Peter Neubäcker ist einer der Gründer und Chefentwickler von Celemony. Mit "Direct Note Access" wird er Musiksoftwaregeschichte schreiben. Ich hatte Gelegenheit ihn auf der Musikmesse 2008 dazu auszufragen.
Theoretisch ist es unmöglich Signale harmonisch zu trennen, da es keine mathematische Funktion gibt, die es ermöglicht eine 100%ige Trennung durchzuführen. Es gibt also keine zufriedenstellende mathematische Lösung. Man muss Kompromisse einegehen, um eine Trennung dieser Art durchführen zu können, die jedoch für unser Gehör (subjektive Wahrnehmung) ausreichend zu sein scheint. Es ist eine Frage der Wahrnehmung. > Es ist praktisch auch unmöglich einen Unterschied zwischen einer MP3-Datei mit einer Auflösung von 320kbits mit einer reinen wav-Datei subjektiv wahrzunehmen. Obwohl eine mathematische Reduktion stattgefunden hat, kann unser Gehör den Unterschied nicht wirklich ausmachen. < > Genauso wie es für unser Gehör unmöglich ist eine 32-Bit Auflösung von einer 64-Bit zu unterscheiden. < Eine erfolgreiche harmonische Trennung eines Audiosignals ist also abhängig von unserer Wahrnehmung.
Ist das grandios! Eine Revolution! Ich würde sagen Ihm gebühren diverse Forschungspreise und ein Bundesverdienstkreuz! ;-)
Wie mag es gehen? Im Frequenzraum die Grundtöne finden. Obertöne zuordnen. Separieren und diese Anteile einzeln modifizieren.... Praktisch sicher die feinste Mathematik!
Ein Grundton kommt bei einem Klavier natürlich von einer Taste. Und ein Akkord eben von mehreren. Diese wird Melodyne wieder trennen können und damit zur Manipulation frei geben. Aus Moll mach Dur etc.
Aber bei einem Klavier und einer Gitarre kann die gleich gespielte Note (gleich gut gestimmte Instrumente vorausgesetzt) nicht mehr voneinander getrennt werden. Es können für diese Note also nur beide Instrumente gleichzeitig manipuliert werden. Beispiel: Klavier spielt gleichzeitig C-E-G und gleichzeitig dazu Gitarre G-H. Melodyne würde jetzt ein C, E, G, H zur Bearbeitung bereitstellen. G enthält jedoch den Klanglichen Anteil (Grundton & Obertöne) der Gitarre und des Klaviers. Somit sollte klar sein was möglich sein wird und was nicht.
Karl Marx lebt und versteht auch noch was Musik !!! ...genialer Womble Typ mit revolutionären Ideen, hätte auch in den 80gern im WDR Computer Club als Mitglied des Chaos Compi Clubs auftreten können. Ich habe das richtig verstanden, als Plugin könnte ich das auch unter Live 7 laufen lassen ?!? @ T.O.M.: Karl Marx spricht besser Englisch als sein eigener Promoter...I sink aim reit,lol ! Genug mit herumnörgeln jetzt,danke an Euch für die Beiträge von der Stress Messe !
also ich muß mal sagen,ein geiles interwiev.auch genau die fragen die aich auch gestellt hätte.habe mir auch die konferenz live hier angeschaut.sehr interessant. kann jemand mal bitte noch kurz erklären was er auf die frage wie er dazu gekommen ist das es tehoretisch nicht geht antwortet?ich versteh da fast nur bahnhof.vielleicht n bisschen einfacher formuliert.ist aber auf jeden fall interessant.
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Theoretisch ist es unmöglich Signale harmonisch zu trennen, da es keine mathematische Funktion gibt, die es ermöglicht eine 100%ige Trennung durchzuführen. Es gibt also keine zufriedenstellende mathematische Lösung. Man muss Kompromisse einegehen, um eine Trennung dieser Art durchführen zu können, die jedoch für unser Gehör (subjektive Wahrnehmung) ausreichend zu sein scheint. Es ist eine Frage der Wahrnehmung.
> Es ist praktisch auch unmöglich einen Unterschied zwischen einer MP3-Datei mit einer Auflösung von 320kbits mit einer reinen wav-Datei subjektiv wahrzunehmen. Obwohl eine mathematische Reduktion stattgefunden hat, kann unser Gehör den Unterschied nicht wirklich ausmachen. <
> Genauso wie es für unser Gehör unmöglich ist eine 32-Bit Auflösung von einer 64-Bit zu unterscheiden. <
Eine erfolgreiche harmonische Trennung eines Audiosignals ist also abhängig von unserer Wahrnehmung.
Hoffe das ,dass alles hin haut wie wir dass besprochen haben am 20.März und weiterhin viel viel erfolg .... mfg der Herr von der Telekom...
Manuelles trackback...
Ist das grandios! Eine Revolution!
Ich würde sagen Ihm gebühren diverse Forschungspreise und ein Bundesverdienstkreuz! ;-)
Wie mag es gehen? Im Frequenzraum die Grundtöne finden. Obertöne zuordnen. Separieren und diese Anteile einzeln modifizieren.... Praktisch sicher die feinste Mathematik!
Ein Grundton kommt bei einem Klavier natürlich von einer Taste. Und ein Akkord eben von mehreren. Diese wird Melodyne wieder trennen können und damit zur Manipulation frei geben. Aus Moll mach Dur etc.
Aber bei einem Klavier und einer Gitarre kann die gleich gespielte Note (gleich gut gestimmte Instrumente vorausgesetzt) nicht mehr voneinander getrennt werden. Es können für diese Note also nur beide Instrumente gleichzeitig manipuliert werden.
Beispiel: Klavier spielt gleichzeitig C-E-G und gleichzeitig dazu Gitarre G-H. Melodyne würde jetzt ein C, E, G, H zur Bearbeitung bereitstellen. G enthält jedoch den Klanglichen Anteil (Grundton & Obertöne) der Gitarre und des Klaviers. Somit sollte klar sein was möglich sein wird und was nicht.
Danke für dieses Interview!
Gruß,
Michael K.
Karl Marx lebt und versteht auch noch was Musik !!!
...genialer Womble Typ mit revolutionären Ideen,
hätte auch in den 80gern im WDR Computer Club als Mitglied des Chaos Compi Clubs auftreten können. Ich habe das richtig verstanden, als Plugin könnte ich das auch unter Live 7 laufen lassen ?!?
@ T.O.M.: Karl Marx spricht besser Englisch als sein eigener Promoter...I sink aim reit,lol !
Genug mit herumnörgeln jetzt,danke an Euch für die Beiträge von der Stress Messe !
Cya,Red !
also ich muß mal sagen,ein geiles interwiev.auch genau die fragen die aich auch gestellt hätte.habe mir auch die konferenz live hier angeschaut.sehr interessant.
kann jemand mal bitte noch kurz erklären was er auf die frage wie er dazu gekommen ist das es tehoretisch nicht geht antwortet?ich versteh da fast nur bahnhof.vielleicht n bisschen einfacher formuliert.ist aber auf jeden fall interessant.
Super Interview, Eric!