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Stammtisch

Abmischen - die wichtigsten Tipps rund um Studio Monitore

Wie müssen Monitore im Studio aufgestellt werden? Warum ist die Mono Mitte so wichtig? Die wichtigsten Fragen zum Monitoring im Studio diskutieren wir mit SNAP! Produzent Luca Anzilotti.

Sollte man seine Boxen wirklich auf ein Brett stellen? Oder doch lieber auf Spikes? Koppel oder Entkoppeln was ist richtig?

Aktive Lautsprecher sind fürs Abmischen eine praktische Lösung. Der Verstärker ist auf den Speaker abgestimmt und auch die Verkabelung ist einfacher. Aber es gibt auch Nachteile.

Was hat es mit dem Dreieck für die optimale Sitzpostionen vor den Boxen auf sich?
Im welchem Winkel sollten die Monitore aufgestellt werden?

Die Hochtöner eurer Lautsprecher sollten immer auf der Höhe der Ohren liegen.

Achtung! Große TFT Monitore können den Sound beim Abmischen durch Reflektionen negativ beeinflußen. Wenn möglich sollte der Bildschirm etwas angewinkelt stehen.

Seine Abhöre sollte man gut kennen. Außerdem ist ein zweites oder drittes Paar, auch ein Gettoblaster, zur Gegenkontrolle Pflicht.

In einem akustisch nicht optimalen Raum kommt man am besten mit Nahfeldmonitoren bei moderater Lautstärke klar. Mischverhältnisse lassen sich generell bei geringer Lautstärke besser beurteilen.

Das alles diskutiere ich, wie immer kontrovers, mit meinen Gästen:

Luca Anzilotti, ist einer der erfolgreichsten deutschen Produzenten. Mit seinem Projekt SNAP hat er bisher über 100 Million Tonträger verkauft.
Stefan Bahr, vertreibt in Deutschland die Produkte von Öffnet externen Link in neuem FensterMetric Halo und steckt hinter dem High End EQ Öffnet externen Link in neuem FensterQ-Faktor.
Andrew Levine, macht Öffnet externen Link in neuem FensterBlumlein Records und ist Recording Engineer mit Schwerpunkt "mobile recording"
Andre Dupke, Öffnet externen Link in neuem FensterHamburg-Audio.de der Audio PC Spezialst und zur Zeit in Malaga

Download: Abmischen - die besten Tipps.mp3

MusoTalk-Öffnet externen Link in neuem FensterInterview mit Luca Anzilotti, MusoTalk Öffnet externen Link in neuem FensterTest - Desktop Monitore Adam Artists 3, MusoTalk-Podcast: Öffnet externen Link in neuem FensterDie wichtigsten Tipps die in jedes Mixing Tutorial gehören

Links: Öffnet externen Link in neuem FensterSNAP! auf Wikipedia, Öffnet externen Link in neuem FensterLuca Anzilotti und Michael Münzing auf Wikipedia

24.06.2011 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #17 sunny schrieb am 25.03.2012
    bassreflex nach vorn oder hinten, abstände zur wand, noppenschaum hinter die monitore? etc. - sowas fehlte total. ansonsten fazit: alle handhaben es anders
  2. #16 neurot schrieb am 06.07.2011
    Kann jemand das angesprochene Thema Bessreflex vs. Geschlossen noch etwas genauer erläutern? Sind geschlossene System wirklich einfacher zu kontrollieren? Ich bin bis jetzt immer davon ausgegangen, dass da schlussendlich Energie rauskommt die unter Kontrolle gebracht werden muss. Egal wie genau die Energie nun "erstellt" wurde.

    Grüsse
  3. #15 Elias schrieb am 28.06.2011
    Guter Talk.

    Ich habe nur ein kleines Studio und war vor zwei Jahren auf der Suche nach einer Abhöre, die zu mir passt. U.a. hatte ich mir klein Genelecs angehört und fand die Sch...., sie klangen nur bei Pop-Musik so einigermaßen. Umgehauen haben mich K+H Speaker, die's dann auch geworden sind. ATCs habe ich mal gehört, aber die liegen ausserhalb meiner finanziellen Reichweite ;o)

    Meine Schrottabhöre ist ein alter Mono-Weltempfänger mit DIN-Anschluss ;o)

    Das mit dem Herumlaufen kann ich nur bestätigen!
  4. #14 Uwe N. Berger schrieb am 28.06.2011
    Beonders die kleine Story mit dem verpolten Monitor war gut!

    Schön!

    mfg
    Uwenberger
  5. #13 Dcat schrieb am 26.06.2011
    Ich benutze schon seit Ewigkeiten ative Monitore(Roland DS 30A). Ich muss sagen das mir am Anfang der recht neutrale klang überhaupt nicht gefallen hat, ebenso wie die etwas dünne Basswiedergabe. Aber ich habe mich
    daran gewöhnt, und auch den neutralen Klang zu schätzen gelernt. Ich kenn die Dinger in- und auswendig, das alles ist die folge von unermüdlichem hören, welches ich als am wichtigsten erachte, es geht nichts über A/B Vergleiche. Weiterhin nutze ich als Gegenabhöre meine Hifi Anlage/Kopfhörer/Ghettoblaster Autoradio usw.. Natürlich höre ich nicht immer auf allen ab, eine Referenz reicht mir meistens um sagen zu können was nicht stimmt. Aber am allerwichtigsten ist das man den Sch*** kennt mit dem man arbeitet, und das erreicht man nur wenn man sich ausreichend damit beschäftigt. Zum Thema Genelec....auch schon getestet....wie hier schon erwähnt wurde schön transparent....waren aber nicht mein Ding...Hifi Boxen kann ich Preiswerter bekommen ;)
  6. #12 Torsten schrieb am 25.06.2011
    Super Stammtisch, passt zufälligerweise genau zu aktuellen Überlegungen im Studio...

    Gut klingede Boxen können glaube ich schon ein Problem sein. Ich persönlich liebe den Klang von den Genelecs, die machen mir super viel Spaß und ich könnte Tage damit Musik unterschiedlichster Coleur hören.

    Aber ich habe auch schon festgestellt, dass fast egal was ich dort hineingebe, ob hochwertiges Audio Interface mit voll auflösenden wav files oder iphone mit mp3s - Auf Genelecs klingt alles immer sehr schön transparent.

    Vor kurzem habe ich mir ein Apogee Duet 2 gekauft und einige Produktionen über meinen AKG K702 abgehört. Hier musste ich eindeutig feststellen, dass viele Produktionen (nicht von mir sondern viele Bekannte wurden gehört) oft recht dünn bzw. irgendwie schlecht gemischt klingen. Andere wiederum, auch meist die von namhaften Produzenten gemacht, klingen ganz toll differenziert und auch durchaus fett ohne den Bass zu überbetonen. Auch sehr deutlich hörbar waren Unterschiede zwischen den selben Titeln einmal als komproimierte mp3 und als voll aufgelöstes Format.

    Also entweder ist das Apogee nun einmal ein deutlich besserer Wandler als die Audio Interfaces, die ich bisher besessen habe (NI Audio 8 und sowas) oder das Gerät ist kaputt :)

    Als Abhöre nutze ich Yamaha HS80 und kann mich bisher eigentlich nicht beklagen, wenns auf denen einigermaßen klingt, passt es auch auf den meisten anderen "Consumer Boxen" weitestgehend.

    Der Klang ist auch im direkten Hin und Her Vergleich zwischen Boxen und AKG702 sehr sehr ähnlich, man nimmt hier kaum Unterschiede wahr, die Pegel die im Endeffekt zum Ohr kommen müssen natürlich im Verhältnis ähnlich eingestellt werden. Da der AKG ja so ziemlich als Studio Referenz Gerät gehandelt wird, denke ich die Yamaha Abhöre hat scheinbar für ihren Preis eine sehr gute Qualität.

    Nun ja, genug erzählt, Vielen Dank nochmals für den Stammtisch !

    Viele Grüße

    Torsten

  7. #11 gentler schrieb am 25.06.2011
    bestes Infotainment, ein Dankeschön an die Runde! PS: Ich "entkopple" meine Adams P11A mit Gummiuntersetzern von Ikea (die schwedische Hi-End-Schmiede). Viele Grüße aus B.
  8. #10 Sebastian schrieb am 25.06.2011
    Hallo zusammen!
    Ich arbeite seit ca. 6 Jahren bei den Öffentlich Rechtlichen. (Derzeit beim DeutschlandRadio Kultur in Berlin) Seit meinem ersten Tag wusste ich wie eine Box klingen darf. In den meisten Studios stehen ME Geithain Boxen rum. Das sind meiner Meinung nach die besten Boxen zum Mischen, Mastern ach für alles. Die Großen Modelle mit dem K im Namen sind wie die geschlossenen Ginkos eine Lupe nur ist der Frequenzgang bis runter auf 30HZ PERFEKT. Der EQ-Fresser Test ist super und mit den Geithain sind je nach EQ 0,5db Schritte hörbar. Seit einem Jahr hab ich nun auch Welche in meinem Studio und hab noch nie so schnell gute Ergebnisse erzielt. Ich kann nun Aufträge viel schneller erledigen und die Kosten für die Boxen hab ich nun schon 2-mal rein. Aber man sollte immer noch ne Zweite Abhöre haben gern auch HiFi Boxen oder ein 2.1 System.
    Cya Basti
  9. #9 Phil schrieb am 24.06.2011
    Am Ende fehlt ein bisschen was, kann das sein?
  10. #8 Sven schrieb am 24.06.2011
    @Eric
    anscheinend haben deine Sony die beste Frequenzwiedergabe / sind am präzisesten, ich würde mal aus Testzwecken auf den Sony mischen und dann mit den anderen Boxen / Kopfhörer vergleichen,.,,,
  11. #7 Sasan schrieb am 24.06.2011
    in meinem studio kommen die aktiven Focal Twin6be und die passiven Ginkos. beide monitorpaare sind an einem dangeours music monitor st angeschlossen.

    ich kann da stefan bahr absolut recht geben. die ginkos sind eine sehr gute monitore.

    der vorteil des monitor controllers ist, dass ich am audio interface den output nicht runterregeln muss.
  12. #6 Andre schrieb am 24.06.2011
    "Achtung! Große TFT Monitore können den Sound beim Abmischen durch Reflektionen negativ beeinflußen. Wenn möglich sollte der Bildschirm etwas angewinkelt stehen."

    Das Problem ist, dass der Bildschirm bei der x*1,3 Konfiguration (man sitzt 1.3 mal so weit wech wie die Hochtöner auseinander stehen) in einer Nah oder Midfield Situation einfach vor den Hochtöner steht..
  13. #5 Greg B. schrieb am 24.06.2011
    Mal einen Kommentar zum "leise Abhören ist der bessere Weg, um Lautstärke- und Frequenzenverhältnisse beurteilen zu können"

    Das kann ich so nicht stehen lassen. Gerade im Dance-Music Bereich verwendet man ja gern stark schneidende FX-Rutschen und Sounds die ihren Saft vor allem zwischen 4000 und 8000 hz haben. Erst beim Lautdrehen merkt man dann aber, wie scharf diese Frequenzen wirklich sind und dass sie ein stärkeres Aufdrehen verhindern, weil's einfach nur noch im Ohr weh tut. Deswegen mein Tip: Immer WECHSELND leise und laut abmischen und gerade die oberen Mittfrequenzen immer wieder auf zu hohe Lautstärken checken.

    Dazu sei noch erwähnt, dass höhere Frequenzen viel weniger Energie brauchen, um gut hörbar gemacht zu werden als tiefe, deswegen ruhig der Kickdrum/dem Bass viel Platz im Mix lassen (auch hier gilt: natürlich low cuts setzen) und den Rest etwas "atmen" lassen. Man unterschätzt das bei einem ausschließlich leisen Abhören ganz enorm.
  14. #4 Hermann schrieb am 24.06.2011
    Zum Thema Lautsprecher- und Kopfhörer Controling kann ich den SPL 2Control sehr empfehlen. Ich habe den seit kurzem und bin extrem zufrieden damit. Man kann zwei getrennt regelbare (!) Kopfhörer anschließen und hat noch einen eigenen Regler für die Lautsprecher.
  15. #3 Eric schrieb am 24.06.2011
    Wieder ein cooler Stammtisch! Ich habe immer ein problem beim Mixen: Ich mische mit meinen Kopfhörern, und hör später meinen Mix auf verschiedenen Boxen ab. Auf jedem Speaker, sogar auf meinen "Logitech Billig-Boxen" klingt der Mix echt gut. Doch wenn ich ihn dann auf meiner Sony Stereoanlage anhöre stimmt das Lautstärkenverhältnis nichtmehr, beim Gesang hört man die S-Laute zu extrem, usw.

    grüße - Eric
  16. #2 Sven schrieb am 24.06.2011
    War wirklich sehr interresant und kurzweilig. Einge der Vorschläge werde ich ausprobieren. Das mit dem Spiegel fand ich ein netter Hinweiss. Ansonsten natürlich ein kontroverses Thema. Der Wohlfühlfaktor spielt sicherlich eine wichtige Rolle und aber auch, dass man sich Zeit nimmt und da möchte ich noch mal den Vorschlag des Vergleichhören aufgreifen. Hört eure Musik unter unterschiedlichen Bedingungen. Radiowecker, Computerlautprecher, Handylautsprecher, Kopfhöhrer, Fernseher, Auto,...je besser der Mix, desto mehr wird er dem entsprechen was ihr auf schlechteren Boxen hört. Wenn auf so Billigteilen was verzerrt, übersteuert o.ä. muss man noch mal ran...
    Allerdings kenne ich den Königsweg zu einem perfekten Mix: Es darf nur noch ein Hersteller von Boxen geben und nur ein Modell, dann wird es in dieser Hinsicht weniger Probleme geben...
  17. #1 Steffen schrieb am 24.06.2011
    Danke! Das war wieder mal ein netter Stammtisch, wobei die Genelec-Fans sicher "not amused" sein werden ;)
    Nur ein Thema ist meiner Meinung nach zu kurz gekommen. Das Thema Subwoofer.
    Da ich mir überlege mein System damit zu ergänzen hier nun meine Fragen:

    Wie sinnvoll ist es ein auch im Bassbereich (subjektiv) gut klingendes System damit zu ergänzen?
    Da aus dem Sub ja nur ein nicht ortbarer Bass kommt- reicht es da nicht irgendeinen billigen Sub (z.B. Behringer) zu nehmen- oder sollte man eurer Meinung nach immer den zu den Monitorpaaren passenden Sub kaufen?
    Da ich eine Monitormatrix benutze und nicht immer den Subwoofer anschalten will (ich denk dabei an meine Nachbarn), wollte ich das Signal für den Sub paralell zu dem für die Monitore laufen lassen(damit ich ihn ggf. ein und ausschalten kann). Dabei werden natürlich die Bassfrequenzen nicht aus dem Signal für die Monitore herausgefiltert, d.h. ich bekomme den Bass sowohl auf den Monitoren wie auf dem Sub. Haltet ihr das für sinnvoll oder entsteht dabei nur Matsch?

    grüße
    Steffen
    1. #0 Alexander Rambow schrieb am 29.06.2011
      @ Steffen
      Nein das macht überhaupt keinen Sinn!
      Nicht ortbar heißt das du nicht lokalisieren kannst, von wo der Ton kommt. Das war es dann aber auch schon.

      Was du hörst ergo Frequenzgang, impulsverhalten und die Verzerrung sind das was die Qualität nachher ausmacht. Dazu kommt das die billigen Subwoofer selten Linear bis an die 20-30 HZ grenze kommen.

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