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Stammtisch

Abflussrohre sind erstaunlich

Der Stammtisch rund ums Musik machen. Diese Woche mit Andrew Levine (Öffnet externen Link in neuem Fenstermobile.blumlein.net) und den Gästen: Maya Sternel (Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.rudelrecords.de), André Dupke Öffnet externen Link in neuem Fenster(www.hamburg-audio.de), Kai Schwirzke und Tom Wendt.

01:32 T.O.M. bei Öffnet externen Link in neuem FensterPropellerhead
05:43 Ears only
08:40 Augen zu
18:31 Neue Instrumente
24:07 Akust. Instr.: das Öffnet externen Link in neuem FensterWaterphone & Öffnet externen Link in neuem FensterCrystal Bashet
28:40 Echt statt gesampelt
33:20 Eigenharp
34:03 Die Öffnet externen Link in neuem FensterKlempner-Harp
35:13 Abflussrohre sind erstaunlich
38:50 Instrumente selbst gebaut
41:35 Pferdekopfgeige
43:21 Was geht in den Sampler rein?
46:13 Ferdinand Förschs Öffnet externen Link in neuem FensterKlanghaus
48:14 Sound-Tausch
51:30 Gerippte CDs & DDP
59:10 Hallo Google
01:04:09 Wohin geht das Internet?
01:05:43 Die Schlusspredigt zur Raumakustik: Öffnet externen Link in neuem FensterHolzfaserdämmstoffe

Download: Leitet Herunterladen der Datei einMusoTalk 408 - Stammtisch - Abflussrohre sind erstaunlich.mp3

28.05.2010 - Talks und Interviews

Dein Kommentar

  1. #10 Jay schrieb am 19.06.2010
    Für "Ears Only" gibt es für Pro Tools User von Steven Messey das Plugin "Listen" für umme.
  2. #9 TBB schrieb am 01.06.2010
    8-Fade Controler sind eher hinderlich - stimme da voll zu.
    Das 1-Fader Controler Konzept macht Sinn und ist wirklich hilfreich.
  3. #8 sven schrieb am 30.05.2010
    @ Andre
    Schicksal oder Zufall? Henne oder Ei? Wie du Vieleicht schon gemerkt hast, kommt man da mit den meisten Leuten auf keinen grünen Zweig. Ich denke, dass ist gut so. Ich möchte, wie du wartscheinlich auch in dieser Frage von niemand oder von einer vorherschenden Meinung beherscht werden.
    Ich denke, dass ist auch gar nicht so weit vom Musikmachen entfernt, weil gerade dort so unglaubliche Momente entstehen können, gerade im Zumsammenspiel, kenne ich einige die behaupten, man ist sich dann so nah, dass ist besser wie Sex.
    Ich denke auch Musik kann einen dazu bringen über so etwas nachzudenken, weil sie da ist und weil Musiker mit ihren Texten und musikalischen Ausdruck eine Botschaft vermitteln können, wenn sie das wollen. Man muss nicht, aber man kann. Das kann plakativ oder subtil geschehen. Mir vermittelt dann gerade auch in schwern Zeiten Musik sowas wie ein Sinn, der alles zusammenhält. Ich kenne auch wirklich nichts positiveres wie Musik, wenn die primären Grundbedürfnisse des Menschen gedeckt sind.

    Wieviel Neugeborene die nächste Zeit Lena genannt werde, dass sollte man mal empirisch erheben.

    Danke für das Lob über meine Musik. Das freut mich immer. Ich liebe Musotalk und ich liebe den Stammtisch, habe ich hier zwar schon oft breitgetreten, aber ihr gebt so viele Tips und Anregungen von dem ich auch schon vieles probiert habe, obwohl ich schon vieles weiss, kann man gar nicht genug dazu lernen in dieser Frage...
    Obwohl ich euch nur hier aus einer Aufzeichnung und den Kommentare kenne, seit ihr schon alle intressante Persönlichkkeiten und es macht Spass euch zuzuhören. Früher habe ich immer auf die neuen ??? Kassetten gewartet, jetzt warte ich Freitags auf den Stammtisch und empfehle euch natürlich weiter! ;-)


  4. #7 Dominic schrieb am 30.05.2010
    hi

    Lena hat gewonnen ....
    ENTLICH "!"

    Nur der Ton war ab und an zum kotzen :)
    cu *muss weiter feiern ... ....
  5. #6 Andreas schrieb am 28.05.2010
    Also mal flott zu eurem generellen Gruppen-Sentiment that iPod und Pads then klassischen PC bald ablösen werden und generell auch viel praktischer sind.
    Dem würde ich vehement widersprechen wollen. Erstmal das man um "mal eben was bei Facebook zu schauen" den PC hoch fahren muss contra das iPhone was halt so da ist - Das ist doch ein Nullargument. Das iPhone läuft bei euch dann halt 24 Std, das könnte der PC ebenso.
    Geräte auf bestimmte Zielseiten oder Zielquellen zuzuschneiden (App für Wikipedia oder andere geschlossene Systeme) nehmen dem Internet die Freiheitlichkeit um mal mit übergroßen Worten rumzuwerfen. Ein PC kann potentiell erstmal alles. Warum so viele Kunden davon wieder abgehen wollen und viel Geld bezahlen um wieder eingeschränkt zu sein ist mir schleierhaft.
    1. #0 Andre schrieb am 29.05.2010
      Hi Andreas,
      es ist eben schon ein Unterschied, ob man erst einen Laptop aus der Tasche holen muss, ihn Aufklappen und hochfahren wenn man eben nur mal sehen will was bei Freunden in einem Sozialen Netzwerk z.B. gerade so los ist, oder ob man mal eben auf dem Dipslay eines IPhones rumwischt.
      Ich denke nicht, dass Ipad und Co. in den nächsten zwei oder drei jahren den "echten computer" in allen Gebieten ablösen kann.
      Fakt ist aber auch:
      Zum Bedienen des IPads braucht man keine IT-Kenntnisse.
      Das Thema: Ich hab da einen Freund, der kann sich das Problem mal ansehen oder die stark überteuerte Dienstleisung eines PC-Service Technikers um ein Boot-Problem zu beheben gehören in diesen Fällen der Vergangenheit an.
      Und genau das ist das interessant.

      Kann aber verstehen, dass einige Computer "Freaks" hier ein unwohles Gefühl haben, da Ihr Know How immer weniger gefragt ist.

      Nicht jeder kann mit einem Gerät umgehen, dass wie ein ausgewachseren Rechner alles kann aber auch eingies an technischem Know How abverlangt.
      Für viele ist es ausreichend ein Gerät zu besitzen das nicht mehr kann als genau das was man will aber dafür ohne Vorkenntnisse verwendbar ist und selbst gewartet werden kann.
  6. #5 Akkkustikkker mit 6 K\'s schrieb am 28.05.2010
    @ Andre

    Absorbieren die Holzfaser Platten auch Frequenzen im Tiefbass ala Mini-Traps von realtraps.com ? Oder ist da wie bei so vielen Stoffen Schluß ab 100 hz ? Und wie teuer sind die ?
    1. #0 Andre schrieb am 29.05.2010
      Hi,
      ich glauber der Preis liegt so bei 14€ / pro Quadratmeter.
      Die minmale Dämmfrequenz hängt natürlich wie bei alles Stoffen dieser Art von der Dicke ab.
      Der Effekt lässt sich aber noch vergrössern wenn das Material nicht dirkt an die Wand kommt und ein Zwischenraum bleibt.
      Das ist bei kalten Aussenwänden auch ratsam, da so die Gefahr von Schimmel eingedämmt werden kann.

      Wir verwenden 11-14 cm für Wand und Decke.
      Basstraps lassen sich auch aus diesem Materal fertigen, es gibt da ja viel verschiedene Ansätze und Bauarten.
  7. #4 Sören schrieb am 28.05.2010
    Moin,
    war wieder schick heute! Das Ende war dann aber ziemlich abrupt ;)

    Eine Sache, die ich mich Frage zum Thema CDs durch die Gegend schicken frage:

    Warum wird nicht einfach statt einer CD ein ISO-Image erzeugt, das mehrfach auf eine DVD gebrannt und dann weggeschickt wird?
    Zu profan? Technisch zu anspruchsvoll?


    VSSK
    1. #0 Andrew Levine schrieb am 28.05.2010
      Hallo Sören,

      > Warum wird nicht einfach statt einer CD
      > ein ISO-Image erzeugt

      das ist der Punkt wo "DDP on DVD-R" hereinkommt:

      "With the advent of recordable DVD drives in computers, SADiE introduced support for writing of the DDP disk image to DVD-R. This was very similar to the data which had been previously sent to the Exabyte 8mm tape, and allowed data with 100% integrity to be stored on the DVD disk. However, this still suffers from the same vulnerabilities as CD-R, in that fingerprints, dust, or transportation damage can cause the disk to be rejected at the pressing plant. So most recently, plants have started to accept the DDP image via secure networking or FTP transfer. " [http://bit.ly/ceZOn7]
  8. #3 Andrew Levine schrieb am 28.05.2010
    Hallo Michael,

    > Hab jetzt noch nicht reingehört in den Podcast,
    > aber wenn er - wie oben angekündigt - wirklich
    > über 10 Stunden dauert, dann werd ich ihn mir
    > auch nicht komplett anhören... ;-)

    Korrekt. Ich finde eine Stunde auch lang genug ;-)

    Viele Grüße,

    Andrew
  9. #2 Michael schrieb am 28.05.2010
    Hab jetzt noch nicht reingehört in den Podcast, aber wenn er - wie oben angekündigt - wirklich über 10 Stunden dauert, dann werd ich ihn mir auch nicht komplett anhören... ;-)
  10. #1 sven schrieb am 28.05.2010
    Hallo miteinander;
    Zum Thema Abflussrohr Didgeridoo; benutze ich auch schon seit über 10 Jahren. Der eingentliche Grund warum man so was benutzt sind bei mir nicht die klanglichen Eigenschaften, sondern die praktischen. Gute Didgeridoos sind nicht gerade blillig und weil sie aus Holz sind auch empfindlich. Ein Plastikrohr kann man einfach überall mitschleppen und in die Ecke pfeffern ohne sich groß Gedanken drüber machen zu müssen. Ich habe glaube ich für meins deutlich unter 10 Euro hingelegt. Ausserdem sind sie viel leichter. Es wurde erwähnt, dass sie aus dem billigsten Plastik sind, mag sein das dies ein gesundheitlicher Aspekt hat, aber auch hier muss man sich ein Mundtück fertigen, dass man normal aus Bienenwachs macht und somit nicht mit dem Plastik in Behrührung kommt. Ich habe aber ein Mundstück nur deshalb, weil ich nicht so auf scharfe Plastikkanten stehe.
    Zum Thema neue Instrumente; Alles klingt irgendwie, man muss sich trauen es zu benutzen und sich auch mal trauen aus dem gewohnten Moll /Dur Tonleitern auszusteigen (oder generell aus diesem Korset auszusteigen) und trotzdem Musik zu machen. Das Ohr unterscheidet nicht zwischen Geräusch oder Musik. Es ist alles in euren Köpfen.
    Zu Tom und seine Samplestudien, welcher sich die Journalisten unterwerfen müssen; Schafft endlich die Samplelibarys und Presets ab und zwingt die Leute ihre eigene Presets und Libarys zu erschaffen, dann wird die Musik auch wieder intressanter. Da glaube ich fest daran.
    1. #0 Andre schrieb am 29.05.2010
      "Es ist alles in euren Köpfen."

      Natürlich ist alles in unserem Köpfen oder schreibt irgendjemand dem menschlichen Gehirn übernatürliche Fähigkeiten zu?
      Alles eine Frage der Kausalität.

      Informationen, sogenannte Meme oder ganze Memplexe ( http://de.wikipedia.org/wiki/Mem ) breiten sich ähnlich wie Gene oder Vieren (diese bestehen ja fast nur aus Genmaterial) aus.
      So ist es nicht erstaunlich, dass in der Musik immer wieder ähnliche oder sogar gleiche Konstrukte zu finden sind.
      Ist Modern Talking nichts anderes als zum Beispiel die Geschichte von Adam und Eva?
      Meme haben immer Mechanismen, die sie weiter überleben und sich verbreiten lassen.
      Im Christentum zum Beispiel finden man einen der krassesten Überlebenstrick eines Memplexes überhaupt. Hier wird bei empirischer Infragestellung der Inormation sofort mit endlosen Höllenqualen gedroht, klar, dass dieser "Informationskomplex" so lange überlebt hat.
      Die Musik ist da nicht ganz so apokalyptisch, auch wenn ein Ohrwurm schon ganz schön nerven kann.
      Es ist offensichtlich so, dass die Musik nur eine weitere Strategie von Memplexen ist um deren Informationen weiter zu verbreiten.
      So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich Inforationen wie Presets und Sample Bänke immer stärker verbreiten

      Der Überlebenstrick der Meme und Memplexe in der Msuik basiert auf der Beschaffenheit des menschlichen Gehirns und um das zu verstehen muss man erst mal vor Augen führen was beim Musikhören so passiert.
      Untersuchungen haben gezeigt, dass eine Gehirnhälfte für Melodie, die andere für den Rhythmus zuständig ist.
      Die soziale Intelligenz des Menschen hängt in erster Linie von der Vernetzung der beiden Gehirnhälften ab.
      (Emotionale Eindrücke der einen Gehirnhälfte werden in Relation zum semantischen Denken der andere Gehirnhälfte gebracht.)
      Nun ist es nicht erstaunlich, dass musikalische Menschen einen klaren gesellschaftlichen Vorteil besitzen, da eben die so wichtige Vernetzung beider Gehirnhälften offensichtlich gut funktioniert.
      Musik ist also ein Produkt von Informationskomplexen die sich ähnlich wie DNA verbreiten und dafür den evolutionären Vorteil der Beschaffenheit menschlicher sozial-optimierter Gehirne "infizieren".

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