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Stammtisch

"Bitwig" und die News von der NAMM Show 2012

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Headline News > Bitwig, fordert LIVE heraus. Die Online-Coop-Funktionen über LAN und Web sind leider nur versprochen aber könnten die Killer Features werden. Wir bleiben dran.

> Keyboards für iPad, iPhone und Mac von Line 6.

> What´s that? Der Mini-Keyboard-Controller für Reason und Co.

> iPad als Teil eines Mixcontrollers von IK Multimedia für IOS. Aber was ist, wenn die Glasoberfläche des iPad auf der Bühne zu sehr spiegelt? Mit einem aktuellen Mac Book Pro ist das schon ein Problem.

> Die Zukunft des NI Traktors? DJ Controller mit Maschine Pads und großzügigem Display, oder sind das iPads?

> DAW fürs iPad mit VST Support. - Ist Auria eine vollwertige DAW fürs iPad? Immerhin mit VST Plugin-Support.

Holger Schnabel ist Musiker und ist Inhaber von Compusound.

Tom Wendt unser Mann auf der NAMM. Er ist Musiker und macht PR unter anderem für Celemony und die Propellerheads.

Tom Ammermann >mo-vision.de entwickelt 3 D sound Software und betreibt das Luna Studio in Hamburg.

18.01.2012 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #8 jamari schrieb am 05.02.2012

    irgendwie verlieren hier alle aus den augen, dass das ipad nichts weiter als ein sehr sehr begrenzter (von der usability) und kompakter computer, der nicht günstiger als ein laptop mit besseren leistungsspezifikationen ist! Seien wir doch mal ehrlich, warum kauft man sich als rational denkender mensch ein ipad oder ein anderes touchpad? Richtig, wegen dem touchpad... Das ist ja auch nicht schlimm... ich mein jeder spielt doch gern mit sowas rum aber es ist nunmal ein spielzeug. Ich hätte auch gar kein problem damit, wenn dieses spielzeug nicht 500 € und mehr kosten würde.

    Ich will gar nicht leugnen, dass ein touchpad in manchen einsatzgebieten einen vorteil bietet (ich denke da an effektsteuerung über x-y achse+multitouch oder direkte bedienbarkeit von VSTs über den touchscreen) aber es wird niemals als standalone gerät besser oder auch nur gleich gut sein... Warum? Sehen wir uns die vorteile eines ipads oder eines anderen vergleichbaren tabletpcs doch mal an:

    -touchscreen (ja das haben pcs/laptops zum größten teil nicht)
    -mobility
    -kompakt

    Als erstes möchte ich auf den punkt mobility eingehen. Mobility? Ach wirklich? klar man kann mit einem ipad überall hingehen doch fressen audio anwendungen mit vielen vsts ENORME CPU power und damit natürlich auch sehr viel strom! Wo bleibt also die mobility, wenn man nach einer stunde wieder an der steckdose hängen muss, weil der akku alle ist. Was mich gleich zum 3. punkt die "kompaktheit" bringt. Die kompaktheit ist der kernfaktor, welches das ipad davon abhält eine entsprechende akku leistung und rechenleistung zu besitzen, ohne klobig zu werden. Auch wenn die forschung in hinsischt auf hörer akkukapazität und kleinerem formfaktor im gange ist, so wird sich dies nicht in naher zukunft extrem ändern.
    Und nun zu dem punkt, welcher mich in letzter zeit am meißten aufregt: Der "Ständer-trend". Was ich mit "Ständer-Trend" meine? Jeder x-beliebige entwickler hat zur zeit irgendwie das dringende bedürfnis einen mehr oder weniger sinnvollen "Ipad-Ständer" auf den Markt zu bringen. Diese Ständer sind meißtens Applikation gebunden, heißt: es hat nur einen nutzen. Doch warum macht man das? "Weils alle machen"? ich denke nicht! Ich denke es gibt 2 gründe dafür. Der erste ist ziemlich offensichtlich: Apps haben keinen materiellen wert. Man kann sie auch nicht weiterverkaufen. Das wiederum begrenzt den preis einer app. Keiner wird für eine ipad app 200 € ausgeben. Deshalb bringt jeder hersteller einen ipad ständer/ipad addon raus, welcher zusätzlich zur app zum verkauf angeboten wird und den kunden einen augenscheinlichen erhöhten bedienkomfort oder zusatzfunktionen suggeriert. Schon steigen die umsätze und machen das geschäftsmodell rentabel.
    Doch warum kaufen die leute diese "addons"? Ich sehe das ganze als verzweifelten versuch, die gewonnene "freiheit" und "mobilitä" wieder rückgängig zu machen. Der verzweifelte versuch aus einem tablet einen vollwertigen pc zu machen.
    Um es konkret zu sagen: DAS http://1.bp.blogspot.com/-YFIPPZS9p2M/TdFoEkJnzII/AAAAAAAAAaA/TyNNoYGlDWY/s1600/laptop+casing+fail.jpg ist was ich sehe wenn ich diese ipads in diesen "ständern" sehe.
    Die industrie nutzt diese verzweiflung der kunden natürlich aus und produziert weiter solche dinger. Und die kunden kaufen sie auch weiterhin.

    Was ich traurig finde ist, dass obwohl die touchscreen technologie preiswert und in massen herstellbar ist, die großen hersteller noch kaum eigene geräte entwickelt haben. Was brauchen wir denn wirklich? Ich hätte gerne einen touchscreen größer als das ipad den ich an meinem computer anschließen kann und mit dem ich meine vst instrumente bedienen kann. und zwar so, dass die GUI des vsts auf dem touchscreen zu sehen ist das wäre doch mal ein mehrnutzen der touchscreen technology.

    Warum die Industrie im moment so pervers auf das ipad fixiert audio anwendungen (mehr spielzeug als prof. anwendung) entwickeln bleibt mir ein Rätsel. Mit blick in die Zukunft wäre es doch sinnvoller in richtung plattformübergreifendes programming zu denken. Ein Ipad ist und bleibt ein Luxus-objekt/spielzeug. Es wird keine vollständige DAW ersetzen können. NIE. Wie Non-Eric schon festgestellt hat, kann es alles "ein bisschen" aber nichts wirklich.
  2. #7 Richie schrieb am 19.01.2012
    RICHTIGSTELLUNG:

    Der neue Native Instruments Controller für Traktor hat keine TouchScreens, bzw. außer dem taschenrechnerartigen Miniscreen (wo "P2" eingeblendet wird)gar keine Screens. Native Instruments hat in dem Video - wie für DJ-Geräte-Promo-Videos neuerdings üblich - einfach nur Softwareausschnitte eingeblendet. Diese Einblendungen sind allerdings Videoeffekte, die in der Postproduction in das Video hineingerendert werden, also nichts Reales!

    Übrig bleibt ein Midi-Controller mit 4x4 Sample-Trigger-Pads, dem besagten Mini-Taschenrechnerdisplay, 4 Fader und vielleicht noch 4 Encoder.
  3. #6 R.K. schrieb am 19.01.2012
    Ich verstehe gar nicht, weshalb hier immer wieder gesagt wird, Bitwig sei überflüssig, weil die Welt nicht noch eine DAW bräuchte. Dabei ist Ableton Live (und auch Bitwig) doch nicht nur DAW, sondern lebt vor allem von den Live-Performance-Möglichkeiten, die etablierte DAWs gar nicht bieten. Cubase fängt jetzt mit dem Loopmash an, aber das ist noch lange kein Stück vergleichbar mit einer künstlerischen Größe eines Ableton Lives wenn es um Live-Performances geht!
  4. #5 mike schrieb am 19.01.2012
    Kann es sein, dass bitwig die erste -sagen wir mal; professionelle bezahl DAW für Linux wäre?
    Das wäre schon mal eine sensation. Wobei ich mich frage, wie das mit den vst's laufen wird?
  5. #4 Ronald schrieb am 19.01.2012
    Bitwig scheint kein LiveClone zu sein, sondern vielmehr eine Vereinigung von den Vorzügen von Live(SessionView etc.), Reaper Audio/Midi Spur, und Logic bzw. StudioOne zu sein.
    Außerdem für Linux, mit lowlatency Kernel und Jack sicherlich mal ein Check wert, NonEric. Auf Linux....(Ubuntu Studio)

    Aber was soll der iPad DJ mit dem Plastikspielzeug in der Mitte sein?
    (Tom Ammerman hat das richtige Gesicht dazu gezeigt)
    Das kostet außerdem fast das gleiche wie zwei ordentliche TTs mit Stanton 800. Ein einziger Witz!

    Da fragst di fei scho ge...
    Langsam ists nicht mehr lustig sondern wird schon traurig....der iPad wahn.

    Das Akai Keyboard hat einen Stepsequenzer, und CV GAte, Interessant zu sehen wie und ob das funktioniert.

    Und Artura bringt nen Analogen Synth raus!

    Auf jeden Fall ist der Tom Wendt der richtige Mann an Ort und Stelle! Ich finde trifft immer die richtigen Worte zum richtigen Zeitpunkt.
  6. #3 Carsten schrieb am 19.01.2012
    Noch wa vergessen. Falls Arturia vor Ort ist, checkt dochmal deren 1. Analogsynth Minibrute an. Wenn der gut klingt, wird das ein no- brainer... Geplante UVP unter 500,-:-)
  7. #2 Carsten schrieb am 19.01.2012
    Klasse, nur noch einmal aufwachen.....
    Auf das es spannend wird. Danke für die spontane "Berichtung"
    Das Native-Zeug schaut ja aus wie auf der Enterprise(TNG selbstverständlich), wer soll das alles aufbauen? Wäre mir als DJ etwas oversized...
    Mich interessiert mal die neue MPC, so richtig hab ich das neue Konzept nämlich noch nicht verstanden.

    Nochmals danke für eure Überstunden, nur damit wir was zu glotzen haben:-)
  8. #1 Eudoros schrieb am 19.01.2012
    Mir geht nicht ganz auf, wofür es einen Live Clone braucht. Mich würde von den Entwicklern interessieren, wo die Verbesserungen und Erweiterungen liegen. Und zwar demonstriert und nicht gesagt. Also, Tom, mach mal.

    Zum Thema iOS: Ich will nicht für die Welt in zehn Jahren sprechen, aber mir fehlt bei Touchdisplays nachwievor die response. Wenn ich an meinem popeligen Midi-Keyboard rumspiele, weiß ich genau den Punkt. Außerdem habe ich bei Ipad2 festgestellt, dass wegen der Fingerspitze noch den Tick weiter springt, der mir die Automatisierung verhaut. Beim guten alten Poti habe ich das nicht.

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