Stammtisch

NAMM 2017, MPC X, Plugins als Abo und virtuelle Mikrofone

Der wöchentliche Podcast für Musiker und Produzenten. Diese Woche talken wir nochmal über die NAMM mit Rückkehrer & Bloger Tom Wies. Heiß diskutiert haben wir ausserdem Plugins im Abo.

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Stephan Bobinger ist Musikproduzent und Sounddesigner in Berlin

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Tom Wies > synthanatomy ist Bloger aus Wien.

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26.01.2017 - Stammtisch

Dein Kommentar

  1. #11 Oliver Lucas schrieb am 03.02.2017
    Oh weia, diese Abos sind echt eine Seuche.
    Merkt denn keiner, dass es auf die Dauer viel teurer wird und man lauter Software bekommt, die man gar nicht braucht?
    Naja, solange man die Option hat ist es okay, finde ich aber ProTools HD habe ich seit 11 nicht mehr geupdated, weil ich für deren Miniupdates kein Geld ausgebe.

    Da lobe ich mir Steinberg, wo man selber entscheiden kann ob und wann man updaten will.
  2. #10 Gamer515 schrieb am 28.01.2017
    Ich warte Na noch das notate me für 80% billiger Mal kommt, gstomper, oscilab hab ich so bekommen!
  3. #9 Gamer515 schrieb am 28.01.2017
    Voll kake, ich will sehen und hab kein. DSL und so lange Videos ist doof mit LTE wegen kosten! Ich brauche DSL! Threema ist reduziert! Falls wen interessiert sonst nichts interessantes mindroid war reduziert vielleicht immer noch, das witzige App find ich
  4. #8 Andres Stäubli schrieb am 27.01.2017
    Das mit den virtuellen Mikrofonen klingt mir fast zu schön um (allgemein) wahr zu sein.

    Da müsste ja das eingesetzte "neutrale Mikrofon" nachträglich über die Software nicht nur eine ähnliche Frequenzkurve wie das Original hinlegen können, auch seine Empfindlichkeit, Dynamik und die Ausrichtung müsste man nachträglich simulieren können.

    Während ich noch halbwegs daran glaube das man einen ähnlichen Frequenzgang hinbekommen kann, so halte ich die Simulation von bestimmten physischen Eigenschaften des Originals nicht immer für möglich, zum Beispiel Stichwort maximaler Schalldruckpegel, zum Beispiel Richtcharakteristik, zum Beispiel Grundrauschen usw.

    Kann dann ja sein das man in vielen Fällen den speziellen Einsatzzweck für den ein Original geschaffen wurde nicht ausnutzen muss, aber falls eben doch die bestimmten physikalischen Eigenschaften infolge der Aufnahmesituation erforderlich sind, könnte es mit der Simulation über ein Mikrofon mit völlig anderen Eigenschaften dann eben doch nicht klappen. Physikalische Eigenschaften die nicht vorhanden sind können nachträglich kaum korrigiert oder hinzugerechnet werden.
  5. #7 Andreas Franke schrieb am 27.01.2017
    Maaaaaa!!! Menno!!!
    Wenn man über etwas talkt, sollte man sich im Vorfeld vielleicht auch etwas unvoreingenommen anschauen.
    Slate Virtual Recording Studio!!!
    Ehrlich, das ist doch wirklich nicht schwer zu verstehen. Das VRS ist nichts anderes als ein herkömmliches Audiointerface OHNE DSP mit acht Mic-Preamps und sehr niedriger Latenz, speziellen Mikrofonen und dem dazu gehörigen Plugin Paket (12 Monatslizenz). Angeschlossen am Mac per Thunderbolt und an den PC mit einer speziellen PCIe-Karte, die im Prinzip nichts anderes macht, als den PCIe-Bus nach Außen zu legen, was über ein HDMI-Kabel gelöst wurde. Ziemlich simpel und auch ziemlich genial, wie ich finde. Das wurde alles im Slate Promo gezeigt und erklärt. Man muss halt hinschauen und hinhören.
    Was ist nun so besonders an dem Gerät? Dazu muss man sich nur das VMS (Virtual Microphone System) anschauen. Das besteht aus einem extrem linearen Großmembran Mikro und einem ebenso extrem linearen Mic-Preamp. Die Tatsache das Slate damit genau weiß, was diese Signalkette liefert, kann die dazugehörige Software, beliebig andere Mikrofone recht genau simulieren. Das funktioniert sehr gut. Für einfaches Tracking, also Spur für Spur, wie z.B. Vocals reicht das schon.
    Aber was ist mit Multitracking, z.B. Schlagzeug? Da reicht ein einzelnes VMS natürlich nicht! Was tun? Acht oder mehr einzelne VMS zulegen? Wohl eher nicht. Und genau hierzu ist das VRS gedacht. Dieses enthält nämlich 8 von den im VMS enthaltenen Preamps! Jetzt kann man beim Tracking pro Interface 8 der Slate Mikrofone plus den gewünschten Mike-Emulationen verwenden. Voila!!! War das jetzt so schwer?
    Da sämtliche Module des VMR (Virtual Mix Rack) mit 0ms Latenz arbeiten, also die Roundtrip-Latenz des System NICHT weiter beeinflussen, sind diese auch beim Tracking ohne Probleme zu verwenden. Das heißt, wenn du 1 oder 2 ms Roundtrip Latenz mit deiner DAW ohne Plugins misst, und dann das VMR und seinen Modulen insertierst, hast du danach weiterhin deine zuvor gemessene Roundtrip-Latenz.
    Ich mache das selbst mit einem Tascam US-20X20 USB-3 Interface. Ich komme damit auf eine Roundtrip Latenz bei 64 Samples Buffer von 3 ms. Beim Recording hört sich der Sänger direkt aus der DAW (VMR mit Preamp-Emulation, Pult-Emulation, EQ, 1176 Emulation in Reapers Input-FX Slots) mit genau diesen 3 ms Verzögerung und keiner, wirklich keiner, hat das je überhaupt gemerkt, oder sich vielleicht beschwert. Aber klar, je weniger je besser.
    Ich kann nur sagen, das es funktioniert und die DSP-Systeme mit aktuellen und semi-aktuellen Systemen im Normalfall unnötig sind, wenn man die richtigen Plugins nutzt. Mein System ist z.B. ein 4 Jahre alter i7 3770K @4.5GHz mit 32GB RAM und Windows 10 Pro. Klar ist das vorbei wenn ich beim Tracking z.B. die Virtual Tape Maschine benutzen wollte, die zusätzlich über 1000 Samples Buffer einführt. Dann habe ich natürlich deutlich zuviel Latenz für Realtime-Tracking. Darauf kann und muss man halt achten. Ich habe z.B. mehrere 1176 Emulationen von verschiedenen Anbietern (Slate, NI und IK Multimedia). Das von IK vergrößert die Latenz, die von Slate und NI sind Plugins mit 0 ms Latenz und sind geeignet. Also benutze ich das Plugin von IK halt nicht beim Tracking. Die von mir benutzten DAWs (Ableton Live & Reaper) zeigen diese Plugin-Latenzen in jedem FX-Slot komfortabel an. Wobei das in Reaper deutlich besser gelöst wurde, dort sieht man nämlich die Latenz der gesamten FX-Kette.
    Wenn Musiker die 3 Meter auseinander stehen, nicht mehr zusammen grooven können, dann sollten sie eh lieber aufhören. Die spielen bei 3 Meter Abstand nämlich schon mit fast 9 ms Latenz (300 cm ÷ 34,3 cm pro Sekunde = 8,75 ms).
    Übrigens steht das FG in Slates Plugin-Namen für Fabrice Gabriel, dem Mann der für den effizienten Code bei den Slate-Plugins verantwortlich ist.

    Von Steven Slates Marktschreierischen Art, kann man halten was man will, ich fand es zuerst auch eher abgestoßen, aber die Produkte die er bisher abgeliefert hat, haben das Versprochene bis jetzt immer gehalten, auch wenn zwischen Ankündigen neuer Produkte und Verfügbarkeit manchmal eine Ewigkeit liegt. Weshalb ich ihn auch gern Steven S. Late nenne. Inzwischen amüsiert mich seine Art, weil man merkt, das er sich selbst, im Gegensatz zur Qualität seiner Produkte, nicht so wirklich ernst nimmt.

    LG Andreas
  6. #6 ERic schrieb am 27.01.2017
    Ich schreibe euch seit ewigen Zeiten E-Mail´s aber nie antwortet Ihr. Was soll das?
    Finda das echt Sc...von euch.
  7. #5 dieter198 schrieb am 27.01.2017
    Ich finde die Firmen sollten froh sein, dass die meisten User inzwischen bereit sind, zu zahlen und die ganzen Kopierschutzgängeleien bereitwillig annehmen.
    Was passiert eigentlich wenn ich meine alten Tracks nach 10 Jahren nochmal bearbeiten will? Da melden sich dann erstmal lauter Abos für Plugins, die verlängert werden möchten.
    Mit viel Glück bietet der Hersteller die Verlängerung dann noch an; und mit noch mehr Glück nicht zu Preisen, die inzwischen ins unermessliche gestiegen sind.
    Bei 5 Abo-Plugins für 20EUR heißt das dann 5 mal Abos abschließen und kündigen + 100EUR abdrücken; nur um kurz mal das Attack von irgend einem Sound abzuändern. Und hoffentlich fällt mir dann im nächsten Monat nicht noch was ein, was ich ändern möchte...

    Noch etwas ganz anderes - echte Hardware Geräte kann ich nach einigen Jahre wieder verkaufen (manchmal sogar mit Wertsteigerung). Mein Cubase Lizenz kriege ich auch weiterverkauft, wenn ich auf eine andere DAW umsteigen möchte. Abos hingegen sind von einem auf den anderen Tag komplett wertlos. Ich finde dafür sind dann 240EUR in einem, oder 720EUR in 3 Jahren doch ganz schön teuer.
  8. #4 David schrieb am 27.01.2017
    Ich finde es gut, dass Andreas die Slate VMS (Virtual Microphone System) "in Schutz genommen hat". Man kann ja von der PR von Slate halten was man will, deren Produkte sind aber auf jeden Fall hochqualitativ. Ich selber bin nun auch ein VMS Besitzer und ich muss sagen, dass es meine anderen Mikrofone (400-500 €) bei weitem klanglich in den Schatten stellt. Ich habe natürlich kein Vergleich zu den Originalen, aber mit dem VMS habe ich gemerkt wie gut ein Mikrofon klingen kann. Ich würde mich trotzdem über einen Musotalk Test freuen um zu hören, was NonEric davon hält.

    Das, auf der Namm 17 vorgestellte, VRS (Virtual Recording Studio) Framework klingt auch total spannend. Vor allem wenn die versprochenen Latenzzeiten von unter 0.7 ms eingehalten werden können. Damit wäre wirklich nahezu latenzfreies Processing möglich. Ich bin bei dem Punkt noch etwas skeptisch, aber aus diesem Grund würde ich mich auch über einen Test des gesamten VRS freuen.

    @NonEric Zum Thema Prozessoren: Die aktuellen Rechner CPUs (bspw. Intel i7 Skylake) sind zwar keine DSPs, sie haben aber durch die modere Technologie eine so große Leistung, dass SHARC Prozessoren da nicht wirklich mithalten können. CPUs müssen zwar gleichzeitig viele verschiedene Aufgaben handeln, aber selbst das ist kein Problem. Die sind einfach mega flott. Im Grunde kann man UADs/SHARC in der Hinsicht als total überteuert ansehen. Sie haben aber halt immer noch ihre Vorteile, die aber mit Systemen wie dem VRS marginal werden könnten. Natürlich unter der Voraussetzung, dass das VRS hält was es verspricht. Davon gehe ich aber jetzt mal aus.

    Ich bin mal sehr gespannt was die Zukunft in diese Hinsicht bringt.
  9. #3 elaborate-press schrieb am 27.01.2017
    Geil, aber das Mercury Bundle, das ist ja auch wirklich das teuerste Bundle von Waves (bzw. gibt es heutzutage bestimmt auch wieder teurere Kombis)! Aber ich habe z.B. das Waves Ren Maxx Bundle günstig geschossen sowie einzeln ein paar Plugins und es gibt auch Silver und Gold häufig zwischen 130 und 210 Euro statt der üblichen 500-800 Euro. Ansonsten lohnt sich der Power Pack oder Musician Bundle für Leute, die günstig VST-Plugins besitzen wollen und keine subscription wollen. Beim letzten Sale habe ich beispielsweise das EP-200 Instrument von Waves für 9 Dollar bekommen statt jetzt 39 Euro oder einzelne Plugins im Sale oder auch bei Ebay nachschauen. Dann besitzt man die Plugins auch für 20-30 Euro und kann die sowohl auf einem USB Stick verwenden als auch von der Cloud transferieren. Aber die normalen Listenpreise sind noch aus der Zeit, wo ein Noise Suppressor Plugin stolze 2000 DM kosten durfte! LG aus Hamburg!
  10. #2 Sebastian schrieb am 27.01.2017
    Hi, nette Sendung :)
    bei aller Liebe für UAD Systeme gibt es doch Anwedungsgebiete, da macht es zumindest in meinen Augen mittlerweile relativ wenig sind nicht auf native Systeme zu setzen.
    Natürlich, wenn man ausschließlich darauf angewiesen ist durch das System zu recorden dann sind die Möglichkeiten der Minimal-Latenzen wirklich toll. Aber um mal bei dem angeführten Beispiel der Gitarre zu bleiben, da ist für mich ein Tracking alleine durch die DAW eh immer nur eine Notlösung, hier sind ganz klar entweder mikrofonierte Amps oder aber DSP Units wie Kemper oder Axe im Vorteil. Klar, die gibt es auch für UAD, wenn ich mir aber mal anschaue was es an Gitarren und Bass Amps für UAD gibt ist die Auswahl schon etwas überschaubarer (was natürlich auch nicht immer schlecht ist). Kaufe ich mir die jetzt aber alle kann ich mir von dem Geld auch gleich zwei Kemper holen.
    Arbeitet man hauptsächlich mit mikrofonierten Aufnahmen sehe ich mittlerweile kaum einen wirklichen Grund noch auf DSP Systeme zu setzen die wieder eine Limitierung gegenüber nativen Lösungen ins Spiel bringen.
    Kleinste Latenzen sind toll, aber ich persönlich würde immer ein direktes Monitoring für den Künstler vorziehen. :)
    Viele Grüße und macht weiter so!
  11. #1 Franz Baumann schrieb am 26.01.2017
    Hallo, werde ich da auch mal hochgeladen? Sorry, hab schon einige male geschrieben und ist nicht erschienen.

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