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Stammtisch

Eigene Musik promoten auf YouTube, Facebook und Google+ usw...

Noch nie war es einfacher eigene Musik aufzunehmen. Früher war ein Plattenvertrag nötig um die Aufnahmesession zu finanzieren, heute kann man viele Musikrichtungen kostengünstig zu Hause produzieren.

Wie aber komm ich an mein Publikum ran? Newcomer werden heutzutage von den großen Labels nur noch sehr selten unter Vertrag genommen.

Mein “Zick Zack Ziggy” Mini Album ist fertig. Jetzt stehe auch ich vor dem Problem wie ich die Sache promoten soll? Einfach nur in den iTunes Store stellen und auf Verkäufe hoffen bringt garantiert nix.

Vor Jahren habe ich mein Album  “GeRM” in ein Vermarktungsportal gestellt und nicht einen einzigen Verkauf generieren können. “Zick Zack Ziggy” ist ein Fun Projekt ohne kommerziellen Anspruch. Trotzdem wäre es natürlich schön ein großes Publikum damit zu erreichen.

MySpace gilt oder galt als “das Web Portal “um seine eigene Musik zu promoten und Fans zu “aquirieren”. Aber um die Plattform ist es immer ruhiger geworden. Die Horde ist weitergezogen.

Jetzt sind alle auf Facebook. Aber wann ist auch dieser Hype vorbei? Google möchte mit Google+ jetzt Facebook die User abjagen. Was also bringen die Social Networks langfristig für den Künstleraufbau?

Wer seine Fans nur auf einer Facebook-Seite an sich gebunden hat und keine eigene Webseite promotet hat, bekommt irgendwann ein Problem.

Neben dem Web gibt es die klassischen Promotionkanäle. Radio Promotion, Fernsehpromotion und die gute alte DJ Promotion. Wie relevant sind diese Maßnahmen noch im Internetzeitalter? Für wen macht es Sinn in klassische Promotionkanäle für die eigene Musik zu investieren?

Dies und weitere Fragen diskutiere ich, wie immer kontrovers mit meinen Gästen:
Nils Kolonko hat das sehr erfolgreiche Buch Öffnet externen Link in neuem Fenster“Bandologie” geschrieben und eine Menge Erfahrung im Bereich Selbstvermarktung.

Maren Krusch von Öffnet externen Link in neuem FensterHigh Speed Promotion bietet DJ, Print und Radio-Promotion zu günstigen Preisen an.
Öffnet externen Link in neuem FensterMaya Sternel ist DJane, Produzentin und hat einen Video-Workshop rund um Ableton LIVE für MusoTalk gemacht.

Andrew Levine ist Tontechniker und betreibt das Label Öffnet externen Link in neuem Fensterblumlein-records

Download: Leitet Herunterladen der Datei einEigene Musik promoten.mp3

Weiterer Podcast zum Thema: Öffnet externen Link in neuem FensterMarketing auch für Musiker,

Links: Öffnet externen Link in neuem FensterNils Gema Rap. Öffnet externen Link in neuem FensterGoogle+, Öffnet externen Link in neuem FensterLastfm, Öffnet externen Link in neuem FensteriTunes Partner











15.07.2011 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #11 Laske schrieb am 15.12.2013
    Ich sag mal so, ihr seid echt die geilsten wenn es um Musik Diskussionen geht. Erstmal Danke für die Millionen INFOS & TIPPS die Ihr so auf Lager habt, aus Euren eigenen Erfahrungen "Echt Hammer". Ich empfinde das so: Der Beat in jedem Lied macht 50% aus, wenn man 50% nicht erreicht, dann erreicht man am Ende die 100% nicht. Der Drum kann 20% erreichen, je nach dem wie geil der mit dem Beat rüberkommt. Baseline, Melodie & Hi-Hat...Effekte bla bla bla, machen meiner Meinung nur 25% aus. Wenn man da noch Voice oder Stimme wie auch immer reinmischt, und das ganze auch noch Harmoniert, dann hat man alles richtig gemacht und die 100% erreicht. Ich mein hört euch mal (Arts & Leni), (Wolfgang Lohr) oder (Mentalic) mit dem Lied Günther an. Das trifft zwar nicht jeden Geschmack, aber das ist die geilste Mucke die ich je gehört hab, denn nur geile Musik verkauft sich fast von alleine. Ich hoffe mein eingebildetes Gelaber hat euch nicht böse gemacht. Gruß Arthur
  2. #10 Lucas Loop schrieb am 08.05.2012
    Vielen Dank für den coolen Podcast! War sehr aufschlussreich!
  3. #9 olli schrieb am 21.07.2011
    ich finde dieses "unterstüzen" einfach nicht richtig, weil die musiker erbringen hier eine leistung die bitteschön bezahlt werden soll, und nicht das sich der konsument dazu herablässt, dem künstler nen euro in den hut zu schmeissen....
    man geht ja auch nicht in ein restaurant und "unterstützt" den koch....
    1. #0 Anjunabeats schrieb am 22.07.2011
      Angebot und Nachfrage ;)
      Wenn das Angebot klein ist und die Nachfrage gross, dann funktioniert diese Einstellung. Andersum halt nicht. Es warten tausende Musiker hinter dir, die genauso versuchen einen Fuss in die Tür zu bekommen und die wenigsten Musiker sind wirklich auf so einem hohen Level das ihnen die Fans mehr oder weniger automatisch zufliegen und bereitwillig die Geldbeutel aufgemacht werden.

      Musik zu machen ist halt leider oft eine brotlose Kunst und das trifft gerade am Anfang umso mehr zu. Das Angebot ist einfach riesig und die Nachfrage eher klein. Wenn man trotzdem sich darauf einlässt muss man heute halt auch bei seiner wirtschaftlichen Kalkulation anders an die Dinge rangehen. Nicht umsonst haben sehr viele noch einen Hauptberuf wo sie Geld verdienen, da fällt es dann auch einfacher mal die erste Zeit Songs für umsonst auf den Markt zu schmeißen.

      Musik und gutes Essen, das ist schon ein ziemlicher Unterschied. Du wirst wahrscheinlich kaum jemanden finden der für gutes Essen nicht bereit wäre Geld auszugeben. Bei Musik sieht das aber ganz anders aus, das hat einfach für viele nicht so die große Wertigkeit.
  4. #8 RalfKurtsiefer schrieb am 19.07.2011
    Ach ja nochwas zur Qualität.
    es gibt da 2 tendenzen.
    Die einen machen Musik auf einem Level das der Endverbraucher entweder nicht versteht oder nicht bezahlen will. Und die anderen machen Musik die der Endverbraucher bezahlt und versteht, ohne das sie was zu sagen haben. Also ist der niedergang der CD Industrie als sehr positiv zu bewerten.
  5. #7 RalfKurtsiefer schrieb am 19.07.2011
    Die Frage ist für mich warum mach ich überhaupt Musik. Weil ich sie verkaufen und davon leben will oder wil ich eine wichtige Botschaft hab und ich will das alle sie hören.
    Hast du eine Botschaft dann bist du ein künstler.
    Willst du damit Geld verdienen dann bist du Diter Bohlen...ein Klempner.
    1. #0 Anjunabeats schrieb am 19.07.2011
      Das eine schließt ja das andere nicht aus ;) Man kann ein guter Bäcker sein, gute Brötchen lieben und herstellen und gleichzeitig damit auch noch Geld verdienen ;)
      Allerdings funktioniert das halt auch nur in dieser Reihenfolge: man muss erstmal gute Brötchen haben und dann kann man sich über den Verkauf und das verdiente Geld freuen.

      In der Musik ist das halt ganz genauso! Nur das viele bereits beim komponieren nur noch die Dollarzeichen in den Augen haben. Damit hören sie nicht mehr auf ihr Gefühl und vernachlässigen die Inspiration und versuchen nur etwas zu machen das es meistens schon gibt aber das vermeintlichen kommerziellen Erfolg verspricht.
      Lustigerweise kann das sogar kurzfristig funktionieren aber nur wenn man bereits einen Namen hat (= große Fanbasis) und auch die entsprechenden Vertriebskanäle gut in der Hand.

      Die meisten sind aber noch sehr weit von so einem Level entfernt und deswegen sollte man das Geld verdienen einfach erstmal vergessen. Richtig geile Mucke machen, gute Tracks. Auch in der ersten Zeit ruhig viel verschenken auf allen Plattformen damit vertreten sein. Wenn die Fans immer mehr werden, die Hits steigen... Dann kommt auch die Zeit wo man die Früchte ernten kann. Aber halt nicht andersrum ;) Nix säen aber ernten wollen das funktioniert nirgends (außer man hat reiche Eltern die das einem abnehmen).

      Als Profi Musiker/Produzent ist man letztlich auch Unternehmer und hier gelten die gleichen Regeln wie in allen anderen Branchen auch. Wenn ich kein gutes Produkt habe, werde ich wohl auch nix verkaufen können. Punkt ;)
  6. #6 Anjunabeats schrieb am 17.07.2011
    LOL, jetzt habe ich noch groß den Nils Kolonko empfohlen und dabei war er sowieso hier im Podcast. Hatte den noch nicht gehört.. Aber jetzt :)

    Frau Sternel wird sicherlich kaum empfehlen "macht das selber" schließlich lebt sie auch davon ;) Gut der Einwand von Nils, zumal es da wirklich sehr viele Beispiele gibt die was anderes belegen... Ist nicht Owl City auch so ne Band die eigentlich nur wegen Youtube bekannt geworden ist.?

    Und so ne große Sache ist das heute nicht mehr die Social Networks zu bedienen. Es gibt viele Künstler die das selber pflegen und sogar mal unterwegs per iPhone mal ein Bild vom Gig oder ähnliches in alle Netzwerke streuen.

    Kreativität ist aber halt das was wirklich vielen fehlt wenn sie ihren Kram vermarkten wollen.

    Bei Facebook.. Ich würde da immer eine Hauptseite machen (die "normale Webseite") also Künstlername und dann als Unterseiten die Musiker/Fanpage. Die "private" Seite ist begrenzt in der Anzahl der Freunde, das sollte man nicht vergessen. Man kann so diese Seiten etwas streuen und z.B. auf der "privaten" Facebook Seite nur Freunde adden mir denen man sonstwie direkt zu tun hat und bei denen man auch eher mal die Nachrichten abruft und alle andere schickt man auf die Fanpage/Musikerseite.

    Bei Google Namen... Google erlaubt er schon seit längeren im Webmasteraccount seine Seiten zu registrieren, inklusive einer XML Daten die man auf seinem Server haben muss und welche Informationen liefert die Google dann im Suchindex berücksichtigt. Für Wordpress und ähnliches gibt es direkt Module die das automatisieren. Wenn man gefunden werden will muss man halt auch manchmal bisschen nachhelfen und sich nen Webprofi holen der davon bisschen Plan hat.

    Ich finde auch das man die Musik wirklich erstmal unters Volk bringen muss. Songs in guter Quali zum runterladen, Soundcloud, Facebook, Youtube.. Die ganze Ecke. Man muss einfach erstmal die Leute anfüttern. Dann kommen die Fans, die Fanbasis baut sich auf und dann kann man auch mal die Hand aufhalten und die Leute zu Amazon usw. schicken. Ohne einen bekannteren Namen kommt doch keiner auf die Idee auf Amazon zu suchen.
    Wenn man dann vielleicht mal eine Special Edition macht mit allen Songs der letzten Jahre (oder die besten) und dafür paar Euros verlangt, gleich mit Paypal Button zum schnellen bezahlen? Könnte funktionieren., selbst wenn man noch im Aufbau ist.
  7. #5 Anjunabeats schrieb am 17.07.2011
    Zu dem Thema kann ich noch Nils Kolonko mit seinem Buch "Bandologie" empfehlen oder auf seiner Webseite etliche Video-Interviews auch mit A&Rs und auch frei lesbar Texte u.a. auch zu diesem Thema.

    Die Essenz ist ungefähr: Wer denkt die ganzen Social Networks sind der Schlüssel für Promotion, der liegt richtig. Wer aber denkt alleine da präsent zu sein, wird automatisch irgendwas ankurbeln wird scheitern.

    Aufbau einer Fanbasis ist immer noch das A und O und dabei können die ganzen Netzwerke sicherlich helfen eine Fanbindung aufzubauen und zu erhalten. Letztlich kommt aber kein Fan nur weil Hans Meier auf Facebook ist.
    Wer sich sonst nicht verkaufen kann wird das nicht automatisch auf irgendwelchen Social Networks, zumal die Summe derer die ähnliche Absichten haben ja eher exponentiell steigend ist ;)

    Anderseits: wer als Künstler nicht mitbekommen hat wo sich heute Leute im Internet aufhalten, der sollte generell nochmal über seine Zukunft nachdenken. Facebeook, Twitter, Myspace (ja noch), evtl. später dann Google+ , Youtube sind ein muss.
  8. #4 Wellenstrom schrieb am 16.07.2011
    Ein wirklich schwierig-pupieriges Thema!
    Mehr Bands mit mehr Songmaterial,mehr Konsumenten (die aber weniger ausgeben wollen für Musik und zum großen Teil Musik nebenher hören), mehr Vertriebskanäle (die allerdings weniger Leute erreichen), alles eben weiter gestreut, weniger konzentriert und nicht mehr auf dem Punkt.
    Nicht zu vergessen ist das große Labelsterben und weniger Förderung für Talente (richtige Talente meine ich natürlich, nicht Castingpüppchen).
    Als Hobbyist kann man die Sache natürlich relaxt sehen. Für Leute, die Songs gewinnbringend verkaufen wollen, zählt vermutlich nur die simple Formel: Originalität, Charisma, Vitamin B und/oder aggressive Selbstvermarktung!
    Je ne sais pas!

    Zum Thema Songs verschenken: Hmm, vermutlich kommt man nicht drumrum. Gut ist es aber definitiv nicht. Das entwertet m.M. nach schon das künstlerische Werk. Dabei geht es nicht mal um entgangene Einnahmen, sondern, dass dadurch der Charakter eines Songs verändert wird. Der musikalische und textinhaltliche Anspruch oder Wert verkommt so zu einem Werbejingle und einem Werbeslogan.
    Das ist sehr schade!

    Zum Zick Zack Ziggy böte sich vielleicht die Kooperation mit 'nem Spieleprogrammierer an. 8bit, C64er Grafik. Schön grobpixelig, Alienjagd mit E-Gitarre oder so. Nach jedem Level kommt dann ein Belohnungstrack.
    Die Tracks dann aber jeweils schön mit Bitcrusher veredeln. ;-)
  9. #3 Oli schrieb am 16.07.2011
    Hallo,

    wieso ist denn der Tom W. aus der BIldercollage (s.o.) verschwunden?
    1. #0 Andreas schrieb am 17.07.2011
      Würde mich auch interessieren. Möchte er nicht mehr, oder liegt es einfach daran, das er heut nicht dabei war.
  10. #2 TooTool schrieb am 15.07.2011
    Ich finde es auch gut wenn wenn Künstler Musik verschenken aber bitte nicht alles oder nur die normale Qualität, das macht auch den Reiz aus.
    Gut kommt es wenn man die ersten Tracks kostenlos veröffentlicht und diese sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln und diese dann wiederum verbreitet. Wenn man dann merkt im Laufe der Zeit hat sich ein Publikum entwickelt kann man ja mal eine Platte mit bestem Wissen und Gewissen produzieren mit wiederum weiterentwickelten Remixes oder Arrangments, die der heutigen Zeit dieses Tracks entsprechen und diese dann verkaufen.
  11. #1 Seb schrieb am 15.07.2011
    Nette Idee mit dem Zig Zag Siggi ;)!
    Aber bei einem solchen "Kultansatz" liegt die musikalische Latte trotzdem verdammt hoch. Gorillaz sind ein erfolgreiches Beispiel, deren Musik ist aber auch verdammt cool und kein Nischengeklimper.



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