PraxisTalk

Hard & Software-Ergonomie im Heimstudio

Der wöchentlicher Podcast für Musiker, jede Woche am Donnerstag gibt es eine neue Folge.

Den Podcast könnt ihr auch als reine Audio Version hier runterladen oder im > iTunes Store abonnieren. 

Diese Woche mit:

> Benjamin Schwenen Musikproduzent und Gitarrist

Sebastian Biskupek Physiotherapeut und Personal Trainer

Jochen Weyer Senior Audio Engineer bei > HOFA

Daniel Seidel von > Forward-Audio

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26.07.2019 - PraxisTalk

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  1. #1 Mondriten schrieb am 25.08.2019
    Geile Sendung Benjamin. Wieder mal machst du für Non Eric den Ersatzmann, Respekt. Einfach Supi und auch ziemlich professionell, weiter so.

    Zu Ergonomie hätte ich auch noch einenge Tipps:


    1) Hunger und Bewegung im kleinen Raum:

    Alles was nicht für Musik und Studio relevant ist wegräumen, außer Getränke oder Kaffee!
    Dann bin ich gezwungen ab und an aufzustehen, etwas essen oder Kaffee kochen.
    Eine kleine körperliche Übung gefällig?:

    “ Stell dich gerade hin und schau nach vorne, Füße sind Hüft- oder Schulterbreit auseinander.
    Die Knie sollten dabei ganz leicht angewinkelt sein und nicht durchgestreckt. Dann beide Arme gestreckt zur Seite oder wem das zu schwer ist die Kükenhaltung annehmen. Die Arme sollten eine Linie von ungefähr 90 Grad senkrecht zum Boden haben. Jetzt drehen wir nur den Oberkörper nach links und rechts immer im wechsel, aber die Arme bleiben dabei gestreckt und der Unterkörper Steht fest am Boden auf Spannung. Eine links-rechts oder rechts-links Bewegung ist eine Wiederholung.
    Das machen wir mindestens 10 mal. Fühlt sich erst mal etwas unangenehm an, aber danach ist der untere Rückenbereich wesentlich entspannter. So habe ich automatisch meine kurze Micro-Bewegung für Rücken, Arme, Beine und Knie“. §:-D)

    2) Ich sehe den Wald [10011101] vor lauter Bäumen [10100100] nicht mehr.

    Mach mal eine pause. Wir sind kein PC, Synthesizer oder Terminator. Unser Gehirn, Auge und Ohr gewöhnen sich zu sehr nach stunden langer Arbeit und wir verstehen nur noch Einheits-Brei.
    Es reichen schon 15 Minuten sich mit was anderem zu beschäftigen um die Sinne wieder ins Lot zubringen. Am besten an der frischen Luft. Manchmal ist es auch besser am nächsten Tag weiter zumachen.

    3) Der Mond ist da:

    Wenn du Abends oder Nachts arbeitest, stell dir hinter dein Monitor eine kleine Tischlampe hin mit Warmton von ca. 2200K bis 2500K Farbtemperatur. Die LED-Birnen bekommst fast in jedem
    Baumarkt oder im Netz. Du kannst alternativ auch ein kleines Tuch zum ab dimmen
    über die Lampe legen. Aber vorsichtig! Bitte nur bei LED-Lampen anwenden und ausreichend Kühlung sorgen, wegen der Brandgefahr. Sonst heißt es: “GUTE NACHT schön dich kennen gelernt zuhaben TONSTUDIO“ !

    4) Ein Tisch kann so flauschig-absorbierend für Hand, Maus und Raum sein:

    Man verkleidet den ganzen Tisch mit einem dünnen Teppich. Teppichreste bekommt du ebenfalls günstig im Baumarkt. Mit 4 kleinen Schrauben, Nägel gehen auch, an den Ecken fixieren oder doppelseitiges Klebeband verwenden wem der Tisch zu schade ist. Nicht nur für die Hände und Maus ist es angenehmer, sondern die Hardware nudelt auch nicht mehr so eben auf dem nicht glattem Tisch herum. Obendrein gibt es noch für nulli Geld einen absorbierenden Effekt gegen Schallreflexion im hohen Frequenzbereich. Ja, der Tisch wird als Reflexionsquelle im Raum oft unterschätzt!

    PS: Es gibt 4 Naturgesetze des Universums und das da oben sind die 4 für den Studio-und Muckemacher. :D)

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