Special

iConnect MIDI4+ MIDI Interface mit Audio Funktionen - iPad Troubleshooting

Die Audiofunktionen im MIDI Interface macht total sind, damit kann man Audio zwischen 2 Rechnern oder iPad austauschen und nicht nur mit Apple Computern.

Will man aber z.B. ein iPad von der DAW ansteuern und dort aufnehmen hat man mit inkonsistenten Latenzen mit aktuellen iOS Versionen zu kämpfen.

Mark Ziebarth > Advertunes.de macht Film, Fernseh und Werbemusik.


> iConnect MIDI4+

Download > HD > medium > small

30.01.2017 - Special

Dein Kommentar

  1. #6 DaSa schrieb am 02.02.2017
    Tja Leute... schöner (teurer) Mist das Ganze !

    Es ist halt so, wie es Tom Wendt mal treffend gesagt hat:

    Ein toller Rechner mit dem Betriebssystem eines Telefons !

    Nicht mehr und nicht weniger.

    Aber eine Frage an Dich NonEric, warum habt ihr den Rolf Wöhrmann nicht dazu geholt ???
    Der hätte doch sicher die meisten, Eurer "Halbwissens-Fragen" kompetent beantwortet.....
    Was macht der eigentlich und warum taucht er nicht mehr bei Euch auf ?

    Der Latenz-Mist, oder Jitter oder wie man es nennen will, ist mir ebenfalls schon oft aufgefallen. Ich hab es bisher immer auf mein "altes" iPad 3 (64GB neustes iOS) geschoben und gedacht, daß die neuen iPads das locker handeln können.
    Scheint wohl nicht so.....

    Kurioserweise wart Ihr Musotalker doch immer so fasziniert von den iConnect-Produkten.....
    Habt Ihr die nicht sogar als Werbepartner bei MusoTalk angepriesen ?
    Diese Interfaces sollten doch genau diese Probleme lösen und das iPad/iPhone "professional" in ein Setup einbinden können...

    Komischerweise hört man nix mehr von Leuten wie Tom Wendt (der sein mobiles Singer/Guitar-Projekt ja komplett auf dem iPhone und iPad-Mini macht), Andrew Levine (der mal ein größeres Mehrspur-Projekt im iPad aufnehmen und mischen wollte), Rolf Wöhrmann (der ja ein iOS-Synth-Spezialist ist).

    Was ist mit diesen Fachkräften passiert ?????

    Es bleibt dabei, das iPad ist ein Mac mit angezogener Handbremse durch sein Telefon-Betriebssystem - welches nicht mal telefonieren kann.
    Hiermit hätte Äpple einen Meilenstein für die nächsten Jahrzehnte setzen können...
    So haben sie ein in sich geschlossenes System, mit dem die Kiddies ihre Shootergames zocken können, die Mutti sich Kochanleitungen oder Katzenviedeos anschaut und Papa heimlich seine Kulturfilmchen auf xHamster guckt.... ;-)

    Für uns Musik/Foto-Anwender bleibt es nach 5 Jahren immer noch bei einem schönen und teuren Spielzeug, welches viele unserer Probleme lösen KÖNNTE - dabei aber nur Neue schafft !

    Danke Äpple für so einen teuren UNsinn !!!

    DaSa
  2. #5 Axel schrieb am 01.02.2017
    Danke für den Beitrag. Mich interessiert noch, wie man ohne dieses Midi-Interface sinnvoll Audio vom iPad oder iPhone in die DAW oder Mischpult bekommt - auch im Live-Betrieb. Ich finde es einfacher, das mobile Gerät als einen Laptop zu nutzen - kannst du bitte dazu mal eine Sendung machen? Danke!
  3. #4 Elias57 schrieb am 01.02.2017
    Also ich nutze genau das Interface für meine MIDI-Routings der externen Synths. Das klappt hervorragend, mit dem iPad (2, also echt eine lahme Krücke) bin ich über ein ioDock ebenfalls per MIDI dran, da habe ich keine grossartigen Latenzen festgestellt.
    Das Interface ist auf Grund seiner Möglichkeiten sein Geld echt wert!
  4. #3 TheMyxin schrieb am 01.02.2017
    Hallo
    Danke erstmal für den Beitrag. Eine Fehlerquelle habt ihr ggf. nicht berücksichtig, nämlich ein eventueller Firmwarebug im iConnect-Interface und/oder fehlende Anpassung der Firmware an IOS10.2. Daher postet bitte nochmal die Firmware des Gerätes und fragt mal beim iConnect Vertrieb an, ob denen das Problem bekannt ist. Eventuell arbeiten Sie ja schon an einem Bugfix in der Firmware.
  5. #2 JeZe schrieb am 31.01.2017
    Tja, ihr zwei: ihr habt damit ja jetzt nichts weniger kund getan, als dass man sich das Geld für iConnetivity-Produkte sparen kann und das iPad zum Musikmachen nicht taugt. Leieder dürftet ihr damit den Nagel auf den Kopf getroffen haben.

    @discopas: 128 Samples sind bei 44,1kHz ca. 3ms Latenz. Man muss sich dessen bewusst sein, dass auch ein digitals Keyboard eine solche Latenz haben kann.

    Ich glaube das größte Problem hier ist, dass es nicht um Latenz, sondern um Jitter geht, d.h. die Verzögerung ist immer unterschiedlich und kann daher beim Spielen nicht ausgeglichen werden.
  6. #1 discopas schrieb am 31.01.2017
    Ich nutze als Basis diverse Windows-PCs mit Ableton Live und Reaper als DAWs. Als Musiker, der noch "echte Instrumente" gelernt hat, ist für mich jede Latenz beim Einspielen virtueller Sounds über 64 Samples hinaus ein Graus, das geht gar nicht. Schon ab 128 Samples fühlt sich der Einspielvorgang irgendwie schmiereig, seifig an, ein grooviges, unquantisiertes Echtzeitrecording ist da für mich nicht mehr möglich. Deshalb sind meine Audiokarten alle von RME, die Treiber sind so sauber geschrieben, da ist nahezu Echtzeitfeeling ohne Audioaussetzer möglich (dies gilt schon für die "alten" Multifaces). Nun habe ich ein iPad integriert als zusätzliche Soundquelle. Die Einbindung über Pass Through ist unerträglich lahm (NonEric, 10ms sind für einen Instrumentalisten ein echtes nogo...), ich habe auch festgestellt, dass die Bedienung der iPad-Tastatur über den Touchscreen bereits eine spürbare Latenz aufweist, aber!: wenn ich schon die iPad-Sounds möchte, warum nicht, "wie füher", einfach ein analoges Audiosignal einspeisen??? - Gesagt getan: ich habe ein iConnectivity Audio 4+ angeschafft, mit dem iPad verbunden und 2 (symmetrische!) Ausgänge des iConnect mit den symmetrischen Eingängen meiner RME verbunden. Symmetrische Audioverkabelung... was will man mehr für einen guten Sound? - Das iPad wird per iConnect über diverse MIDI-Eingänge angesprochen und liefert nun Sound über die analogen Ausgänge des iConnect. Ich muss sagen: Bombe! Sound super, Latenz gleich null! Ich umgehe beim Ausspielen des Sounds (den ich dann auf dem Rechner aufnehme) den internen Mixer des iConnect, indem ich im Audiorouting die Sounds des iPad direkt auf die Ausgänge des iConnect route. Das Mixerpanel des iConnect ist grottenschlecht in der Bedienung (der Treiber sollte hier mal "professionell" geupdatet werden, leider passiert hier von Herstellerseite nichts...), die Levelmeter zeigen irgendwas an, es ist schwer zu verstehen, was da eigentlich mit was geroutet wird, aber, wenn man in der Audiopatchbay die Ausgänge direkt routet, gibt es direkten Durchgang und keine Probleme. Fazit, meine Empfehlung: wer das iPad als Soundquelle nutzen will, sollte es "wie einen alten Sythesizer mit Midifähigkeit" nutzen, direkt Audio ausspielen und dies aufnehmen. Funktioniert wunderbar!