Stammtisch

DSI Pro 2 & die Top-News der Woche

Jeden 2. Donnerstag machen wir unseren "MusoTalk-Stammtisch" rund ums Audio-Recording. Folgende Themen diskutiere diesmal ich mit meinen Gästen.

> DSI Pro2 Synthesizer

> Sugar Bytes Egoist

> TC Alter Ego Delay Pedal

> Tuna Knob - Drehregler für den Touchscreen

> 30 Jahre Jubiläumsangebot

> UVI - 5000 Synthissounds für unter 400,-€

> Aira Plugout

> Online Campus: kostenloser Guide: Akustische Messungen

Mein Tipp der Woche: > Non Eric Live Act &  > Interview “Sounds of Life” 1997

Tom Ammermann > Spacital Audio Designer macht in Headphone Surround und betreibt das Luna Studio in Hamburg.

Mic “Moogulator” > Synmag.de ist Gründer und Chefredakteur des Synthesizermagazins und der Macher hinter >sequencer.de. Sein Tipp der Woche: ASIO for All – Windows Update is up now (64bit)

Stefan Bahr > mhlabs.de macht Vertrieb für Metric Halo und entwickelt den Q-Faktor.

03.07.2014 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #12 Kai schrieb am 09.07.2014
    Hallo nON_eRiC,

    ich gehe jetzt mal davon aus, dass Du !DER! Non Eric bist, da der Beitrag, wenn auch mit dem (groß/klein-"abgewandelten") Namen "nON_eRiC", vermutlich sonst ja nicht freigeschaltet worden wäre (es fehlt ein Mod.-Symbol hier ;-).

    Wen meintest Du mit "Chris"? Konnte auch mit Strg+F keinen "Chris" finden auf den Kommentarseiten. Da Du ja auch die "iConnect unter Windows?"-Frage stellst, die ich UNTER ANDEREM auch habe, ev. mich (fängt ja quasi auch mit "K" an ;-P )?

    Grüße, Kai
  2. #11 nON_eRiC schrieb am 07.07.2014
    Hi Chris,
    um iconnectmidi+ so zu nutzen wie auf dem Mac, muß wohl der Audiotreiber Multiklientfähig sein. Wie beim Mac muß das System einen Treiber für den input(iconnect) und einen weiteren für den Output gleichzeitg nutzen können. Ob das so einfach mit WIn geht ist mir nicht bekannt!!! Wer weiß mehr?
  3. #10 Klaus Klar schrieb am 06.07.2014
    Zu der analoger Synth vs Controller-Plugin Diskussion: Die meisten Plugins orientieren sich ja sehr nahe an echten Vorbildern, aber einer der Vorteile der Computer-Technologie wäre es ja auch, gravierende klangliche Einschnitte per Tastendruck in Echtzeit zu erzeugen. Daher wundert es mich, dass viele Synth-Plugins (oder eigentlich alle) keine Random Funktion für wahlweise einen oder mehrere Parameter haben?
    Logic ES2 hat eine solche Option. Ist ja jetzt kein Supersynth, aber ich kann Komissar Zufall etwas wirken lassen und muss mich auf mein Gehör verlassen. Eine solche Funktion sollte standardmäßig bei jedem Klangerzeuger-Plugin implementiert sein.
  4. #9 tmo chillman schrieb am 06.07.2014
    Was Analog vs. Digital betrifft, denke ich dass viele Musiker am Ende einfach eine gewisse Sicherheit haben wollen. So gut, und analog die digitalen Varianten auch klingen - sei es jetzt per Software plugin oder virtuell analog in Hardware gegossen - es gibt sicherlich einige wenige Bereiche, an denen die "echte" analoge Technik anders klingt als die digital-virtuelle Kopie. Manche Leute möchten hier einfach keine Kompromisse eingehen, und setzen daher auf das Original (Im Falle von Synthesizern sind es analoge Schaltungen - im Falle von Gitarrenamps ist es der Einsatz von Röhren statt Transistoren).

    Man muss ja auch sehen, dass, wie der Name "Virtuell Analog" schon sagt, im Grunde versucht wird die analoge Technik zu kopieren. Es ist ja an sich keine Neuerung, außer dass man mehr voices für weniger Geld bekommt. Es gibt m.E. nur wenige Ausnahmen, wo durch digitale Technik etwas Neues geschaffen wurde. FM-Synthese z.B., wobei das zumindest theoretisch auch analog machbar ist. Im Wesentlichen also nur Wavetable, oder eben gleich Sampling.

    Warum also eine digitale Kopie nehmen, wenn das Original heute wieder verfügbar ist, und im Vergleich zu früher auch bezahlbar ist.
    Wenn ich ehrlich bin, hoffe ich dass es noch viel mehr polyphone Synthesizer geben wird, die auf analoger Technik basieren - bleibt halt die Frage ob der Markt das hergibt. Der Andromeda A6 hat es ja bis heute leider nicht überlebt.
    Aber auch in anderen Bereichen wäre es schön, wieder originale Bauweisen zu sehen. Auf der Musikmesse gab es ja zumindest schonmal wieder ein echtes e-Piano (kann mich nicht mehr an den Namen erinnern, aber man konnte sehen, dass da mit Hämmern Metallstäbe zum Schwingen gebracht wurden, und mit Tonabnehmern sound produziert wurde) - auf dem selben Stand wo auch der 8-stimmige Schmidt Synthesizer stand. Und so bleibt zu hoffen, irgendwann neben den ganzen Hammond Emulationen auch wieder ein Gerät zu sehen, in denen tatsächlich rotierende Teile verbaut sind.
    - Naja, man wird ja noch träumen dürfen ...

    Grüße aus Mainz

    tmo chillman

  5. #8 Moogulator schrieb am 05.07.2014
    @andre/Basel: Also die Abteilung Digital/Analog/Simulation ist sehr sehr weit zu fassen. Handelt es sich um einen Nachbau, erwartet man wohl auch eine Oberfläche dazu, da diese bereits wohl durchdacht minimalistisch ist. Ein TG77 könnte auch viele Parameter nach außen geben, nur muss man ein gutes System finden, die nach außen darzustellen und so ist das auch bei Samplern. Es gibt Konzepte, die das tun können oder besser tun als andere - aber man muss es auch abwägen gegen den "darf nichts kosten" Faktor oder man richtet sich gleich mehr an die Pro-Abteilung und weiss aber - davon verkaufen wir deutlich (!!) weniger.

    __

    Wegen Live - ich verwende live eher Teile, die nicht zu groß sind und gruppiere die entsprechend, grob kannst du das auf Youtube/meiner Site (moogulator.com) finden oder bei einzelnen Auftritten und Jams von oder mit mir.
    "Schätze" in dem Sinne wie du es meinst, nehme ich live nicht mit. Es gibt auch gute aktuelle Synths, die den Job machen. Aber ich empfinde es auch so, dass man eben keine 5 Oktaven Monster mit Anfälligkeit mitnehmen möchte also einen Matrix 12 wirst du bei mir live nicht finden. Und ja, es wird schon hier und da anderes mitgenommen. Ich nehme einfach kleinere Geräte wie zB aktuell den Microbrute und manchmal den G2 … es ist viel wichtiger, welchen musikalischen Sinn ich darin sehe, polyphones kann ich übrigens live nur direkt spielen - da reicht mir ein Microkorg der alten Serie vollkommen aus. Alles über 10Kilo kommt auch nur mit, wenn ich das wirklich will und es für den Event sinnvoll ist.
    Ich habe eh nicht mehr als 2 Synth dabei - lange sogar nur einen. --> Livepics von vergangenen Konzerten findest du in meinem FaceBook Artist und gelegentlich im privaten Channel oder auf meiner Artist Site (moogulator.com) - also für Gearporn sind meine Auftritte unspektakulär, da geht es mehr um die Musik. Das interessiert im Endeffekt ja auch nur mich und die Nerd-Zeile im Auditorium vielleicht.

    Samples sind in der Tribe genau. Die hat 24MB Gesamtplatz, also das ist knapp, reicht aber - früher habe ich viel den EPS16+ mitgenommen - 2MB RAM und was gebraucht wird, DA waren es geliehene oder eigene Analoge auch, Triggereingänge nutzen und so weiter. Computer habe ich nicht auf der Bühne, aber ein iPad für weitere Samples, die man einfach mal spontan spielen kann. Und sowas wie den EMS kannst du auf der Bühne vergessen, der braucht manchmal eine Schüttelei bis er wieder richtig funktioniert.

    Aber generell:
    Das hängt sehr sehr eng mit der Musik und Darbietung zusammen, es kann sein dass ich für ein anderes Projekt auch andere Tools brauche,.. aber die Basis ist meist die Gleiche - SX und MIcrokorg. zB für Jams oder sowas. Weil es toll ist, dass man auch mal einen Akkord spielen kann *G*

    Ich finde es gut, wenn das was auf der Bühne steht ersetzbar ist. Danke für's Interesse.
  6. #7 Wilfried Wendt schrieb am 05.07.2014
    Tolle Sendung mal wieder,

    aber schade, dass die Beantwortung der Frage, warum die sogenannten, mittlerweile raren analogen "Curtis" Chips, die u.a. seit Jahrzehnten in den Dave Smith Produkten werkeln, bis heute wohl offensichtlich keine in der Gesamtbilanz, klanglich gleich oder höherwertige Alternativen auf den Markt haben, abgerissen ist.

    Ist das ein entwicklungstechnisches Patentproblem oder was ist da los?

    Wir sprechen hier ja immerhin von ca. 50 Jahre Synthesizer-Geschichte.
  7. #6 Kai schrieb am 05.07.2014
    Hallo NonEric, Mic, Rolf (auch wenn heute nicht anwesend) und @all!

    Bei mir bleiben gerade viele Fragen offen deshalb erstmal die allgemeine Anregung:

    Mic als Synth-Koriphäe ist super in der Sendung, aber er (Du) bring(s)t vor Begeisterung in einem Satz sehr viele Querverweise ein, für die mir oft die Kompetenz fehlt, sie auch zu verstehen.
    Deshalb @NonEric: Könntest Du als Moderator ihn da vielleicht - zumindest ab und zu - mal bremsen und in einem kurzen Satz für halb-doofe ;-) wie mich eine kurze Erklärung zur Grundproblematik einbringen?


    Konkret habe ich (auch zur letzten Sendung - "iconnect MIDI") immer noch einige Verständnis-Probleme (sorry wenn die zu inkompetent sein sollten - vielleicht mag mich ja trotzdem jemand aufklären ;-):


    1. Iconnect-MIDI (letzte Sendung) hat unter Windows einen ASIO-Treiber (!?), den man in seiner DAW aktivieren kann - aber DORT dann eben auch nur diesen EINEN(!!) ASIO-Treiber.
    Wenn man normalerweise eine anderes Interface nutzt muß man also leider den ASIO-Treiber umschalten (und alles, was man zum Latenzausgleich eingestellt hat ja auch entsprechend).
    Richtig/Falsch??

    2.
    a) ASIO4All war mir immer vor allem als Notlösung für Soundkarten/Interfaces, die GAR KEINEN ASIO-Treiber haben, bekannt.
    Ist es richtig, dass ASIO4ALL aber auch derzeit weltweit die einzige Lösung unter Windows ist, die Interfaces mehrerer Hersteller gleichzeitig zu nutzen (diese Aussage finde ich so konkret irgendwie nirgends 8-) ?
    Wobei - falls es so ist - dann aber ja nicht die ASIO-Treiber der jeweiligen Hersteller genutzt werden, sondern alle Interfaces zusammen über das Windows-WDM-Treiber-System als ein ASIO-Treiber zusammengefasst werden.
    Richtig oder falsch?

    b) Insb. an Rolf Wöhrmann die Frage, falls 2.a) richtig ist:
    Wäre folgendes eigentlich möglich bzw. warum gibt es so etwas nicht (oder doch?):

    Ein ASIO-Treiber-Hilfsprogramm - ich nenne es mal "ASIO4MultipleASIO":

    * Dieses könnte in der Windows-DAW als der eine mögliche ASIO-Treiber ausgewählt werden.
    * Auf der Konfigurationsseite von "ASIO4MultipleASIO" könnte mann dann 1 bis N original(!) ASIO-Treiber der jeweiligen Hersteller auswählen, die dann zusammengefasst würden.

    "ASIO4MultipleASIO" würde sich dann drum kümmern die Audio-Ströme in EINEN ASIO-Treiber zusammenzufassen. Aber eben auf Basis der Original ASIO Treiber.
    Oder kriegt man das nicht synchronisiert, auch wenn die Voraussetzung wäre, dass die verschiedenen Hersteller-ASIO-Treiber auf einen gemeinsamen Nenner bezüglich Bitrate/Bittiefe einzustellen wären?
    Oder wäre das aus Performance-Sicht auch kein Vorteil gegenüber der bestehenden ASIO4All-Lösung?


    Wer mag mich (und vielleicht auch andere) aufklären? :-)

    Viele Grüße,

    Kai
  8. #5 Stefan schrieb am 04.07.2014
    Non-Eric, dein Laptop verdeckt Toms Skypescreen.
  9. #4 carsten schrieb am 04.07.2014
    http://www.mixcloud.com/future_music_net/non-eric-interview-sounds-of-life-ms-connexion-mannheim-02101997/

    Da hätte ich dich an der Stimme nicht unbedingt erkannt. Viel dunkler!
  10. #3 André (aus Basel) schrieb am 04.07.2014
    Wiedermal ein interessanter Podcast mit philosophischem Charakter.

    Analog vs. Digital / Hardware vs. Software

    Da gibt es viele Antworten und alle davon sind wahr :-) Es kommt in meinen Augen auf die Ziel-Gruppe bzw. Perspektive an. Sieht man das Thema aus sicht von Klangtüftler, Musiker/LIve-Act, Poduzenten, Sammler, Technik-Begeisteter usw. erhält man unterschiedliche aber immer richtige Antworten.

    Was mich persönlich an neuen DIGITALEN Hardware-Klangerzeugern stört ist, dass man viele davon immer noch digitalisieren muss. Gibt nur wenige die das digitale Signal auch digital übertragen können wenn auch die Sache so langsam in Fahrt kommt.

    Weiter gibt es nur wenige digitale Hardware-Synthesizer die mind. fast alle Parameter in direktem Zugriff haben.

    Und was die Controller/Software-Kombinationen betrifft gibt es kaum Lösungen, wenn überhaupüt, die auf das MIDI-Protokoll verzichten und etwas zeitgemässes bzw. neues besseres einsetzen.

    Je nach Gerät ist dann halt ein analoger Hardware-Synthesizer schon noch eine konsequentere Lösung mit guter Haptik und eigenständigen charaktervollem Sound.

    Und wenn es um das reine Sound-Design geht gibt es doch schon noch klangliche Unterschiede in spezifischen Bereichen zwischen Hardware und Software, ohne dies werten zu wollen.
    Die liegen natürlich nicht beim Sägezahn-Bass :-)
    Die Frage ob das dann im Musik-Stück bzw. Mix noch relevant ist, ist wieder eine komplett andere Sichtweise und interessiert den Klang-Tüftler erst mal gar nicht.

    Frage an Mic "Moogulator" :
    Nimmst Du die alten Schätze auch mit auf die Bühne oder ist das Musikmachen im Studio und Live-Act zwei unterschiedliche Set-Ups bzw. Konzepte ? Wenn nein, wie nimmst Du den Sound auf die Bühne ? Sample-Loops ?

    Schöne Grüsse
    André
  11. #2 Kirk Monteux schrieb am 04.07.2014
    Knöpfe auf dem Screen ist gar nicht so neu.

    Das hatte Sturer mit seiner Vista 6Console vor etwa 8 Jahren schon gemacht.

    http://www.studer.ch/products/product.aspx?pid=1
  12. #1 Anthony Rother schrieb am 03.07.2014
    Musotalk macht die Musikerwoche komplett. Vielen Dank :-)

Weitere Videos