Tutorial

DAW TÜV - Latenzkompensation

Ein Audiosystem auf Basis eines Computers benötigt Rechenzeit um die Audodaten zu bearbeiten. Dieser Zeitversatz muß ausgeglichen werden.

Latenzen entstehen an verschiedenen Stellen im System. Bei der Aufnahme muß die i/0 Latenz des Interfaces und die Treiberlatenz nach der Aufnahme kompensiert werden.

Die Recording Software schiebt nach der Aufnahme das Audiofile einige Samples nach vorne um die Aufnahme an der richtigen Stelle abzuspielen.

Die Größe dieses Zeitversatz wird der DAW vom Audiotreiber des Interfaces gemeldet.

Die Inputlatenzkompensation muß nach der Aufnahme diesen Wert für die Anpassung nutzen.

Aber wie genau meldet das Audiointerface seine Latenz? Unter Logic X meldet das Propellerheads Interface Balance 48 Samples zu viel Versatz, so daß das aufgenommen File zu früh in der Timeline landet.

Logic und auch Cubase geben aber dem Anwender die Möglichkeit den Versatz manuell nachzujustieren.

Mit einem Spiel im Hintergrund und offenem Browserfenster läßt sich der Logic X Latenzausgleich in die Irre führen. Das File landet vor der eins in der Timeline.

Weitere Folgen zum Thema in Kürze.

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02.09.2013 - Software

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