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Hardware, Grooveboxen, Angecheckt!, Kategorie-Feature
Sendung vom 14.11.2011

Drum Computer Dave Smith Tempest - Test

Non Eric

Non Eric arbeitete bei Steinberg mit an Cubase 1.0 ST, war mit SNAP im Studio und ist Gründer des Trance Labels Lunatec.

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meine persönliche Wertung 0 von 5 möglichen Sternen

Ich habe 10 Jahre lang alle meine Lunatec Tracks nur auf der MPC 3000 von Akai, Rogers Linns letzter Drum Computer Entwicklung, produziert.

Auf eine neue Linn Drum warte ich schon sehr lange. Das Projekt Linn Drum 2 wurde leider abgebrochen. Dafür ist jetzt der Tempest in Kooperation mit Dave Smith auf den Markt gekommen.

Die Idee eine analoge Synth-Engine mit MPC Pads und Lauflichtsteuerung ala TR 808 zu kombinieren ist erstmal nahe liegend. Lange habe ich mich nicht so auf einen Test gefreut.

Sind die Erwartungen hoch, ist meist die Enttäuschung um so größer. Und so ist es leider gekommen.

Mir wurde ein unvollständiges Produkt verkauft. Essentielle Features fehlen. Was soll ich mit einer Rhythmusmaschine die nur 4/4 Takt kann? Auch die Möglichkeit Pattern aneinander zu reihen fehlt, genauso wie die Sound Bank B.

Auch der USB Port bleibt stumm und die Midi Clock geht nur in eine Richtung. Hätte ich die Einschränkungen gekannt, hätte ich die Finger von dem Ding gelassen.

Aber was ist mit den Sachen die schon laufen?

Die Synth-Engine von Dave Smith ist Klasse, ohne Frage. Der Poly-Evolver oder der Prophet 08 sind tolle Synthesizer. Aber für knackige Drum Sound ist sie nicht geeignet. Wirklich gute Drum Sounds habe ich auch mit “selberschrauben” nicht hingekriegt.

Es fehlt ein Sinus-Oszillator und wirklich schnelle Hüllkurven.

Leider ist die Bedienung auch nicht berauschend. Das Display ist zu klein, die Drehregler sind mal gerastert und mal nicht, und alle Funktionen doppelt belegt.

Das Gerät intuitiv zu bedienen ist mir nicht gelungen. So hat es auch keinen Spass gemacht, weiter ins Gerät hineinzukriechen und geile Grooves zu programmieren.

Der Compressor und der Distortion Effekt sind gruselig. Der Verzerrer ist auch nicht zu dosierem. Statt einem Regler hätte es auch ein An-Aus Schalter getan.
Das war nix!

Link>http://www.davesmithinstruments.com/products/tempest/

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Kommentare

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#15 Adonis schrieb am 29.08.2014 17:15 answer
Keine Ahnung welches gerät Non Eric da verwendet hat, aber ich fand das Teil beim testen richtig geil (OK, preislich mal abgesehen)


http://vimeo.com/95679700
http://www.youtube.com/watch?v=GS0qkjSPUSY
#14 Matt van k schrieb am 22.06.2012 12:04 answer homepage
Mich würde ein erneuerter Test mal intressieren. Als alter MPC Fan sicher auch für Eric ein Anreiz
#13 hardbeat schrieb am 10.01.2012 16:15 answer
Danke für diesen ehrlichen TEST!!! Gibts viel zu wenige im Netz... Echt super!!!
#12 D3Fragezeichen schrieb am 18.11.2011 11:59 answer
Danke für diesen ehrlichen Test Non Eric.
So schnell hast du dem Monate lang anhaltenden Gas hier ein Ende gemacht.
Bin nun wieder ganz glücklich mit Fxpansion Geist+Akai Mpd 32 und meiner Wavedrum und kann mir nun nicht mehr vorstellen wozu ich dieses Gerät brauchen sollte.
#11 butter schrieb am 17.11.2011 13:19 answer
Hi,
mega geiler Video Test, schade das man so "harte" Test selten im Netz findet..Bitte weiter so..
Grüzzi
#10 bernd schrieb am 17.11.2011 12:39 answer
Hi Non Eric, Du hast ja mit den angesprochenen Mängeln recht. Das ist schon ziemlich frech das so auf den Markt zu bringen. Aber es gibt im Netz so einige Videos, die zeigen, dass man damit schon ziemlich abgefahrene Sachen machen kann und da klingt das nicht nur nach Simmons E-Drum. Auch zu behaupten, dass man mit dem Microwave ganz prima Drumsounds programmieren kann und sich dann über die Ergonomie des Tempest zu beschweren finde ich grenzwertig. Grüsse
#9 Alan schrieb am 16.11.2011 15:37 answer
Ein Cello lässt sich auch nicht einfach in ein paar Stunden erlernen. Viel zu voreiliges Urteil!