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Talks und Interviews, Sonstige, Kategorie-Feature
Sendung vom 02.07.2012

DIY Raumakustik im Eigenbau

Non Eric

Non Eric arbeitete bei Steinberg mit an Cubase 1.0 ST, war mit SNAP im Studio und ist Gründer des Trance Labels Lunatec.

Andre Dupke hat für 800,-€ aus einer gekachelten Küche einen amtlichen Regieraum gemacht.

Hauptsächlich ist mit viel Steinwolle gearbeitet und dann an den Wänden angebracht worden.

Eine Rahmenkonstruktion mit Steinwolle wurde gebaut um diese etwas unter die Decke hängen zu können.

Andre erklärt mir ausführlich was beim Eigenbau zubeachten ist.

Andre Dupke > dmc-studios produziert und lebt in Malaga.

Download > HD (~150MB) > medium (~ 54MB) > small iPhone, iPad (~ 47MB) >

zum Abspielen > VLC oder > Quicktime Player kostenlos herunterladen.

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Kommentare

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#13 Andre schrieb am 04.07.2012 19:14 answer
Hi Ivory,
im Prinzip eignet sich jeder grobmschige Stoff wie z.B. Leinen.

Liebe Grüße,
ANdre
#12 Andre schrieb am 03.07.2012 16:19 answer
Hi Hansi,
gleich zu Deine Fragen:

1.
Die besten Erfahrungen haben wir mit Thermohanf und Homatherm gemacht, die Bezugsquelle ist nicht immer einfach zu finden,
im nächsten Baumarkt gibt es oft nichts.
Ich würde in deinem Umkreis nach Handwerksbetrieben wie Dachdeckern und Maurern suchen und fragen, ob bei deren nächsten Bestellung was für dich mitbestellt werden kann,
möglicherweise sparst du dir so die Lieferkosten, oft können auch keine “kleinen” Mengen beim Hersteller dirket bezogen werden.
Bei Homatherm kannst Du aber auch anrufen und nachfragen wo in deiner Gegend die nächste Bezugsquelle ist.

2.
Diese Frage ist leicht zu beantworten ;-)
Die beste Dämmung hast Du im Schnellemaximum, nicht direkt an der Wand (Druckmaximum).
Das Schnellemaximum einer Frequenz lässt sich sehr leicht berechnen:
Schnellemaximum = Schallgeschwindigkeit in Metern pro Sekunde / (Frequenz * 4)
Die Dämmung ist am Schnellemaximum am höchsten, außerhalb von Lambda 1/8 nimmt sie aber stark ab.

Beispiel:
Für eine Dämmung bis runter 200 Hz müsste ein Abstand zur Wand von ca. 22 cm gehalten werden, bei einer Dämmung von 22 cm.
d = 344 / (200 * 4) = 0,43
Über den Daumen gepeilt kann man zusammenfassen, dass der Abstand zur Wand genau so groß sein sollte wie die Stärke der Dämmung um höchste Effektivität zu erzielen.
Da haben wir aus Budgetgründen bei den Geraden sicher noch was verschenkt, durch die Massive Eckendämmung gibt es allerdings auch unterhalb von 400 Hz bei uns keine Probleme.
Hier muss man selber entscheiden, ob es günstiger ist mehr Dämmung zu verwenden und dafür den ersten Teil in unmittelbarer Wandnähe quasi ungenutzt zu lassen oder ob man eine Konstruktion realisiert, die die Dämmung ins Schnellemaximum bringt. (Was im Endeffekt natürlich auch die Dämmung selber sein kann)


Liebe Grüße,
Andre
#11 Hansi Pop schrieb am 03.07.2012 00:41 answer
Hi Andre,
möchte meinen Raum zum Abmischen optimieren.

1. Welches Produkt genau würdest du empfehlen bzw. mit welchen hast du die besten Erfahrungen gemacht und wo kann man es kaufen? Denn es gibt ja zB: von Homatherm mehrere Matten.

2. Du sagst in dem Video das ein Abstamd zur Wand die Dämmpfung nach unten hin erhöht. Was bringt jetzt mehr: a)statt 14cm dicke 20cm dicke Matten direkt auf die Wände oder b)einfach besser einen Abstand zur Wand und wie groß sollte der Abstand sein.

LG ins sonnige Malage
HP
#10 Ivory schrieb am 02.07.2012 22:04 answer homepage
Hey ! :-)

Mich würde mal das Tuch interessieren.... Brauch man da ein bestimmtes Material??? Wie genau hast du die Platten an die Decke gemacht? Hab vor, das in meinem Studio auch zu machen, da es echt kostengünstig ist...

Gruß Ivory
#9 Eric schrieb am 02.07.2012 20:37 answer
Hi Andre!
Danke, für deine Antwort! Hat mir sehr geholfen. Ich werde dann mal durchsweepen ;-)
#8 Andre schrieb am 02.07.2012 15:18 answer
@anselm

Hast Du da auch mehr infos?
Bei Google gibt es satte 9 Einträge ;)
http://www.google.de/#hl=de&sclient=psy-ab&q=%22Gipswolle%22&oq=%22Gipswolle%22&gs_l=hp.3..0i13l4.15210.16482.1.17200.2.2.0.0.0.0.149.279.0j2.2.0...0.0.8BpY2C3_OMQ&pbx=1&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&fp=d3b159ebe7e149de&biw=1213&bih=977

Wir verwenden sonst auch gerne Thermohanf oder Homatherm:
http://www.homatherm.com/produkte-neu/flexible-daemmmatten/holzflexR-standard.html

Liebe Grüße,
Andre
#7 Andre schrieb am 02.07.2012 15:09 answer
Hi Eric,
sollte Dein Raum nicht wie z.B. unser Aufnahme Raum extrem gut klingen (Wir haben für die erste Drumaufnahme die M/S Mirkofonierung von Dirk Ulrich verwendet http://www.brainworx-music.de/en/videos/bx_digital_v2_ms_rec und es klingt gigantisch), dann würde ich den Raum dämmen, als Regie aber auch als Aufnahmeraum.
Ob du nun den Raum und die Ecken komplett mit Dämmung versiehst musst Du im Endeffekt selber wissen, ich würde es tun ABER:
Wenn dann richtig, eine halbherzige Dämmung verschlechtert das Ergebnis fast immer, da die kritischen Bereiche in den Bässen und den unteren Mitten nicht berücksichtigt werden.
Daher empfehle ich eine Dämmung von mindestens 14 cm oder mehr, am besten nicht direkt an die Wand. Die Ecken sollten auch großzügig ausgestopft werden,
die Hypotenuse des endstehenden Dreiecks sollte mindestens 65 cm betragen.
Ob dein Raum dann gut ist solltest du in erster Linie hören können.
Auch extrem kurze Kicks mit hohem Bassanteil hallen nicht nach und bleiben trocken.
Wenn hingegen keine kurze knackige Kick auch mit kürzesten Hüllkurvenverläufen und Gates möglich sind, dann hast Du Probleme im Bassbereich.
Auch ein einfaches “Durchsweepen” eines Pink Noise mittel EQ und extrem hohem Q-Wert kann Problemfrequenzen aufzeigen.
Natürlich kannst Du auch messen, mir aber reicht in den meisten Fällen mein Ohr, dass muss ja später auch den Job machen ;-)

Liebe Grüße,
Andre