Tutorial

DAW TÜV Teil 3 - Bounce-Vergleich

Wenn man keinen direkten AB Vergleich machen kann, dann kann man sich schon so manches einreden. Ich habe jedenfalls deutlich besseres Summieren, bei nur wenigen Spuren, gehört wo in Wirklichkeit kein hörbarer Unterschied war.

Es kursieren viele Threads im Netz, die sich mit dem Sound der verschiedenen DAWs beschäftigen. Manchmal richtige Glaubenskriege, aber steckt das wirklich was dahinter.

Ich habe bei meinem Bounce Vergleich um Übersteuerungen zu vermeiden, die Pegel der Einzelspuren in der DAW runtergezogen. Das aber hat wahrscheinlich schon die ganz leise hörbaren Nichtauslöschungen beim Phasen-check provoziert.

Bei nächsten Test ziehe ich die Pegel im File aber destruktiv herunter, ansonsten ist nicht sicher, daß die angezeigten -10 dB auch in allen DAWs wirklich auch genau -10dB sind. Die DAWs haben im Mixer für den Pegel sehr unterschiedliche Auflösung. 127 bis 32.000 Schritte sind im Angebot.

> Video: DAW TÜV Latenzkompensation Teil 2 

Andreas Balaskas > masterlab.de ist Mastering Engineer in Berlin und mastert von Rosenberg bis Argo.

Rolf Wöhrmann > temporubato.com entwickelt Hard & Software Synthesizer.

> Andreas Balaskas Single Spike.wav

Download: > HD  >small 

06.01.2014 - Software

Dein Kommentar

  1. #18 Dominik Burkhardt schrieb am 22.10.2014
    Eine noch ganz spannende Sache für den DAW - TÜV wäre meiner Meinung nach noch die Midi - Latenz und wie man Sie in den Griff kriegt prinzipiell ka eigentlich auch mit einem Test wie bei Teil 1 und 2 der Latenzkompensation mit einen Loopback - Test .. trotzdem wäre es natürlich interessant ob das Thema mal einen bisschen genauer betrachtet werden sollte.
  2. #17 john davidson schrieb am 20.02.2014
    viel gelernt.
    danke
  3. #16 Andremv schrieb am 30.01.2014
    Im Grunde eine eher sinnlose Diskussion über den Klang einer DAW zu spekulieren. Fakt für mich ist, es gibt hier wohl keine messbaren Unterschiede in den DAW's untereinander. Aber: Jeder empfindet und hört Musik anders. Es ist der psychoakustische Eindruck, mit dem jeder Mensch, Geräusche, Klänge,Töne, Sprache wahrnimmt und im Gehirn verarbeitet. Gefühle, Empfindungen sind technisch nicht messbar. Eine CD/DVD klingt ja auch anders, als eine Vinylscheibe mit der exakt gleichen Musik. Ziehe ich eine Audiodatei in Pro Tools 10 rein, habe ich den Eindruck, die einzelnen Instrumente, Gesang sehr fein, seidenweich und differenziert wahrzunehmen. Das ist bei Ableton Live nicht exakt genauso. Hier kommt mir alles schwammiger vor. Wenn ich sage, Reaper klingt sehr ähnlich wie Studio One, ist das für mich persönlich ein Fakt, ohne dafür aber ein Beweis zu haben. Den Beweis muß ich auch nach aussen hin nicht rechtfertigen, denn jeder, wie schon erwähnt, empfindet und hört Musik anders. Auch besteht nicht die Verpflichtung, daß ein anderer meine oder andere Meinung/Meinungen teilt.
  4. #15 gentler schrieb am 09.01.2014
    Der Shortcut für eine höhere Faderauflösung in Pro Tools ist cmd/strg gedrückt halten während man den Fader bewegt ;-)
  5. #14 Lord Orgelwolf schrieb am 08.01.2014
    @carsten

    In Kapitel 4.2 steht zusammenfassend:

    "Als Anhänger der These, dass die Signalverarbeitung in der Audio-Engine einer DAW Klangunterschiede hervorrufen kann, ist der Autor angetreten, diese These zu hinterfragen. Durch die umfangreiche Untersuchung der DAW-internen Signalverarbeitung konnte gezeigt werden, dass keine der untersuchten DAWs prinzipielle klangbeeinflussende Unterschiede in diesen Belangen erzeugt. Die
    einzigen Indizien für einen sich unterscheidenden Klang waren Pegelunterschiede in den letzten Dezibel-Nachkommastellen und Rundungsfehler, die bei der Summierung in 32-Bit-float-DAWs entstehen, die jedoch selbst bei großer Spurenzahl in einem offenbar zu vernachlässigenden Bereich liegen, wie der Expertenhörversuch bestätigte."

    (Zitat aus "Klangunterschiede bei Audio-Engines in Digital Audio Workstations (DAW)" / Diplomarbeit von Alexander Kloss)
  6. #13 carsten schrieb am 08.01.2014
    @Lord Orgelwolf

    Wie ist denn so grob das Fazit der Diplomarbeit?

  7. #12 2KA schrieb am 08.01.2014
    Beim Summieren FX Sends u Returns nicht vergessen lieber Non Eric sonst wird's schwierig mit dem 80er Hall auf deinem Song.

    Summieren digital ist ja so einfach. Trotzdem gibt's VCA s erst ab Sequoia oder PT HD.
  8. #11 Lord Orgelwolf schrieb am 07.01.2014
    Hallo,

    es gibt eine aufschlussreiche Diplomarbeit von 2012 zum Thema "DAW-Klang":

    "Klangunterschiede bei Audio-Engines in Digital Audio Workstations (DAW)"
    von Alexander Kloss(http://www.alex-kloss.de/).

    Man bekommt sie auf Anfrage (post@alexkloss.de) als PDF zugeschickt.
  9. #10 Jens schrieb am 07.01.2014
    Wieder super Sendung. Mich würden alle Themen für neue Serien in der Reihe ansprechen, die am Ende genannt wurden :)
  10. #9 Frank Kersting schrieb am 07.01.2014
    > DAW TÜV Teil 3 - Bounce-Vergleich

    Mal konkret, bitte: Welche DAWs wurden getestet? Sie sprachen von "fünf bis sieben". Geht es genauer? Ich benutze Sonar X3. Ich hätte schon gern gewusst, ob das dabei war. Schönen Dank.
  11. #8 Richie schrieb am 07.01.2014
    Dein Interesse in allen Ehren, aber solche Punkte sind doch weitesgehend subjektiv.

    Zum Glück kann man mittlerweile sagen, dass man mit JEDEM Sequencer auf jedem OS amtlich produzieren kann.

    Und wie stabil/perfomant ein Sequencer läuft, kann man allgemeingültig nicht sagen, da es im Prinzip unendlich viele Konfigurationen gibt.

    Daher kann man nur raten, jeden Sequencer selber anzutesten. Selbst Cubase gibts mittlerweile zum Testen (allerdings nur mit Dongle).
  12. #7 DEKRA schrieb am 06.01.2014
    Hallo,

    vielen Danke für die unterhaltsame Sendung.

    Mich würden noch folgende Themen interessieren:

    - Welche DAW läuft am stabilsten / permanentesten? (gibt es Unterschiede in der Performance, maximale Plug-In Anzahl bei gleichen Einstellungen)

    - Wo bekomme ich am meisten für mein Geld?
    (Masse und Klasse der mitgelieferten Plug-Ins, Anschaffungspreis)

    - Wie hoch ist die Benutzerfreundlichkeit? (Useability-Test - also Standard-Aufgaben lassen sich schnell erledigen?)

    Einige Themen sind sicher nicht leicht zu testen oder der Aufwand ist recht hoch, aber sicher Grundlegende Fragen beim Design bzw. beim Kauf einer Software.

    Danke.
    LG
  13. #6 Sven schrieb am 06.01.2014
    sehr schöne Sendung!
    ...freue mich auf den Vergleich Analog/Digital Summierung :-)
  14. #5 Tom schrieb am 06.01.2014
    Hallo

    Super Sendung wieder. Die Gästeauswahl war wieder mal perfekt (ein Profi Audio Mann und ein Software Hersteller) ;)

    Ich wollte nachfragen ob mir die Musotalk Community helfen kann an einer Umfrage für die Universität Wien.
    Diese Umfrage betrifft die Rock und Metal Musik auf Radiostationen.

    Wer Interesse hat kann gerne mit machen, ich würde mich sehr freuen darüber. (5 Minuten Arbeitszeit)

    http://umfrage.voycer.de/umfrage?sid=86321

    Schöne Grüsse

    Gutes Neues Jahr für die Community und für Musotalk

    Tom
  15. #4 frank schrieb am 06.01.2014
    Alles Gute zum neuen Jahr,
    gute Sendung, informativ und entspannt, kultiviert.
    Danke auch für die Datei von Andreas. Nützlich - guter Standard.
    Weiter so.
    Liebe Grüße, Frank.
  16. #3 Mic schrieb am 06.01.2014
    Super Sendung! Aber was ist mit Cubase? Macht weiter so!
  17. #2 carsten schrieb am 06.01.2014
    Ein hervorragendes Gespräch, vielen Dank an NonEric, Andreas und Rolf!

    gerne mehr!
  18. #1 Jeremy schrieb am 06.01.2014
    Entweder ist das verlinkte Video falsch oder die Überschrift. Einmal Teil 3 und einmal Teil 4 ?

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