PraxisTalk

Cubase Praxis - Leistung optimieren

Cubase ist im deutschsprachigen Raum die am meisten genutzte Musikproduktionssoftware. Grund genug, eine mehrteilige Praxis-Reihe mit nützlichen Infos und Tipps & Tricks rund um Cubase zu starten.

Der Cubase-Spezialist und autorisierte Steinberg-Trainer Holger Steinbrink klärt die wichtigsten Fragen rund um das Thema Musikproduktion mit Cubase.

Tipps & Tricks zu den folgenden Fragen:

1. Warum kommt mein Rechner so schnell die Leistungsgrenzen und was kann ich dagegen tun?

2. Muss ich zwischendurch / vor dem Mixdown immer alles in Audiodateien rendern?

3. Reichen die Cubase-internen Instrumente/ Effekte eigentlich qualitativ aus?

Non Eric > musotalk.de Musotalk-Betreiber und designierter Cubase-Anwender seit der ersten Stunde

André Gremmer  technischer Operator bei Musotalk und leidenschaftlicher Cubase-Nutzer

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08.08.2013 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #50 Tom schrieb am 17.10.2013
    Hi! Wenn ich das richtig gehört habe, sollten Standard-Makros vorhanden sein, die man dann zum eigenen Nutzen "verbiegen" kann. Bei meiner 7er Version (Update 7.06) ist aber alles leer in der Makro-Übersicht. Steinberg selbst gibt die Auskunft, dass Makros selbst erstellt werden können und keine Presets geliefert werden. Watt stimmt denn nu? Gibt's Standard Makros, oder nicht? Und wie schreibe ich die, wenn ich welche haben will? Einen "Makro-Recorder", wie bei einem namenhaften Büro-Programm-Anbieter habe ich nicht gefunden.

    Cheers,
    Tom
  2. #49 Leon schrieb am 03.09.2013
    @ Rüdiger: welche Festplatten benutzt du, und wie viele Spuren/Voices werden bei welche Samplerate getriggert? Moderne 7200RPM HDDs schaffen ungefähr 150 Spuren/Voices am Ende der HDD (also langsamste Stelle). Hast du überprüft, ob deine HDD fragmentiert ist? Über 5% kann schon einiges ausmachen. Benutzt du RAID, AHCI oder IDE für deine HDD Treiber? Das kann man im BIOS prüfen. IDE sollte man nicht mehr benutzen.
  3. #48 Rüdiger + Lukas Miller schrieb am 02.09.2013
    Hallo und vielen Dank für den an sich guten Beitrag.Durchaus "again what learnt", wie der Franke zu sagen pflegt.
    Leider haben wir, obwohl alles neu gelernte beachtet, immer wieder massive Probleme mit dem Festplatten Cache. Bei unserem Quadcore Rechner, der ausschließlich für Musikproduktion verwendet wird, kanns an der PC Konfiguration nicht liegen. Ursprünglich dachten wir, das hängt mit mangelfahter Kompatibilität (alte Projekte Cubase 5 auf Cubase 6.5.5) zusammen. Aber auch bei neuen Projekten hakt es nun manchmal brutal und die ANzeige im rechten Fenster des Inspektors rauscht in den roten Bereich. Die Windows Auslastung bei CPU ist aber stets bei < 10%, d.h. wir schieben das Problem doch Cubase in die Schuhe. Das Ganze passiert auch ohne PadShop EInsatz etc.

    Danke für potentielle Antwort

    Rüdiger
  4. #47 BerndBasstronaut schrieb am 24.08.2013
    Ahoi,
    ich hab mir ganz frisch die Demo mit Update installiert, und bin wirklich recht begeistert. Die neuen Mixer Funktionen sind richtig gut und doch recht schnell und intuitiv zu verstehen. Der Padshop und der Retrolog sind seehr nette Synth´s. Die VST Ampsimu. ist nicht mein Ding. Ich hab noch 2 Titel im alten C5 die ich noch fertig machen muß, werde aber definitiv zu C7 wechseln.

    Seh ich das richtig das die Artist Version nur in 3 Punkten abgespeckt ist: 1. kein Surround, 2. limitierte Audio/Midi Spuren 3. weniger FX Plugins oder gibt´s da noch mehr Unterschiede ?

    Ich freu mich aus den nächsten Musotalk Praxistalk C7 !! Weter so !
  5. #46 Holger Steinbrink schrieb am 23.08.2013
    @Marco: Die Cubase-interne BitBrige funktioniert nur mit Plug-Ins, die sich exakt an den VST 2.4 Standard halten. Wird davon abgewichen (und das machen leider sehr sehr viele Hersteller), gibt es Probleme. JBridge nutzt eine andere Technik, die das umgeht, indem da getrickst wird. Dadurch kann Cubase aber auch wieder instabil werden. Im Prinzip müssen die Hersteller, deren Plug-Ins Probleme machen, ihre Produkte dementsprechend nach vorgegebener Norm programmieren. Da hat Steinberg ja keinen Einfluss drauf.
    LG, Holger
  6. #45 Marco schrieb am 20.08.2013
    Super Sendung! Bitte mehr davon zum Thema Cubase!

    Was mich persönlich an C7 richtig stört ist die wirklich schlecht programmierte VST-Bridge. Ich frage mich warum ich auf die (gute, aber dennoch weitere Kosten) jbridge aus einer Ein-Mann-Schmiede zurückgreifen muss und die riesige Software Programmierer Gilde von Steinberg das nicht hinbekommt um meine alten 32bit Synths auf einer 64bit Ebene zu spielen...?!
  7. #44 DerSchoene schrieb am 20.08.2013
    Welche Sampleformate liest eigentlich der bei Cubase mitgelieferte Halion SE?
  8. #43 M-Black schrieb am 20.08.2013
    Hallo,
    Sehr schöne Idee mit den Cubase-Special. Mein Themenwunsch wäre

    Cubase und Satelliten-PC.

    Wie binden Leute wie Karim mehrere PC in ihr Cubase ein. Wie verhält es sich da mit Latenzen, etc

    Also quasi der andere Ansatz als Holger. Nicht kleckern sondern klotzen.

    Macht man das nur über Audio/Midi über Madi über ViennaEnsemble Pro ???

    Also nix bouncen und freezen. Das geht bei solchen Poweruser wohl auch schlecht, weil Composing/Arranging und Mixing nicht getrennte Phasen sind.

    Und: wie behält man da den Überblick. Konzepte aber auch Hilfmittel die Cubase bietet?

    Vielleicht haben ja auch Karim oder Boris Lust an so einem Talk mit teilzunehmen.

    Gruss und Groove
  9. #42 harthorst schrieb am 18.08.2013
    @Kahlbert
    danke für deine antwort.
    ich würde mir wünschen, dass auf dieses thema genau eingegangen wird und dachte immer innerhalb Cubase wird samplegenau gearbeitet.....bin verwirrt.....!!!
    ist dann ein guter mixdown reine glückssache?

    best

    horst
  10. #41 Kahlbert schrieb am 16.08.2013
    @harthorst:

    Das liegt höchstwahrscheinlich daran, dass Drum-VSTis in aller Regel jede Menge "Randomization" eingebaut haben, so dass in der Tat keine zwei Durchgänge identisch sind, solange Du Dich auf MIDI-Basis bewegst.
  11. #40 harthorst schrieb am 15.08.2013
    Hallo

    Warum löschen sich zwei identische midi drum vst spuren ( Kontakt oder Cubase inerner drumplayer....keine effekte) bei umgedrehter Phase nicht aus?

    hoffe auf antwort.

    lg

    horst
  12. #39 Movie Iga schrieb am 15.08.2013
    Hi Tsching und Non Eric,

    mein großer Wunsch und Vorschlag als nächstes Thema wäre "Tipps und Tricks, Powerusing" der Mixing Console!
    Denn gerade hier steckt unheimlich viel Potenzial von C7, aber auch viele versteckte, verdeckte Funktionen und Bedienungen, die sich lohnen den Leuten näher zu bringen.

    Peace,
    Movie
  13. #38 ernst vogler schrieb am 12.08.2013
    toller Beitrag! tnx!! ;-)
    leider teile ich das Schicksal von non eric - auch bei meiner Vollinstallation (Vers. 7.0.4) ist das Fenster "macros einblenden" leer!
    was mache ich jetzt?
  14. #37 Leon schrieb am 12.08.2013

    Erst mal danke Tsching & Non-Eric für diesen Bericht.

    Der Kommentar unten, dass "Superlowlatenz" mit jede Karte funktioniert, stimmt nicht. Viele Interfaces haben eine relativ hohe Niedrigstlatenz, mit dem sich oft auch auf schnellen Systeme mit alle Tweaks nicht gut arbeiten lässt, wenn niedrige Latenzen gebraucht werden. Vor allem günstigere USB Interfaces leiden hier. PCI/PCIe ist bisher immer noch am "schnellsten", auf jeden Fall was die bisher auf der Markt angebotene Interfaces und entsprechenden Treiber betrifft.

    Latenz ist sehr wohl wichtig: wo sich mit ein Analogpult Audioaufnahmen problemlos ohne Latenz monitoren lassen, besteht das Problem allerdings noch bei Softsynths, die Live eingespielt/aufgenommen werden.

    Meine Erfahrung sagt, die meisten Einstellungen in den verschiedenen Audioanwendungen sind bereits gut eingestellt.

    Was der Kommentar „mit Mac läuft es einfach“ angeht: der Mac läuft, weil es ein Komplettsystem ist, das auch mit AV Anwendungen getestet wird. Viele Windows-basierte Systeme sind NICHT getestet oder gebaut worden für Echtzeit-Audio Anwendungen, oder von Hobbyisten gebaut worden die den verschiedenen Problematiken in diesem Bereich nicht kennen. Kauft man allerding von einem AV Spezialist, oder lässt man sich in verschiedene Audioforen beraten, wie man erfolgreich selber ein System bauen kann für Audio-Zwecke, wird Windows sogar deutlich Vorteile zeigen, vor allem wenn es um niedrige Latenzen geht. Man kann sagen dass Windows-Workstations eher ein Vertriebsproblem als ein Leistungsproblem haben...

    Schöne Grüße,

    Leon Herbers
    DAW PLUS
  15. #36 Holger Steinbrink schrieb am 12.08.2013
    @ Jan Kalt:
    Du kannst mir ja gerne eine Fahrt von Koblenz nach Berlin + Hotel + Spesen sponsoren, dann zeichnen wir direkt im Hauptstadtstudio auf.
    Leider gibt es keine andere Möglichkeit, Non Eric ist halt soweit weg vom Schuss im tiefsten Osten ;-)
    LG, Holger
  16. #35 Holger Steinbrink schrieb am 11.08.2013
    @carsten plate
    Das waren ja nur Empfehlungen von mir, kein Must-to-do!
    grundsätzlich wird aber Gesang im professionellen Bereich oft schon relativ früh aufgenommen, damit man sich bei der weiteren Arbeit am Song daran besser orientieren kann.
    Und das mit dem Massive ist ein Tipp von mir persönlich, der lässt sich mittlerweile nämlich sehr gut durch andere, ressoucenfreundlichere Plug-Ins ersetzen.
    Und es gibt natürlich immer andere Möglichkeiten, das bleibt letztendlich jedem selbst überlassen!
    LG, Holger
  17. #34 jan kalt schrieb am 11.08.2013
    Hallo Leute!
    ich finde diese skype-orgie echt nervig!! trefft euch doch mal in einem Studio und filmt das da ab. In einer Sendung, in der es um Latenzen geht, so krasse Latenzen und Aussetzer in der Übertragung zu haben ist doch ........... (bitte selbst eintragen!) ;)
    Ansonsten vielen Dank für die Infos, die ich gerne so an meine Schüler weitergebe, dann muss ich nicht alles 30x erklären
    Gruss aus dem Steinberg Training Center MAnnheim,
    Jan Kalt
  18. #33 carsten plate schrieb am 10.08.2013
    an tschink finde es nicht gut immer nur abstriche zu machen wegen der performance...zbs. gesang am anfang aufnehmen keinen massive nehmen usw...totaler schwachsinn meiner meinung nach...gibt doch andere wege damit umzugehen oder???
  19. #32 Karsten schrieb am 10.08.2013
    Danke für die tolle Sendung.

    @Tsching

    wie hast Du in Deinem c7 die Track Panels eingefärbt? Ich war von den Socken, dass das in C7 möglich ist, aber finde die Option nicht. Die Spuren einfärben ist kein Problem, aber die Track Panels?

    Danke und weiter so.

    lg
    Karsten
  20. #31 Steve schrieb am 10.08.2013
    Zum Thema Latenz:
    Mit hoher Latenz zurecht zu kommen ist kein Merkmal, was einen guten Musiker ausmacht. Latenz ist ein Attribut der Digitaltechnik - die Musiktheorie geht immer davon aus, dass es keine Latenz gibt.

    Mir wird das alles auch zu sehr von einer technischen Seite betrachtet: in der Musik geht es oft darum ein bestimmtes Feeling zu entwickeln und dieses zu transportieren. Selbst wenn man techisch mit einer hohen Latenz arbeiten kann, so ist das Feeling welches man dazu entwickelt trotzdem ein anderes als mit wenig/ohne Latenz.

    Was auch außer acht gelassen wird: es kommt extrem auf das Instrument und den Stil an, welchen man spielt. Schlagzeug und Bass im Funkbereich verträgt viel weniger Latenz als Vocals auf einer Popballade.

    Ich kenne gute Gitarristen, die ihre Digitral-Effektgeräte wieder verkauft haben, weil sie die 3 oder 4ms Latenz gestört haben. Auch mich persönlich stört schon die Latenz, die manche billige MIDI-Controller-Keyboards haben (wobei die oftmals nicht konstant ist).

    Dabei geht es auch nicht unbedingt darum, ob man damit zurecht kommen kann oder nicht: wenn es einen stört, stört es einen und dann spielt man nicht unbefreit auf, selbst wenn man in der Lage ist damit umzugehen. "Damit umgehen zu können" sollte beim jetzigen Stand der Entwicklungstechnik meiner Ansicht nach nicht der Maßstab sein.

  21. #30 Andi_187 schrieb am 10.08.2013
    @Ralf B.
    Falls Du den noch nicht kennst, solltest Du das nachholen.
    youtube.com/user/FMNxMusic/search?query=limiter
    Anschaulicher geht fast nicht.


    @Tim
    Tatsache. :)
    War noch der Meinung, dass die SSDs in der Disziplin Schreiben nur bei random write deutlich im Vorteil wären. Da SSDs aber sowieso nicht für ungehemmtes Beschreiben geeignet sind, kommt darüber höchstens bei Apple Freude auf, weil sie in 3 Jahren wieder ein MacBook loswerden. Wofür soll man das Geld auch ausgeben, wenn es keine Glühbirnen mehr gibt. :(

    Bevor Dich an der SAE einer danach fragt, schau Dir die verschiedenen Limiter nochmal genauer an. Dauert nur 10 Minuten. :D


  22. #29 Rouven schrieb am 10.08.2013
    Superlowlatenz geht doch eigentlich mit jeder Karte und jeder DAW,
    wenn man nur eine/zwei (bei den meisten wohl auch mehr) Spuren nuzt und nur ein Projekt offen ist.

    Das geht so:
    Du nimmst jedes Instrument einzeln auf und machst für jede
    Aufnahme des nächsten Instruments einen Bounce (Mixdown/Render) der bereits aufgenommenen
    und nimmst dann den Bounce als Begleitung für das nächste Instrument.
    Die Aufnahme der einzelnen Spur hebst du auf für später.
    (nicht vergessen nur ein Projekt offen lassen)
    Später im Mix wenn alles aufgenommen wurde nimmst du die einlenen Spuren in ein neues Projekt
    und jetzt kannst du wie gesagt die Latenz auf 4096 einstellen und die 35630 Plugins anwenden,
    bis alles perfekt klingt.

    Ist der Trick nicht ein alter Hut? Oder?

    Grüße
  23. #28 Non_Eric schrieb am 09.08.2013
    Hi Stefan,
    den gibt es auf der Steinberg Webseite unter Downloads, es ist der erste Track auf der Liste...
    Grüße
    NON ERIC
  24. #27 Rouven schrieb am 09.08.2013
    Gute Sendung!

    M-Audio und RME Karten: (ich habe von beiden Herstellern) Läuft bei beiden auf dem PC gleich.
    Man muss die Wiedergabe anhalten und die DAW hält das Audiosystem an,
    dann kann man die Einstellungen ändern sowohl in der DAW als auch im Controllpanel des Treibers.

    Hall: Sehe ich auch so wie Tsching, dem sänger muss man nur sagen wie lange der Nachall ungefähr sein soll/wird,
    weil der Hall beim Mix sowieso noch angepasst wird, und der Sänger hört sich mit Hall nicht gut genug,
    das kann unerwünschte Verzerrungen produzieren,
    der Sänger verkrampft sich damit der Hall besser rüberkommt,
    der Sänger versucht sozusagen den Hall mit seiner Stimme zu kontrollieren,
    wenn man dann die Stimme ohne den Halleffect anhört, dann hört sich das meist seltsam an und macht dann Probleme wenn der Hall nachträglich noch geändert werden soll.
    besser wenn man den Gesang pur/roh ohne Alles aufnimmt.

    Latenz:
    Ja man kanns merken aber man kann auch mit Buffer 4096 aufnehmen, wenn man wirklich gut spielen kann,
    ist halt nicht so toll weil man es selbst nicht gleich hört,
    einer der nebendran steht merkt es nicht, ob du live oder mit Verzögerung spielst.
    Mam lässt ja auch bei jedem Song mindestens 3 Sekunden Vorlaufzeit Stille, damit man gut timen kann.

    Wenn man nachträglich noch Spuren einspielen will und die Latenz runterstellen muss um gut einspielen zu können,
    dann könnte man auch unnötige Spuren mute schalten und plugins deaktivieren um die CPU Auslastung zu senken.

    Microsoft:
    Die Leute haben früher immer gelacht wenn ich gesagt habe,
    dass bei Microsoft nix zweimal gleich läuft obwohl alles digital ist und 100% gleich sein müste.
    Die Microsoftler haben sich aber schon ein wenig gebessert,
    in Windows fällt es kaum noch auf, das die durchgeknallt sind.
  25. #26 Stephan schrieb am 09.08.2013
    Hallo Non Eric

    von wo hast du diesen Cubase Demosong geladen ?
  26. #25 Tim schrieb am 09.08.2013
    @Unglaube Karsten:
    Bei EBU R128 handelt es sich um eine neue Misch-Norm. Ich unterrichte das an der SAE. Dies betrifft nur den Ton für TV (Werbung UND Sendungen). Nicht Radio. Verhindert werden sollen starke Lautstärken-Unterschiede zwischen Sendung und Werbung, da sich schon Zuschauer beschwert haben. Gemessen wird die Durchschnitts-Lautheit. LU = Loudness Unit, LUFS = Loudness Unit Full Scale. Der Grenzwert bei LU ist 0, bei LUFS -23. Toleranz +-1. Die neue Lautheitsspur von Steinberg ist genial. Genauso wie die schnelle Berechnung. Noch ein Vorteil von EBU R128: es klingt viel besser, weil es nicht mehr mit Limitern an die Wand gefahren wird.
  27. #24 Holger Steinbrink schrieb am 09.08.2013
    @ Unglaube Karsten
    Zu Deiner zweiten Frage: Einfach mal Rechtsklick in den oberen Bereich des Plug-Ins und dort "Immer im Vordergrund" aktivieren. Dann bleibt das Plug-In auch immer im Vordergrund.
  28. #23 Pepsen schrieb am 09.08.2013
    Auf Holgers Cubase waren offensichtlich Macros vorinstalliert. Die beiden anderen Jungs schauten dabei etwas in die Röhre, da ihre Makro-Liste leer waren. Nun, bei mir ist auch kein Makro installiert worden.

    Kann man diese nachinstallieren?

    Danke übrigens für die Sendung, übrigens...

    Pepsen
  29. #22 XYz schrieb am 09.08.2013
    @Holger
    Danke für die Antwort. Funktioniert super!
  30. #21 Unglaube Karsten schrieb am 09.08.2013
    Hi,

    super Sendung. Ich hätte noch ein paar Themenvorschläge für die nächste Cubasesendung.

    1. Im Master gibt es die neue Anzeige Loudnessmeter nach R128 - Was genau besagt diese und auf welchen Wert sollte man hin arbeiten. Ich finde das klingt alles sehr leise.

    2. Fenstereinstellungen - Wenn ich den Mixer geöffnet habe und ein Plugin anklicke, dann verschwindet das Plugin wenn ich wieder was am Mixer einstelle. Ich muss es dann wieder neu öffnen. Nervt etwas.

    Gruß
  31. #20 Tim schrieb am 09.08.2013
    "Render VSTi" ist leider immer noch nicht annähernd so gut wie Logics "Bounce-in-place" seit 4 Jahren. Die Optionen dabei sind super. So was verstehe ich nicht. Es war mir teilweise zu viel Gerede. Nach 12 Minuten immer noch kein konkreter Tipp. Das kann Schlag auf Schlag gehen. Ich gebe NonEric Recht, dass die Latenz sehr wohl eine Rolle spielt. Selbst Sprecher kommen damit nicht zurecht. Und warum soll ein Künstler lernen, mit Latent klarzukommen? Das wäre so, als ob ich als Autoverkäufer dem Kunden sage "Sie müssen einfach lernen, mit defekten Bremsen und ohne Scheibenwischer zu fahren."
    Die bösen Verkäufer. Sagen, dass ihr PlugIn ganz toll ist. Das macht auch Vilsa, obwohl man Leitungswasser nehmen kann. Wer sich nicht selber mit den PlugIns auseinander setzt und probiert, ist selber schuld. Genauso wundert mich die Frage nach den Limitern. Einfach mal selber ausprobieren. Ich glaube, der Brickwall Limiter schützt einfach nur vor Übersteuerung und der Limiter bietet noch einen Input-Regler, kann also lauter machen. Der Maximizer greift noch Indie Frequenzen ein. Wie gesagt, einfach mal in 10 Minuten ausprobieren.
    Nuendo bietet schon seit langer Zeit Makros an. Ich weiß nicht, ob das erst seit Cubase 7 möglich ist. Und welche Fragen gibt es zum ChannelStrip? Der ist super simpel, klingt gut und ist top zu bedienen. Ich glaube Cubendo bietet sogar selber eine Art Hardware-Monitoring an (bin gerade im Urlaub).
    SSDs sind im Lesen UND Schreiben schneller als SSDs. Nutze ich für das System und Sample-Libraries, da nicht alles im Template ist. Der Geschwindigkeits-Vorteil ist gewaltig.
    Möchte ich mehrere Spuren, wie z.B. Vocals, auf einen Send legen, erzeuge ich zuerst eine Gruppe und lege auf diese einen Hall. Die Vorteile überwiegen!!
    Gerenderte Spuren gegenüber Audio Spüren haben auch den Vorteil der Wellenformdarstellung.
  32. #19 Holger Steinbrink schrieb am 09.08.2013
    @XYz

    Zur Spureinfärbung:
    In den Cubase-Einstellungen bei der aktuellsten 7er Version gibt es unter Event-Darstellung -> Spuren den Punkt "Spurbedienelemente farbig markieren". Hier einfach wie gewünscht den Regler aufziehen.
  33. #18 jeze schrieb am 09.08.2013
    @Tsching: Danke für die ausführliche Erklärung mit den Perfomance-Metern.


    Dass man die Audio-Einstellungen am besten so lässt, wie sie sind wenn alles funktioniert, ist nachvollziehbar. Die Fragen was diese Einstellungen genau tun kommen aber ja immer dann auf, wenn es irgendwelche Probleme gibt. Und dann ist es eben schon hilfreich zu wissen, was man genau damit beeinflussen kann. Bei mir gibt es beispielsweise beim Abspielen eines Projekts seit Anbeginn von C7 immer Performance-Peaks. Wenn ich den Audio-Guard ausschalte, sind sie nicht mehr da.

    Ich finde die Begeisterung toll, mit der Du Deine Themen vermittelst. Ab und zu würde ich mir wünschen, dass Einwände anderer ernster genommen werden. Beispielsweise lief ja Deiner Aussage nach Cubase 7 vom Start weg bei dir rund, während jetzt bei Version 7.0.5 klar ist, dass zahlreiche eklatante Bugs wirklich da waren von denen viele User wirklich betroffen waren und die inzwischen zum Glück gefixt wurden. ;)

    Verstehe mich bitte nicht falsch - ich find's toll dass es sowas in der Form wie Musotalk überhaupt gibt und dass sich Leute wie Du daran beteiligen. Ich glaube, dass es solch eine Öffentlichkeit der "Musikindustrie" vorher nicht gegeben hat und dass deshalb das Publikum vielleicht teilweise professioneller ist, als angenommen. :)

    Viele Grüße...
  34. #17 Aleksandar schrieb am 09.08.2013
    Hi,super erklärt verständlich für jeden.Ich würder mir wünschen das beim nächsten mal das thema Optimierung vom Betriebssystem für die arbeit mit cubase usw.Danke
  35. #16 XYz schrieb am 09.08.2013
    Schöne Sendung!
    Hätte aber noch etwas zu der Funktion "Verzögerungsausgleich ausgleichen" anzumerken: Dabei werden nämlich nur die Plugins deaktiviert, die eine große Auswirkung auf die Latenz haben. Amp-Simulationen sind aber in der Regel so programmiert, dass sie nur eine sehr geringe Latenz verursachen, und werden daher von dieser Funktion nicht beeinflusst. Also mit Guitar Rig einspielen geht dann immer noch.

    Ich bin der gleichen Meinung wie tsching, dass man meistens bei 512 Samples noch bequem Keyboard einspielen kann. Für E-Gitarrenaufnahmen stelle ich die Latenz auf ca. 10 ms, wenn es Probleme gibt gebe ich noch etwas vom Direktsignal auf den Kopfhörer.

    Übrigens habe ich das Gefühl, dass Cubase 7.0.5 unter Windows sogar leistungsfähiger als Cubase 6.5 ist. 7.0.0 fand ich viel zu CPU-
    hungrig, aber das wurde mit den Wartungsupdates noch optimiert.
    Ich habe meistens Projekte mit über 40 Spuren und habe mit der Leistung des Rechners recht wenig Probleme. Arbeite allerdings auch in 2 Phasen, also zuerst recorden, dann mixen. Generell nehme ich das Signal so auf, dass ich nicht mehr viel bearbeiten muss. Diese Arbeitsweise funktioniert natürlich bei elektronischer Musik, wo man auch viel mit Effekten experimentiert, nicht so gut.

    Frage an Holger: Kann man das schon irgendwie einstellen, dass die Tracks farbig hinterlegt sind (und wenn ja, wo?), oder wird das erst in einem der nächsten Updates kommen?
  36. #15 tim schrieb am 09.08.2013
    Noch eine kleine Anmerkung falls jemand mit Melodyne arbeitet. Hier empfiehlt es sich wenn man die Puffergröße fix auf 1024 Samples setzt - nix drunter, nix drüber - da es sonst zu Problemen bei der Aufnahme/Wiedergabe in Melodyne kommen kann.
  37. #14 sven schrieb am 09.08.2013
    Ich verstehe nicht, warum die Leute unbedingt über die DAW Monitoren wollen.
    Warum nimmt man nicht einfach ein kleines Analogpult? Wer mit aktiven Monitoren arbeitet, kommt eh nicht drum rum, etwas zwischen DAW und Monitor zu schalten.
    Dann beschickt man die DAW im einfachsten Fall mit einem der Send-Wege. Etwas kleverer ist es, hierfür die Insert Buchsen zu missbrauchen (man muss nur eine kleine Brücke in den Stecker einlöten).
    Wer einen Pre-Amp mit mehreren Ausgängen hat, beschickt DAW-Eingänge und das Pult gleichzeitig. Oder man konfiguriert eine Patchbay als Splitter.
    Vielleicht wäre das ja ein Thema für eine eurer nächsten Sendungen: Einbinden einer DAW in ein analoges Setup. Da könnte man dann gleich noch die externen Cubase-Instrumente und -Effekte erklären.
  38. #13 carsten schrieb am 09.08.2013
    Latenz, Bachblüten-Placebo für Überempfindliche oder technischer Mangel?

    Ich gebe da NonEric völlig Recht, Latenz nervt und kann das Feeling stören. Und das sollte einfach nicht passieren. Musik basiert stark auf Feeling, Groove und Timing.


    Ja, man kann das Einspielen mit Latenz üben und beherrschen (auch viel mehr als 20 ms ist da möglich), und man kann über viele Workarounds die Latenz vermindern oder umgehen.
    Aber sie bleibt beim HD-Recording leider ein unangenehmer Faktor und ein Thema, bei dem selbst gestandene Technikprofis schnell alt aussehen. Ich habe bisher noch niemanden getroffen, der die gesamte Latenz in seinem Audiosystem präzise kannte.
    --CoreAudio/Windows/Treiber/mit/ohne MIDIgeräten/ MIDI direkt/gebounced, externe Geräte und Instrumente sind eingebunden/ sind die Dritthersteller-Plugins sauber getimed?/ Dienstag war das noch nicht da, etc...--
    Dabei geht es ja nicht nur um die Werte oberhalb 10 oder 20 Millisekunden, ab denen das Timing leidet. Auch ein Spurversatz im einstelligen Millisekundenbereich kann bei Dopplungen einen unangenehmen Phasing-Effekt hervorrufen, der dann unter Umständen dem Mix schadet.


    Nachdem ich das gesagt habe muss ich allerdings zugeben, das mich 5 Meter Abstand vom Gitarrenamp beim Spielen im Proberaum noch nie gestört haben Ich habe vor der digitalen Revolution nicht einmal
    das Wort "Latenz" in diesem Zusammenhang gekannt, geschweige denn eine bemerkt.
    Und das, glaubt es oder auch nicht, macht das Thema Digital-Latenz für mich noch mysteriöser und ärgerlicher.

    5 Meter Schalllaufzeit = 15 Millisekunden

  39. #12 Holger Steinbrink schrieb am 09.08.2013
    @Dominik Rock
    Auch für den Mac gibt es ASIO-Treiber, normalerweise müßten die CoireAudio_Treiber heissen. Wegen der Nomenklatur bei Windows- und Mac-Cubase wird das aber ASIO-Treiber genannt. Ist aber im Prinzip das gleiche. Grundsätzlich sollte man auch unter OS X für jede Audio-Software den entsprechenden Treiber für sein Audio-Interface anwählen.
  40. #11 Holger Steinbrink schrieb am 09.08.2013
    @Ralf B.
    Aus dem ASIO-Guard sollten nur Plug-Ins entfernt werden, die Sample-Streaming betreiben. HalionSonic SE ist hier schon automatisch deaktiviert, ich selber habe manuell noch Kontakt entfernt. Alle anderen Plug-Ins kann man problemlos für den ASIO-Guard aktiviert lassen.
  41. #10 Holger Steinbrink schrieb am 09.08.2013
    @Ralf
    Leider wird, wenn Cubase als Programm im Hintergrund den ASIO-Treiber freigibt, kein Audio mehr via Skype übertragen. Die technischen Probleme kamen auch nicht dadurch, sondern dass die Bildschirmübertragung eingefroren ist. Wir hatten das ausreichend getestet, ich vermute einfach eine Leitungsüberlastung zur Mittagszeit. Auch meine Bildübertragung über eine zweite Skype-Leitung war ja am Ende viel schlechter als am Anfang. Ich plädiere für allgemeines Skype-Verbot in Deutschland, wenn Musotalk auf Sendung ist ;-)
  42. #9 Andi_187 schrieb am 09.08.2013
    @JeZe
    Das Stimmt.
    Gemessen am ganzen Drumherum, bietet Cubase selbst doch recht wenig Spielraum um Boden gut zu machen. Wenn man seinen Rechner in den letzten 1 bis 2 Jahren gekauft hat, und sich Sorgen um etwas Latenz macht, hat man aus meiner Sicht noch kein Performanceproblem und kommt mit den Cubase- und Treiberoptionen wohl aus. Für die Nutzer, die (z.B. keinen i7 haben, also) Optimierung wirklich benötigen, reicht das Leider nicht.
    Um die wesentlichen Maßnahmen abzudecken, müsste die Sendung allerdings "den Rechner für Cubase optimieren" o.ä. heißen und wäre wohl ein abendfüllendes Spektakel. :D

    Meines Wissens gibt die Anzeige lediglich über die "ASIO-Treiberauslastung" Auskunft. Zum Beispiel entsprechen ca. 80% auf dem Performancemeter bei meiner betagten Kiste (Core2Duo, 2.9 Ghz, 8GB) jedenfalls nur 45-50% Prozessorauslastung.


    Was ich jedem der Bedarf, Zeit und Sitzfleisch hat und nicht bereits ein professionelles Setup besitz empfehle:
    Googlen nach: "Windows_7_PC_als DAW optimieren" (erster Eintrag)
    Ist ein sehr umfassendes PDF zum Thema. Hab mir letztes Jahr nach dem Neuaufsetzen meines Systems auf SSD fast das ganze Prozedere (bis auf einige der Latenzdinger) gegeben. Ein Knaller! Einmal durchackern, ab die Lutzi!

    SSD für alles was quasi eher gelesen als geschrieben werden muss (Windows, Cubase, Plugins, Samples),
    die HDD für´s Schreiben/Speichern (Projektdateien, aber auch Auslagerungsdateien von Windows, temporäre Ordner, Userordner, Wiederherstellungspunkte, quasi alle repetitiven aber unmittelbar unnützen Schreibvorgänge, die man irgendwie manuell umorganisieren kann), um die SSD zu schonen. Meines Wissens sind HDDs auch nach wie vor schneller beim Schreiben.

    Mit so einem winzigen "drei-Platten-Setup" fahre ich bisher exzellent und auch wenn das Neuaufsetzen des Systems auf SSD beudeutend umständlicher ausfiel als erwartet, reisst das Teil es einfach raus. Zwar macht sie aus meinem Hobel keinen i7, aber all die kleinen Vorgänge wie Plugins laden, Samples durchschalten, einfach ALLES reagiert deutlich direkter. Sogar das früher ewig dauernde Wechseln zwischen Cubase und WL geht ratzfatz.


  43. #8 Ralf B. schrieb am 09.08.2013
    Klasse Sendung!!! Dickes Lob an den heutigen Moderator Tsching :)

    Hätte da als langjähriger Cubase-Nutzer allerdings noch ne Frage zum neuen "ASIO Guard" in Cubase7: Holger sagte, dass bei ihm der ASIO-Guard aktiviert ist, aber er "alle Steinberg-Sachen für den ASIO-Guard ausgeschaltet" hat...was bedeutet das konkret??? Wenn ich den ASIO-Guard aktiviere, muss ich dann ALLE Cubase PlugIns von z.B. "HalionSonic SE" etc. im Fenster "PlugIn Informationen" ausschalten? Oder war das nur auf den Halion4/5 Sampler bezogen?


    Themenvorschlag für eine der weiteren Special-Sendungen zu Cubase7:

    Für welche Anwendungen und wie setzt man bei Cubase in der Praxis den "Limiter", den neuen "Brickwall-Limiter" und den "Maximizer" ein? Da bleibt das Handbuch sehr theoretisch...wäre schön, wenn Tsching da Beispiele aus der Praxis bringen könnte (besonders für welchen Anwendungszweck und wie man den neuen Brickwall-Limiter bei Cubase7 einstellen sollte!)

    Außerdem wäre sicher für viele Einsteiger von Cubase7 interessant, wenn die Matching-Funktion vom neuen Curve-EQ mal an einem Beispiel - vielleicht ja an einem Song von Non-Eric ;) - gezeigt werden würde!

    Auch ein paar Worte zum neuen Channel-Strip und seine Einbindung in Cubase (neben den bisher schon bekannten Inserts und Sends), sowie die dort neuen PlugIns wie z.B TapeSaturarion etc. wäre ne Idee für eure Cubase-Special-Reihe!

    Thx nochmal an Tsching, Non-Eric und Andre
  44. #7 Ralf Morzinek schrieb am 08.08.2013
    Liebes Muso Talk Zeam und auch Tsching bitte schaltet doch einfach mal das nächste mal in Cubase den Hacken ein wenn man mit anderen Programmen und Cubase arbeitet ein. Denn dann klapt es auch mit Microsoft's gekauftem Skype. Gruß Ralle!!!!!

    Ernsthaft:Würde mich der generelle Umgang mit Halion 4 oder auch schon 5 sehr interessieren, weil es hier gast far nichts an vernünftigen Tutorials oder ähnlichem gibt! Vielleicht auch in mehreren Sendungen aufgeteilt oder aner Tsching macjt ne DVD draus. Hätte dann gerne eine kostenlose von dir für den Tipp danke im Voraus an Tsching.
  45. #6 Felsmann schrieb am 08.08.2013
    ...super Praxis Talk mit wichtigen Hinweisen zur Audio Optimierung in Cubase. Besonders gut hat mir der Hinweis von Holger Steinbrink gefallen, MIDI Spuren über die Send Wege in Audio aufzunehmen. Diese Funktion sich in Cubase zu erschließen - ohne den Hinweis von Holger Steinbrink - darauf, dass das auch klappt, ist für den Cubase User vermutlich selbst durch aufmerksames Lesen des User manuals eher unwahrscheinlich. Danke also dafür und - wie insgesamt - auch für die speziellen Hinweise zur ASIO Optimierung. Kein Mensch möchte Aussetzer und Haker hören, wenn er im kreativen Flow ist.

    Aktuell nutze ich Cubase 7.0.5 unter Win8Pro-64bit mit 8GB RAM und einem i3 Prozessor der neueren Bauart auf einem msi Motherboard. Ich habe selbst bei einer eingestellten Latenz von 10ms meines Focusrite 8i6 Soundkarte und mit teilweise über 100 Spuren und mächtigen Synths wie dem Omnisphere das System selbst bei geöffnetem Browser und u.U. auch einigen geöffneten Programmen wie Photoshop u.a. noch nicht an seine Grenze bringen können, auch nicht bei der Verwendung von vielen Plugins in den Inserts der MixConsole in Cubase. Meiner Ansicht nach zeigt sich hier, dass Win8Pro gerade in Verbindung mit Cubase 7.0.5 astrein funktionieren kann. Es ist sowohl das beste Windows, als auch das beste Cubase, das ich je hatte. Ich hoffe, dass ich das noch eine Weile behaupten kann ;-) Schließlich werden die Hardware Voraussetzungen für DAWs in Zukunft wohl eher noch anspruchsvoller sein...es sei denn, die Software Programmierer in Sachen Audio arbeiten erfolgreich an einer Optimierung, die mit eher geringen bis durchschnittlichen Ressourcen auskommt.
    Auf den nächsten Praxis Talk zum Thema Cubase im September freue ich mich schon jetzt.

    Liebe Grüße aus Hannover
  46. #5 Dominik Rock schrieb am 08.08.2013
    Hallo Noneric!

    Erst einmal ein rießen Lob für eure Sendung, Musotalk ist einfach Klasse! ;-)
    Ich bin zwar kein "Cubase- User" aber viele Tipp´s die zur Sprache kamen, funktionieren ja auch in anderen DAW´s !!!

    Mir ist aufgefallen, dass Holger mit seinem Mac den "Asiotreiber" für Cubase nutzt.
    Funktioniert dass auch mit anderen DAW´s in OSX?

    "Leistung optimieren" wie wäre es mit einer Sendung über Ableton live... ? ;-)

    Grüße Dominik






  47. #4 Frank Arnold schrieb am 08.08.2013
    Ich kann dazu nur anmerken:

    Man braucht in der Tat nicht wirklich 64 Samples ASIO Puffer für das normale arbeiten. Ich nutze fast immer irgendwas von 384 bis 512 Samples und wenn ich Life einspiele drücke ich den besagten Button "Latenzausgleich einschränken". Wenn man bei großen Projekten Probleme bekommt kann man durchaus auch auf 1024 gehen. Beim rumfrickeln im Projekt ist es vollkommen egal wie hoch die Latenz ist, das wird sowieso immer von Cubase ausgeglichen.

    Bei M-Audio Karten kann man schon mittlerweile im laufenden Betrieb die Asio Einstellungen ändern ohne das man Cubase zu machen muss. Zumindest mit den aktuellsten Treibern funktioniert das. Allerdings ist die Funktion innerhalb von Cubase das Asio Control Panel zu öffnen bei mir schon seit langer Zeit ohne Effekt.

    Die Freeze Funktion ist mir persönlich auch zu unflexibel. Das ist schon seit Ewigkeiten ein Wunsch vieler das Steinberg da mal bisschen was optimiert. Studio One zeigt z.B. wie man sowas nahezu perfekt implementieren kann.
    Aber Tracks zu Audio rendern gewöhnt man sich spätestens dann an wenn man mal ein älteres Projekt geladen hat und verwundert feststellt, dass ein Plug-in seinen "Default" Sound lädt anstatt dem, welcher eigentlich mit dem Projekt gespeichert wurde (hatte ich z.B. bei Arturia Synth).
    Wer mit Hardware Synth arbeitet macht das sowieso automatisch.
    Achja.. und es soll auch vorkommen das sich Musiker melden und fragen ob sie einen Song remixen können und dazu benötigt man sowieso alles als Audio. Wenn das Projekt vielleicht schon 1 Jahr her ist und man einige Synth gar nicht mehr installiert hat kommt dann Freude auf.
    Das man also Tracks zu Audio macht ist nicht nur eine Sache um CPU zu sparen sondern sollte man eigentlich ab einem gewissen Punkt des Projektes immer machen.

    Die Cubase internen Effekte sind oft besser als ihr Ruf. Wer sich mal mit Pros unterhalten hat, wird oft aus dem Staunen nicht rauskommen. Z.B. wird der olle Quadrafuzz Distortion Effekt von sehr vielen Trance Musikern auf dem Bass favorisiert. Genauso wie der einfache Envelope-Shaper manchmal lieber genommen wird als irgendein SPL Transient Designer Dingens.
    Oder das Cubase PingPongDelay was sehr einfach von der Handhabung ist und extrem gut funktioniert.
    Diese typischen Effekte wo es nicht darauf ankommt "analog" zu klingen oder irgendeine Hardware zu emulieren, da können die internen Plug-ins hervorragend mithalten.

    Asio Guard ist nach meinem Wissen etwas was Logic schon länger hat, eine interne doppelte Pufferung unabhängig vom ASIO Puffer. Was auch immer ein Grund war, warum viele sagten das man unter Logic mehr Plug-ins laufen lassen könnte als unter Cubase. Dieses Feature bringt also schon was und ist sicherlich eines der "Top" Features die mit Cubase 7 gekommen sind. Wer arge Probleme mit den Ressourcen hat und noch eine ältere Cubase Version nutzt, könnte möglicherweise alleine vom Wechsel auf Cubase 7 profitieren.
  48. #3 Bernhard Meier schrieb am 08.08.2013
    Hallo Non Eric,
    ich bin begeisterter Musotalk hörer/seher.
    Hier meine Erfahrung mit PC, cubase und Gitarre spielen.
    2009 hatte ich versucht mit einem 2.4 GHz dual core Rechner Musik zu machen.
    Ich spiel Gitarre, fehlt vielleicht noch.
    Ich saß regelmäßig eine Stunde vor dem Rechner und hab rumgeschraubt weil mal wieder irgendwas nicht funktionierte. Ich hatte damals cubase benutzt. Ich war kein Neueinsteiger was PCs betrifft.
    Keiner fühlte sich wirklich zuständig für Treiberprobleme oder Software Probleme. Da schiebt der eine Hersteller das Problem dem anderen Hersteller zu. Wenn keiner mehr was weiß liegt es halt an Windows.
    Ich bin dann umgestiegen auf digital Recorder. Dann war wieder Musik machen angesagt.
    Allerdings sind diese Recorder auch etwas umständlich zu bedienen.
    Seit 2011 hab ich ein Macbook und hatte bisher Logic Express 9 zusammen mit Produkten von Apogee verwendet, ohne ein kleinstes Problem.
    Seit kurzen verwende ich Logic Pro 9. Ich kann bisher von keinem Problem berichten, es läuft einfach.
    Im Moment läuft Cubase Praxis Leistung optimieren. Wenn ich meine ehrliche Meinung abgeben darf:
    Ich glaub das nach 30 Minuten Video mehr als 80 Prozent der Zuhörer abgeschaltet haben.
    Wie heißt immer der Spruch am Ende der Sendung:
    Make more music.
    Das ist ganz einfach. Das Richtige Equipment verwenden.
    Gruß
    Bernhard Meier
  49. #2 Holger Steinbrink schrieb am 08.08.2013
    @JeZe
    Grundsätzlich sollte man die Finger von den von Dir genannten Parametern lassen, weil Cubase beim ersten Programmstart diese basierend auf der verwendeten Rechnerhardware einstellt.
    Eine SSD im Zusammenhang mit Audio-Aufnahmen halte ich für überbewertet, auch für "normales" Sample-Streaming wie Halion (Sonic) & Kontakt es bieten. Lediglich beim Laden größerer Orchester-Libraries spart man hier einige Zeit, wenn man aber ein Template baut, ist das auch nicht ganz so wichtig.
    Zur Performance-Anzeige: Die Anzeige "average load" (grün) zeigt an, wie viel der verfügbaren CPU-Leistung für die Audiobearbeitung verwendet wird. Das ist nicht die gesamte CPU-Belastung durch die Cubase-Prozesse, die sieht man nur im Task-Manager (PC) und Aktivitätsanzeige (Mac). Die Anzeige "real-time peak" (blau) zeigt die Prozessorlast im Realtime-Pfad der Audio-Engine an, ein sehr dynamischer Prozess, deshalb auch die stärkere Auslenkung. Hier kann am besten beurteilt werden, ob es zu Drop Outs kommt.
  50. #1 JeZe schrieb am 08.08.2013
    Danke für die Sendung. Ich denke gerade für Einsteiger sind Hinweise, wie man es vermeidet in bestimmte "Ressourcen-Fallen" zu tappen, hilfreich.

    Vieles davon ist allerdings nicht Cubase-spezifisch und gerade Cubase bietet einige Einstellungen, bei denen auch dem erfahrenen Anwender nicht direkt aus dem ff klar ist, was sie genau tun und wie sich das auswirkt (z.B. Audiopriorität, Multiprozessormodus, Modus für optimierte Audioleistung von Steinberg, Audio vorab laden, Aufnahmelatenz berücksichtigen, etc.).

    Dann gibt es noch die Hardware-Ebene: wie wirkt sich eine SSD auf Cubase aus - welche Daten sollte man aug die SSD packen, welche auf eine herkömmliche HDD. Generell ist die Frage interessant, ob man virtuelle Sampler von der selben Disk streamen sollte, von der auch die Spuren gespielt werden, etc.

    Ich würde mir eine weitere Vertiefung mehr auf dieser technischen Ebene wünschen.

    Was in der Sendung angesprochen, was aber irgendwie nicht wirkllich beantwortet wurde: misst die Performance-Anzeige in Cubase nur den Cubase-eigenen Verbrauch oder misst sie wirklich die CPU?

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