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Software, DAWs, Angecheckt!, Kategorie-Feature
Sendung vom 09.04.2012

Cockos Reaper 4 DAW für den Mac - Test

Non Eric

Non Eric arbeitete bei Steinberg mit an Cubase 1.0 ST, war mit SNAP im Studio und ist Gründer des Trance Labels Lunatec.

Andrew´s persönliche Wertung: 4.5 von 5 Sternen.

Cockos Reaper ist eine umfangreiche und ausgereifte Audio Workstation für Macs und PCs.

Aber was kann Reaper was andere DAWs nicht können? Wie groß ist der Unterschied im Handling zu Cubase und Co?

Der Installer der Software ist auf dem Mac nur 11 MB groß. Massenweise Sounds & Samples werden also nicht mitgeliefert.

Der Umfang der Plugins allerdings ist ziemlich groß. Zur Erstellung eigener Plugins gibt es sogar eine Skriptsprache.

An den eigenen Workflow kann Reaper wie keine andere DAW angepasst werden. Selbst die Anzahl, Farbe und Position der Bedienelemente läßt sich manipulieren.

Die Flexibilität, auch beim Audio Routing, ist die große Stärke des Programms.

Käufer haben keine Kopierschutzfallen zu umschiffen und Interessenten können die Software beliebig lange testen. 

Auch große Updates sind in Preis enthalten, der mit 60 bzw 225 Dollar übrigends sehr moderat ausfällt.

Andrew Levine > mobile.blumlein.net macht mobile Aufnahme und eine eigene > Dokuserie auf MusoTalk.TV

> Reaper.fm

 Download > HD (661MB) > medium (234MB) > small iPhone, iPad (184MB)

zum Abspielen > VLC oder > Quicktime Player kostenlos herunterladen.

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Kommentare

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#22 Holger schrieb am 23.10.2012 13:57 answer
Ich schließe mich da an, daß ich es absolut Klasse finde, daß ihr neben den typischen DAWs auch über Reaper berichtet.

Schade nur, daß Andrew noch ein wenig mehr Erfahrung hätte sammeln müssen, um die Fähigkeiten von Reaper wirklich zu präsentieren. Es kommt ein wenig so rüber, als müßte man sich Reaper erst 'zusammenbasteln', damit es für die eigene Arbeit passt, aber ich finde, ein gewisses Grundsetup ist in jeder DAW nötig. Ob ich zusätzlich auch noch an der Oberfläche schrauben will, bleibt letztlich eine Frage des Geschmacks. Es gibt wunderschöne, fertige Layouts, die man als Alternative ausprobieren kann, wo man selber überhaupt nicht mehr 'schrauben' muss. Aber man hat zumindest die Wahl. Und seitdem es ein deutsches Languagepack gibt, sollte das Thema Sprachbarriere auch erledigt sein; zumindest konnte ich das im Bekanntenkreis beobachten ;-)

Ich verfolge die Entwicklung von Reaper schon seit einigen Jahren und bin vor gut 2 Jahren komplett darauf umgestiegen, schon alleine, weil ich es im Hobbybereich aus Kostengründen jeder anderen DAW vorgezogen habe. Da ich hauptsächlich Liverecording betreibe, bin ich auch nicht auf eine massive Samplebank angewiesen, wie sie ja gerne von der Konkurrenz gleich mitgeliefert wird. Mein Recordingsetup besteht derzeit nur aus Reaper und freien VST Plugins. Zu meinem positiven Erstauenen haben sogar einige befreundete Tontechniker darauf umgesattelt, weil sie einfach davon begeistert waren, was diese schlanke Anwendung leisten kann.

Das absolute Topargument für mich momentan ist aber die Möglichkeit, daß ich Reaper komplett per iPad+Lemur App und einer gut gestalteten Oberfläche steuern kann. Somit bin ich, vor allem im Probenraum, jederzeit in der Lage, aufzunehmen, in den Mix einzugreifen, Effekte zu steuern, etc., ohne jegliche Rennerei!

Wer sich die iPad Oberfläche mal ansehen will, kann ja mal in diesen Thread im Reaper-Forum schauen: http://forum.cockos.com/showthread.php?t=98673

Ich kann nur jedem empfehlen, Reaper mal auszuprobieren, schaden kann's ja nicht ;-))
#21 Chris schrieb am 17.09.2012 15:50 answer
Klasse dass ihr mal Reaper getestet habt, nur schade dass keine Erfahrungen mit VST Instrumenten mit von der Partie war.

Ich mache jetzt wieder hobbymäßig Musik und stand auch vor der Wahl einer DAW. Von früher kann ich noch Cubase auf dem ST und die SX Version auf dem PC, also habe ich die neue Elements-Version getestet. Noch auf dem Programm hatte ich FL Studio 10 und Ableton Live 8. Zum Schluss bin ich jetzt bei Reaper gelandet und bleibe erst mal dabei. Grund einfach zu bedienen und hat keine eingeschränkte Funktionalität und das für 45,-EUR, einfach spitze.

Cubase hat knapp verloren, aber da die Elements kein Sidechain hat, kann und dies auch nicht mit Dritthersteller Plugins aufzurüsten geht, ist dies auch im Hobbybereich ein "NoGO". Schade, denn dieser Punkt und die doch öfteren Abstürze und Unkompatibilitäten der 64Bit Version hat es dann doch aus dem Rennen geworfen. Man merkt halt immer wieder dass es eine extrem alte Software ist und einfach seine Zeit gekommen ist.
#20 submarin schrieb am 13.05.2012 22:22 answer
Hi Zusammen,

ganz am Anfang ging es darum, dass Andrew den Switch vor allem wegen dem ´Sound´ gemacht hat.

Dies ist doch ein Thema, welches in den Foren ALLER Hersteller heftig diskutiert wird und selbst die Hersteller sagen, dass eine DAW nicht klingen kann.

Also was ist das denn jetzt bitte??
#19 Tja schrieb am 11.04.2012 21:04 answer
Doch Peter geht alles:)


Klick mal auf das "i/o" bei den tracks dort kannst Du die Sends manuell erstellen oder du "klickst und ziehst" von einem "i/o" zum gewünschenten Track oder Du (klickst und ziehst) vom einem send Feld zum gewünschten mit der Maus. Oder, oder, oder... :)
#18 Pete schrieb am 11.04.2012 17:14 answer
@Ronald
@Tja

Vielen Dank für eure Hilfe :-)

Ich bin gerade dabei mir den Reaper nach meinen Vorstellungen einzurichten, dass meiste an Grundbedürfnissen funzt mittlerweile auch.

Nur eines ist mir schleierhaft, wenn ich z.B. die NI Maschine auf einen normalen Track einfüge, so ist es mir trotz Routingmatrix nicht möglich die 16 Stereo outs auf 16 Stereo Tracks im Reaper zu routen. Nutze ich dafür insert virt. Instrument fragt Reaper ob er 16 Stereotracks anlegen soll...1/2 3/4 5/6... geroutet auf die Subtracks. Prima!

Manuell ist es mir nicht möglich einzelne Stereotracks zu senden, denn klicke ich auf Send hinzufügen, werden mir bei audio per pulldown liste nur einzelne Spuren angeboten. Faktisch ist es mir nicht möglich, nachträglich Stereo sends zu erzeugen!

;-) Ok ok werd mich ins Forum bemühen!

Beste Grüße

Pete
#17 Ronald schrieb am 10.04.2012 19:19 answer
@Pete

Dann versuche ich dir hier mal ein bischen in die Schuhe zu helfen.

Zu Multichannel VSTi´s.

Im Plugin Window, wo du halt den Kontakt, die Machine oder Reaktor vor dir hast, ist rechts oben in der Ecke ein Button der Dir die vorhandenen Outs anzeigt (Bei Reaktor z.B. 2in 2/8 out). Darauf klicken, danach geht ein Fenster auf wo du auf klick auf das Pluszeichen hinzufügen, bzw. auf minus wieder entfernen kannst.

Quanitsieren? Es gibt ein Shortcut dafür, findest du am einfachsten in den Keyboard Shortcuts, die du durchsuchen kannst.
Oder im Kontexmenu oder du legst dir ne Toolbar mit nem Q button an und rate mal welche Funktion du diesem Button zuteilst.

Gerne Schicke ich dir meine, damit sparst du dir einiges an Arbeit.

Allerdings sollte man REAPER die dinge etwas anders sehen. REAPER ist nicht wie ein Auto, einsteigen und losfahren, sondern eher wie ein Rennfahrzeug, dass man erst kennenlernen, einstellen muss, danach fährts aber so durch die Kurven wie ich es will.

bis dahin....

P.S. Es gibt ein gutes Forum, bei dem dir schnell geholfen wird
#16 Tja schrieb am 10.04.2012 18:37 answer
Lieber Peter,


hast alles zu komplizert gemacht. :)


Wenn Bettery nur einen Stereoausgang hat, dann reicht ein Track im Reaper vollkommen.
Einfach EINEN Track aufmachen, Battery drauf, MIDI drauf, fertig.


(Warum andere DAWs tausende Spezialtracks haben die alle nur etwas aber dafür vieles nicht können, weiß ich nicht. Warum Cubase und Co die Dinge so komplziert "lösen" -> *achselzucken* Wahrscheinlich haben die gedacht, dass die Einschränkungen aus den analogen Welt geil sind.)




Reaper-Tracks dagegen können immer alls. ALLLES! (Mono/Stereo - Multitracks bis 64 Subtracks in einer Spur, Midi, usw...)




Bei VSTi mit mehreren Ausgängen: Menu->Insert->Insert new virtual Instrument on new track. Fertig.





Midi Quantizieren bei der Aufnahme:

Rechtsklick auf den roten Aufnahmeknopf im Track->Track Recording Settings (2. von unten)

Alles ganz leicht :)Vernünftige Antworten gibt es dort immer. :)


Im Reaper gibt es immer tausende Weg um etwas zu machen. Viel Spaß