo Claus,

      Vollzeit würde das Konzept natürlich nicht aufgehen, da hast du recht. Der "Mixing Room" ist ein Langzeit-Projekt um zumindest einen Teil der Leerzeiten des Studios zu nutzen.

      Die Zeit in der ich keine Aufnahmen im Studio habe, oder die Zeit in der ich z.B. für MusoTalk recherchiere und Artikel verfasse ist mein Studio ja zwangsläufig ungenutzt. Außerdem habe ich (wie jeder Selbständige) einiges an Zeit für die Büroarbeit aufzubringen, in der das Studio auch ungenutzt ist.

      Wenn der Mixing Room gebucht wird, dann lege ich meine Online-Aufgaben/Nicht-Studio-Arbeit an diesem Tag einfach auf die Zeit, in der der Mixing Room benötigt wird. Während ich nebenan (bei Fragen ansprechbar) im Büro sitze kann im Mixing Room fleißig gemischt werden.

      Danke für den Glückwunsch :)
  10. #3 Dan schrieb am 19.01.2011
    Ick freu mir schon!
  11. #2 MichaelG schrieb am 19.01.2011
    Die Serie scheint vielversprechend zu werden! Super Idee und ich bin schon gespannt, wie ihr die Serie umgesetzt habt!
  12. #1 Voodoomann schrieb am 19.01.2011
    Wirklich sehr interessant... Freue mich auf die kommenden Folgen... = )

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