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Cockos Reaper 4 DAW für den Mac - Test

Andrew´s persönliche Wertung: 4.5 von 5 Sternen.

Cockos Reaper ist eine umfangreiche und ausgereifte Audio Workstation für Macs und PCs.

Aber was kann Reaper was andere DAWs nicht können? Wie groß ist der Unterschied im Handling zu Cubase und Co?

Der Installer der Software ist auf dem Mac nur 11 MB groß. Massenweise Sounds & Samples werden also nicht mitgeliefert.

Der Umfang der Plugins allerdings ist ziemlich groß. Zur Erstellung eigener Plugins gibt es sogar eine Skriptsprache.

An den eigenen Workflow kann Reaper wie keine andere DAW angepasst werden. Selbst die Anzahl, Farbe und Position der Bedienelemente läßt sich manipulieren.

Die Flexibilität, auch beim Audio Routing, ist die große Stärke des Programms.

Käufer haben keine Kopierschutzfallen zu umschiffen und Interessenten können die Software beliebig lange testen. 

Auch große Updates sind in Preis enthalten, der mit 60 bzw 225 Dollar übrigends sehr moderat ausfällt.

Andrew Levine > mobile.blumlein.net macht mobile Aufnahme und eine eigene > Dokuserie auf MusoTalk.TV

> Reaper.fm

 Download > HD (661MB) > medium (234MB) > small iPhone, iPad (184MB)

zum Abspielen > VLC oder > Quicktime Player kostenlos herunterladen.

09.04.2012 - Software

Dein Kommentar

  1. #22 Holger schrieb am 23.10.2012
    Ich schließe mich da an, daß ich es absolut Klasse finde, daß ihr neben den typischen DAWs auch über Reaper berichtet.

    Schade nur, daß Andrew noch ein wenig mehr Erfahrung hätte sammeln müssen, um die Fähigkeiten von Reaper wirklich zu präsentieren. Es kommt ein wenig so rüber, als müßte man sich Reaper erst 'zusammenbasteln', damit es für die eigene Arbeit passt, aber ich finde, ein gewisses Grundsetup ist in jeder DAW nötig. Ob ich zusätzlich auch noch an der Oberfläche schrauben will, bleibt letztlich eine Frage des Geschmacks. Es gibt wunderschöne, fertige Layouts, die man als Alternative ausprobieren kann, wo man selber überhaupt nicht mehr 'schrauben' muss. Aber man hat zumindest die Wahl. Und seitdem es ein deutsches Languagepack gibt, sollte das Thema Sprachbarriere auch erledigt sein; zumindest konnte ich das im Bekanntenkreis beobachten ;-)

    Ich verfolge die Entwicklung von Reaper schon seit einigen Jahren und bin vor gut 2 Jahren komplett darauf umgestiegen, schon alleine, weil ich es im Hobbybereich aus Kostengründen jeder anderen DAW vorgezogen habe. Da ich hauptsächlich Liverecording betreibe, bin ich auch nicht auf eine massive Samplebank angewiesen, wie sie ja gerne von der Konkurrenz gleich mitgeliefert wird. Mein Recordingsetup besteht derzeit nur aus Reaper und freien VST Plugins. Zu meinem positiven Erstauenen haben sogar einige befreundete Tontechniker darauf umgesattelt, weil sie einfach davon begeistert waren, was diese schlanke Anwendung leisten kann.

    Das absolute Topargument für mich momentan ist aber die Möglichkeit, daß ich Reaper komplett per iPad+Lemur App und einer gut gestalteten Oberfläche steuern kann. Somit bin ich, vor allem im Probenraum, jederzeit in der Lage, aufzunehmen, in den Mix einzugreifen, Effekte zu steuern, etc., ohne jegliche Rennerei!

    Wer sich die iPad Oberfläche mal ansehen will, kann ja mal in diesen Thread im Reaper-Forum schauen: http://forum.cockos.com/showthread.php?t=98673

    Ich kann nur jedem empfehlen, Reaper mal auszuprobieren, schaden kann's ja nicht ;-))
  2. #21 Chris schrieb am 17.09.2012
    Klasse dass ihr mal Reaper getestet habt, nur schade dass keine Erfahrungen mit VST Instrumenten mit von der Partie war.

    Ich mache jetzt wieder hobbymäßig Musik und stand auch vor der Wahl einer DAW. Von früher kann ich noch Cubase auf dem ST und die SX Version auf dem PC, also habe ich die neue Elements-Version getestet. Noch auf dem Programm hatte ich FL Studio 10 und Ableton Live 8. Zum Schluss bin ich jetzt bei Reaper gelandet und bleibe erst mal dabei. Grund einfach zu bedienen und hat keine eingeschränkte Funktionalität und das für 45,-EUR, einfach spitze.

    Cubase hat knapp verloren, aber da die Elements kein Sidechain hat, kann und dies auch nicht mit Dritthersteller Plugins aufzurüsten geht, ist dies auch im Hobbybereich ein "NoGO". Schade, denn dieser Punkt und die doch öfteren Abstürze und Unkompatibilitäten der 64Bit Version hat es dann doch aus dem Rennen geworfen. Man merkt halt immer wieder dass es eine extrem alte Software ist und einfach seine Zeit gekommen ist.
  3. #20 submarin schrieb am 13.05.2012
    Hi Zusammen,

    ganz am Anfang ging es darum, dass Andrew den Switch vor allem wegen dem ´Sound´ gemacht hat.

    Dies ist doch ein Thema, welches in den Foren ALLER Hersteller heftig diskutiert wird und selbst die Hersteller sagen, dass eine DAW nicht klingen kann.

    Also was ist das denn jetzt bitte??
  4. #19 Tja schrieb am 11.04.2012
    Doch Peter geht alles:)


    Klick mal auf das "i/o" bei den tracks dort kannst Du die Sends manuell erstellen oder du "klickst und ziehst" von einem "i/o" zum gewünschenten Track oder Du (klickst und ziehst) vom einem send Feld zum gewünschten mit der Maus. Oder, oder, oder... :)
  5. #18 Pete schrieb am 11.04.2012
    @Ronald
    @Tja

    Vielen Dank für eure Hilfe :-)

    Ich bin gerade dabei mir den Reaper nach meinen Vorstellungen einzurichten, dass meiste an Grundbedürfnissen funzt mittlerweile auch.

    Nur eines ist mir schleierhaft, wenn ich z.B. die NI Maschine auf einen normalen Track einfüge, so ist es mir trotz Routingmatrix nicht möglich die 16 Stereo outs auf 16 Stereo Tracks im Reaper zu routen. Nutze ich dafür insert virt. Instrument fragt Reaper ob er 16 Stereotracks anlegen soll...1/2 3/4 5/6... geroutet auf die Subtracks. Prima!

    Manuell ist es mir nicht möglich einzelne Stereotracks zu senden, denn klicke ich auf Send hinzufügen, werden mir bei audio per pulldown liste nur einzelne Spuren angeboten. Faktisch ist es mir nicht möglich, nachträglich Stereo sends zu erzeugen!

    ;-) Ok ok werd mich ins Forum bemühen!

    Beste Grüße

    Pete



  6. #17 Ronald schrieb am 10.04.2012
    @Pete

    Dann versuche ich dir hier mal ein bischen in die Schuhe zu helfen.

    Zu Multichannel VSTi´s.

    Im Plugin Window, wo du halt den Kontakt, die Machine oder Reaktor vor dir hast, ist rechts oben in der Ecke ein Button der Dir die vorhandenen Outs anzeigt (Bei Reaktor z.B. 2in 2/8 out). Darauf klicken, danach geht ein Fenster auf wo du auf klick auf das Pluszeichen hinzufügen, bzw. auf minus wieder entfernen kannst.

    Quanitsieren? Es gibt ein Shortcut dafür, findest du am einfachsten in den Keyboard Shortcuts, die du durchsuchen kannst.
    Oder im Kontexmenu oder du legst dir ne Toolbar mit nem Q button an und rate mal welche Funktion du diesem Button zuteilst.

    Gerne Schicke ich dir meine, damit sparst du dir einiges an Arbeit.

    Allerdings sollte man REAPER die dinge etwas anders sehen. REAPER ist nicht wie ein Auto, einsteigen und losfahren, sondern eher wie ein Rennfahrzeug, dass man erst kennenlernen, einstellen muss, danach fährts aber so durch die Kurven wie ich es will.

    bis dahin....

    P.S. Es gibt ein gutes Forum, bei dem dir schnell geholfen wird
  7. #16 Tja schrieb am 10.04.2012
    Lieber Peter,


    hast alles zu komplizert gemacht. :)


    Wenn Bettery nur einen Stereoausgang hat, dann reicht ein Track im Reaper vollkommen.
    Einfach EINEN Track aufmachen, Battery drauf, MIDI drauf, fertig.


    (Warum andere DAWs tausende Spezialtracks haben die alle nur etwas aber dafür vieles nicht können, weiß ich nicht. Warum Cubase und Co die Dinge so komplziert "lösen" -> *achselzucken* Wahrscheinlich haben die gedacht, dass die Einschränkungen aus den analogen Welt geil sind.)




    Reaper-Tracks dagegen können immer alls. ALLLES! (Mono/Stereo - Multitracks bis 64 Subtracks in einer Spur, Midi, usw...)




    Bei VSTi mit mehreren Ausgängen: Menu->Insert->Insert new virtual Instrument on new track. Fertig.





    Midi Quantizieren bei der Aufnahme:

    Rechtsklick auf den roten Aufnahmeknopf im Track->Track Recording Settings (2. von unten)

    Alles ganz leicht :)Vernünftige Antworten gibt es dort immer. :)


    Im Reaper gibt es immer tausende Weg um etwas zu machen. Viel Spaß
  8. #15 Ryan Finley schrieb am 10.04.2012
    Nur mal so zur Info,

    Also das man die GUI ausblenden kann und nur die Parameter angezeigt werden ist ja nix neues das geht sogar bei Cubase bestimmt schon seit SX1.

    Ich mein sogar das gehört zur VST SDK.
  9. #14 Pete schrieb am 10.04.2012
    Servus!

    Ich lasse mich gerne inspirieren und dazu verleiten, auch mal etwas Neues zu probieren. So geschehen mit Reaper. Ich als ewiger Ableton User, früher Logic (PC), sehne mich natürlich nach ein wenig mehr Flexibilität im Bereich Routing und Anpassung der GUI. So dachte ich mir, probiers mal aus, ist ja Feiertag!

    Zuerst das Nötigste wie Audiotreiber etc... konfiguriert. Ich als Battery, Reaktor und Maschine Liebhaber wollte unbedingt die Routingvorteile kennenlernen. Leider brachte ich es nichtmal dazu, einzelne Kanäle der Genannten auf verschiedene Tracks zu routen, ausgenommen der jeweiligen Kanäle 1/2 auf Receive Tracks, dort aber gesplittet in zwei Tracks. Obwohl Battery nur Stereoweitergabe erlaubt, musste ich mir schon zwei Tracks für einen Kanal anlegen. Mir ist bewusst, Drums gleich Mono, mir gehts nur ums Prinzip, da z.B. Maschine auch Stereo-Tracks als separate Outs weitergibt. Der Track, der das VST beinhaltet, muss ja nur als Send konfiguriert werden und ein weiterer Track als Receive, soweit die Theorie. Ach da ist ja nun wieder diese Audiomatrix, fein. Nun gut, vll. finde ich ja dennoch raus wie´s funktioniert, also weiter.
    Leider bin ich kein Musikmathematiker wie Bach und fehlt es mir auch an Takt-Präzision, so gibt es ja eigentlich die Quantisierung der Noten bei der Aufnahme, im Editor auch nachträglich durch den Q-Button möglich, ...Wo befindet sich die Einstellung zur Auto-Quantisation? Macht nix, gibt ja ein PDF-Handbuch. Auch Feiertags habe ich leider nicht die Zeit, 400 Seiten zu lesen. Da man ja bekanntlicherweise PDFs durchsuchen kann und ja nur "quantisation" eingeben sollte, um hoffnungsfroherweise eine Antwort zu erhalten...Fehlanzeige. Mittlerweile fühle ich mich wie ein Schulbub, der zum ersten Male einen Taschenrechner bedient. Aber ja, es gibt unzählige Youtube-Tutorials, nur wie soll ich mich da fühlen, wenn ich nicht mal Stereo-Tracks routen kann, geschweige denn Noten bei der Aufnahme zu quantisieren. Etc..pp...

    Das ist meine erste Erfahrung mit dem Reaper und dachte, dies könne auch von Interesse sein.

    Jetzt bin ich hier der Buhmann, der nix vestehen wie gehen :-(

    Grüße
    Peter

  10. #13 facets schrieb am 10.04.2012
    Die CPU-Auslastung bei Reaper ist geringer. Das war für mich unter anderem auch der Grund für den Wechsel auf Reaper vor ca. 4 Jahren.

    Auf den Render-Test bin ich sehr gespannt.

    Ich finde, die Sendung war mal wieder gut und hat auf jeden Fall Lust gemacht auf Reaper. Man hätte das eine oder andere Thema noch ansprechen können, wie z.B. Automation, timestamped-Sicherung nach jeder Minute (falls das Ding wegen mächtigen VST(i)s mal hängen sollte), sehr einfache Gruppenbildungen für Tracks, das Speichern von FX-Chains, die ich in einem anderen Projekt wieder laden kann. Ein Megafeature (wahrscheinlich gibt's das auch in anderen DAWs) ist das Öffnen eines Projekts im FX-Offline-Modus.
  11. #12 Jennifer Blake schrieb am 09.04.2012
    > Reaper bietet mit Abstand das beste Time Stretching und Compression an. […]

    Reaper nutzt, wie fast alle, zplane Algorithmen für Timestreching!







  12. #11 Andy schrieb am 09.04.2012
    Reapers Timestretching ist gut, aber ich bezweifle, dass es hinsichtlich des Klangs soviel besser ist als die Timestretching Funktionen anderer DAWs, da beinahe alle auf die gleichen Algorithmen zurück greifen: auf die élastique Varianten von zplane.
  13. #10 Andrew Levine schrieb am 09.04.2012
    Hallo Reiner,

    > Reaper bietet mit Abstand das beste Time Stretching und Compression an. […]

    diese Features habe ich noch nie genutzt, aber es würde mich freuen, wenn sie so gut sind wie Du sagst.

    > Wenn man hierzu im Render- Menü die höchstmögliche Qualität auswählt,
    > ich glaube Ihr hattet das abschätzig als kurz "völliger Quatsch" bezeichnet,
    > dann verbessert sich die Qualität nochmals.

    In der Projekteinstellungen befinden sich Einstellungen zum Resample- und Pitch Shift-Modus. Ich denke Rendern in Echtzeit ist bei der Einbindung externer Plug-Ins relevant.

    Viele Grüße,

    Andrew
  14. #9 Reiner schrieb am 09.04.2012
    Was mir noch aufgefallen war, Reaper bietet mit Abstand das beste Time Stretching und Compression an. Es gibt wirklich deutlich weniger Artefakte als bei der Konkurrenz. Wenn man hierzu im Render- Menü die höchstmögliche Qualität auswählt, ich glaube Ihr hattet das abschätzig als kurz "völliger Quatsch" bezeichnet, dann verbessert sich die Qualität nochmals. Reaper ist eine wirklich mehr als ernst zu nehmende Alternative. Mir persönlich gefällt nur der Workflow nicht so gut wie z.b. bei Logic, mir ist vieles zu verspielt, aber die Vorteile, die Ihr größtenteils auch genannt habt, sind wirklich nicht von der Hand zu weisen. Deshalb finde ich auch die 4,5 Punkte Wertung durchaus für gerecht.
  15. #8 Thomas M schrieb am 09.04.2012
    Die Fenster sind frei konfigurierbar und lassen sich auch an den verschiedenen Stellen docken. Diese Konfigurationen können auch in Screensets gespeichert werden.

    Die große Stärke von REAPER ist die absolute Konfigurationsfähigkeit.

    Etwas schwächer ist das MIDI Editing, das könnte smoother laufen.

    Ansonsten ist es eine DAW, die sich mindestens auf Augenhöhe mit den großen Mitbewerbern befindet.

  16. #7 Tja schrieb am 09.04.2012
    Letztens habe ich erstmal S1 ausprobiert und war erst begeistert und anschließend schnell enttäuscht:

    In S1 heißt es: Friß oder Stirb.
    In Reaper heißt es: Friß oder Bastel, oder im Forum einfach mal ein Bugfix oder Feature bestellen.

  17. #6 Anthony \"Airon\" Oetzmann schrieb am 09.04.2012
    Hallo,
    nett von euch Reaper mal genau zu betrachten, im Guten wie im Schlechten.

    Hier ein paar kleine Korrekturen.

    Ob eine $60 oder $225 Lizenz gekauft werden muss, hängt vom Umsatz mit dem Programm ab. Ab $20000 Umsatz im Jahr ist die $225 Lizenz zu erwerben. Das ist die einzige Voraussetzung.

    Die Schwächen sind natürlich auch da, und MIDI Funktionen in Cubase sind schwer zu toppen. Reaper schlägt sich jedoch gut und ist für sehr viele User zufriedenstellend.

    Die grösste Umstellung für User anderer DAW Programme sehe ich in der Flexibilität von Reaper, was zum üblichen Lernprozess in der Nutzung einer neuen DAW hinzukommt.

    Was nicht gezeigt wurde war das freie arrangieren der Fenster aus dem View Menü. Auch fehlten die "Mouse Modifiers", oder zum Beispiel die Filterkästen in dem FX Browser, Track Mananger, Reagion Manager, Action List, mit dem man schnell suchen und finden kann. Eine Suchfunktion, die allen anderen DAWs gut tun würde, ist die in den Preferences.

    Es gibt viel zu entdecken und auf eigene Bedürfnisse anzupassen.

    Die Tutorialvideos gibt es zahlreiche im Forum, und von diesen beiden Quellen:
    http://www.youtube.com/user/TutorialsForReaper

    Uneingeschränkt empfehlen möchte ich auch Kenny Goias Reaper Tutorial Serien "Reaper Explained" und "Reaper Tips & Tricks" auf http://groove3.com . Mit denen spart man sehr viel Zeit am Anfang.

    Wenn ihr ein paar Reaperexperten zu Interviews heranziehen wollt, fragt einfach im Forum nach. Im allgemeinen werdet ihr da jede Frage schnell beantwortet bekommen.

    Grüße
    Anthony "Airon" Oetzmann
  18. #5 Ronald schrieb am 09.04.2012
    zu kurz der Test, weil ein paar echte features fehlen komplett.
    Regions hätte man noch ansprechen sollen, die es extrem einfach machen loops etc. zu verschieben oder kopieren. Auch Ripple Editing.

    Generic Tracks, eins der Killer-features. Einfach die Plugins hintereinander schalten. Kein Problem 3 Synths hintereinander zu schalten und gleichzeitig zu spielen. Dank freiem Routing extrem flexibel und hält alles schon übersichtlich. Sogar ein Synth in eine Audiospur hängen kein Problem, und z.B. über reatune(mit midi-out) ein Drumreplacement machen.....

    Jeder Parameter lässt sich z.B. über einen LFO oder AudioSignal von außen Modulieren, gibts nur bei Reaper.

    Auch beim Interface fehlts, eigene Toolbars, docken oben, links, rechts, unten, sogar unterschiedliche Track und Mixer Layouts.
    Screensets und und und...die waren die ersten!
    Sogar eigenen Menus(auch Kontext) sind kein Problem. Das macht man einmal und hat seine DAW, wie man sie haben will.

    Das einzige was den halben Punkt abzug bringt - bin da mit Andrew einer Meinung - ist der Oldschool Midieditor und die Zeit die man investieren muss, aber danach ist man begeistert und fragt sich wieso die anderen das nicht auch so machen.

    Nobrainer für die 60ig bucks.

    P.S. Sollten die cockos Jungs noch ARA implementieren um mit Melodyne einen guten Editor zu haben sowie MIDI etwas aufbohren ist Reaper Perfect. Ach ja, seit 4.2 sogar mit Lanuage API, also jetzt auf Deutsch.....
  19. #4 Andrew Levine schrieb am 09.04.2012
    Hallo Helli,

    > Ich benutze selbst Reaper, und in dieser ganzen Zeit hätte man wirklich Vieles von dem zeigen können,
    > was Reaper von allen anderen DAWs unterscheidet! Und das ist 'ne ganze Menge!

    ich würde mich über eine ausführliche Auflistung freuen, oder noch mehr über einen Screenshot-Vidcast.

    Viele Grüße,

    Andrew
  20. #3 Markus schrieb am 09.04.2012
    Hallo,

    Frohe Ostern erstmal ;)

    Reaper ist sicherlich preis- leistungsmäßig die beste DAW. Allerdings ist mir Reaper z. Z. noch in vielen Dingen zu kompliziert. Dehalb habe ich mich für S1 entschieden.

    Das Routing z. B. ist zwar sehr mächtig aber auch für meinen Gschmack viel zu kompliziert gelöst. Wenn man z.B. ein VSTi mit mehreren Ausgängen Routen möchte, ist das eine ganz schöne Fummelei.

    Auch das bearbeiten von Midi ist zu kompliziert, das ist fast nur überm Editor und nicht direkt über die Items möglich, z. B. das Quantisieren, dort muss man im Editor erst die Noten makieren und dann kann man erst quantisieren. In S1 makiere ich im Haupfenster einfach nur das Item und drücke die Q-Taste.
    Das gleiche gilt z. B. auch fürs Transponieren von Noten.

    Was bei Reaper auch ungewöhnlich ist, daß dort die rechte Maustaste eine große Bedeutung hat. Viel Funktionen gehen dort nur über diese Taste, daß ist natürlich gewöhnungbedürftig.

    Interessant bei Reaper ist, das man keinen Unterschied zwischen VST-Effekten und VSTi' s macht. Man kann mehrere Effekte und Instrumente in einer Spur kombinieren. Interessant ist dies z. B. wenn man einen VST-Arpeggiator nutzen möchte.In anderen DAWs muß man für das VSTi und den Arpeggiator jeweils eine Spur anlegen und dan Routen. In Reaper geht das über eine Spur, das wünschte ich mir in S1.

    Ach und was den FX-Explorer und diverse anderen Sachen unter "View" angeht, die kann man ntürlich andocken und positionieren. Ich habe den FX-Browser z. B. wie in S1 rechts positioniert, so kann man wie in S1 per drag & drop Effekte, VSTi' s und Dateien einfügen.

    Anmerken möchte ich auch noch für Leute die dem Englischen nicht ganz so mächtig sind, man kann sich im deutschen Unterforum von Reaper ein deutsches Language-Pack runterladen und schon hat man Reaper in deutsch.
  21. #2 Helli schrieb am 09.04.2012
    Na ja, versucht es doch nochmal wenn sich Andrew Levine etwas besser damit auskennt!
    Ich fand das eher peinlich, sorry!

    Ich benutze selbst Reaper, und in dieser ganzen Zeit hätte man wirklich Vieles von dem zeigen können, was Reaper von allen anderen DAWs unterscheidet! Und das ist 'ne ganze Menge!
    Aber anscheinend hat Andrew Levine keine Ahnung davon, da er die Software eher eingeschränkt nutzt.
    Er ist also für einen Test also nicht umbedingt der beste Ansprechpartner!

    Für mich ein enttäuschender Beitrag

    Grüße, Helli

  22. #1 Chili schrieb am 09.04.2012
    Hallo!

    Habt ihr die ersten 3:55 absichtlich drin gelassen oder nur vergessen raus zu schneiden?

    Ansonsten hab ich mich sehr gefreut, dass ihr einen ausführlichen Test zum Reaper bringt.

    Grüße aus Wien

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