Stammtisch

Superbooth NS 10 Kult Dropbox klingt? Euro Uli

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19.04.2018 - Stammtisch

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  1. #8 Dankarlo schrieb am 24.04.2018
    Hatte mir die NS10m 1997 gekauft und 2017 verkauft.
    Habe jahrelang immer wieder versucht mit diesen zu mischen, aber die Ergebnisse waren
    immer fürchterlich.
    Ich weiß das es Leute wie Chris Lord Alge gibt die darauf arbeiten, aber für mich passte es nie.
    Meine Mixe hatten immer Probleme mit Bässen und Höhen, da diese die Mitten überbetonten.
    Die Transienten waren zwar knackig, aber ein Beispiel:
    Bei Kai Tracid "Your Own Reality- Tracid Mix" habe ich auf den NS10m nie gehört, dass Kai ein Sample für die Bassdrum verwendete. Diese Bassdrum knackt beim Ausklingen da schlecht gesampelt. Hat Tracid auch auf NS10 gemischt?
    Was will man mit Boxen, die keine Fehler aufdecken können?
  2. #7 Andreas Himmes schrieb am 23.04.2018
    Das ist mit den NS10 einfach so :
    Jede andere Box wäre genauso heiß umstritten und diskutiert, wenn es damals denn andere oder ähnliche gegeben hätte. Hätte sich eine Genelec oder eine KRK damals, diesen Standard gemacht, wäre eben die Genelec oder die KRK anstelle der NS10 so umstritten.
    Der NS10 diesen "Über"-Ruf zu verleihen halte ich genauso schwachsinnig wie ihr den "Total-Miserabel"-Ruf zu geben. Die NS10 verhält sich da wie jede andere Box auch. Man braucht einige Zeit bis man sich eingearbeitet hat. Um Luca Anzilotti aus einem früheren, sehr interessanten Musotalk-Podcast zu zitieren :"Man kann mit JEDER Box arbeiten, wenn man sie gut kennt !". Der Mann hat Recht.
    Durch diesen Übermythos der NS10 erwachten sehr viele Benutzer einfach, daß sie sofort nach dem Aufstellen damit perfekt arbeiten können....denn es sind ja "die magischen NS10". FALSCH.
    Ich habe so einige Lautsprecher benutzt und ich brauchte bei wirklichem JEDEM Paar,
    in optimierten Räumen, in weniger optimierten Räumen 6-12 Monate bis ich auf die Lautsprecher völligst eingeschossen war.
    Ich habe lange Zeit meine Genelecs gehasst und jetzt erst liebgewonnen.
    Ich habe lange lange Zeit gebraucht um mit Neumann KH120 fertig zu werden.
    Genauso habe ich lange Zeit die NS10 in Benutzung...und was man sagt stimmt schon...
    was darauf "gut" klingt...klingt überall "gut". Mit dem GROSSEN Augenmerk darauf, daß man die Boxen kennen muß. Wer sich NS10 ins Studio stellt, und glaubt, sofort geile Mixe zu machen, der wird schnell merken, daß er die Mitten im Mix gekillt hat, die Höhen gekillt hat und viel zu viel Bass im Mix hat. Das selbe würde aber auch bei jedem anderen Boxen-Paar mit anderen Parametern passieren. Ich kann weder mit Genelec, noch mit KRK, Neumann, Focal und wie sie alle heißen, sofort loslegen. Und Linear - sind die NS10 genauso wenig wie jede andere Box in dem Preissegment.
    Ich würde aus nur auf Grund der Alterung von NS10 abraten.
    Original-Woofer/Tweeter (also Original-Original...nicht die "neueren" Originalbauteile)
    kosten richtig teuer. NS10 im annehmbaren Zustand sind in der Anschaffung nicht ganz billig. (Alles unter 1000 Euro sieht aus als hätte man ein Feuer damit ausgeschlagen). Und für das Geld bekommt man Monitore, die etwas tiefere Frequenzen besser beherrschen und feiner Auflösen.
    Ich war/bin ein Fan der NS10....aber dieser heilige-Hype um die Dinger wird völligst überschätzt.
  3. #6 Sogyra schrieb am 23.04.2018
    Meine Meinung bzw Erfahrung bezüglich Boxen geht in die Richtung zu einem einzigen Paar Lautsprecher. Bei den meisten herkömlichen Studiomonitoren fällt aber der Bassbereich oft zu gering aus, wo man mit einem-oder besser zwei! Subwoofer nachhelfen sollte.
    2 Paar Lautsprecher hatte ich mal, aber ich wußte dann nie so richtig, auf welchem Lautsprechern es jetzt richtig klingen soll. Das lag aber auch daran, das das zweite Paar nicht korrekt aufgestellt werden konnte, weil dort schon das erste Paar LS stand. Nach all den Raumakustikmessungen die ich machen durfte, bin ich der Meinung, das man wie gesagt ein einziges gutes Paar mit möglichst 2 Subwoofer korrekt betreibt, und gegebenenfalls auch mit einem Eq ganz fein korrigiert. Ich bin bei den C5 Coax von KSDigital gelandet, und hab da noch 2 Nubert AW-441 mittig zwischen den C5 AUCH auf Ständer wegen der Ohrhöhe gestellt. Also von links nach rechts: C5, AW441, TFT, AW441, C5. So sind die Messergebnisse am besten. Das zweite Paar Boxen Boxen mußten meinen Raum wieder verlassen. Weiß jetzt gar nicht mehr wie die heißen...das waren diese legendären 3-Wege von ehemals Geithain oder so.
  4. #5 mike schrieb am 21.04.2018
    Klasse Sendung, wie immer! Die Yamaha NS-10 sind grausam . . . aber man kann in Verbindung mit anderen Lautsprechern akzeptabele Ergebnisse erzeugen (mit Querhöhr-Prinzip). Für mich sind sie eher uninteressant geworden. Ich rate davon ab, vor allem als Einsteiger! Die Thannoy sind schmalbrüstig, aber waren einmal sehr günstig. Ich würde die Monitore von KRK wärmstens empfehlen (dazu hatte Musotalk, glaube ich eine Sendung gemacht). Die passen sehr gut zur heutigen Musik und natürlich auch zu älteren . . . lg mike
  5. #4 Ji Xantilope schrieb am 20.04.2018
    Hallo, die Sendung mit dem Thema "Klangveränderung bei Audiofiles in Cloudspeichern" trifft wieder mal genau meinen Nerv ;-)
    Ich kann aus mehrjähriger Erfahrung bestätigen: eine Audiodatei in Microsoft's OneDrive klingt deutlich harscher im Grundklang, als wenn dieselbe Datei in der Wolke von Dropbox liegt. Dort ist der Klang luftiger (vor allem in den Höhen!). In der iCloud klingt es dagegen fast schon analog... in diesem Sinne - weiter so :-)
  6. #3 Andreas schrieb am 20.04.2018
    Also was die ns-10 betrifft da kann man sagen dass die tatsächlich aus dem Hifi Bereich stammt, aaabbeer die Weiche wurde für das neutrale Abhören im Studio Bereich schon etwas angepasst im Laufe der Jahre.
    Man merkt dann aber schon dass der Moogulator und der Tom nicht wirklich lange gemischt haben mit diesen Monitoren und auch das Mischen nicht ihr Tagesjob ist. Es ist nämlich nicht richtig wie der Tom behauptet dass man beim herausdrehen der Mitten dann plötzlich auf anderen Lautsprechern feststellen muss dass die mitten tatsächlich auch fehlen. Die ns-10 sind nämlich sehr mit lass dich und sie entlarven dadurch besonders in den mieten die gravierenden mich Fehler die sonst anderswo entstehen oder halt übersehen werden. als ich meine ersten NS 10 mir zulegte im Jahr 1990 da bin ich auch erst mal enttäuscht gewesen denn sie Kranken nach Plastik und hatten nur ganz wenig Tiefgang. Man lernt dann aber recht schnell damit umzugehen. Eines ist jedenfalls sicher, wenn man auf der ns10m einen ausgewogenen Mix hinbekommt dann klingt der wirklich auf fast jede Box und Clubanlage gut. Ich arbeite noch mit drei anderen Boxen wo ich zwischen den nix Ergebnissen immer wieder mal wechsle.
    Übrigens, meine Yamahas von 1990 funktionieren heute immer noch tadellos und es wurden bisher auch noch nie irgendwelche Treiber ausgetauscht, die ns-10 sind ja eh nicht für ganz lautes Abhören gedacht und wenn man dann extrem hoch seine Anlage fährt dann kann es schon passieren dass die Kalottenhochtöner sich ins Jenseits verabschieden.
    Oft liegt es aber auch nicht nur an dem Lautsprecher sondern an viel zu schwachen Endstufen, dann wird bei Dauerlast einfach nur noch Strom drüber geschickt und das ist tödlich für die Lautsprecher aber das ist ein ganz anderes Thema☺
  7. #2 Franz Baumann schrieb am 20.04.2018
    Erst mal....gute Sendung
    Zum Thema Collaboration: Ich denke AVID hat das sehr gut hinbekommen. Ich collaboriere schon seit über zwei Jahren mit meinen Jungs in der ganze Welt. Der einzige Nachteil dabei ist, man muss ProTools besitzen. Da das bei mir der Fall ist, kann ich nur müde über den Umweg über Dropbox und Konsorten lächeln. Wenn man nichts anderes kennt, dann ist das völlig o.k.
    Zum Thema NS10: Die haben immer noch ihre Berechtigung. Ich gehe soweit, dass ich so Dinger wie die Behritone in der Level-Phase als um Weiten geeigneter finde, als hochauflösende Speaker. Warum? Ich konzentriere mich da ausschliesslich auf den wichtigsten Bereich... den Mittenbereich. Ich gehe sogar soweit, dass ich nur einen Behritone in Mono benutze. Wen der Mix auf solch einem Ding ausgewogen klingt, dann klingt der Mix auch auf allen anderen Systemen ausgewogen, so meine Erfahrung. Bei den Behritones lenken mich da keine Subbereiche und Höhenbereiche ab. Ich komme mit dem Ding viel schneller ans Ziel.
    Von daher muss ich dem Eric die Volle Punktzahl geben. Bei nicht so Hochwertigen Speakern werden gerade im Mittenbereich falsche Mixentscheide sofort aufgedeckt. Einfach mal ausprobieren und staunen, wie schnell man einen Mix auf eher Mittenbetonten Speakern, gegenüber Hi-End Speakern am Start hat.
    Nicht falsch verstehen, die Hi-End Speaker sind dann fürs feine Abgleichen die bessere Wahl.
  8. #1 Malte schrieb am 19.04.2018
    Dein geplanter Studiomonitor-Test: Non, geh doch mal in Berlin zu digital audionetworX und teste die APS Klasik. Für unter 1000 Euro das Paar gibt es nix Besseres .... Selbst Ted Perlman ist begeistert!!!!

    http://www.prostudioreviews.com/APS-Klasik-Active-Monitors-Review.html

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