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Brainworx Vertigo VCS2 Compressor Plugin - Test

Brainworx veröffentlicht mit dem Vertigo VSC2 Plugin eine Emulation des Hardware Compressors von Vertigo.

Vertigo nennt seinen VSC2 einen "Quad Discrecte Compressor" da seine 4 VCAs mit diskreten, also einzelnen Bausteinen realisiert wurden. Das soll besser als mit ICs klingen.

Der Compressor ist besonders fürs Mastering entwickelt worden.

Andreas Balaskas setzt in seinem Masterlab oft und gerne einen Hardware Vertigo VCS2 ein. Wir durften ihn besuchen und er hat für euch die Plugin Emulation getestet.

Wir konnten Plugin und Hardware mit 3 verschiedene Musikstücke im AB Vergleich beurteilen.

Da der Vertigo über gerasterte Reglerstellungen verfügt, waren gleiche Einstellungen, bis auf Threshold, problemlos möglich.

Ein wirklich interessanter Test, nicht nur bezogen auf das Brainworx Plugin.

Audiobeispiele: >1,2,3 

Andreas Balaskas > Masterlab ist Mastering Engineer in Berlin Keuzberg. Seine Credits sind ziemlich beieindruckend.

> Brainworx VSC2

> Vertigo VCS2

Download > HD (~460MB) > medium (~ 480MB) > small iPhone, iPad (~ 420MB) (~ 65MB)

zum Abspielen > VLC oder > Quicktime Player kostenlos herunterladen.

14.05.2012 - Software

Dein Kommentar

  1. #19 Michael Schumacher schrieb am 30.05.2015
    Schade das man sich das Video nicht mehr ansehen kann...
  2. #18 Florian Schmitz schrieb am 01.04.2015
    Eine wirklich klasse Sendung!
    Sehr beeindruckend.
    Das Plug-In ist auch für blinde Pro Tools-User sehr gut nutzbar.
    Ich nutze dieses sehr häufig bei meiner täglichen Arbeit.
    Für alle die dazu mehr erfahren möchten, habe ich einen Artikel geschrieben.
    Ihr findet diesen unter: http://audiacc.de/artikel/das-vertigo-vsc-2-plug-in-die-voiceover-accessibility-in-pro-tools-11-2015-03-20/
  3. #17 Gerry Fischer schrieb am 04.05.2013
    Hallo Ihr,

    danke wieder einmal für die tolle Sendung! Bin ein grosser Fan von Euch.

    Ich war da jetzt so begeistert von dem Plugin das ich es eigentlich gleich testen bzw. kaufen wollte. Aber ist es so das man für das Plugin einen I Lok benötigt? Wenn das so ist dann ist es das für mich das Aus weil ich nicht freiwillig dieses I Lok mir zulege :-/

    Kann mir da jemand schreiben ob dies so ist oder ich mich hoffentlich täusche.

    LG Gerry
  4. #16 Minime schrieb am 01.06.2012
    Du hast natürlich recht, Andreas! Denkfehler von mir (Ich hatte da eher an samples als an ms gedacht, also an minimalste abweichungen) .

    Wurde mit offenem Klangbild - Tiefenstaffelung gemeint und nicht die breite gemeint ? bischen mehr höhen ? addierte harmonics ?
    Meine Frage ist wie man diesen Hardware resultat mit wissen um Audio und Psychoakustic erreichen könnte (mit ein paar digitalen tools zur hand) . Ich meine sozusagen "offenes klangbild/musicalischem tiefenbass" nachbauen nachdem man 95% "in the zone" ist.

    Danke!
  5. #15 Dirk Richter schrieb am 01.06.2012
    Das ist ja witzig, habe gerade ein wenig mit dem Sound Delay Plugin herumgespielt. Wenn der L/R Versatz im Bereich von Millisekunden liegt ergibt das natürlich den Haas Effekt, bleibt man aber im Bereich von wenigen Samples, tritt bei mir tatsächlich ein leichter 3D-Effekt ein.
    Bin ich jetzt komplett durchgeknallt?!? ;-)
  6. #14 Andreas Balaskas schrieb am 01.06.2012
    @marcbeast: Yo, war warm an dem Tag!! ;-)

    @Sascha: Da hast du Recht! Ich werde bei Gelegenheit nochmal einen Test machen: Plugin + DA-AD gegen DA-Hardware-AD , evtl. können wir das File nachliefern.

    @Minime: "dreidimensionaler ? nichts weiter als L/R zeit versatz."
    ....ähhh, wie??
    Ein Zeitversatz zwischen L & R äussert sich in einem Imageshift, Infos z.B. hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4zedenz-Effekt
    Falls es nur das wäre was den Unterschied zum Plugin ausmacht, empfehle ich diese einfache Sample Delay: http://www.voxengo.com/product/latencydelay/
    Sollte ich was falsch verstanden habe, bitte ich um Aufklärung.
  7. #13 Minime schrieb am 24.05.2012
    dreidimensionaler ? nichts weiter als L/R zeit versatz.
  8. #12 marcbeast schrieb am 18.05.2012
    Sexy Hose hat der Andreas da an ;-)
  9. #11 Marc schrieb am 17.05.2012
    Ich fand den Test echt aufschlussreich. Super gemacht. Das was ich bei den Vergleichen heraus hörte war das was mit persönlich auch schon aufgefallen war. Dieser Verlusst von musikalischem tief Bass und das erhalten von offenem klangbild ist etwas das ist mir schon öfters bei analog vs digital untergekommen. Sei es bei mischpulten, EQ etz. Irgendwie verschwindet etwas wichtiges an Information bei der Bearbeitung mit Plugins. Und der Test bestätigte es - nur die Preise welche hier für die Geräte verlangt werden sind mehr als überzogen. Son Kompressor is meines Erachtens nicht mehr als 600€ Wert. Er komprimiert doch nur.. und wer nur das will - für den is das Plugin vielleicht wirklich das richtige da das Regelverhalten exakt übernommen wurde. Saubere Arbeit kann man da nur sagen.
  10. #10 Sascha schrieb am 15.05.2012
    Sehr schöner Test! Die einzige Frage, die bei mir geblieben ist: Welchen Einfluss hat jetzt die zusätzliche Wandlung ausgeübt? Soweit ich das verstanden habe, hat Andreas das Plugin Signal nicht durch die DA-AD Wandlung laufen lassen, wie er es (logischerweise) mit dem Anaglog Signal gemacht hat. Das ist natürlich systembedingt auch nicht sinnvoll, da wir ja bei der Plugin-Nutzung in der digitalen Welt bleiben. Trotzdem stellt sich die Frage, welche Färbung jetzt noch durch den Wandler dazu gekommen ist. Vielleicht kann Andreas hier dazu mal einen Komentar hinterlassen, ob der Wandler seiner Meinung nach noch etwas zum Sound beigetragen hat oder man seinen Einfluss eher vernachlässigen kann.
  11. #9 Dirk Richter schrieb am 15.05.2012
    Sooper Test! Wirklich alles richtig gemacht und vielen Dank auch für die Downloadmöglichkeit der Clips.
    Hab's selbst mal mit WinABX im Blindtest verglichen und konnte die Hardware zu ca. 70% indentifizieren. Das war allerdings auf (guten) Desktoplautsprechern. Dennoch klasse gemacht von den Brainworx-Leuten. Wieder ein Stückchen näher an die Hardware gerückt, die aber leider immer noch einfach besser klingt. Etwas cremiger, dreidimensionaler und ich weiß nicht, ob ich da das Gras wachsen höre, aber für mich wird der Sound durch gutes Outboardgear einen Hauch stabiler, wohingegen er bei Plugins (vor allem Kompressoren) unruhiger werden kann. (Don't quote me on that! ;-))
  12. #8 zero-cool schrieb am 15.05.2012
    Also das war der beste Analog vs. Plugin Vergleich den ich je gehört habe!!! WOOWWW!!
    Und genau die Faktoren mit dem Bass und mit der Tiefe welche beim Plugin sehr verloren gehen hätte ich nicht besser in Worte fassen können. Hammer Jungs!!!

    Biiittee mehr solche Vergleiche mit den UAD Plugins oder Waves! Vielleicht auch mit den neuen Summing Plugins welche es mittlerweile gibt. Ich möchte wissen oder hören, bei welchen Plugins der Bass und die Tiefe eher erhalten bleiben. Aber von Hardware Schätzen habt ihr mich mehr als überzeugt. Es ist nicht nur dass es besser klingt, wir alle sind irgendwie an den Sound von Analog gewohnt.

    Und ein grosses Lob an Andreas Balaskas!!! Ihm nur zuhören zu dürfen ist sehr lehrreich!!

    Weiter so Jungs!! Gruss

  13. #7 carsten schrieb am 14.05.2012
    Ich kann mich nur anschließen: ein sehr gelungener Test, kompetent und unterhaltsam (dass mach erstmal einer nach...).
    Bitte mehr davon!

    Ein Anmerkung für den Andreas zu dem seltsamen "Bassberg" auf dem Pingu-Meter (bei Minute 12:26). Den gleichen Effekt (unerklärliche Bassanhebung im Tieffrequenz-Bereich)hatte ich auch mal beim Durchpiepen eines Plugins mit einer Testfrequenz. Die Lösung bei mir war, nach stundenlangem Suchen, dann einfach. Da das Pingu-meter auf einem anderen Rechner lief, muss das Signal erstmal gewandelt und übertragen werden. In dem Übertragungsweg schlich sich dann, ich glaube der Übertäter war der Soundkartentreiber (Focusrite), dieser "Bassberg" ein.
  14. #6 gentler schrieb am 14.05.2012
    Schöner Test. Jetzt müsste man nur noch die letzten 5 Prozent "Analog Feeling" emulieren können. Ich als Programier-Laie sage mal, es müsste doch möglich sein, eine Zufallsfunktion hinzuzufügen, die stetige minimale Veränderungen bei ein paar Parametern verursacht. Die 1 kHz-Methode werde ich jetzt auch mal benutzen, um Veränderungen durch Plugins zu beobachten.
  15. #5 R.K. schrieb am 14.05.2012
    Großartige Sendung: Sehr erfrischend und kurzweilig. Besonders lobenswert ist die Vielfalt an Daten und Höreispielen, die man zur Beurteilung bekam (verschiedene Genres, verschiedene Kompressoreinstellungen und auch noch Testtonergebnisse). Großartig. Die schicke Hardware im Masterlab macht natürlich neidisch :)
    Gerne mal wieder!
  16. #4 Falcone schrieb am 14.05.2012
    Hallo Musotalk (Non Eric),

    riesen Grosses Lob für diese tolle Seite, die lockerere frische Art von Non Eric, die immer wieder interessanten Beiträge das - Szene Feeling macht einfach immer wieder Spaß zum Reinschauen.
    Dieser Beitrag war ganz besonders interessant, da viele ja mit Plugins produzieren, und aufgrund des Alters und des Budgets ja keine Hardware mehr kennen, und somit die Möglichkeit haben Plugins vs. Analog besser einschätzen zu können.
    Mein Vorschlag für die Zukunft: es gab noch nie ein Hörbeispiel digital Summing gegen Analog. Ebenso dazu Neu auf dem Markt erschienen Waves NLS! ( non linear summing tool) lieber Non Eric versuche das mal ins Auge zu fassen das wäre eine interessante Geschichte.
    Ich vermisse dazu im ganzen Netz Hörbeispiele! Es wird darüber viel geschrieben zu hören bekommt man nichts bzw. zu wenig!
    Ebenso Massive Passive UAD v.s. Digital etc.
    Weiterhin alle Daumen hoch für Musotalk.

    viele grüsse von Enrico Falcone
  17. #3 Stephan Mekt schrieb am 14.05.2012
    super Vergleich
    Danke für diesen Beitrag
  18. #2 Alex 0.1 schrieb am 14.05.2012
    Hallo,

    ich konnte es kaum abwarten diesen Test zu hören. 1a Beitrag. Besonders hat mir gefallen das verschiedene Musikrichtungen zum Einsatz kamen, wodurch fand ich, schön hörbar war was das Plug in zu leisten vermag.
  19. #1 Michael Dornbusch schrieb am 14.05.2012
    Eine wirklich tolle Sendung :-)

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