Stammtisch

Reason 9.5 mit VST ist kein Cubase Killer oder etwa doch?

Der wöchentliche Podcast für Musiker und Musikproduzenten. Wir diskutieren über Produktneuheiten und geben euch Praxistipps. Jeden Donnerstag ab ca. 20 Uhr ist das neue Video online.

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Thomas Fiedler:http://fiedler-audio.com/de/ entwickelt Plug ins für das Reason Rackextentions Format.

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Thomas Wendt: http://www.ictw.de macht Kommunikation für die MI Branche.

Das Thema:

Reason 9.5 von Propellerheads jetzt mit VST Support: https://www.propellerheads.se/reason-95

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04.05.2017 - Stammtisch

Dein Kommentar

  1. #18 Renard schrieb vor 2 Wochen
    Toller Beitrag, danke dafür. Mir fehlt hier allerdings ein wenig die Sicht des kreativen Users. Da würde ich gerne einhaken. Angefangen habe ich mit ProTools, später Logic Pro. Angetestet habe ich so ziemlich jede Daw auf dem Markt und wollte zum Schluss Stuio One kaufen, immer auf der Suche nach einem guten kreativen Workflow. Als Reason und Ableton Live Salonfähig wurde, habe ich mich spontan für Reason entschieden und bin User seit Version 1.x. Damals war eine Daw zum Mastern und Audio aufnehmen noch notwendig. ProTools nervt mit seiner Update Politik, der damaligen Verknüpfung an die Soundkarte und dem schlechten Support. Treiber kamen zu spät und ProTools war nach einem Os update oftmals nicht mehr richtig zu gebrauchen. Nachdem die Soundkarte zwecks fehlender Treiber nicht mehr brauchbar war, habe ich nach ProTools 9 nur noch Logic und Reason verwendet. Mit Einzug der Audioaufnahmen wurde Reason für mich die erste Wahl. Somit habe ich auch Logic nicht mehr verwendet. Allerdings gibt es ein paar coole Tools auf dem Markt wie z.B. von Native Instruments, die ich nicht nutzen konnte (Kontakt). Und genau da wird es interessant. Jetzt steht mir als kreativer Musiker die Welt offen. Bei der Verwendung von Reason als alleinige Daw fehlt mir fast nichts. Ich finde Reason immer noch einfach zu bedienen. Es ist weiterhin intuitiv und wenn ich komponiere, kann ich Mixerelemente auch direkt über das Instrument nutzen. Der Unterschied ist dabei die Art wie man arbeitet. Es gibt bei Reason nicht wirklich einen Weg, es kommt auf den eigenen Arbeitsprozess an und da ist Reason nach wie vor für mich unschlagbar. Klar, das Mastern ist ein Thema für sich, mit Reason komme ich aber zu Ergebnissen, wie ich sie mir wünsche, ohne eine weitere Daw.
    Das einzige, was Reason gar nicht gut kann, finde ich, ist das Schneiden von Audiodaten sowie das Einbauen von Crossovers. Da sind die anderen Produkte besser. Das nächste ist die Stabilität, ich habe selten ein Programm genutzt, das so stabil und zuverlässig läuft und dabei so wenig Rechnerressourcen benötigt. Es macht einfach Spass damit zu arbeiten. Oft is es einfacher ein fertiges Preset in ein Instrument zu laden und an den Reglern etwas zu schrauben, um den Sound seinen Bedürfnissen anzupassen oder zusätzliche Effekte einzubauen. Ich finde den Schritt mit VST logisch für Propellerheads und eröffnet dem User einfach mehr Möglichkeiten. Es ist jetzt eher so, dass ich als User mehr denje die Wahl habe, wie ich Reason verwenden möchte. Das ist die Änderung, die ich dabei interessant finde. Ich muss kein VST nutzen und es gibt für fast alles eine Rackextension, wenn ich aber meinen Horizont erweitern will, kann ich jetzt dank VST noch mehr herausholen.
    Zu der Frage, ob Reason ein Cubasekiller ist, ganz klar nein. Denn jede Daw hat ihre Besonderheiten und jeder arbeitet anders. Der Workflow ist wichtig und wie wohl ich mich in einem Programm fühle und letztendlich das Ergebnis. Insofern sehe ich die Entwicklung als wichtigen Schritt von Propellerheads den User in seiner Entscheidung unabhängiger zu machen wie er arbeiten möchte. Da ich den Einstieg nach wie vor in Reason einfach finde, ist genau hier der interessante Ansatzpunkt. Mit der Erfahrung und dem spielerischen Umgang lernt der User automatisch mehr. Bis zum Verkabeln und entwickeln eigener Instrumente und Sounds mit unterschiedlichen Rackextensions. Das ist nun eigentlich das Schöne an unserer digitalen Welt, ich entscheide welches Programm ich wie nutzen möchte und bekomme nicht von der Industrie vorgegeben welche Daw notwendig ist. Zu Beginn meines Musikerdaseins war ProTools und Logic die erste Wahl. Doch nun gibt es so viele Möglichkeiten und da wäre es falsch, wenn Reason diese Möglichkeiten nicht nutzen würde. Für kreative Künstler könnte es keine bessere Entwicklung geben, so bleibt mir der Schritt erspart extra wegen Kontakt eine weitere Daw zu kaufen.
  2. #17 Heiner Kruse schrieb vor 3 Wochen
    Eigentlich ist nicht der SSL Mixer an sich kompliziert. Aber in der Summe fühlten sich die Dinges in Reason 4 einfacher an. Man musste keinen Modifier drücken, um zu verhindern, dass etwas mit dem SSL verkabelt wird und somit zu jedem Gerät noch ein Gerätchen zusätzlich im Rack auftaucht. Man musste auch nicht den Dr. Rex aufklappen, um ihn benutzen zu können. Und ich hab das Buch damals auch geschrieben, weil ich fand, dass man mit Reason das Produzieren so toll einem Anfänger erklären kann. Damals hat man mit einem leeren Rack angefangen und dann Stück für Stück erklärt. Jetzt ist dieser Riesenmixer sofort da mit allem drum und dran, für einen Anfänger ist das ein bisschen viel für den Anfang, sicher nicht für jemand, der sich auskennt. Da gibt es allerdings auch Probleme mit dem Platz auf dem Bildschirm.
  3. #16 HS schrieb vor 3 Wochen
    Interessante Sendung. Ich hatte allerdings den Eindruck, dass hier die falschen Leute über den Workflow von Reason sprechen. Hier wurde mir echt zu viel inkompetenter Unsinn verzapft. Ich kenne ja nun wirklich die meisten Sequenzer-Platzhirsche und deren Workflow ist meilenweit von Reason entfernt. In Reason ist fast alles wesentlich visueller, intuitiver und schneller. Den SSL-Mixer als zu kompliziert zu bezeichnen ist schon gar nicht nachvollziehbar. Der ist doch sehr einfach zu verstehen und zu handhaben. Klar hat Reason auch Schwächen. Aber das eigene Plugin-Format ist einfach unvergleichlich was Kauf, Installation und nahtlose Anbindung an das Programm angeht. Daher wird VST für mich in Reason die große Ausnahme bleiben.
  4. #15 Wellenstrom schrieb vor 3 Wochen
    "Reason 9.5 mit VST ist kein Cubase Killer oder etwa doch?"

    Darauf gibt es eine eindeutige Antwort:

    Jein oder vielleicht auch eher doch nicht so.
  5. #14 Pfau Thomas schrieb vor 3 Wochen
    Also ich dachte immer das Reason also die ersten Versionen als VST Blug in existierte und zwar bevor es die Rewire Schnittstelle gab.
    Es währe toll wenn Reason wieder VST kann, denn man hat da viele neue Möglichkeiten.
  6. #13 j0hn schrieb vor 3 Wochen
    @elaborate-press

    Ja, man kann es kostenlos testen. Ich habe es genutzt um Reason als VST in die Maschine DAW einzubinden. Es ist aber schon so, dass Reason ganz "normal" gestartet wird und es ähnlich wie der ReWire Modus ist.

    @Non-Eric

    Schnapp Dir doch mal den Dorincourt und mach ein 9.5 Review. Du hattest ja schon mal eine Video mit ihm gemacht, das fand ich super.

    Ansonsten nochmal zum "komplexen" SSL Mixer. So ganz kann ich die Aussage nicht nachvollziehen, die Features des Mixxers sind ja optional und nicht benötigte Sektionen des Mixers lassen sich mit einem Mausklick ausblenden und man hat wieder sein Reason 5 feeling.

    VG
    J0hn
  7. #12 Dexter schrieb vor 3 Wochen
    Orison Tide bringt es so gut auf den Punkt, dass ich es nochmal zitieren muss:

    "@NonEric:
    Wie auch von anderen hier schon häufiger angemerkt: Bitte lasse deine Gäste doch mal ihre Gedanken zu Ende ausführen! Das ständige reinquasseln unterbricht den "Flow", bringt die Gäste aus dem Konzept (wenn es sie nicht sogar verärgert) und verhindert, dass interessante Ausführungen zu Ende gebracht werden.
    Nehm doch einfach nen Zettel und notier dir deine Fragen oder Ideen. Dann kannst du sie danach in aller Ruhe stellen :-)"

    Es ist einfach nur anstrengend und nervig, dass NonEric sich in der Angelegenheit nicht zurück halten kann. Hat mich schon mehrmals dazu bewegt ein Video nicht zu Ende zu schauen, da es mich einfach zu sehr genervt hat.

    Ich finde die Musotalk Plattform ansonsten extrem gut und ich freue mich prinzipiell immer auf neue Sendungen!
  8. #11 Heiner Kruse schrieb vor 3 Wochen
    Mit ein paar mal drüber schlafen finde ich die Idee schon toll, dass man VST's in dem modularen Reason verkabeln kann. Und ja, es wäre erst recht toll, wenn Reason ein VST oder AU Programm wäre.

    Ich hab mir mal die Kommentare hier durchgelesen. Die Funktion, die ich das gezeigt hab (Modulation eines Parameters), ist eine Art Pendant zu dem, was Reason ganz toll kann und wovon kaum jemand weiß, dass es so etwas in Logic zumindest ansatzweise gibt, wenngleich es in Reason sicher noch viel modularer zugehen kann. Die Funktion Summenstapel ist das Pendant zu Reason's Combinator, auch hier hat Reason noch Vorteile, aber nicht was die Verwaltung und Übersichtlichkeit angeht, da ist Logic vorn. In Ableton geht das Instrumentenlayering in Instrumentenracks natürlich ähnlich und eigentlich sogar noch besser, bei der Fernsteuerung von Parametern durch Step Sequencer sehe ich Reason vorn und Logic's Möglichkeiten durch die Einbindung von Drittanbieter MIDI FX sind sicher nicht zu unterschätzen. Ohne Zweifel hat Ableton auch tolle Features, die Logic nicht hat, aber letztlich ist es eine Frage der persönlichen Präferenz, in welchem Programm man sich wohl fühlt. Und wenn es nur die Grafik ist, die man mag oder nicht. Ich hab selbst auch in Ableton und Pro Tools produziert und finde beide auch toll. Und wenn der eine ein tolles Feature reinbaut, zieht der andere meist nach.

    Es ist nur schade, wie Thomas auch sagt, dass die Propellerheads sich wenig auf ihre tolle Errungenschaften besinnen und zu sehr auf die anderen schielen. Reason als modulares Plug-In hätte schon 16 Jahre vor Softubes Modular den Markt aufmischen können und tut es immer noch nicht. Vielleicht ist Rewire auf einem PC weniger Streß als auf dem Mac, aber ... es ist nicht dasselbe wie AU/VST/AAX. Und wie man ein Programm wie ReCycle so vernachlässigen kann, obwohl es immer noch in gewisser Weise ein Marktführer ist werde ich nie verstehen.
  9. #10 Marc McCoy schrieb vor 3 Wochen
    Was bitte war das wieder für eine Sendung? Heißt Ihr von nun an "Musobashing" oder "Bashtalk"? Tut mir leid, dieses Konzept, dass Non-Eric hier scheinbar verfolgt, verstehe ich nicht. Auf mich wirkte diese Sendung wie folgt:

    Ich lade mir Ex-Reason User und einen - sicherlich fachlich kompetenten - Ex-Rack-Extansion-Entwickler ein, um über die Gegenwart und Zukunft eines Musikprogramms zu sprechen, falle immer wieder in die Vergangenheit zurück, arbeite heraus, was es alles an Negativem bzgl. Reason zu sagen gibt, lasse aber hier und da ein paar positive Kommentare zu. Ich unterbreche meine Talk-Gäste, um eigene, scheinbar spontane und wirre Gedanken loszuwerden und rede über angebliche Marketingstrategien. Ich erwähne auch nicht mal nur im Ansatz, dass Propellerhead immer schon auf die Wünsche der User reagiert hat, ohne aber die eigene Philosophie darüber, wie nach Propellerhead's Meinung eine DAW aussehen und funktionieren kann, zu verlieren. Ich lasse auch unerwähnt, dass Propellerhead immer offen gesagt hat, dass sie mit den ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen Features priorisieren müssen, aber die am häufigsten gewünschten dann schlussendlich doch umsetzen, wie besispielsweise: Audio-Recording und -Editing, MIDI Out, Rack Extansions, Pitch Editing und jetzt eben VST Support. Ich merke auch nicht an, dass man bis heute in Reason haargenau so arbeiten kann, wie in Version 1.0, d.h. den Main Mixer oder andere Features muss man nicht nutzen, kann man aber.

    Kurzum: Eine weitere seltsame Form der Moderation und Sendungsgestaltung.

    Und kurz zu Heiner Kruse: Nun, vor einigen Jahren habe ich mit ihm auf Musotalk eine kleine Diskussion bzgl. der EQ's in Reason's Main Mixer (a.k.a. SSL Mixer) geführt, in welcher er sinngemäß meinte, der EQ mit G-Serie-Charakter würde sich kaum von dem mit E-serie-Charakter unterscheiden. Hmm, keine weitere Fragen, Euer Ehren. Aber gut, er darf seine Meinung haben. :)

    Hier zum Schluß ein paar Fakten: Propellerhead haben nie behauptet, das Rad neu erfunden zu haben. Das Gegenteil ist eher der Fall, denn Ernst Nathorst-Böös (Propellerhead CEO) hat in Interviews an mehreren Stellen offen gesagt, dass sie weder Audio Recording, noch MIDI, noch Pitch Editing erfunden haben, dass jedoch die User sich diese Features in Reason wünsch(t)en. Er hat selbst auch geäußert, dass der Propellerhead Shop ein Mockup von Apple's App Store ist. Ehrlicher geht's kaum, finde ich. Und VST-Support in Reason ist eine großartige Ergänzung, die man nutzen kann, aber wie eben auch den Main Mixer nicht nutzen muss. Also, es ist doch alles gut.
  10. #9 elaborate-press schrieb vor 3 Wochen
    @j0hn Hi, danke für den Link! Mich würde interessieren, ob du "Rewire VST" schon mal getestet hast, denn das kostet ja 29+5,50 EUR. Ich dachte, dass die "energyXT"-Entwickler diese Schnittstelle zusätzlich anbieten, da es für ihre relativ unbekannte DAW ja keine "offizielle Rewire"-Schnittstelle gibt. Ich habe mir nur das Video dort angesehen, da musste man Reason und die DAW immer noch "parallel" starten, also genau wie beim normalen Rewire für Cubase etc. Wenn man aber weitere Vorteile hätte, außer Reason auch bei DAWs zu nutzen, die offiziell noch keine Rewire-Schnittstelle für Reason anbieten, wäre ich interessiert oder sgar bereit dieses Feature zu kaufen. Und das stimmt natürlich, dass sich Propellerhead bisher immer "bewusst" gegen die Öffnung für VST in ihrem Programm ausgesprochen hat, einige historische Gründe wurden ja im Talk auch wieder genannt.
  11. #8 zupf schrieb vor 3 Wochen
    Danke für diese interessante Sendung.
    Ihr habt mich auf die Idee für ein Talkthema gebracht: Musikseiten, -foren. Unterschiede, Besonderheiten, Abhängigkeiten u. Unabhängigkeiten.
    So quasi im Sinne des investigativem Journalismus.
    Es gibt ja eine Fülle an Internetseiten, -Foren, die sich mit dem Thema beschäftigen. Euch hier, Delamar, Bonedo, Gearslutz, Sequencer.de, kvr, etc. um nur einige zu nennen. Ich selbst erwische mich dabei auf einigen wenigen "hängen zu bleiben". Woran liegt das? Vielleicht kenne ich zu wenig? Vielleicht ist es aber auch schwierig sich den gegenseitigen Empfehlungen mancher Anbieter zu wiedersetzen? Deshalb verspüre ich den Wunsch nach detailierterer Informationen über Herkunft, Organisation und Schwerpunkt diverser Foren/Seiten.
    Mich würde mal interessieren: Welche Foren gibt es? Was ist deren Schwerpunkt? (Plugins, Hardware, Übergeifend, Secondhandmarkt etc.) Wie sind diese organisiert? (Gibt es Beeinflussung durch Beziehungen zu bestimmten Herstellern? Sponsoring durch Hersteller? Sind sie aus einer freien Community entstanden? Wie seriös sind diese, im Besondern wenn es dort ein "Marketplace" gibt!
    Ist vielleicht ein etwas komplexeres Thema, aber bestimmt interessant. Und hier habt sicherlich die Kompetenz daraus ein sendungsfähiges Format zu komprimieren. Fänd ich spannend.
    Aber noch eine konkrete Frage zu Sendung: Ist es von Vorteil wenn die Kappe des Nasensprays grün ist? :)
  12. #7 HeavyBeats schrieb vor 3 Wochen
    Was soll an dem SSL Mixer kompliziert sein? Das habe ich nicht so ganz verstanden. Der Mixer ist total easy, es gibt hier nix, was man nicht auf anhieb nachvollziehen kann.
  13. #6 ffx schrieb vor 3 Wochen
    Bezüglich des Hackintosh Kommentares:

    Kann ich so nicht bestätigen. Hier läuft macOS Sierra 10.12.4 auf Desktop sowie Sony Notebook. Super stabil ohne Probleme. Ich würde sogar behaupten, besser als auf einem echten Mac. Ich habe einfach eine 12 Euro Firewire PCIe Karte eingebaut und habe auch stabiles Firewire.

    Eine Einschränkung gibt es: Benutzt man eine ATI Grafikkarte wie ich (HD7750), geht seit 10.11 der Sleep-Mode nicht mehr. Das ist für mich mit SSD aber hinnehmbar. Wenn man also eine Nvidia griffbereit hat, dann aktuell besser die nehmen. Nvidia stellt seit kurzem sogar immer topaktuelle Treiber für Mac zur Verfügung. Die ATI geht hier aber auch problemlos, OpenCL Beschleunigung und so weiter. Übrigens ist es NICHT NÖTIG, eine Grafikkarte mit Mac-Firmware zu benutzen - das ist völliger Quatsch. Originalzitat vom clover-Programmierer "will change exactly nothing, since clover emulates all EFI related stuff".
  14. #5 ORI$ON TIDE schrieb am 05.05.2017
    Hallo Leute, schöne Sendung - auch wenn mich Reason eigentlich nicht mehr interessiert!

    Wie ihr auch schon konstatiert habt, war Reason anfangs ein "Rack", das man sich per Rewire in die DAW einbinden konnte. Bei mir in Cubase.
    Leider kam dann immer mehr Zeugs dazu, das mich wirklich absolut nicht mehr interessiert hat und das Programm einfach zu sehr aufgeblasen hat, um es noch einfach als externes Rack zu benutzen. Deshalb bin ich ab Version 4 ausgestiegen.

    Weil aber selbst die V4 schon "zu fett" ist, nutze ich Reason mittlerweile nur noch sehr selten. Schade eigentlich, denn vom Sound her fand ich das Zeug immer sehr gut!

    Eine interessante Lösung wäre tatsächlich ein "Reason als VST-Plugin". Aber dann bitte wirklich nur die Klangerzeugung und kein Audio, Recording und andere Spielereien. Nicht mal den Sequenzer bräuchte man da... Das hatte ich übrigens schon damals, als ich auf Reason 4 upgedatet habe, als Vorschlag an Propellerheads geschickt.
    Aber ich denke mal, dass die Propellerheads da zu "stolz" sind, um ihr Produkt als profanes Plugin verkaufen zu wollen. Obwohl ich mir vorstellen könnte, dass das recht gut ankäme - ich würde dann bestimmt auch wieder richtig einsteigen.

    @NonEric:
    Wie auch von anderen hier schon häufiger angemerkt: Bitte lasse deine Gäste doch mal ihre Gedanken zu Ende ausführen! Das ständige reinquasseln unterbricht den "Flow", bringt die Gäste aus dem Konzept (wenn es sie nicht sogar verärgert) und verhindert, dass interessante Ausführungen zu Ende gebracht werden.
    Nehm doch einfach nen Zettel und notier dir deine Fragen oder Ideen. Dann kannst du sie danach in aller Ruhe stellen :-)

    Gruß,
    Klaus
  15. #4 Michael W. schrieb am 05.05.2017
    Ich sehe es etwas zwiespältig, das Propellerheads nun diesen Schritt gegangen sind. Zum einen ists natürlich aus Marketingmässiger Sicht ein logischer Schritt, da sie, denke ich, doch immer mehr Kunden verloren haben, da die VST Welt unaufhaltsam gewachsen ist. Zum anderen hätte ich jetzt für mich zum Beispiel keine Notwendigkeit für VST verspürt.
    Habe mit den Rack Extansions eigentlich alles was ich brauche, werde natürlich nun das ein od. andere VST verwenden, aber das wird sich auf eine Handvoll beschränken, zwecks Stabilität, die natürlich mit jedem verwendetetem VST-Plugin sinkt.
  16. #3 discopas schrieb am 04.05.2017
    Ha! Ich denke, ich habe Heiners Geschäftsidee verstanden!: Such Dir ein Programm aus Vorzeiten, dass auch heute noch urzeitlich arbeitet, such Dir die kryptischsten Arbeitsschritte und erkläre sie dem Unwissenden User, sodass dieser vor Staunen über die Fachkundigkeit des Dozierenden erblasst und sofort die nächste Lektion bucht!

    Bitte entschuldigt diese Polemik... ich schätze Musotalk und alle Gäste sehr, sonst würde ich es ja nicht schauen, aber dieses Logic ist derartig hinter dem Mond, was die Handhabung angeht, das ist ja nicht zu ertragen. Wie kann man einen derartig umständlichen Sch... heute bloß noch gewinnbringend verkaufen????

    Bitte schaut euch mal an, wie man in Ableton automatisiert, Daten in Ordnern zusammenfasst, Racks baut; Funktionen in einem Fader zusammenfasst, Tracks routet, und und und....

    Konstruktiv: ich wünsche mir eine Sendung, oder eine Serie von Sendungen, in der Leute, die sich wirklich auskennen mit einer Applikation, einmal erklären, wie sie bestimmte Arbeitsabläufe in ihrer jeweiligen Hausapplikation lösen. Heiner mag dies für Logic sein, Ching wahrscheinlich für Cubase, aber es fehlt im Umfeld von Musotalk anscheinend an fundierten Kenntnissen über Ableton Live und z.B. Reaper.

    Man muss ja als Channelbetreiber nicht alles bieten, aber, ehrlich, gerade was die zwei genannten DAWs angeht, meine ich bei Musotalk eine eindeutige Schieflage zu Lasten dieser Programme zu erkennen. Gerade wenn es um das Motto "make more music" geht, sollte Musotalk an praxisnahen Arbeitslösungen interessiert sein.

    Viele, treue, Grüße!
  17. #2 Elias57 schrieb am 04.05.2017
    Da gibt es nicht viel zu zu sagen : Reason ist jetzt wohl noch mehr kaputt gebaut, die letzte gute Version war die 5.
  18. #1 j0hn schrieb am 04.05.2017
    Ich hab im Reasontalk forum gelesen, dass die VST Schnittstelle schon seit 10 Jahren vorhanden sein soll. Jedoch wurde sie aus politischen Gründen nicht veröffentlicht. Auch Reason als VST Instrument gibt es schon ne Weile:

    http://www.energy-xt.com/index.php?id=0115

    VG
    J0hn

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