Stammtisch

Ableton Link und die News der Woche

Jeden ersten Donnerstag im Monat machen wir “Reallife Stammtisch” in der Zynakali Bar.

Unseren 60 Minuten Podcast rund um Recording und Musik machen gibt es jeden Donnerstag. Nächste Woche talken wir wieder über das Thema “Augen auf beim Synthikauf”.

Hier der erste Teil:

> Video: PraxisTalk - “Augen auf beim Synthikauf Teil 1”

> MusoTalk Podcast in iTunes und als Audio-Only Download

oder > YouTube Channel abonnieren.

> Ableton LINK

> Musikmesse 2016

> HOFA Studio Workshops 20.5 mit Charlie Bauerfeind (Saxon / Motorhead)

https://www.youtube.com/watch?v=nyPUhhVh86I

> Superbooth in Berlin

Mika the Elephant > Mikatheelephant.com Schlagzeuger und Electroproduzent

https://www.superbooth.com/de/landing.html

Tom Ammermann > Spacital Audio Designer macht in Headphone Surround und betreibt das Luna Studio in Hamburg.

Leslie Alan > www.larecords.de ist Musiker und Produzent in Berlin.

Download > medium > small > audio only

03.03.2016 - Stammtisch

Dein Kommentar

  1. #17 Manfred Schreiner schrieb am 09.03.2016
    @Kai : Mein ich meinte keine Gear ! - sondern den persönlichen, zeitlichen, emotionalen Einsatz. Schlechte Gear (Mikros, DAW´s ) ist kaum noch zu finden – wird fast nicht mehr gebaut.
    @ Mondriten : Ich habe explizit geschrieben das für Musik andere Sachen wir Gefühle etc. Im Vordergrund stehen. Die technische Seite läßt sich aber sehr wohl bewerten und in Prozenten etc. einteilen. Das dB, Digital Full Scale, A-Weithed etc. sind keine Gefühle sondern Eiskalte Messdaten !!!
  2. #16 MichBeck schrieb am 08.03.2016
    Vor 12 Jahren mit meinem ersten MacBook und dem vorinstallierten Garage-Band hab ich angefangen, mich für das Aufnehmen und den Mixdown meiner Hardwaresynths zu interessieren. Mit meinen absolut rudimentären Wissen bis Nichtwissen stellte ich alle On-Board-EQs und Kompressoren rein intuitiv so ein bis ich meinte, jetzt klingts gut. Anschliessend noch n Multiband und Limiter drauf. Mit grösster Wahrscheinlichkeit hab ich da sogar Presets verwendet.
    Heute, nach Hunderten Fachbüchern, Workshops, Musotalksendungen und den Zukauf 'teurer' Soft- und Hardwarekomponenten, glaub ich relativ angekommen zu sein, um amtliche Mischungen meiner eigenen Musik vorlegen zu können.
    Das Seltsame oder Erschreckende ist, wenn ich mir jetzt nach langer Zeit meine ersten Mixe anhöre, entdecke ich gewiss viele Fehler, aber im Grossen und Ganzen funktionieren die Tracks und können richtig rocken. Ich behaupte sogar, dass ich sie auf einer Party 'auflegen' könnte und 99% der anwesenden Gäste würden keinen Unterschied zu den vorher laufenden 'professionellen' (Chart)Liedern bemerken. Was ich damit sagen - oder in diesem Fall schreiben will, ist das was Andreas Balaskas auch schon mal in einer vorhergehenden Sendung sagte: "Ein Nummer 1 Hit ist noch nie durch ein guten Mix oder perfektes Mastering entstanden".
    In diesem Sinne: Make more music!
  3. #15 Mondriten schrieb am 08.03.2016
    Tag Muso und Co...

    Wahnsinn wie viele Leute versuchen Musik und Sound zu definieren wie: „In Skala 75-100% fertig, muss laut sein sonst kickt die Bassdrum nicht, klingt ja nicht wie CD“. Alles Müll wenn ihr mich fragt! Friedemann Tischmeyer lässt grüßen, der war ja auch schon bei euch, den könnt ihr ruhig mal wieder einladen und ihn fragen ob Musik zu definieren oder zu bewerten ist und sollte.

    Freunde, Musik soll doch etwas ausdrücken wie Emotion und Gefühl bis hin zum
    Trancezustand.
    Die Mucke ist keine physikalische Größe wie das „SI-Einheitssystems“. Wenn wir versuchen die Musik oder den Sound wie ein System zu sehen oder bewährten machen wir sie damit kaputt. Was wir als Machende, ob Musiker, Drummer, Beathawker und Tröter usw. versuchen können ist den musikalischen Zeitgeist nah wie möglich zu kommen „also alles was heute so im Radio rauf und runter gedudelt wird“ nach zu ahmen, aber dann ist auch Schluss mehr geht nicht. Nachahmung finde ich ja nicht schlimm mach ich auch ab und zu zum Üben fürs Mixen und Gehörtraining.

    Musik kann zwar zu Musikstilen zugeordnet werden, aber auch nur im Rahmen, da heute selbst in Film-Gamemusik viel elektronischer Sound eingesetzt wird. Non Eric hat es ja oft genug gesagt, man kann einen Sound auch kaputtschrauben. „Vielleicht geht das ja zu 100% D:- lach)“ Ich weiß wo von ich rede weil ich ein Perfektionist bin (ein Tick habe,leider) und mir dadurch einige Tracks kaputt-gemischt oder gemastert habe. Klar man sollte schon versuchen das beste aus seinem Sound raus zu kriegen, aber wenn nicht mehr geht sollt man auch mal zufrieden damit sein. Wem es nicht aus dem Kopf geht weil sein Sound nicht so ist wie er's sich vorgestellt hat, lässt man jemanden ran der da Ahnung von hat. Kompromisse muss man auch mal eingehen können sonst trampelst du ewig auf deinen Tracks herum, so wie ich früher.

    Ich will damit nur folgendes sagen:
    Die Musik ist keine physikalische Konstante wie Lichtgeschwindigkeit (c) oder die Gravitation (G) … bla,bla,bla und was sonst noch so gibt. Da spielen ganz andere Faktoren eine Rolle wie Geschmack, Emotionen, Gefühl und Ausdruck. Denn diese Sinne haben in der Physik nix zu suchen und umgekehrt. Jetzt mal ehrlich Leute, ein Gefühl wie „da groovt die Hütte Alter“ kann physikalische nicht beschrieben oder standardisiert werden. Ich kann zwar jeden Song auseinander nehmen bis auf's letzte Sample und analysieren wie Frequenz und Pegel, aber der musikalische Inhalt wie Emotion, Ausdruck oder der Künstler wird sich da durch nicht erschließen und für immer verborgen bleiben. Das muss doch klar sein!

    Aber wenn einige Herrschaften so scharf auf eine Definition oder Standardnormen sind sollen die sich ein Waveeditor nehmen und versuchen eine Rechteckwelle zu basteln. „Wavelab ist super, ja, ja kann jedes Sample genau festgelegt und geändert werden, volle Kontrolle“ Alles klingt gleich und Isotrop ohne stille, oder besser noch, absolute Stille alles glattbügeln hört man eh nicht raus ob 44,1 oder 96-KHz, ist doch geil oder? Versteht mich nicht falsch, möchte hier Niemand kritisieren oder wie ein aufgeblasener Besserwisser da herkommen, es ist mir aber ein Bedürfnis gewesen das los zu werden und klar zustellen.

    PS
    Benutze selber Wavelab um technische Fehler zu beheben wie digitale Clips und Dropouts, Eingriffe die mit dem Musikinhalt nix zutun haben oder sich dabei ändern würden.
    Auch zum klang bearbeiten oder mastern nach meinem Geschmack nutze ich's, aber man sollte seine Tools und Werkzeuge kreativ einsetzten. Denn sie sind nicht da zu da jedes letzte einzelne Bit zu ändern um seinen Track dann an die Wand zufahren.
    Dafür ist der virtuelle Mülleimer von Windows oder Apple zuständig und all deine Sorgen sind weg.

    Bis denn...
  4. #14 Kai schrieb am 07.03.2016
    Also ich fand die Sendung klasse.

    Ich hatte das mit den "95% + 5%" so verstanden :

    95% mit einigermasen gutem Einsteiger-Gear, guter Künstler-Perfomance und ebenso gutem Können des MixEngis bei Aufnahme und Mix.

    Und die 5% sind dann nur noch das teure(re) Gear (und natürlich wiederum die Beherrschung desselben ;-)

    Falls das so war, kannst Du (@Manfred) Dich doch eigentlich entspannt zurücklehnen, oder? Du hast ja recht, aber ich habe Deine Kritik unter obiger Annahme (ich guck's jetzt nicht nochmal... ;) vll. auch noch nicht verstanden.. ;-)
  5. #13 Benard Mandutu schrieb am 07.03.2016
    @Andras #11

    Auch ich stimme dir zu! Die Frage ist doch aber, ob die permanent neu erscheinenden plugins so viel besser sind als die alten drei Monate vorher. Ich habe beispielsweise viele plugins von einem deutschen Anbieter gekauft, der plugins für verschiedene Firmen anbietet. Ständig gibt es neue plugins und die Beschreibungen klingen so, als wenn ich letztlich mit den ganzen vorher erstandenen plugins nicht professionell produzieren kann, sondern noch das eine neue brauche. In vielen Foren werden beispielsweise die plugins von IK Multimedia belächelt, gleiches gilt oft für die Effektplugins von NI (ich beziehe mich nur auf Kompressoren, EQs). Und dann erfährt man plötzlich, dass Produzenten, die wirklich von Musik leben und Erfolg haben, genau diese plugins nutzen und nicht mehr zum trotzdem vorhandenen Waves, UA oder was auch immer plugin greifen und die nächsten ziehen wiederum genau Waves, UA etc. vor. Wenn mich neue Technik weiterbringt, toll, aber viele sammeln einfach gear und haben Tonnen an teurem, unbenutztem Zeugs auf ihrer Platte. Ich finde es dann immer wieder erfrischend, wenn wirkliche Top-Producer plugins verwenden, die "alt", umsonst oder günstig sind, obwohl sie die angeblichen Top-plugins auch auf der Platte haben. Was ich letztlich damit sagen will: Andrew Scheps würde mit TDR, Tal, Klanghelm & Co. und seinem "vergleichsweise günstigen Kopfhörer" zweifelsohne einen professionellen Mix hinbekommen. Es gibt hier einen Werber, der bei seinem Contest Gewinner hatte, die mit einem günstigen Steinberg Interface aufgenommen haben. Und die haben dort mit Sicherheit Ahnung, Sound beurteilen zu können.

    Und deswegen gebe ich dir, Andreas, komplett Recht und das hatte ich ja auch so geschrieben: Man soll das nehmen, was einen am besten abholt und mit dem man sich am wohlsten fühlt. Wenn das UA und nicht TDR ist, dann ist das eben so .... Wenn ich 8 Mikrofone aufnehmen muss, dann greife ich nicht zu einem kleinen Interface mit zwei Mikrofoneingängen .... Ob die reine ITB Produktion eines Profis mit einer Gesangsspur und einer Gitarrenspur mit einem 200 Euro Interface von Focusrite, Steinberg etc. klanglich (negativ) auffallen würde, bezweifle ich. Auch sei der Interface Test von Musotalk von vor ein paar Jahren da sehr empfohlen.

    Gleich wohl @ Manfred ist das, was Kunden wollen und verlangen, natürlich noch mal eine ganz andere Sache und wenn Kunden UA und SSL wollen, dann werden die sich auch passende Studios suchen. Ich produziere für Kunden auch mit einem RME Fireface UFX, aber das würde hier auch von vielen verrissen werden, weil nicht UA, Avid etc. Der Kunde ist und bleibt König ....
  6. #12 Manfred Schreiner schrieb am 06.03.2016
    @Jeze : Dein Kommentar findet meine volle Zustimmung. Man muss sich nur die Hitparade durchhören um festzustellen dass 100% für einen Nr. 1 Hit nicht notwendig sind.
    Dein Kommentar widerspricht jedoch nicht meiner Einstellung.
    Wenn ein Künstler (Produzent Kunde) von mir verlangt alles zu verzerren, nach links zu pannen und den rechten Monitor zu muten - - dann mach ich das. Wenn der Kunde damit zufrieden ist habe ich die 100%ige Zufriedenheit meines Kunden (möglicherweise nicht des Marktes) erreicht. Dennoch wird der zufriedene Kunde wahrscheinlich wiederkommen. Ich würde dennoch versuchen, diesem Kunden eine Alternative vorzuschlagen. Aber sein Wunsch bleibt Befehl.

    Als Tontechniker machen wir keine Musik (deshalb erhalten wir auch keinen Anteil bei der GEMA)
    Wir sind lediglich Transporteure von Musik, Darbietungen, Gefühlen auf eine CD etc.
    Wir sind aber massgeblich für den Klang (Sound) dieser Dinge verantwortlich.
    Musikalische Vorschläge welche wir machen, werden als Serviceleistung beansprucht, jedoch nicht als künstlerischer Beitrag.

    Für Musiker, welche Ihre Songs selbst aufnehmen und mixen gelten ja komplett andere Voraussetzungen. Dieser Musiker sollte sich in erster Linie auf den Song, auf seine mögliche Aussage, auf den Ausdruck seiner Gefühle, Empfindungen konzentrieren. Da ist es auch egal wenn er auf die falschen Seite des Mikrofones singt und sich über den Raumklang wundert. Erst in zweiter Linie kann er sich um den Mix (Sound) etc. kümmern – und hiefür sind Foren wie z.B. MUSO Talk für viele sehr hilfreich.

    Ich bin z.b. eine Aufnahme mit Kirchenorgel mit dem Organisten des Wiener Staphansdomes gefahren – bei dieser Art kommt es auf eine möglichst naturgetreue Abbildung der Darbietung an – also exakte Mikrofonierung – minimales Eqing – fast keine Dynamik´s .
    Ich bin aber auch bereits 1990 Aufnahmen gefahren bei denen wir Vocals über Verzerrrer (parallell) WahWah-Pedal, Flanger Tremolo und Lesley gejagt haben und damit interessante Klangbilder erzeugt haben.
    Kürzlich habe ich auf das neue Melodyne upgedatet und liebe es Zurzeit mit einer Stimme nahezu wie mit einem Synthesizer zu arbeiten. Habe bereits lustige, interessante Morphingsounds von Stimme und Synth-klängen gebastelt und warte auf einen Künstler (Produzenten) der bereit ist diese Experimente anzunehmen bzw. einzusetzten.

    Das mit den Snickers ist mir neu – bei mir hat glegentlich ein Glas Wein, Wiskey, Kerzenlicht, Spielsachen (bei sg. Kinderstars) schon gute Dienste geleistet. Die Snickers werde ich noch versuchen. LOL - - - - LG Manfred
  7. #11 Andreas schrieb am 05.03.2016
    @Karsten Bier 
    >Funktioniert das mit dem Snickers wirklich??? Hab ich noch nie gehört.

    Ist natürlich völlige Grütze, denn wer sich tatsächlich schon mal mit Aufnahmen für Kunden beschäftigt hat und genug Sänger/Sängerinnen vor dem Mikro stehen hatte, der wird auch bestätigen können, dass gerade solche Zuckerbomben nicht grade sehr förderlich für eine gute Stimme sind.
    Lieber dem Kunden einen bunten Obstteller anbieten, macht immer etwas her, außerdem vermittelt man dem Kunden, dass man sich um ihn kümmert. Schließlich profitieren beide davon. Ich möchte ja auch das sich mein Kunde wohlfühlt…. wiederkommt… vielleicht mich auch weiterempfiehlt! ;)

    @Benard Mandutu
    eigentlich stimme ich dir zu, wenn wir über Musikgeschmack reden.
    Mich langweilt auch Musik von Christina Aguilera, Silbermond, Christina Stürmer oder Sportfreunde Stiller und ich würde mir auch niemals eine CD von denen kaufen, weil ich mich an deren Musikstil absolut nicht erfreuen kann, bzw. diese mich nicht berührt. Und ja, besonders die Produktionen von Aguilera heben sich produktions- und qualitätstechnisch deutlich von den o.g. ab und trotzdem…. wenn einem der Musikstil nicht gefällt, dann können auch 100 Chandler, Neve & SSL Hardware/PlugIns auch nichts daran ändern.
    Grundsätzlich gilt aber, Equipment oder die Tools was einen am weitesten bringen, sollte man auch nutzen.

    Make more Music!
  8. #10 Benard Mandutu schrieb am 04.03.2016
    Durchschnittliche, wenn auch sympathische Sendung! Schade, dass Sascha als Studio One User absagen musste!

    Mika war heute eigentlich der einzige, der etwas zum Thema zu sagen hatte, wenn ich mich auf Ableton beziehe! Ich mag Tom Ammermann und er ist mit Sicherheit ein Experte, was sein Produkt anbelangt und garantiert auch als Studiobesitzer, aber was er zu den meisten Sendungen außer "Ich vermute mal...!" und den immer ähnlichen marketingtechnischen Theorien im Sinne von "Klar, da machen sie jetzt etwas, um noch mehr ....!" beitragen kann, erschließt sich mir oft nicht. Was Tom nun auch mit Ableton LINK und Studio One zu tun haben soll, sei dahingestellt und gleiches galt heute auch für Leslie. Somit ist der Vorwurf eigentlich eher an Non zu richten, passendere Gäste einzuladen. Leslie als junger Künstler könnte wunderbar mal zum Thema Label, realer Einnahmesituation, Vermarktung, iTunes etc. berichten! Das wäre interessant und sinnig!

    Zu analog/digital und den ganzen Foren und den Mitgliedern dort, die AUSNAHMSLOS ALLE ein SSL-, Neve oder API-Pult fahren und so erfolgreich sind, dass sie den ganzen Tag Zeit für Foren haben: Es gibt Menschen, die wirklich Erfolg haben und nicht nur Musikproduzent mit rosa Sofa und Trittleiter sind und die mischen ITB und und vertreten teilweise Meinungen, die in Foren oder hier gegrillt werden würden. Da sind Äußerungen im Sinne von "es ist egal, was man für plugins nimmt", "dass es reicht, sich wenige zentrale Instrumente/Spuren aus dem Mix zu nehmen, diese richtig zu bearbeiten und der Rest sei letztlich egal!" Wer mir das nicht glaubt, dem sei Thomas Wendts Hinweis zur Red Bull Sendung mit Andrew Scheps ans Herz gelegt. Auch ein Hinweis auf seinen Kopfhörer, der von bestimmten Herren aus Berlin verrissen werden würde, lohnt. Auch ein Dave Pensado lohnt und er empfiehlt u.a. den kostenlosen TDR SlickEG und ein Herr Jack Joseph Puig nennt das uralte Waves AudioTrack als eines seiner favourites .... Es scheint also zu gehen .... Die Frage ist doch eher, welchen Klang mag ich und mit welcher DAW oder welchem plugin fühle ich mich besser abgeholt und wohler ....

    Der Profi arbeitet mit dem, was er hat und schiebt das Musizieren nicht vor sich hin, indem er nach immer neuen plugins etc. Ausschau hält! Dafür wäre nämlich gar keine bis kaum Zeit, wenn der Laden denn liefe und man sollte sein Equipment auch wirklich erstmal kennen und beherrschen. Und Scheps und Puig werden nicht die Geräte von einigen Gästen des Talks benötigen, um auf Weltklasse Niveau zu arbeiten, gerade mobil ginge das ohne MacBook und Kopfhörer auch gar nicht. Ob Marek, dessen Songs ohne Zweifel amtlich gemixt klingen, nun Avid Interfaces und Chandler Limited benutzt oder nicht, ich mag die Musik dennoch nicht, sodass ich einen schlecht gemixten schönen Song immer einem "teuer gemixten" Song, der mir nicht gefällt, vorziehen würde.

    Oder um es mal mit den Worten eines anderen weisen Berliners ausdrücken: Make more Music!!!!

    PS Ein SSL Pult hat übrigens nur einen Kompressor und einen EQ ....
  9. #9 Karsten Bier schrieb am 04.03.2016
    Funktioniert das mit dem Snickers wirklich??? Hab ich noch nie gehört. Geht auch Mars oder Twix?
  10. #8 Wuze schrieb am 04.03.2016
    @Manfred Schreiner: Sehr guter Kommentar, der meine volle Zustimmung findet.
    Ich würde jedoch unterscheiden zwischen den Themen Audioqualität (wie HiFi, HighEnd,...) und Klangformung (Sound-Bearbeitung, Psychoakustik,...). Zweiteres ist meiner Meinung nach wichtiger heutzutage.
    Ansonsten hat mir den Sendung nicht so gut gefallen.
  11. #7 Stefan schrieb am 04.03.2016
    Bitte, bitte mal einen Reallife Stammtisch in HH! Das soll der Tom sich mal nicht so anstellen :P
  12. #6 JeZe schrieb am 04.03.2016
    @Manfred: der Punkt ist doch, dass man den Markt oder den Kunden mit 99% oder gar mit 90% eben nicht verliert. Oftmals ist es ja sogar Kundenwunsch Dinge so zu machen, wie man sie bei gehobenen Qualitätsansprüchen gar nicht machen würde (z.B. hörere Lautheit als der Track verträgt, etc.).

    Die Frage ist nicht, ob man diskutieren sollte, die Frage ist was die Prioritäten sind. Und da kann es leicht sein, dass man 100x bessere Vocals bekommt, wenn man dem Sänger vor seinem Take ein Snickers gibt, als wenn man ihne stattdessen mit der abgefahrensten Mic/Preamp-Kombination aufnimmt.

    Meine Erfahrung ist die, dass man mit dem Streben nach Perfektion Menschen auch schnell auf den Geist gehen kann, denn für die meisten gibt es nur "gut genug" oder "nicht gut genug"
  13. #5 Macilias schrieb am 04.03.2016
    Ja, macht mal real life in Hamburg!
  14. #4 Bernhard Gerber schrieb am 04.03.2016
    Hallo,

    würde mich gerne bereit erklären meine Logic-Studio Sachen als Projekt live kritisieren zu lassen.

    lg
  15. #3 Manfred Schreiner schrieb am 04.03.2016
    Hallo Jungs !
    Bei eurer Schlusseinstellung – eigentlich egal was und wie man das macht -wünsche ich euch viel Erfolg für eure Zukunft – oder besser – Ihr werdet mit dieser Einstellung keine Zukunft haben.

    Richig ist sicher 95 % des Erfolges einer Musikproduktion geschieht vor dem Mikrofon.
    Aber dennoch 5 % dahinter – und da sitzten wir (Ihr), dafür tragen wir die Verantwortung – und im schlimmsten Fall – wir nehmen auch noch Geld dafür.
    Und wenn wir nicht exakt und penibel arbeiten kommen eben nicht 100% Qualität heraus sondern leider nur 99 % oder weniger - und man hat möglicherweise verloren. (Am Markt oder den Kunden)

    Darum ist es gut wenn sich an den Stammtischen und in eurer Sendung Menschen sich austauschen, diskutieren und sich darum streiten ob man den Furz des Floh´s nun hören kann oder nicht.

    Vorschlag.:
    Jeder hat seine Lieblingsmusik. Sucht euch ein Lieblingsstück au eurer Biblithek und versucht es nachzuproduzieren. Man ist relativ schnell auf 70-80% der Qualität angelangt. Dann kommt ein schon etwas komplexerer Teil und man sitzt möglicherweise einen – zwei Tage und man ist dann sage ich mal bei 95 – 97 % der Qualität angelangt. Aber erst dann wird es lustig.
    Genau für diese letzten 2 – 3 % kannst du eine Woche oder mehr verbringen um dies zu erreichen.

    Ich mußte (durfte) vor glaube ich jetzt ca. 20 Jahren „Purple Rain“ von „Prince“ für eine grosse deutsche Company nachproduzieren, da diese keine Rechte von „Prince“ erhielten.
    Und da ging es genau um diese Minimalitäten über die Techniker,Produzenten etc. Stundenlang streiten können.
    Ich hab mit 23 Jahren (1979) angefangen in einem Tonstudio zu arbeiten – bin jetzt 60 – arbeite mit Pro Tools – Reason und Logic . und diskutiere nachwievor leidenschaftlich über die Vorzüge des einen und des anderen. Deswegen arbeite ich mit 3 DAW´s
    Audio – Pro Tools – für mich unschlagbar (gilt nur für mich !!!!)
    MIDI Einspielung und Editing + LOGIC Hammer !!!
    Sphärische Sounds – bedienung alter Syntis über einen Controller - - Reason !!!

    Natürlich nütze ich auch Audio in Logic und Reason, wie auch Midi in Pro Tools. Aber wenn es eben um spezielle Anwendungen geht – weiß ich weswegen ich welches Programm starte .

    Sorry lange Predigt – bis zum nächsten mal.
  16. #2 Peter Vollmerhaus schrieb am 04.03.2016
    Schade, dass Studio One so kurz abgehandelt wurde. Ich hätte mir allerdings zumindest die Erwähnung in diesem Kontext von Waves NLS und bx-console v.Brainworx gewünscht. Schön, Tom mal wieder zu sehen, Grüsse - Peter
  17. #1 Stefan Schneider schrieb am 03.03.2016
    Zum Thema welches Interface, DAW etc. eine Geschichte:

    Helmut Newton (Photograph) im Restaurant:
    Der Koch: "Ihre Photos gefallen mir, Sie haben bestimmt eine gute Kamera."
    Newton nach dem Essen: "Das Essen war vorzüglich - Sie haben bestimmt gute Töpfe."

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