Der High-End Hall der Lexicon Hardware Reverbs für Cubase & Co. Wie schlägt sich das Plugin im Vergleich zu anderen Hall-Prozessoren?
Non Eric vergleicht die Software nicht nur mit dem Logic-internen Space Designer und dem kostenlosen Ambience Plugin, sondern auch mit dem Lexicon Hardware-Klassiker PCM 70.
Lohnt sich die Anschaffung und liefert die Software wirklich den berühmten Lexicon Sound?
Links:
LexiconPro.com,
Magnus Ambience
Download:
Teil 1
Teil 2 mp4(Quicktime/H264)






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Sorry,
aber der Test ist die reinste Lachnummer.
Erstmal waren die unterschiede im Bass alles andere als subtil.
Zweitens: Spacedesigner klang immer besser.
Das Metallische war nicht vorhanden, wohl aber im Lexiconsound, sehr enttäuschend. Auch das kostenlose Plugin war nicht schlechter.
Aslo ganz ehrlisch junx, hand aufs Herz:
Ambience: 0 Euro
Lexicon: 1300 Euro
der Vergleich zeigt doch: dieser gegen undendlich gehende aufschlag auf den preis des lexicons ist nie und nimmer gerechtfertigt
ich sage lieber:
macht weniger musik
dafür aber bessere:)
1300 euro ist schon streng, hoffe die haben einen guten kopierschutz,
grüße
Habs auch getestet, der grosse Sprung isses sicherlich nicht. Die Zeiten wo nur ein paar Firmen gute Algorithmen programmieren konnten sind vorbei.
Lexicon ist sehr gut aber auch nicht besser als andere und wenn man dazu noch den Preis sieht kämpft da Lexicon eher auf verlorenem Boden.
Tipp für ein herausragendes natives algorithmisches Reverb ist z.B. 2CAether zu einem Bruchteil des Preises und zeichnet sich vor allem durch eine gute Modulierung aus (was letztlich bei allen Reverbs mehr oder weniger auch der Trick ist um dieses metallische klingeln zu eliminieren).
Was Lexicon betrifft, steht ja noch eine L480 Emulation ins Haus von einer dänischen Firma, wo bereits Ankündigung und Samples grosse Begeisterung z.B. im Gearslutz Forum gebracht haben (der Entwickler ist wohl auch für das CSR von IK zuständig gewesen)
Lexicon native Plugins.. sehr gut aber wenn man Preis und Qualität zu anderen Plug-ins ins Verhältnis setzt: durchgefallen.
Bei Faltungshall immer auch mal Chorus auf die Hallantwort, denn bei echtzeitberechnetem Hall wird viel mit Modulation gearbeitet.
Stimme meinen Vorrednern zu (besonders hinsichtlich perkussiven Beispielen).
Davon abgesehen: Beim nächsten Test bitte daran denken, dass man vom Sound wenig hört, während Du redest! Mehr als ein paar Sekunden je Hörbeispiel müssen netto schon übrig bleiben, wenn das einen Sinn haben soll.
Das erste was mir auffiel war auch, dass Ihr hier Äpfel mit Birnen vergleicht. Ich wage echt zu behaupten, dass der Ambience sich im gezeigten Kontext wirklich erstaunlich gut schlägt und fast die musikalisch passendsten Einstellungen hatte. Während aus dem Space Designer extrem viel mehr und auch sehr ähnliches raus zu bekommen wäre.
Der Pegel und die Art der Hallprogramme könnten auch nicht unterschiedlicher sein.
Was bei Hallprogrammen auch immer wichtig ist und was hier völlig fehlt ist ein Mono- Check. Bei vielen, gerade bei algorithmischen Hallen, ist das meistens nämlich sehr kläglich bis unbrauchbar und viele Hallprogramme sind absolut gar nicht mono kompatibel oder mono summiert bleibt noch ein Häufchen Elend. Auch das wäre ein mögliches Beweismittel für die Güte eines Lexicon Halles gewesen, der in diesem Punkt, zumindest was die Hardware angeht, natürlich Programm- abhängig, wirklich vorbildlich ist.
Ich gehe davon aus, dass der Lexicon Plugin Hall wirklich, wie auch die Hardware, prima ist und auch da mit etwas sorgfältigerer Vorbereitung die Unterschiede deutlich geworden wären, aber ganz ehrlich, 1300 € ist echt kein Pappenstiel und solange man Ambience und Space Designer nicht vollends ausreizt, braucht man als Homerecorder bestimmt gar nicht erst über eine solche Investition nachzudenken. Für die Geld verdienende Zunft ist es aber sicherlich interessant.