Nichts zu sehen? Dann bitte den Ad-Blocker ausschalten.
Talks und Interviews, Stammtisch, PraxisTalk, Kategorie-Feature
Sendung vom 22.11.2012

PraxisTalk: Der richtige Pegel beim Recording & Mixing

Non Eric

Non Eric arbeitete bei Steinberg mit an Cubase 1.0 ST, war mit SNAP im Studio und ist Gründer des Trance Labels Lunatec.

Wie wichtig ist korrekter Pegel bei der Aufnahme mit 32/64 Bit Audioprogrammen?  Und was ist "richtiger Pegel" eigentlich? Wieviel Headroom sollte ich lassen?

In der guten alten analogen Zeit musste hoch ausgesteuert werden, um den Rauschstand zu erhöhen. Ausserdem verzerrt das Analogsignal langsam und fährt in die sogenannte "Sättigung". Ein "heißes" Signal ist also sinnvoll.

Wie sieht das aber in der digitalen Welt aus? Eigentlich genau umgekehrt. Da der Rauschabstand bei 24 Bit Wandlern keine Thema mehr ist, sollte man sehr viel Headroom lassen.

Es klingt dann auch tatsächlich besser, da in der der gesamten Recording- und Mixingkette so mehr Headroom vorhanden ist.

Und bitte nicht den Masterfader anfassen, sondern immer auf 0db stehen lassen.

> Hofa Free-TV mit Jonas zum Thema "Aussteuern"

Non Eric aka Widowweed ! abonniert den Youtube "Let´s Play" Kanal von > Dadamission 

Andreas Balaskas > masterlab.de mastert die Creme der deutschen Musikszene, von Rosenberg bis Agro.

Stefan Bahr > mhlabs.de ist Ansprechpartner von Metric Halo in Deutschland

Jonas Schira > hofa-college.de ist Musikproduzent, Mix-Engineer und Tutor bei Hofa-College.

Andrew Levine > blumlein.net ist Fachmann für mobile Tonaufnahmen in Stereo und Surround.

Download > medium > small > audio only

zum Abspielen > VLC oder > Quicktime Player kostenlos herunterladen.

Einen Kommentar abgeben

Kommentare zur Sendung werden umgehend von uns geprüft und freigegeben. Wir freuen uns über zusätzliche Informationen und Diskussionen zum Thema. Auch kritische Kommentare werden in der Regel unzensiert veröffentlicht, solange diese sachlich geschrieben wurden.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.

Kommentare

Seite 1 von 4     1234      >>

#26 Charles schrieb am 06.12.2012 21:50 answer
Hallo Leute. Was denkt ihr, weshalb es Tonmeister gibt? Hinter all dem stecken klare Systeme, auf die ihr nur kommt, wenn ihr das exakt von vonre studiert. Das beginnt mal damit, überhaupt zu studieren, was denn Pegel sind. Ich wette, die wenigsten wissen das, usw. Es gibt da auch keine Meinungen etc. sondern nur systematisches Vorgehen. Mit "Geschmack" usw. hat das nichts zu tun, aber mit Professionalität oder nicht. Trotzdem liebe Grüse! Wollte nur, dass ihr das von vorne studiert. Es lohnt sich! (nicht pröbeln, das bringt fast nichts.)
#25 DaSa schrieb am 29.11.2012 22:14 answer
Tolle informative Sendung wieder mal.
Teilweise etwas schwer zu verfolgen, was aber auch an der schlechten Tonqualität einiger lag.

Aber jetzt meine Frage,
der Andreas sagt zimlich am Anfang, daß NORMALISIEREN eigentlich totaler Blödsinn ist.

Bitte diese Aussage mal begründen.
Ich meine, was ist daran falsch mit dem maximal möglichen Signalpegel in den Mix zu gehen (ich spreche jetzt davon, daß die fertig aufgenommene Spur nach der Aufnahme normalisiert wird) ?

Das habe ich nicht verstanden.

Danke für Aufklärung.

DaSa
#24 JochenG schrieb am 28.11.2012 19:35 answer
xD Ja, da sind wir uns jetzt einig ;-)
#23 Andrew Levine schrieb am 27.11.2012 22:06 answer homepage
Hallo nochmal JochenG,

"Aber wenn ich bei der Aufnahme (die in dem meisten Fällen 24 Bit beträgt) bereits sehr großen Headroom lasse, verschenke ich Wortbreite […]"

24 Bit = 144 dB Dynamik
16 Bit = 096 dB Dynamik
Differenz zwischen Aufnahme- und Wiedergabe-Auflösung = 48 dB

Fazit: Reichlich Headroom lassen beim Aufnehmen ;-)

Vile Grüße,

Andrew
#22 JochenG schrieb am 27.11.2012 12:45 answer
Hi Andrew,

meine Aussage, dass sich das Rauschen verstärkt bezog sich auf den Aufnahmepegel. Klar, wenn ich ein Software-Instrument oder den Pegel nach der Aufnahme reduziere, erhöhe ich das Rauschen natürlich nicht, solange ich auf 32 Bit Gleitkomma bleibe. Aber wenn ich bei der Aufnahme (die in dem meisten Fällen 24 Bit beträgt) bereits sehr großen Headroom lasse, verschenke ich Wortbreite, was zur geringeren Auflösung, also zu einem erhöhten Klirrfaktor und erhöhten Quantisierungsrauschen führt. Ist ganz klar, wenn man bedenkt dass sie der Wertebereich pro Bit verdoppelt und ein Bit 6dB Dynamik ausmachen. Das Ditherrauschen bei der Bitreduktion hat natürlich nichts mit dem Quantisierungsrauschen zu tun. Es überdeckt dieses nur, bzw. sorgt dafür, dass die "Rundungsfehler" vermindert werden.

Nachzulesen ist das übrigens auch im Buch von meinem Dozenten Peter Bremm: "Das digitale Tonstudio". Da ist das sehr schön erklärt. Und wie durch Ditherring die "Rundungsfehler" vermindert werden, ist im Buch von Bob Katz "Mastering Audio" sehr schön grafisch dargestellt.

LG
Jochen
#21 Andrew Levine schrieb am 27.11.2012 09:32 answer homepage
Hallo JochenG,

Deine generelle Aussage "Wenn ich den Pegel vermindere, erhöhe ich das Rauschen." stimmt nicht! Wenn Du den Pegel eines Signals verminderst senkst Du auch den Pegel des im Signal enthaltenen Rauschens.

Was stimmt ist, dass sich das Verhältnis dieses Signals im Verhältnis zum inhärenten Eigenrauschen Deiner Post-DA Wiedergabekette verändert, d.h. das nominale Rauschen der Wiedergabekette ist deutlicher zu hören wenn Du weniger Nutzsignal ausgibst. Immer davon ausgehend, dass Du die Gain-Struktur nach der DA-Wandlung nicht manipulierst.

Außerdem ist es so (/ sollte es so sein ;-) , dass das 32 Bit Float Signal innerhalb der DAW beliebig im Pegel verändert werden kann, ohne dass es sich verschlechtert. Rauschen in Form von Dither kommt notwendigerweise erst bei der Bitratenreduktion, z.B. von 32 Bit Float auf 24 oder 16 Bit Fixed auf.

Viele Grüße,

Andrew Levine
#20 Holgi schrieb am 25.11.2012 17:26 answer homepage
Achtung, auf Amazona ist jetzt auch ein MPC Ren Test veröffentlicht worden, vom ehemaligen Marketing-Leiter der deutschen Dependance von Akai Professional. Kein Erich, ich finde, es ist an der Zeit, dass du dich dem Gerät widmest. Danke.