PraxisTalk

YouTube Monetarisierung, Digitalvertrieb & Selbstvermarktung für Musiker

Mein wöchentlicher Podcast für Musiker, jede Woche am Donnerstag gibt es eine neue Folge.

Den Podcast könnt ihr auch als reine Audio Version hier runterladen oder im > iTunes Store abonnieren.

Diese Woche talken wir über Selbstvermarktungsmöglichkeiten für Musiker.

Meine Gäste diese Woche:

Frank Schreiner Geschäftsführer von > Dig Dis

Mark Ziebarth > Advertunes Musikproduzent aus Hamburg

> Mika the Elephant Schlagzeuger und Musikproduzent aus Berlin

Download > HD > audio only

15.03.2018 - PraxisTalk

Dein Kommentar

Mit dem Absenden Deines Kommentars erklärst Du Dich mit der Verarbeitung Deiner angegebenen Daten zum Zweck der Darstellung auf der Website einverstanden. Weitere Informationen erhältst Du auf der Seite Datenschutz.
  1. #4 Arni schrieb am 19.03.2018
    Die Leute die auf Youtube Geld verdienen dürften in den wenigsten Fällen Musiker sein, also jene Menschen die dort ihre Musikvideos streamen. Das Geld wird doch dort eher mit Spartenkanälen verdient... von E-Mobilität Enthusiasten bis hin zu Gamern, Produkttestern oder Selbstdarstellern.
    Reine Musiker kommen doch dort in vielen Fällen von den Top Ten die sowieso jeder schon kennt oder die welche es mal in früheren Zeiten waren und dazu kommen ein paar wenige Ausnahmefälle, wo die Videos einfach Viral gehen.
    Die benötigten Aufrufe und Abonnenten sind einfach in einer Größenordnung die für viele mit ihren Inhalten unerreichbar sind. Das funktioniert vielleicht noch eher wenn man einen Kanal darüber macht wie man Musik produziert.. aber weniger damit wenn man seine eigene Musik dort vermarkten will.

    Digitalvertrieb in eigener Regie bringt auch nichts wenn man kein Produkt hat wofür es potentielle Käufer gibt. Das ist in der Tat so, dass man als Musiker eigentlich zu 70% Unternehmer sein muss und wer das nicht kann wird hier scheitern.
    Ab einer gewissen Stufe wird man auch in den seltensten Fällen alleine da stehen, sondern über ein Label gehen.
    Dann fällt der Bereich das man sich selber um den Vertrieb kümmern muss zwar weg, gleichzeitig wird aber auch ein großer Teil vom Kuchen einbehalten. 50% sind da keine Seltenheit.
    Hier hängt es davon ab ob die Reichweite, Marketing etc. dann durch das Label so gut sind das die Mehrverkäufe dann in der Summe immer noch mehr Einnahmen bedeuten als wenn man es komplett alleine macht.

    Selbstvermarktung kann auch nur funktionieren wenn man dort ist wo auch die potentiellen Hörer und Käufer sind. Als Musiker muss man also auf allen bekannten Plattformen zumindest erreichbar sein. Facebook ist da Pflicht genauso wie Youtube. Die Werbetrommel auf Facebook rühren um den Inhalt dann auf Youtube, Soundcloud, Hearthis etc. vorzuhalten ist sicherlich eine sinnvolle Kombination.
    Man muss aber auch Geld in die Hand nehmen. Das fängt damit an das an das es manchmal Sinn macht bei einem der Anbieter wo man die Musik hochlädt einen Premium-Account zu haben und endet damit das man auch Werbung auf Facebook oder Google kaufen muss um Veröffentlichungen nach vorne zu drücken.
    Für "Umme" kann man heute nichts mehr reißen und das ist vielen spätestens bewusst geworden, seit Facebook die Algorithmen so umgestellt hat das viele Beiträge selbst von den eigenen Abonnenten nicht mehr gesehen werden.

    Das man mit Streaming eher wenig verdient ist ja nun durch. Spotify und Co. taugen sicherlich ab einer gewissen Größenordnung aber die Leute die dort mitspielen sind auf die paar Einnahmen von Spotify mit Sicherheit nicht angewiesen.
    Spotify spielt eigentlich aus Marketing/Verkaufsgründen für die meisten keine Rolle. Wenn man bei einem Label unter Vertrag ist werden die Sachen oft sowieso auch bei Spotify eingestellt.. die Sachen laufen dann halt so nebenbei mit.

    Ich denke sowieso das Selbstvermarktung nur bei sehr wenigen funktioniert! So wie es auch Non Eric sagte, die meisten können gute Musik machen aber scheitern komplett wenn es um unternehmerische Dinge oder Selbstmanagment geht. Die Musiker die mit Selbstvermarktung erfolgreich sind, wären mit Sicherheit auch erfolgreiche Unternehmer mit jedem anderen Produkt.
    Also läuft es letztlich bei vielen darauf hinaus, einfach hervorragende Musik zu machen und irgendwann Leute mit ins Boot zu holen die das ganze auch als Produkt kommerziell erfolgreich machen können. Das kann durchaus auch bedeuten mit bereits etablierten YouTubern zu kooperieren, insbesondere wenn es um Hintergrundmusik etc. geht...

    Frank Arnold Music (https://4damind.com)
  2. #3 Gast schrieb am 17.03.2018
    Bitte weniger Mika-Wendt-Wies-Ammermann und &Co

    Und MEHR:

    Balaskas
    Steinbrink
    Queschning
    Eismeister
    Ziehbarth
    Kruse
    Schwenen

    Danke :)
  3. #2 Malte schrieb am 16.03.2018
    Leider ist in der Sendung auf viele Kommentare und Fragen zur letzten Sendung nicht eingegangen worden. Um überhaupt mal zu wissen, wovon wir finanziell sprechen, hätten mich wirklich Zahlen interessiert. Künstler mit Platten-Deal scheinen nicht bei Frank unter Vertrag zu sein. Was verdienen also seine erfolgreicheren Künstler so? Zubrot oder Lebensgrundlage? Hat Mika eigentlich außer gut sitzenden Frisuren und Mützen (also Verpackung) an Inhalt schon mal irgendwas inhaltlich Zielführendes zu Musotalk beigetragen? Wenn solche Menschen Musikproduzenten sind, dann wundert mich nix mehr an der Krise der Musikbranche! Unterirdisches Niveau, das Marc wenigstens gerettet hat! Cooler Typ, der auch Inhalt besitzt!
  4. #1 Achim Kredteck schrieb am 16.03.2018
    interessante Diskussion......

    Frage: Wenn ich nicht Mitglied der Gema bin und meine Musik im Radio gespielt wird, kann ich da auch auf eine Bezahlung setzen, oder gibts da gar nix.

    Grüße
    Achim