PraxisTalk

Augen auf beim Synthikauf Teil 2

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Heute geben wir euch Tipps rund um den Kauf eines Synthesizers.

Im > ersten Teil haben wir schon viel über die Vor- und Nachteile von analogen und digitalen und von Gebraucht- und Neugeräten gesprochen

“Moogulator” > Synmag.de ist Gründer und Chefredakteur des Synthesizermagazins und der Macher hinter >sequencer.de.

Thorsten “Q” Quaesching > picture palace music spielt Synthesizer und ist Komponist und “Musical Director” bei Tangerine Dream & Picture Palace Music.

Rolf Wöhrmann > temporubato ist Entwickler von Hard-& Software Synthesizern u.a. für Waldorf und Arturia.

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10.03.2016 - PraxisTalk

Dein Kommentar

  1. #5 LifePerformer schrieb am 15.03.2016
    Schöne Episode, Leute - Danke!
  2. #4 Lars schrieb am 13.03.2016
    Habe gerade mit Interesse Eure Hardware-Sampler-Diskussion mitverfolgt. Da sprecht Ihr mir ja mal aus der Seele!

    Mich nervt seit Jahren die Tatsache, dass es keine Hardware-Sampler für Multisamples gibt. One-Shot bzw. Drumsamples sind ja dank MPCs oder diversen Grooveboxen kein Problem, aber wenn man mal Sounds, die man im Studio gemacht hat, auf die Bühne bringen und mit einer Tastatur spielen will, bleibt heutzutage eigentlich nur noch der Laptop + Soundkarte übrig. Alles andere ist keine wirkliche Alternative:

    Ein „vintage“ Sampler ist viel zu limitiert, unhandlich, unzuverlässig und das Ganze scheitert meist schon an der Sampleübertragung, und die großen Workstations sind auch ziemlich klobig, sehr teuer und man bezahlt für Features, die man für diese Anwendung gar nicht benötigt. Daneben gibt es noch Sachen wie die Wavestation oder den Blofeld, die Multisamples quasi als „Bonus“ beherrschen, aber die eingebauten Sampler sind auch nicht wirklich auf der Höhe der Zeit (60MB bzw. 192MB).

    Dennoch: Ich habe letztens selber einen Blofeld gekauft, weil das immer noch die bessere Lösung war, als sich *noch* einen Laptop+Soundkarte auf die Bühne zu stellen, nur um ein paar Sounds zu haben.

    Leute, die live den Großteil ihrer Sounds mit einem Sampler spielen, werden wohl immer auf Laptop bzw. Workstation zurückgreifen, da diese am flexibelsten und leistungsfähigsten sind. Aber ich denke,
    dass es durchaus eine Zielgruppe für so eine Art „Desktop-Sampler“ gibt, nämlich Leute, die live schon ein paar Synthies auf der Bühne haben und sich einen kleinen Sampler dazustellen bzw. „drauf-gaffern“ können, um auch Samples zu spielen. Oder die ganzen „Tabletop-Liveacts“ in Clubs… Und ganz so trivial bzw. günstig sind (mehrere) Laptops auf der Bühne auch nicht, wenn man nicht gerade seinen Office oder Studio-Laptop auf wackligen Keyboardständern oder Backstage-Ecken sehen will.

    Ich fand die Fake-Idee mit diesem Waldorf Kasettenspieler ziemlich gut, da hätte ich mir direkt zwei Stück gekauft. Einen modernen, transportablen Sampler mit aktueller Technik: mehrere GB RAM oder Streaming von SD-Card, Sample-Transfer via USB, ein paar Potis für rudimentäre Klangbearbeitung (Filter, Envelope), und am besten noch ein gut lesbares Display für Programmnamen. Ein Waldorf Blofeld 2 mit erweitertem Sampler wäre so ziemlich perfekt.

    Vielleicht liest das ja Rolf Wöhrmann und kann die Waldörfler man anschubsen..
  3. #3 Mondriten schrieb am 11.03.2016
    Super Talk, mit Hardware die ich noch nicht kenne.

    Wehr einen Synthesizer (Workstation) sucht der von allem etwas kann, sollte sich mal den Roland XP-60 {61-tasten} oder XP- 80 {76-tasten} anschauen aus dem Jahr 1998-1999:

    anschlagdynamische Tasten mit Aftertouch
    Polyphon x 64 Stimmen (kann vier Sounds layern pro Patch)
    16fach multitimbral
    512 Patches (Presets) sowie 448 Samples "128 Userpatches zum selber schrauben"
    Der hat einen Sequnezer zum einspielen und speichern
    gut klingender Filter
    2x LFO
    2x ADSR für Pitch und Time
    Arpeggiator mit 33 Variationen
    40 FX-Effekte, Reverb/Delay/Chorus

    Was vor allem wichtig, sein Diskettenformat ist Windows und Mac kompatibel, da es ein Fat-Format ist. Wer kein Disklaufwerk mehr im PC oder Mac hat, bekommt sie heute als USB-Disklaufwerk nachgekauft, somit sind die Daten sicher und die Mucke is nicht gleich weg. Ich besitze den XP-60 selbst und bin zufrieden damit, denn er ist sowohl ein Preset als auch Schrauber-Synthi. Ich wünsch mir noch den Jupiter-8 und ein Virus-C...man sind die teuer.

    Bastele zwar auch schon lange an meinem XP-60 und Softsynths herum, aber muss gestehen das ich wenig Erfahrung mit analoger Hardware gemacht habe. Hab mir nur einmal ein Virus-C (digital mit DSP) vom Kumpel ausgeliehen und war voll von den Socken. Denn er war viel Intuitiver zu bedienen als ein Softsynthesizer, will nicht sagen das der Virus-C besser klingt oder so, ist ja auch digital, aber man war viel näher am Sound dran und verwurzelt „fast wie Symbiose mit der Hardware“ als es ein Plugin je heute sein kann, auf Beschränkung der Bedienung mit der Maus eben. Man hat so das Gefühl das Gerät hört einem beim schrauben zu und gibt sofort Feedback darüber was grad geschieht.
  4. #2 Rainer R schrieb am 10.03.2016
    Apropos Oberheim Matrix-1000:
    Kann nur zustimmen, dass das aktuell eine absolute Empfehlung ist. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist vergleichen mit den gebrauchten Matrix 6/12 unschlagbar. Habe neulich auch einen erstehen können ;-) Als hervoragenden Editor für's iPad gibt es 'PatchTouch'. Mit einem iConnectivity MIDI-Interface in das MIDI-Setup der DAW eingebunden sind alle Parameter übersichtlich und in Echtzeit editierbar. 80er Sound mit moderner Bedienung, was will man mehr!
  5. #1 Andreas schrieb am 10.03.2016
    Schöne Sendung mal wieder, DANKE!
    Freu mich auch wieder den Rolf hier gesehen/gehört zu haben.
    Thorsten würde ich gerne hier öfters mal zum Thema Synths sehen/hören!
    Und der sympathischer Moogulator gehört jetzt sowieso schon (fast) zum Inventar auf Musotalk.
    Rolf hat natürlich schon recht, Anfänger sollten lieber gleich ihr Equipment neu bei Händlern kaufen, denn nur so können die kleinen Hersteller auch überleben.
    ABER…… auch in den 80ern und 90ern gab es schon sehr viele kleine Bastelstuben die ihre Geräte an den Musiker bringen wollten. Das alles wiederholt sich doch ständig.
    Ich persönlich würde immer einen soliden Pro Hardwaresynth aus den 80/90ern einem günstigen einsteigergerät der Neuzeit vorziehen.
    Und was die Voreinstellungen betrifft, nun jeder behauptet immer, er würde sich seinen eigenen Sound zurechtschrauben. Tatsächlich bedienen sich aber die meisten Keyboarder sehr ausgiebig aus der Pres#etdatenbank. Ist doch absolut nichts Verwerfliches dabei, ganz im Gegenteil…. man kann ja so eine Voreinstellung als Grundlage nehmen und sie dann nach seinem gustus abändern. Es kommt aber immer auch auf dessen Verwendungszweck an, jemand wie ich der Auftragsproduktionen für die Werbung macht, dem fehlt einfach die Zeit zum intensiven herumschrauben. Ich greife gerne und oft in meine Datenbanken voller vorgefertigter Sounds. Es ist immer wichtig, was dabei am ende herauskommt!

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