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Special

Audio Interface Test Folge 2 - die Auflösung

  • Teil 1
  • Teil 2

Unglaublich was man sich so einbilden kann. Wenn man aber nicht weiß was man hört, kann man zu den lustigsten Ergebnissen kommen. Plötzlich hat ein günstiges Interface einen klaren und knackigen Sound und ein High-End Tool ist  “zu dumpf”.

Ein Blindtest fördert vieles zu Tage. Vorallem scheint es keine objektiven und überprüfbaren Paramenter für das zu geben, was wir “guten Sound” nennen.

Jeder scheint in seiner eigenen klanglichen Welt zu leben. Wie anders könnten wir die total unterschiedlichen Ergebnisse sonst bewerten? Über ein so subjektives Empfinden kann man nicht streiten.

Für mich hat der Audio Interface Test folgende Ergebnisse gebracht:

1. Die Bewertung der Audioqualität  ist hochgradig subjektiv
2. Die Soundqualität aller Interfaces ist auf hohem Niveau.
3. Unterschiede sind nur sehr schwer und dann auch nicht reproduzierbar feststellbar.
(Ausnahme Holger Schabel, der das teurerste Interface immer unter seinen Favoriten hatte)
4. Wir können uns deshalb ganz auf den Inhalt der Musik konzentieren

Klar und jetzt kann man natürlich noch weitere Tests mit mehr Soundquellen und mit weiteren Interfaces an den Start bringen. Aber warum soll man sich weiter streiten?

Wichtig ist nur mit seiner Musik an den Start zu kommen. Output zu produzieren mit dem man, zu erst einmal selber, glücklich ist. Ob man dazu einen Vintage Röhrenkompressor oder nur einen Laptop mit onboard Sound braucht ist zweitrangig.

Wer mit seinen Tools nicht warm wird und keine  Ergebnisse vorweisen kann, der muß halt weitersuchen. Nur sollte man nie den Inhalt vergessen und manche "Ausprobiersession" mit einem neuen Plugin streichen und dafür lieber “more music” machen.

Hier könnt ihr die Liste mit der Auflösung runterladen (.ods, .xls, .html): Leitet Herunterladen der Datei einBlindtest Auflösung

Download: Leitet Herunterladen der Datei einTeil 2, Leitet Herunterladen der Datei einTeil 1 (Quicktime, m4v)

weitere MusoTalk Sendungen zum Thema:
Öffnet externen Link in neuem FensterPodcast zum Hörtest, Video: Öffnet externen Link in neuem FensterDie Aufnahmen für den Vergleichstest.


Links: Öffnet externen Link in neuem FensterAD Wandler auf Wikipedia

25.07.2011 - Hardware

Dein Kommentar

  1. #15 roland schrieb am 24.12.2011
    ich muß Kirk Monteux zustimmen, ich habe eine 1984er sonny dash digital bandmaschiene die 16 ein bit wandler in reihe geschalten hat.die klingt 1000mal besser als alle digitalwandler die ich bis jetzt gehört habe und das deshalb weil ein bit wandler am schnelsten takten.
  2. #14 Kirk Monteux schrieb am 16.08.2011
    Wenn ihr größere Unterschiede hören wollt, solltet ihr mal einen Test machen bei dem die Wandler in unterschiedlichen Sync-Konfigurationen verglichen werden. Aus meiner Erfahrung sind die größten Schwächen nicht beim Wandler selber sondern bei seiner Taktung zu finden. das jittering welches auch Messtechnisch gut darstellbar ist, hat einen extremen Einfluss auf die Audioqualität.
  3. #13 DerSchoene schrieb am 04.08.2011
    Vielen Dank für diesen wirklich aufschlussreichen Test. :-)

    Es wäre schön gewesen, wenn ihr noch ein älteres Gerät der 200€ Klasse mit dabei gehabt hättet um mal zu sehen, wie sich das in den letzten zehn Jahren (oder so) entwickelt hat. Vielleicht beim nächsten mal. ;-)

  4. #12 lllubi schrieb am 30.07.2011
    @lotta
    für die Katz ?
    Ja und Nein
    hängt davon ab wie viel Nils investieren müsste um ein Upgrade von seiner Digi 192 um USD 3000 in seinem Studio wahrzunehmen
  5. #11 lotta schrieb am 28.07.2011
    @Andrew Levine

    "Bei dem was ich in der Regal mache, komplexe akustische Musik in gut klingenden Räumen aufzeichnen bzw. Transienten, Klangfarben und die Räumlicheit von diversen Instrumenten in Stereo und Surround optimal abzubilden -- alle anderen Aspekte mal auslassend -- ist das definitiv eine andere Sache."

    Gibt es dazu auch einen Hörtest, oder ist das nur eine Behauptung?
    In dem Fall wäre die ganze Aktion hier also für die Katz gewesen... Warum hat man sich vorher nicht zusammengesetzt und überlegt, welche Signale für einen solchen Test sinnvoll sind?

  6. #10 Naked Angel schrieb am 27.07.2011
    Es war für mich mal ernüchternd festzustellen, daß eine DI-abgenommene E-Gitarre detaillierter, greifbarer und lebendiger über den Vorverstärker meines ULN 2 klang, als über meinen Millennia TD-1, welcher am Return des Effektweges (also direkt vorm AD) des ULN 2 angeschlossen war. Teureres Equipment ist in der Tat kein Garant für ein „besseres“ Klangerlebnis.
  7. #9 Steffen schrieb am 27.07.2011
    @dimmun

    Ich habe psychologisch gesehen nicht spezifisch das Metric Halo rausgehört (kannte dieses Ding nicht mal). Habe beim Saxophon hauptsächlich auf den Attack geachtet, sprich: wenn im Ansatz nur Luft kam bevor der eigentliche Ton ertönte. Da haben sich halt die Nrn. 1, 8 und 12 für mich am besten angehört. Das diese Nrn. gerade das Metric Halo waren ... Zufall? Keine Ahnung, ich habe zumindest einen Unterschied gehört :o)
  8. #8 sven schrieb am 27.07.2011
    Bleiben aber trotzdem noch Fragen offen:

    Verarbeitung, Treiberstbilität, Schnittstellenunterstützung, genrelle Feautures, die das leben einfacher machen...Wie lange wird ein Produkt unterstützt, oder kann ich es mit der nächsten Rechnergeneration auf den Müll schmeisen.

    Klanglich tut sich wohl nicht mehr viel,wenigstens für die Ohren, aber die obrigen Fragen bleiben.

    Schön, dass sich auch im niedrigen Preisssegment gute Qualität eingeschlichen hat.

    grüsse



  9. #7 stefan schrieb am 27.07.2011
    Das Interesse scheint ja gewaltig zu sein ...


    Vielleicht kann man damit etwas anfangen:

    http://www.youtube.com/watch?v=BYTlN6wjcvQ
  10. #6 dimmun schrieb am 27.07.2011
    Für mich bedeutet das, das im Homerecording Bereich absolut die günstige Variante ausreicht. Offensichtlich sogar im Profi Bereich, da zwar ganz leichte Veränderungen da sind, aber auch nur hörbar sind mit super Abhörer und man daraus eigentlich keinen Favouriten herausfiltern kann, weils halt eine persönlich geschmacksache ist.

    Das ist wirklich interessant, was man sich nicht alles einbildet bzw wenn man vorher gewusst hätte, das man gerade das Metric Halo hört "muss" es einfach besser klingen ;).

    lg
    dimmun
    1. #0 Andrew Levine schrieb am 28.07.2011
      Hallo dimmun,

      "Für mich bedeutet das, das im Homerecording Bereich absolut die günstige Variante ausreicht. Offensichtlich sogar im Profi Bereich"

      …wenn Du Saxophon mono in einem trockenen Raum aufnehmen willst oder ein Tonband-Master digitalisieren willst.

      Bei dem was ich in der Regal mache, komplexe akustische Musik in gut klingenden Räumen aufzeichnen bzw. Transienten, Klangfarben und die Räumlicheit von diversen Instrumenten in Stereo und Surround optimal abzubilden -- alle anderen Aspekte mal auslassend -- ist das definitiv eine andere Sache.

      Viele Grüße,

      Andrew
  11. #5 steffen schrieb am 25.07.2011
    Also, dann hab ich ja mit meiner Wahl (Sax only), mit den Nrn. 1, 8 und 12, mit Favorit 1 gar nicht mal schlecht gelegen ;o). Ich denke, dass es in der Summe schon etwas ausmacht, ob es ein 200€ Gerät ist oder eines über 1000€. Gerade bei viel akustischen Instrumenten und Spurenanzahl jenseits der 50, sind es die vielen kleine Details, die den Unterschied ausmachen. Angefangen vom Mikro, Preamp, Raumakustik, Reverbs, etc ... bis hin zu den Wandlern ;o))))
  12. #4 Anjunabeats schrieb am 25.07.2011
    So arg viele Chip-Hersteller gibt es ja auch nicht. Würde mich nicht wundern wenn man in vielen Interfaces sogar gleiche oder ähnliche Wandler-Chips findet.

    Aber das ist wirklich sehr schwierig da einen Unterschied zu hören. Ich finde sowas kann man heute wirklich nur noch unter Laborbedingungen messen welches Interface vielleicht besser mit weniger Artefakten wandelt oder auch nicht.
    Zum anderen, wenn das uns Insidern schon kaum möglich ist, kann man davon ausgehen das der Konsument gleich garnix heraushören wird.

    Die günstigen Teile machen es durchaus. Man muss keine 4000€ für ein Interface ausgeben. Dieses Focusrite hört sich z.B. sehr interessant an für 300€!

    Der Hauptunterschied für mich macht eher die Latenz und die Stabilität der Treiber und da gibt es dann schon gewaltige Unterschiede. Was nützt mir ein Super Interface wenn ich es nur mit sehr hoher Latenz benutzen kann? Gerade für diesen Bereich gibt es aktuell ein paar Tests von dem Typen der auch die DAW Benchmark Seite betreibt (habe jetzt leider gerade den Link nicht parat). So aus der Erinnerung ist da z.B. RME ganz weit vorne (kleine Latenz usw.)
  13. #3 Carsten aus Paderborn schrieb am 25.07.2011
    Sehr cool, dass ihr euch vor laufender Kamera traut, eure Lösungen zu sagen.
    Sehr mutig, sehr sympathisch.
    Wie schon gesagt, ein aussergewöhnlicher Test.

    Mein persöhnliches Fazit:

    -Zum Mastering (sprich: abhören eines gut gepegelten Stereosignals) ist die Wahl des Wandlergerätes wohl nicht so wichtig. --> Jeder,der professionell mastert, springt mir für die Aussage natürlich ins Gesicht, aber egal.

    aber:
    -in einer Aufnahme-Situation sieht das eventuell anders aus. Schwierige Pegel verursachen Rauschen, hohe Transienten wollen 1 zu 1 abgebildet sein, usw. Der daraus resultierende Klangunterschied ist erstmal nicht groß, multipliziert sich aber in der Summe mal der Anzahl der Spuren. Ein kleiner Unterschied, 20- bis 30fach vergrößert ist dann vielleicht doch zu hören.

    Abschließend ein Lob in eigener Sache: meine Interface-Schätzung vom Samstag war gar nicht so schlecht. :-)
    (ja, ein oldschool-smiley)
  14. #2 Michael Dornbusch schrieb am 25.07.2011
    Hallo zusammen

    Erstmal vielen Dank für die geleistete Arbeit.Eine kleine Anmerkung nur,ein paar mal war vom Fireface 400 die Rede,zum Test stand doch die neue USB Variante Fireface UC oder?

    Schönen Urlaub Gruß Michael
  15. #1 Ronald schrieb am 25.07.2011
    Hi,

    Ich kann Andrew eine doppel CD einer US Seite ans Herz legen, bei der mit komplexeren Material verschiedene Wandler getestet wurden. Selbes Ergebnis. 3D-Audio
    Auch da wurde so manches "goldenes Ohr" wieder versteinert.

    Schade fande ich eigentlich nur, dass man kein Emagic EMI 2/6 oder ähnliches aus der Zeit ins Rennen geschickt hat. Mal abgesehen vom fehlenden PreAmp bin ich mir sicher das es auch da keine Unterschiede gegeben hätte.

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