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Angecheckt

Behringer T-47 Röhrenmikrofon - Test

Für 99,- € bekommt man das Behringer T-47 Röhrenmikrofon, einen netten Alu-Koffer mit Mikrofon, Speiseteil, 10 m Multicore, Spinne & Windschutz. Günstig ist es auf jeden Fall, aber wie klingt das Teil? Ich teste es
mit dem Singer-Songwriter Winni Hoffmann (http://www.myspace.com/barmbekerbriet) in seinem Homestudio an.


24.10.2011 - Hardware

Dein Kommentar

  1. #17 rootnix schrieb am 01.12.2011
    Danke Mike,

    rootnix
  2. #16 Mike Marschall schrieb am 25.11.2011
    Hi ...

    grossartiger Beitrag!

    Beweist er doch eindrücklich, dass grottiger Gesang verbunden mit einer gruseligen Produktion und das ganze mit einem unterirdischen Text und quasi nicht vorhandener Komposition zu einem schlechten Ergebnis führt!

    Den qualitativ besten Eindruck machte dabei noch der Sound des Mikrofons, dass in der Lage war, die Stimme auch genauso erbarmungslos wiederzugeben! Eine "Färbung" hätte da auch nichts mehr daran geändert! Ein U 87 Ai wäre wohl ohnehin resignierend aus der Verankerung gefallen... Eine (TRIO) Kohle-Mikrofon Kapsel eines Wählscheibentelefons der guten alten Bundespost hätte soundmässig viel viel mehr gebracht (Sabine, Sabine!)und auch für den leider einzigen Schub gesorgt!

    Verglichen mit dem sehr sauber produzierten Innenlebens der Elektronik - leider ganz ohne jeglichen Kommentar z.B. wenigstens "Hi Leute da ist der wunderschöne Übertrager und da die süsse kleine Röhre" :) - verhält sich somit das audiovisuelle Gesamtergebnis des Mikrofons nebst Speiseteil zum Glück immer noch umgekehrt reziprok zu der miserablen Qualität des Beitrags.

    "also: Röhre hin oder her ... lieber noch lediglich "flach und konturlos" ... als "lieblos und unfähig!"

    Ja ich weiss ... Musikstyle ist Geschmackssache und ich möchte auch nicht überheblich erscheinen - wer sich also spontan begeistert diesen Song herunterladen geladen hat ... leider habe ich durch das eindrucksvolle Marimbaspiel gefolgt von einer schon lange nicht mehr gehörten DX7 Bell irgendwie die Hookline verpasst ... ich glaube "es" könnte "Go To Hell" heissen? Gut getroffen... ! - der möge mir bitte verzeihen!

    ...oder ist schon wieder April?

    Mann! Geht´s noch?



  3. #15 Hendrik schrieb am 25.10.2011
    Carsten,
    Behringer ist einer der humansten Arbeitgeber in China und hat dort eine Produktionsstaette, welche dort seines gleichen sucht und fuer ein Land wie China revulutionaer war und ist.
    Sie hat dort den Namen 'Behringer City' - in denen die Mitarbeiter verpflegt werden und Ihnen die Moeglichkeit gegeben wird zu uebernachten oder auch Ihre Kinder in Tagesstaetten abzugeben und auch an Bildungs und Freizeitangeboten teilzunehmen - also aehnlich wie bei VW hierzulande.
    Es gibt einige Videoberichte unter YouTube ueber die 'Behringer City'.
    Soweit ich weiss ist 'Produzieren in China' fuer westliche Unternehmen auch immer ein Jointventure mit der Regierung dort.
    Nach einer bestimmten Zeit (meist zwischen zwei bis drei Jahren) muessen Firmen die dort produzieren, der Regierung und somit der Chinesischen Industrie und Wirtschaft, Ihre Plaene und Fertigungstechniken offen legen.
    Die chinesische Wirtschaft bekommt dann so die Moeglichkeit Spitzentechnologie nachzubauen, daraus zu lernen und diesen Wissenvorsprung auch weiterzuverkaufen an andere Unternehmen.
    Westliche Unternehmen muessen dann also Ihren zwei bis drei-Jahres Vorsprung nutzen um Ihr Produkt am Markt zu etablieren, bevor die chinesischen Kopien kommenen.

    Damit moechte ich nicht die allgemeinen chinesischen Arbeitsbedingungen und das System in China rechtfertigen.
    Leider funktioniert Wirtschaft in unseren Tagen der 'Globalisierung' nicht mehr nach ethischen Argumentationen - leider !!! - und man kann nur Hoffen und vielleicht auch einiges selbst darfuer tun, damit sich dieses irgendwann einmal aendern wird !!!
    ...aber ohne Billiglohnlaender haetten warscheinlich die wenigsten jetzt ein Laptop auf den Knien oder ein Tablet mit dem sie ja ach so gerne in der u-Bahn Musik produzieren moechten..... weil's so cool ist ....
    oder drei Paar erschwingliche Nike-Turnschuhe im Schrank , ect, ect, ect ....
    Natuerlich gibt es immer zwei Seiten der Medallie/Darstellung .... leider !...

    Gruesse, Hendrik
  4. #14 MichaelP schrieb am 25.10.2011
    Ich muss Sven und Andi vollinhaltlich zustimmen.

    Das war irgendwie überhaupt nichts in 3:44 min und Farbe.

    Wie jemand mit einem plumpen Schraubendreher gegen eine Phillips-Schraube kämpft, wie das Netzteil und Mikro von Innen aussehen, oder wie die Spinne angeschraubt wird, sind nicht unbedingt die wichtigen Informationen, die man sich nach einer Einleitung mit »unter die Lupe nehmen« erwarten würde.

    Gut, hätte man nach dem Öffnen des Mikrofons und des Netzteils ein paar fachlich fundierte Kommentare gehört, wie es denn um die Verarbeitung und die verwendeten Bauteile dieser Gerätschaften bestellt ist, wäre man dem »unter die Lupe nehmen« sicherlich noch irgendwie gerecht geworden.

    Ich für meinen Teil, fand das jedenfalls nicht so ›prickelnd‹, auf das verwackelte Innenleben dieser Teile zu starren. :-)

    Verständlicher Weise muss es bei einem minderwertigen Produkt auch nicht viel zu sagen geben. Allerdings stellt sich dann wiederum die Frage, wozu man denn ein solches Video überhaupt herstellt?

    Dann wäre noch interessant, ob es sich bei dem Multicore Kabel - wie im Video gesagt wurde- um 5 Meter Länge handelt, oder doch um 10 Meter, wie Oben in der Beschreibung?

    Ist die Spinne universell einsetzbar, oder passt sie nur zu diesem Mikro?

  5. #13 gentler schrieb am 25.10.2011
    Sooo, mein dritter Beitrag zu dieser herrlichen, kontroversen Diskussion hier: 1) Hier wird kein Trabbi mit einem BMW verglichen, sondern Müll, der vorgibt ein BMW zu sein zum Preis eines Trabbis mit einem BMW. 2) Ich möchte kein grundsätzliches Behringer-Bashing betreiben. Ich war z. B. Mitte der Neunziger froh, mit erschwinglichen Behringer-Produkten meine ersten Home-Produktionen auf 4-Spur-Tape machen zu können. 3) Es gibt in dieser Preisklasse ein sehr gutes Mikrofon mit Charakter, das gute alte Sure SM 58.
  6. #12 Carsten Benninghoff schrieb am 25.10.2011
    Wenn man bedenkt, daß Produkte wie das IPhone unter Arbeitsbedingungen hergestellt wird, die hierzulande ein Fall für's Arbeitsgericht wären, möchte ich nicht wissen Beringscher ( :) ) ihre Produkte produzieren lassen, um so einen Preis hinzubekommen. Ich würde mich freuen, wenn Musotalk für solche Firmen nicht auch noch Werbung macht. Denke, das ist unter dem Musotalkniveau. .
    Der Test ansich ist jetzt auch nicht so informativ, obwohl ich Andrew eigentlich sonst immer sehr kompetent und symphatisch finde.
  7. #11 Gene.Hunt schrieb am 25.10.2011
    Was sollte das jetzt?
    BMW mit Trabbi vergleichen ist auch ganz sinnvoll.
    Da kann man dann auch hinterher sagen:
    Ja der Trabbi, der fährt sich doch etwas unbequem.

    Ganz großes Kino dann das Aufschrauben.
    Was wollte uns der Autor damit sagen?
    Widerstandswerte raten?

    Fazit:
    Dat war nix.

  8. #10 Clooney schrieb am 24.10.2011
    Hi Andrew,

    kleine Erbsenzählerei am Rande: Sag doch einfach 'Behringer', also mit deutschem Zungenschlag...;-)
  9. #9 andi schrieb am 24.10.2011
    ja aber man könnte mit nahezu gleichem zeitaufwand mehr machen.

    mann könnte z.b. mit dem mikrofon weisses rauschen aufnehmen und das mit nem analyzer auswerten und mit dem aufgedruckten frequenzgang des herstellers vergleichen.

    man bräuchte ein referenzmikrofon, dass viele leute kennen. bei einem großmembran mic z.b. ein u87.
    das mikrofon klingt so und so.. aber im vergleich zu was, in welcher situation?

    das innenleben eines mikrofons oder des netzgerätes ist in einem 4 minuten beitrag meiner meinung eher zweitrangig. was für zubehör mitgeliefert wird kann ich mit einem klick bei thomann erfahren.

    so ist dieser beitrag meiner meinung nach um es vorsichtig zu formulieren.. sinnfrei.. weil ich genau gleich viel weiß wie vorher. das ist bei den angechecked videos sehr oft so..

    aber versteht mich nicht falsch.. ich finde das portal musotalk super und eure stammtische auch!
  10. #8 Andrew Levine schrieb am 24.10.2011
    Hallo sven & andi,

    "angecheckt" heißt für mich angucken was man so bekommt, dann mal einsetzen, nur so zum Schnuppern, und (nur!) wenn man es mag und man meint, daß es sich lohnt, gründlicher beleuchten.

    Viele Grüße,

    Andrew
  11. #7 Hendrik schrieb am 24.10.2011
    Klasse Test Andrew,
    auf so etwas habe ich bei Musotalk immer gewartet: dass Budget-Equipment getetstet wird und ggf. eine Empfehlung gegebn wird, was man fuer einen bestimmten Preis bekommen kann und fuer welche Anwendungen es ausreichend ist.
    Wie Du vielleicht noch weisst, beschaeftige ich mich als Voicover auch schon seit langer Zeit mit Mikrofonen der unteren Preisklassen, welche dann den Vergleich zu meinem TLM103 herhalten muessen.
    Die Hersteller versprechen alle sehr viel und im Internet findet man hunderte Videos, in denen Budgetmikrofone als 'vergleichbar' oder sogar 'besser' als die Klassiker dargestellt werden.
    Es gibt aber leider sehr wenige Budget Mikrofone die sich der soganennten Profi-Liga annaehern koennen.
    Dies wird meist erst in einem direkten Vergleich klar - besonders fuer, sagen wir mal den'nicht Tontechniker oder nicht Audio-Engineer'.
    Das soll nicht heissen, dass man mit diesen Mikrofonen keine Popmusik aufnehmen koennte.
    Wird mit diesen Mikrofonen Gesang aufgenommen, sind in den meisten Faellen noch weitere Bearbeitungen des Signals notwendig -> z.B. staerkerer Einsatz von EQ und deEsser.
    Wer in Richtung Jazz oder Klassik gehen moechte, oder Gesangsaufnahmen in Richtung Michael Buble oder Sinantra machen moechte, kommt mit diesen Mikrofon nicht sehr weit.
    Vergleicht man die Aufnahmen dann mit Groessen wie AKG, Neumann, Shure oder Beyer , dann geht beim 'Herueberschalten' im wahrsten Sinne des Wortes die Sonne auf.
    Es passiert genau dieser Effekt, den Andrew hier beschreibt : 'Die Stimme beginnt zu leben, zu schmeicheln, zu atmen ohne dabei aufdringlich zu wirken'.
    Ich habe lange Zeit versucht (und versuche es immer noch) 'das' Mikrofon im unteren Preisbereich zu finden, was diese Barriere endlich durchbricht - bin aber leider noch nicht so richtg fuendig geworden.
    Es gibt sehr viele Mikrofone in den unteren Preisklassen, mit welchen man vorzueglich im Rock/Pop und Werbesektor arbeiten kann - aber ich bin bisher noch auf keines gestossen, welches ich fuer anspruchvolle Musik einsetzen wuerde, bei der es auf unverfaelschte Klangwiedergabe oder 'saubere' Faerbung ankommt.
    Was auch ein sehr wichtiger Punkt ist, ist der Vorverstaerker.
    Wobei meiner Erfahrung nach die Regel gilt: Mit den meisten Vorverstaerkern in (guenstigen) Audio-Interfaces lassen sich mit teueren Mikrofonen gute Ergebnisse erzielen.
    Habe ich einen guenstigen Vorverstaerker und ein guenstiges Mikrofon, dann wird das schon schwieriger (Ausnahmen durch guenstige Roehrenvorverstaerker wurden hier bestaetigt, da die Roehre zwar harmonische hinzufuegt aber auch das 'harsche' im oberen Frequenzbereich der Budgetmikrofone ein wenig besaenftigt).
    Dies gilt auch fuer Transformatorgekoppelte Preamps (welche es aber, bis auf den Golden Age Pre73 nicht im Budgetsektor zu kaufen gibt).

    Das Thema Mikrofone und Vorverstaerker ist sehr sehr interessant und wie ich denke viel viel wichtiger als Wandlerqualitaeten und 96kHz Diskussionen.
    Schaut man sich einmal auf YouTube einige Videos von Musikern an die sich dort selbst vermarkten, ist auffaellig, dass Aufnahmen die mit teuren Mikrofonen erstellt wurden, meist immer schon so gut klingen um als CD veroeffentlicht zu werden.
    Liebe Musotalker, ich denke Ihr solltet an diesem Thema viel dichter 'dranbleiben' als an Themen wie Wandlerlinearitaeten.
    Das Mikrofon ist eines der wichtigsten 'Instrumente' wenn es um Aufnahmen geht und viele viele wuerden da draussen gerne wissen was man fuer sein Geld als 'Best Bang for the Bug' bekommen kann und vor allem auch wie man den guenstigen Mikrofonsound mit EQ und DeEsser dahin bekommt, dass er in den Mix passt.

    Viele Gruesse, Hendrik



  12. #6 andi schrieb am 24.10.2011
    sorry andrew. aber dieser test war echt für die katz.
  13. #5 sven schrieb am 24.10.2011
    Hä, wie jetzt, Behringscher? Seit wann das denn?

    Test? Aufgebaut, aufgeschraubt, was aufgenommen und dann gesagt es taugt nichts?
    Konkret, krasse Aussagen warum das so ist, währen echt nett...subjektive Aussagen, die sich auf irgendwelche Klangfarben beziehen, bringen gar nix, weil es gut sein kann, dass man diesen Effekt vieleicht wünscht.
    Rauscht es wie blöd? Übersteuert es? Ist es schlecht verarbeitet? Wie welches Mikro sollte es in der Preisklasse min. klingen?

    Das einzige was nachvollziehbar war, dass man die Röhre nicht hört.

    ich bin subjektiv gesagt platt, dass bin ich von euch nicht gewöhnt....

    grüsse

  14. #4 gentler schrieb am 24.10.2011
    @Jochen: die Angabe des Frequenzganges ist meistens frei erfunden und sagt auch nicht unbedingt etwas über die Qualität des Mikros aus. Das SC1100 kenne ich, nicht schlecht, aber kein Profi-Sound. Den Unterschied zwischen Billig- und Markenmikros (bei Großmembran-Kondensator-Mics) merkt man gut bei der Wiedergabe der Höhen. Da klingt es entweder scharf und nervend oder unauffällig/seidig. Wichtig ist auch ein guter Mic-Pre und da darf man leider auch nicht sparen.
  15. #3 flavour schrieb am 24.10.2011
    Das habe ich mir fast gedacht. Mit Behringer Equipment habe ich bisher leider nur schlechte Erfahrungen gemacht.Das ein solches Mic einem Andrew Levine nicht gefällt war ja wohl schon von vornerein klar *g*
    Netter Test :-)
  16. #2 Jochen schrieb am 24.10.2011
    Das Mikrofon umfasst zwar ein großes Frequenzspektrum von 20Hz bis 20kHz, dennoch glaub ich kaum, dass es in dieser Preiskategorie überhaupt ein Mikrofon gibt, was angemessenen klingt.
    Billige Mikrofone die mich begeistern, sind die von T.Bone. Das SC1100 hat meiner Meinung nach einen recht schönen Klang für wenig Geld.
  17. #1 gentler schrieb am 24.10.2011
    In dieser Preisklasse gibt es keine guten Großmembran-Mikros. Schade um die Ressourcen, die für so einen Mist verschwendet werden.

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